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Vereint mit Kriegstreibern Trump zum Feindbild machen?

Linke Zeitung

dontlethim

von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumannhttp://www.nrhz.de

Bild: Die Aufforderung „Lasst ihn nicht“ transportiert die unbelegte Behauptung, Trump wolle die Welt in ein atomares Inferno verwandeln. (alle Fotos: arbeiterfotografie.com)

Mit der Friedensbewegung Kräfte des Friedens und der Verständigung bekämpfen?

Wer spricht da? Wer spricht da am 18. Februar 2017 in München bei den Kundgebungen anlässlich der so genannten „Sicherheitskonferenz“ auf dem Stachus und auf dem Marienplatz? Spricht dort die Friedensbewegung? Sprechen dort „transatlantische“ NATO-Journalisten der Süddeutschen Zeitung? Oder ist es gar Wolfgang Ischinger, der Chef der „Sicherheitskonferenz“ höchstpersönlich, der dort das Wort ergreift? Hören wir einige Sätze: „Die USA erlebten [nach der Amtseinführung von US-Präsident Trump] den größten Protesttag in ihrer Geschichte… Das macht uns Hoffnung… Von diesem Widerstand schreibt Stefan Cornelius in der Süddeutschen Zeitung: Der Faschismusverdacht hat in den USA Konjunktur… Ein Blick auf das Horrorkabinett Trumps: Neben Vertretern der Superreichen und Militärs sind dort Apokalyptiker wie…

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Hat Trumps Kriegserklärung tödliche Folgen?

Linke Zeitung

kennedytrump

von Paul Craig Roberts – http://www.barth-engelbart.de

Für den US-Publizisten Dr. Paul Craig Roberts ist die Antrittsrede des neuen US-Präsidenten Donald Trump eine riskante offene Kampfansage an das US-Establishment.

Viel versprechen, wenig halten, die Jungen machens wie die Alten, die Frisur ist geblieben – nur etwas mehr Falten – Trotz Friedensschwüren Kriege führen, so wie das Kapital sie braucht – wer so nicht richtig funktioniert, ist wie gehabt auch auszuschalten. (HaBE)

Paul Craig Roberts (* 3. April1939) ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans (“Reaganomics“) bekannt.[1] Er war Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, Kolumnist von Business Week und dem Scripps Howard News Service. Er wurde bei 30 Anlässen über Themen der Wirtschaftspolitik im Kongress um seine Expertise gebeten.

Seine Kritik an der neoliberalen Wirtschaftspolitik, die seiner…

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Ist der nationalistische Kapitalismus des Präsidenten Trump eine Alternative zur Globalisierung?

Linke Zeitung

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von James Petras – http://freiesicht.org

In seiner Antrittsrede hat Präsident Trump sehr klar und eindringlich die ökonomische und politische Strategie entworfen, die er in den nächsten vier Jahren verfolgen will. Trump-Gegner unter den Herausgebern, Journalisten, Akademikern und Experten, die für die Financial Times, die New York Times, die Washington Post und das Wall Street Journalschreiben, haben sein Programm und seine Kritik an der bisherigen Politik und den bestehenden Zuständen immer wieder verdreht und verfälscht.

Wir wollen uns ernsthaft mit Trumps Kritik an der gegenwärtigen US-Wirtschaftspolitik aus einander setzen und mit seinen Alternativen und deren Schwächen befassen

Trumps Kritik an der herrschenden Klasse

Trump wirft der gegenwärtig herrschenden Elite vor allem die negativen Auswirkungen der  von ihr betriebenen Art der Globalisierung auf die Produktion, den Außenhandel, das Steueraufkommen und den Arbeitsmarkt vor. Trump kritisiert die Tatsache, dass der industrielle Kapitalismus der USA seine Investitionen vor allem im Ausland tätigt und durch…

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Migration, Mauern und ein Praesident

Wenn man Länder plündert und zerstört, Menschen alles nimmt, dann verlassen sie ihre Länder und flüchten. Doch statt die Konsequenzen des eigenen Handelns zu tragen wurden und werden Mauern gebaut:

Weltbuerger- World Citizen-Ciudadano del mundo

bandicam-2017-01-26-09-31-23-371

Alle Welt, besonders der mexikanische Praesident, kritisiert die Entscheidung vom Praesidenten der USA zum Schutz der Staatsgrenze zwischen den USA und Mexiko. Englische Presse, deutsche Presse, Fernsehen und Rundfunk stimmen froh in den Gesang ein, angesichts sinkender Auflagen und politisch begruendeter Unsicherheit fuehrender Politiker. Man tut so, als wenn man nicht wuesste, das dieses unschoene Bollwerk keine Erfindung von Donald Trump ist, sondern das Werk frueherere USA-Praesidenten und natuerlich nicht zu verschweigen mexikanischer Praesidenten, wie Fox, die sich nicht ueber die Mauer beschwert haben, sondern nur immer ueber eine finanzielle Beteiligung.

