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Irak – Soeben werden die nächsten zehn, fünfzehn Jahre Krieg organisiert

echsenwut

Den eindimensionalen und leicht retardierten Mitbürgern, denen selbst die tägliche Lektüre der „BILD“ eine intellektuelle Quall ist, denken momentan, durch die Einnahme von Mossul und die Eliminierung der letzten Kampfeinheiten des Daesh („Islamischer Staat“) sei dieser erledigt und Geschichte.

Es braucht nun wirklich nur noch ganz wenig Geist, um zu bemerken:

Die irakische Armee ist eine shiitische. Durch Lenkung Irans war es den Shiiten in den zurückliegenden Jahren möglich, durch Großangriffe und etliche Massaker an Zivilisten die Zahl der Sunniten im Irak deutlichst zu minimieren. Der von den USA so herzlich begrüßte Metzger und Shiit al-Maliki, der, kaum als Präsident eingesetzt, tausende von Sunniten „großtechnisch“ hat vernichten lassen, hinterließ nach seinem Fortgang keineswegs eine stabilisierte Politik. Geschweige denn ein Ende der Feindseligkeiten.
Daesh war die einzige Organisation, die sich dieser großflächigen Vernichtung militärisch mit eindrucksvollen Erfolgen entgegengesetzt hat und für unzählige Dörfer und Städte war der „Islamische Staat“ bis vor…

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Das naive Hirn durchblasen

Linke Zeitung

lisafritz

von Lisa Fitzhttp://www.nrhz.de

Bild: Lisa Fitz am 18.2.2017 auf dem Münchner Stachus bei der Auftaktkundgebung zur Demonstration „Frieden statt NATO – Nein zum Krieg!“ (Foto: arbeiterfotografie.com)

Rede anlässlich der so genannten „Münchner Sicherheitskonferenz“ 2017

Am 18. Februar 2017 hieß es in München „Frieden statt NATO – Nein zum Krieg“. Es waren Proteste anlässlich der so genannten „Sicherheitskonferenz“, die vom 17. bis 19. Februar in München die Kriegsstrategen des „Westens“ zusammenführte. Der Protest begann auf dem Stachus. Gleich die erste Rede enthielt Passagen, bei denen nicht recht klar war, von welcher Seite sie stammten – Passagen mit einer guten Portion das Hirn verkleisternder, Feindbild durchsetzter Mainstream-Soße (siehe dazu den Kommentar „Mit der Friedensbewegung Kräfte des Friedens und der Verständigung bekämpfen? Vereint mit Kriegstreibern Trump zum Feindbild machen?“). Ganz anders war das bei der Rede der Kabarettistin Lisa Fitz, die dafür plädierte, das naive Hirn mal so richtig durchzublasen. Die…

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