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Liebster Award

Völlig überraschend fand ich gestern bei meinen Kommentaren die Nominierung von der Plaudertasche Freya für den Liebster Award. Dafür vielen Dank. Ich lese auch immer gern bei dir, Freya und freue mich über deine Besuche hier. Daher nehme ich die Nominierung gerne an, also los:

Zunächst die Regeln:

1. Bedanke dich bei dem der dich nominiert hat und verlinke sie
2. Beantworte die 11 Fragen.
3. Überlege dir 11 neue Fragen.
4. Und nominiere neue Leute für den Liebsten Award.
5. Informiere die nominierten Blogger!
6. Füge die Grafik für den Liebsten Award ein!
7. Vergiss nicht die Regeln des Liebsten Awards einzufügen

Nun zu Freyas Fragen:

  1.  Wie bist du zum Bloggen gekommen?
  2.  Schreibst du eher spontan was dir gerade einfällt oder nach Plan?
    3.  Wie verbreitest du deine Beiträge?
  3.  Früher Vogel oder Nachteule?
  4.  Was war dein glücklichster Moment?
  5.  Wie und wo machst du am liebsten Urlaub?
  6.  Was ist dein größter Lebenstraum?
  7.  Wie feierst du Weihnachten?
  8.  Über welches Thema würdest du gerne einen Gastartikel verfassen?
    10.Wie verbringst du Silvester? Party oder gemütlich vor dem Fernseher?
  9. Was möchtest du 2017 gerne erleben?

Meine Antworten:

1.  Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Das hatte mehrere Gründe. Zum einen wollte ich eine Art digitales Tagebuch, ohne das es wirklich so richtig ein Tagebuch ist. Für mich wichtiges sollte da rein, aber nicht als Buch zu Hause rumliegen. Zum anderen gab es so Dinge, die mich beschäftigt, teilweise auch geärgert haben, die ich nicht nur im Kopf, sondern auch als Ganzes zusammenfügen wollte. Daraus entstanden sind einige Beiträge, von denen noch ein paar wenige unter „Vom alten Blog“ zu finden sind. Der dritte Grund war, dass ich eine Homepage für dieses Projekt zu…starr,zu übertrieben, zu umfangreich, zu unpassend fand. Daher wurde es dann ein Blog.
2.  Schreibst du eher spontan was dir gerade einfällt oder nach Plan?

Grundsätzlich immer spontan. Pläne mache ich mir keine, außer ich will unbedingt ein bestimmtes Thema bringen und wenn ich dafür etwas brauche, wie Bilder. Aber ein wirklicher Plan ist es nicht, nur Vorarbeit für einen Beitrag, der dann spontan getippt wird.
3.  Wie verbreitest du deine Beiträge?

Da mache ich, ehrlich gesagt, fast gar nichts. Dieser Blog ist mit einem Facebook-Account verknüpft und mit Google+. Dort werden die Sachen automatisch gebracht und das war es. Social Media ist nicht so meins.
4.  Früher Vogel oder Nachteule?

Früher Vogel- eindeutig. Ich muss früh raus, hab den Tag über genug zu tun, da muss ich abends früh ins Bett. Etwas Schlaf muss schließlich sein.
5.  Was war dein glücklichster Moment?

Den glücklichsten Moment gibt es eigentlich (noch) nicht.Es gibt aber viele Momente an die ich mich gern erinnere.
6.  Wie und wo machst du am liebsten Urlaub?

In Marokko, gern am Strand und am Liebsten mit viel Ruhe

7.  Was ist dein größter Lebenstraum?

Zu erleben das alle meine Kinder erwachsen und glücklich verheiratet sind.

8.  Wie feierst du Weihnachten?

Gar nicht. Ich genieße aber die Ruhe und Terminfreiheit der Feiertageund die vielen Lichter in der Dunkelheit.
9.  Über welches Thema würdest du gerne einen Gastartikel verfassen?

Über den Egoismus und die Rücksichtslosigkeit von Menschen.
10.Wie verbringst du Silvester? Party oder gemütlich vor dem Fernseher?

Weder, noch. Ich gehe zur üblichen Zeit ins Bett und hoffe dass ich ungestört durchschlafen kann. Unausgeschlafen ärgere ich mich am nächsten Tag sonst über den ganzen Knallermüll auf den Gehwegen und Straßen.
11. Was möchtest du 2017 gerne erleben?

