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Johannesbeer-Streuselkuchen mit Zwillingsteig

Heute nachmittag kommt der Handballer vom Zelten zurück. Ich hatte versprochen mal wieder meinen speziellen Johannesbeer-Streusel-Kuchen zu backen.

Speziell ist bei mir gleich mehreres. Das beginnt mit dem Zwillingsteig, den ich verwende. Ich mische einen Hefeteig mit einem Mürbeteig. Ich bette die Johannesbeeren auf ein Joghurtbett, das ich diesmal testweise mit Eiern mische .

Ansonsten nehme ich Vollkornmehl und Erythrit statt Zucker.

Beginen wir mit dem Hefeteig, der benötigt so seine Zeit:

250 ml Milch
1 Würfel Hefe,
50 g Zucker
500 g Mehl
1 Prise(n) Salz
60 g Butter

Mürbeteig:

200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
75 g Margarine/ Butter
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei

Joghurt:

350 g Naturjoghurt

20 g Puderzucker

optional: 3 Eier, evtl. Puddingpulver

500g rote Johannisbeeren

Streusel:

300 g Mehl
200 g Butter
125 g Zucker

Zubereitung:

Die beiden Teige mischt man am Besten mit der Hand. Dann wird der Teig auf einem Blech ausgerollt.

Darauf kommt der Joghurt,

anschließend die Johannesbeeren

und zum Schluss die Streusel.

Ab in den Ofen bei 200°C, Ober- und Unterhitze für etwa 30 Minuten

Anmerkungen:

Erythrit ist gesünder als Haushaltszucker und hat fast eine identische Süßungskraft. Man nimmt etwa 30g mehr Erythrit als Zucker.

Bei den Mengenangaben kann durchaus mal was nicht so 100% passen, da ich selten abmesse und nach Gefühl backe. Das sollte aber kein Problem sein.

Statt Johannesbeeren gehen natürlich auch andere Obstsorten

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Geschmäcker…

sind verschieden und das ist gut so.

Es kam eigentlich eher zufällig, dass ich anfing Smoothie´s zu testen.

Ursprung war zum einen dass dieses gematschte Obst und Gemüse gerade großes Thema ist. Zum anderen, dass Eltern eines Jugendlichen bei uns auf der Arbeit meinten ihr Kind sollte viel davon zu sich nehmen. Sie liefern regelmäßig Packungen mit dem Zeug und zusätzlich brachten sie noch einen Smoothiemaker vorbei, damit wir fleissig selbst matschen. Vorzugsweise grün, denn die Eltern meinen dass die grünen Smoothies ruhig in größerer Menge verabreicht werden sollten. Im Vergleich zu anderen Farben.

Kollegin schmiss also einiges an Grünzeug in den Maker und stellte auf Vorrat grünen Smoothie her. Ganz ehrlich: ich wollte nicht einen Tropfen probieren. Vielleicht hätte er ja gut geschmeckt, aber hier zeigte sich die Wahrheit in dem Spruch „Das Auge isst mit“.

Ich mag grüne Sachen. Esse gern Spinat, Erbsen und Rosenkohl, aber das Grün von diesem Smoothie… Es erinnerte mehr an Windelinhalt eines mit Spinat gefütterten Babys. Irgendwie Bäh.

Egal. Jedenfalls dachte ich, mal probieren was da so im Handel erhältlich ist, für den kleinen Durst zwischendurch und unterwegs. Soll ja auch gesund sein.

Um es vorweg zu sagen: ich würde mir dauerhaft dies Zeug nicht kaufen. Auch wenn der Inhalt gesund ist, diese 250ml Plastikflaschen sind es nicht. Die richten mehr Schaden als Nutzen an, besonders für die Umwelt. Also wenn, dann mach ich mir das selbst und ich brauch keinen Smoothiemaker. Unser Mixer und auch der Pürrierstab können das auch-schon getestet.

Heute habe ich mir zwei Flaschen geholt mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Eine mit Chia, eine ohne. Die Flaschen sahen auch rein äußerlich unterschiedlich aus. Aber bei genauer Betrachtung stellte sich heraus, dass sie von derselben Produktionsstätte kommen. Die Auswahl ist also kleiner als im ersten Moment vor dem Regal gedacht.

Letztlich habe ich Magenschmerzen und bin sicher, das die Ursache der Smoothie ist. Er hat auch nicht besonders geschmeckt. Hab es grad so runterbekommen und werde mir die Sorte nicht noch einmal holen.

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Backen ohne zu backen

oder: wie man Lebensmittel retten kann.

Ab und an kommt es vor dass das Brot schneller trocken und hart wird als man es essen kann oder der Kuchen oder bei der letzten Feier blieb zu viel Kuchen übrig, oder…

Bevor diese Überbleibsel im Müll landen kann man daraus noch leckere Sachen machen, die man sogar verschenken kann.

Die einfachste Variante: Trockener Kastenkuchen der zu süßen Kugeln umgearbeitet wird.

Zunächst zerbröckelt man den Kuchen so weit möglich und weicht alles ein. Milch, aber auch Rosenwasser oder Orangenblütenwasser nutze ich gern dafür. Wird das Ganze zu matschig kann man nachträglich andicken mit Haferflocken, Quark, oder ähnlichem. Die Küchenmaschine kann alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.Rosenwasser

Danach gibt man Kokosflocken, Schokostreusel, gemahlene Mandeln oder was im Haus, bzw. gewünscht ist in ein Schälchen. Ein wenig Teig darin wenden und die Kugeln auf einen Teller oder in eine Schale geben.