Die Mauer existiert in weiten Teilen seit vielen Jahren bis zu 5 Meter hoch, dass vergisst man zu erwaenen

borderwall

So ist es ja nicht die USA, die illegale Grenzuebertritte von USA-Buergern nach Mexiko verhindern will, weil es eigentlich gegen geltende Gesetze verstoesst, eher umgekehrt, Mexiko tut nichts, oder nur wenig, um Grenzuebertritte zu verhindern, obwohl einschlaegige Gesetze das verbieten.

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Trump! Und dann?

Über Donald Trump wurde wohl so ziemlich alles gesagt. Schon vor der Wahl stand er bei vielen in der Kritik. Und mit Sicherheit zu Recht.

Trump ist aufgefallen- negativ. Und das gründlich. Die meisten meinen er sei dumm, aber mit der Dummheit ist das so eine Sache. Wie definiert man sie? Wie misst man sie?

Auch über die Rechten in Deutschland wird gesagt sie seien dumm und wenn man das nach Schulausbildung entscheidet, dann mag es durchaus so sein, dass viele- vor allem von der Wählerschaft- lediglich eine Hauptschulbildung vorweisen können. Doch in den oberen Etagen, bei den Anführern gab und gibt es immer auch jene mit Abitur und Studium. Ist es also wirklich Dummheit?

Einige schlagen vor öfter die unrühmliche Vergangenheit im Unterricht zu behandeln, aber ich vermute mal jene Leute haben keine Kinder oder haben sich nie mit deren Unterrichtsinhalten beschäftigt. Das Thema wird immer wieder durchgekaut.

Was also ist es das Menschen nach Rechts treibt und ist Trump wirklich einfach nur ein dummer Trampel oder weiß er genau was er tut und warum?

Was die Bevölkerung betrifft muss man leider sagen das sie auf den einen so reinfallen wie auf den anderen.

Trump hat Wirtschaftswissenschaft studiert und sich schauspielerisch betätigt. Auch wenn er keine Star wurde oder große Bekanntheit erlangte. Und Obama war Rechtsanwalt. Rechtsanwälte wissen das es nicht unbedingt auf die Wahrheit ankommt, nur darauf am Ende zu gewinnen. War Obama klüger als Trump?

Auf jeden Fall wusste er zu manipulieren. Bilder als liebender Vater und mit Hund im Garten haben das Netter-Junge-Image genauso gestärkt wie wie seine gut gewählten Worte an gut gewählten Orten. Doch was unterscheidet ihn wirklich von Trump?

Nein, Obama hat nie derart rassistischen Müll von sich gegeben wie Trump, aber nicht Worte zählen sondern Taten. Worte können verletzen, Worte können aufhetzen, Worte können auch das Gegenteil tun, aber unter der Regentschaft des farbigen Obama nahm der Rassismus, die Beleidigung, Benachteiligung und Diskriminierung der farbigen Bevölkerung nicht ab. Die Polizeigewalt- vor allem dadurch auffallend das sie massenhaft Menschen erschoss, vor allem Farbige, nahm jährlich zu.Waren es 2014 noch 1111 erschossene Personen, stieg die Opferzahl ein Jahr später auf 1209. Und wenn sie im Jahr 2016 geringfügig auf 1152 sank dann ist das noch kein gutes Zeichen. Bis 22. Januar dieses Jahres sind es schon 64 erschossene, vier davon unter oder gerade 18 Jahre alt. Das Jahr hat üblicherweise 365 Tage.  Wie viele werden es noch? Diesmal können wir sie Trump anlasten, aber was ist mit jenen die starben als Obama im Oval Office saß? Vor allem mit den Farbigen? Wann hat Obama tatsächlich mal gehandelt und den Rassismus bekämpft?