Oh, da gibt es einiges:

  • Gute Abiturergebnisse meiner Tochter
  • Ihr Studenbeginn
  • Ein nicht Rechtes-Ergebnis bei der Bundestagswahl
  • Einschulung meines Zwerges

Und nun zu meinen Fragen:

  1. Was war dein Traumberuf als Kind?
  2. Machst du selbst Sport oder lieber nicht?
  3. Möchtest du lieber Katze oder Hund haben?
  4. Welches ist dein Lieblings-Film- Genre?
  5. Bist du lieber Allein oder geht nichts ohne Gesellschaft?
  6. Was sammelt sich bei dir, womit du ein Geschäft eröffnen könntest?
  7. Wenn du etwas ändern könntest, was wäre das?
  8. Was würdest du gerne lernen?
  9. Kannst du dich leicht auf eine Sache konzentrieren oder beschäftigt sich dein Kopf ständig mit mehrern Dingen gleichzeitig?
  10. Wie sah dein erster Schulranzen aus?
  11. Wofür möchtest du dich am liebsten engagieren?

Ich nominiere:

Mail Pro Fotoblog

Becherwürfel

Frauen und Islam

 

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Erinnerungen an meine Tante

Mein Onkel ist verstorben.                                                                                    Wir hatten lange keinen Kontakt. Früher, da war er mein Lieblingsonkel. Diesen Status zu erreichen ist nicht schwer gewesen, denn er war mein einziger Onkel. Meine Tante,seine Frau, war „schwierig“. Ein direkter Mensch, der nicht schwieg sondern sagte was gesagt werden sollte. Das entsprach nicht meiner Erziehung. Ich lernte das alles daheim in den vier Wänden bleiben muss, das man immer höflich und nett ist, das man schweigt, auch wenn man sich über etwas ärgert und vor allem das man sich nicht in die Angelegenheiten anderer Leute einmischt.

Es ist nicht immer verkehrt sich erstmal an die eigene Nase zu fassen statt mit dem Finger auf andere zu zeigen, aber es ist auch nicht immer richtig zu schweigen wenn Dinge falsch laufen. Das richtige Abwägen ist wohl die Kunst dabei.

Meine Tante hat mir teilweise Dinge gesagt, die mir nicht gefielen: meine Nägel waren nicht ordentlich gefeilt und nicht kurz genug geschnitten, meine Haare zu lang und nicht richtig frisiert…

Ich erinnere mich wie sich mich oft auf ihren Schoss setzte, ihr Maniküretäschen aus der Handtasche holte- oder aus dem Handschuhfach des Autos um mich dann zu bearbeiten. Auch einen Kamm hatte sie immer dabei und damit waren meine Haare vor ihr nicht sicher.

An viele andere Dinge erinnere ich mich nicht und ich besitze auch nur wenig Fotos-vor allem von meiner Tante. Ich habe sie verstehen und schätzen gelernt, aber es hat viele Jahre gedauert. Wohl zu viele. Sie starb 2008 an Krebs.

Nun ist also ihr Mann gestorben. Ich war das erste mal seit Jahren wieder in der Wohnung und alles woran ich mich erinnerte war ein Bild im Wohnzimmer. Alles andere war mir fremd- auch der Mann der dort gelebt hatte.

Bei der Durchsicht von Unterlagen und Besitz wurde mir eines klar: er war schon lange tot. Gestorben am jenem Tag, an dem auch seine Frau starb. Was blieb war ein Körper der irgendwie weiter existierte. Ein Körper der nicht stehen blieb und doch nicht vorwärts ging.

Was ich mitnahm waren Erinnerungen. Alben mit Fotos, die ich nicht kannte, Fotos die ich mal gesehen hatte und Fotos an Begebenheiten von denen ich schon nichts mehr weiß.

Wie diese beiden Bilder:

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Ja, das kleine Kind war ich und die Frau meine Tante. Ich kann mich nicht daran erinnern vorher schon einmal eines dieser Bilder gesehen zu haben. Der Hund, mit dem wuchs ich auf. Susi. Susi war ein Goldstück, nicht nur farblich. Sie nahm mir nicht mal übel wenn ich als unbedarftes kleines Kind ihr weh tat. Als sie mit etwa 14 Jahren an Altersschwäche starb hat mich das sehr getroffen. Es kündigte sich lange an, wir waren vorbereitet, aber Verlust ist schmerzhaft ob mit Vorbereitung oder nicht.

Ich habe noch einige Bilder gefunden und ich werde wohl noch einige einstellen in nächster Zeit.