Veröffentlicht in Gesundheit, Menschen, Persönlich

Ausgenockt

sind wir nicht wirklich, aber derzeit kommen so Momente gehäuft die wir bisher eher nicht hatten.

Bei meinem ADHS-Fußballer hatte ich ja schon kurz nach der Geburt befürchtet, dass er mir öfter mit einem Gips rum rennt, aber bisher hat sich das als Irrtum erwiesen.

Überhaupt sind meine Kinder ja nicht so gern oder oft krank. Mal ein wenig Schnupfen, der die Erwähnung nicht lohnt, aber sonst sind sie eher gesund.

Momentan ist es eher anders. Angefangen hatte es … na, so lange ist es noch nicht her. Es war als nächtens so viel Schnee runter kam, dass ich mich das erste Mal seit… gefühlten 100 Jahren in meine Kindheit zurück versetzt fühlte. Eine Kindheit in der Schneemassen normal waren. Eine Kindheit in der ich nachmittags den Schlitten geholt, über das verschneite Feld gerannt bin, hoch auf den Berg um dann dort zu rodeln bis es dunkel wurde.

Da hatten wir also Mal viel Schnee und in der Nähe etwas dass nach meiner Definition eine Erhebung im Gelände ist, für die meisten Städter aber der Rodelberg. Es war Sonntag und damit der Tag an dem die Jungs mit ihrem Vater den Nachmittag verbringen. Diesmal war dieser nachmittag eher kurz. Wenn es denn 30 Minuten waren, die sie gerodelt sind. Plötzlich klingelte das Telefon. Sie sind auf dem Heimweg, der Fußballer ist umgekippt und genau auf das angewinkelte Handgelenk gestürzt.

Gebrochen war es nicht, aber dennoch hab ich Montag früh den Orthopäden meines Vertrauens kontaktiert und dann wurde geröngt und mit Ultraschall kontrolliert. Nichts, aber eine Befreiung vom Schulsport für die ganze Woche gab es.

Der Fußballer (inzwischen 8 Jahre) nervte indem er alle gefühlten 30 Sekunden fragte, wann denn bitte sein Bruder aus der Schule kommt. Montag hat der aber einen sehr langen Tag. Und Mama ist einfach ein schlechter Ersatz. Die muss ständig so blöde Dinge machen, wie:

  • kochen („Wann gibt es Mittagessen?“)
  • Wäsche waschen („Ich hab keine Socken mehr“)
  • Einkaufen („Wir haben gar nichts Leckeres mehr“)

Dienstag ist er gern wieder zur Schule gegangen. Dort ist es weniger langweilig. 🙂

Tja und letzten Sonntag war es dann der Handballer (mittlerweile 11 Jahre). Diesmal ging es wie üblich mit Papa auf diesen einen bestimmten Spielplatz der nebenan direkt ein Cafè hat, indem Papa dann einen Kaffee trinkt mit einem Freund, der seine zwei Kinder in die Obhut meiner Jungs gibt.

Und wieder erfolgte der Anruf nach kurzer Zeit. Sie sind auf dem Heimweg, weil der Handballer auf den Arm gestürzt ist und sich aufführt als ob das Ding komplett ab wäre. Sagt der Papa, der sich mal wieder durch extreme Gefühlskälte unbeliebt macht. Bei den Kindern, bei Passanten und letztlich bei mir. Ja, es ist ein 11 jähriger Junge, kein Profiboxer mit vermindertem Schmerzempfinden.

Und um mich auch noch einzureihen: ich habe mir erlaubt ohne Konsultation beim Arzt eine nervige Warze in Eigenregie zu bekämpfen. Zugegeben, dass hat super funktioniert. Ich habe allerdings überlesen dass man mit dem Mittelchen vorsichtig sein soll, weil es auch die Haut drumherum angreift. Jetzt ist die Warze weg und ich konzentriere mich auf die Heilung der umliegenden Hautpartie.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

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Das neue Jahr beginnt mit Krankheit

Das neue Jahr beginnt mit Krankheit
08
JAN
2014
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Deutsche MuslimaVeröffentlicht unter Gesundheit Tags: Ärzte, Ausbildung, Krankheit, Mandelentzündung

Mein Mann ist krank!

Bereits vor den Weihnachtsferien hatte er eine Mandelentzündung die ihn für ein paar Tage ins Bett zwang. Zwar hat er dabei noch einiges an Stoff gelernt, aber einige Prüfungen konnte er nicht mitschreiben. Er mag Nachschreibtermine nicht, aber es ging ihm nicht gut genug um zu den Prüfungen zu gehen.

Jetzt, so kurz vor dem neuen Jahr hat es ihn dann wieder getroffen.

So sehr das er zum Notdienst ging. Der dortige Arzt beantwortete die Frage meines Mannes nach dem Ursprung der Krankheit nicht meinte aber wenn es so weiter geht müsse er etwas unternehmen. Dann reichte er ihm seine Visitenkarte.

Trotz Bettruhe, Antibiotika und Ruhe wurde es nicht besser.

Heute früh war er dann bei unserer Hausärztin. Als sie seine Medikamente sah musste sie lachen. Mein Mann hatte bereits entsetzt festgestellt das es nicht besser wurde und laut Ärztin lag es daran das der Arzt aus der Notfallambulanz ihm Medikamente für die Lunge gegeben hatte statt für die Mandeln.

Nun liegt er wieder im Bett und zu den bisherigen Beschwerden, inkl. Schüttelfrost hat er nun auch noch Husten bekommen.

Die Nachschreibtermine der verpassten Prüfungen sind in dieser Woche, aber er kann nicht hin. Was das für seine Noten bedeutet können wir momentan nur ahnen.