Trump wird gern verspottet wegen seiner Liebe zu Twitter. Vergessen wir dabei nicht das Obama das Internet ebenfalls für sich zu nutzen wusste? Nicht Twitter, aber Facebook und Youtube waren seine SocialMedia- Websites, die ihm Sympathie und Spendengelder einbrachten.Seine größten Sponsoren waren die größten Banken. Jene die immer dort auftauchen wo fette Geschäfte zu machen sind. Die finanzieren niemanden der ihnen in die Quere kommt.

In Guantanamo sitzen immer noch Gefangene, gefoltert wird auch immer noch. Kriege in zahlreichen Ländern. Was verstehen wir bei diesen Worten?:

Daher sagen wir allen anderen Völkern und Regierungen, die heute zuschauen, von den größten Hauptstädten bis zu dem kleinen Dorf, in dem mein Vater geboren wurde: Wisst, dass Amerika ein Freund jeder Nation und jedes Mannes, jeder Frau und jedes Kindes ist, die eine Zukunft in Frieden und Würde anstreben, und dass wir bereit sein, einmal mehr zu führen.

Schön, dass Amerika bereit ist zu führen, aber was wenn wir sie nicht als Führer haben wollen?

Wir bleiben die reichste und mächtigste Nation der Welt.

Und das auch mit Gewalt.

Und diejenigen von uns, die mit den öffentlichen Dollars umgehen, werden zur Rechenschaft gezogen, dass sie klug ausgeben, schlechte Gewohnheiten reformieren und unsere Geschäfte im Tageslicht betreiben

Klug ausgeben bedeutet sicherlich nicht, dass die Staatsverschuldung jährlich immer weiter wächst auf Grund von Kriegen gegen all jene Nationen die angeblich Freunde der USA sind. Zumindest laut Rede. Und dass war nicht die einzige unkluge Entscheidung. Auf jeden Fall stieg die Verschuldung von 2009 bis 2016 um 7,55 Billionen US-Dollar auf 19,95 Billionen Dollar an.

dass eine Nation nicht länger gedeihen kann, wenn sie nur die Wohlhabenden begünstigt.

Dies könnte man auch der deutschen Regierung ans Herz legen. Doch wichtig ist hierbei das es keinesfalls um die gesamte Amerikanische Nation ging, sondern lediglich um den weißhäutigen Teil und von denen nur die Finanzelite. Die Umverteilung von unten nach oben wurde vorwärts getrieben.

Wir werden damit beginnen, den Irak auf verantwortungsvolle Weise seiner Bevölkerung zu überlassen

Ob Ruinen verantwortungsvoll sind kann sicherlich heiß diskutiert werden, aber die Verseuchung durch chemische Kampfstoffe die Amerika bis heute nicht beseitigen will ist es sicher nicht. Im Gegenteil: Amerika besteht darauf das diese keinerlei gesundheitsschädliche Auswirkungen haben.

Und denjenigen, die ihre Ziele mit Terror und der Ermordung von Unschuldigen verfolgen wollen, sagen wir jetzt, dass unser Geist stärker ist und nicht gebrochen werden kann. Ihr könnt uns nicht überleben und wir werden euch besiegen.

Mehr Terrorismus und Ermordung Unschuldiger von anderen als den USA? Nicht möglich, aber wie nicht anders zu erwarten: Terroristen sind immer die anderen auch wenn man selbst nichts anderes tut als eben jene, die man als Terroristen bezeichnet.

Der islamischen Welt sage ich, wir suchen einen neuen Weg nach vorn, gegründet auf gegenseitigem Interesse und Respekt

Nein, die gesamte islamische Welt wurde hier nicht angesprochen. Länder wie Palästina, Somalia, Lybien und Syrien können das bestätigen. Gegenseitige Interessen und Respekt gilt für Saudi Arabien, Katar und Co. Diese waren hier angesprochen. Alle anderen nicht.

Beenden wir das hier an dieser Stelle. Obama hat den Saubermann gespielt und daher wurde seine Antrittsrede wohlwollend und positiv aufgenommen und interpretiert. Trump hat das Image des „Bösen“ gewählt und alles was er sagte wurde negativ gesehen. Ich sage: Er ist ehrlich. Im Gegensatz zu Obama, der immer ein verlogener Blender war. Und Killery wäre auch nicht anders gewesen. Solange Amerika rücksichtslos die Weltherrschaft für sich allein beansprucht lautet die Parole immer „America first“, egal was bei Antrittsreden gesagt wird.