Im Kühlschrank etwas ziehen lassen.

Natürlich funktioniert das auch mit Keksen und Torten.

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Schokoblechkuchen in Milch geweicht,mit Kokosflocken ummantelt

 

 

Mit Brot und Brötchen funktioniert es eben so. Für süße Leckereien einfach etwas Zucker zugeben oder für deftige darauf verzichten. Als Flüssigkeit geht Wasser, oder Brühe, ein Rest Suppe, Tomatensoße…

Wälzen kann man super in Sesam, Leinsamen, Mandeln. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

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„Auflauf“ Spezial

Heute mal eine Idee für einen etwas anderen Auflauf. Überregional und international.

Leider gibt es keine Fotos, da alles so schnell leer gegessen war.

Das Rezept ist quasi eine Mischung aus zwei eigenständigen Rezepten: Bayrische Brezn-Knödel und türkisches Sucuklu Yumurta

Auf dem Schmankerlblog fand ich das Rezept für Brezn-Knödel. Dieses habe ich etwas abgeandelt.

  • Statt 5 Brezeln habe ich nur zwei genommen und dafür klein geschnittenes Brot untergemischt.
  • Statt alles in Folie zu packen habe ich die Masse in eine Springform geschüttet und im Backofen goldbraun gebacken.
  • Von der „Torte“ habe ich dünne Scheiben geschnitten und damit eine Auflaufform ausgelegt.

Teil 2- Sucuklu Yumurta:

Türkische Knoblauchwurst (Sucuk) vierteln und in einer Pfanne mit Eiern mischen. Sobald die Eier fest sind die Mischung auf die Tortenscheiben geben.

Darüber geriebenen Käse und ab in den Backofen.

Bei etwa 200° den Käse zerlaufen lassen-Fertig.

Anmerkungen:

Sucuk gibt es scharf oder mild. Ich habe diesmal scharfe verwendet und daher ansonsten mit Gewürzen gespart. Ein paar Kräuter, aber nicht extra Salz und Pfeffer

Wer mag kann noch geviertelte Tomaten und Paprika auf die Sucuk-Ei-Mischung (Yumurta) geben.

Alternativ geht auch ein Salat als Beilage und Yoghurt.

Guten Appetit!

 

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Spinatlasagne von Asmaa

Heute gibt es bei uns Lasagne.

Habe ich lange nicht gemacht und nun wird es mal wieder Zeit

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Natürlich funktioniert das auch mit Hack und und Tomatensoßen- Mischung statt Spinat. Wer mag kann auch angebratenes Hack zum Spinat dazugeben.

Ich verwende eine lange Auflaufform von etwa 40cm x 25cm x 4cm.

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Packungen TK-Spinat
  • Salz/Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch klein hacken und in etwas Wasser andünsten. Spinat dazu und auftauen. Mit salz und Pfeffer würzen.

  • 1 1/2 Packungen Kräuter-Schmelzkäse (ca.300g)
  • 200ml Milch
  • Salz/Pfeffer/Muskatnuss/evtl. zusätzliche Kräuter
  • ca. 250g Quark
  • 3 Eier

Käse in der Milch schmelzen lassen. 3 Eier verquirlen, in die Milch geben, soviel Quark unterrühren das die Soße leicht sämig ist und nach Geschmack würzen.

Auflaufform evtl. mit Semmelbrösel ausstreuen.

Eine Schicht Nudelplatten einlegen, Hälfte des Spinates darauf verteilen.

  • Tomatenscheiben oder mindestens 2 Dosen Pizzatomaten

Hälfte davon über den Spinat in der Form verteilen.

2.Lage Nudeln, übrigen Spinat darauf, restliche Tomaten zufügen und obenauf eine 3. Lage Nudelplatten. Darauf die Käse-Milch-Quark-Mischung verteilen.

  • Ein Beutel geriebener Käse

Darüber streuen und in den, mit 200°C vorgeheizten, Backofen stellen und ca. 40 Minuten goldbraun überbacken.

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Wraps

Lang ist´s her…

… das ich dieses Rezept aufgeschrieben hatte. Aber ich hab es bei den Entwürfen gespeichert. Vermutlich weil ich noch Bilder einfügen wollte. Jetzt habe ich es dort entdeckt. Bilder vom Ergebnis habe ich leider keine mehr 😦

Bei vielen Menschen sehr beliebt sind Wraps, die man mit verschiedenen Füllungen kaufen kann. Mein erster Versuch blieb bisher allerdings auch mein Letzter, denn was ich da in den Händen hielt schmeckte irgendwie nach gar nichts.

Womöglich lag das an der Person die diese Rollen zubereitet hat, vielleicht waren die Wraps aber auch so wie sie sein sollen. Ich weiß es nicht. Ich bin aber in der Familie nicht die einzige enttäuschte und daher dachte ich, ich mach einfach mal selber welche. Mit Geschmack! Also ruhig Gewürze dazu und dann mal schauen ob das besser ist.

Der Wrap-Teig:

  • 600g Mehl
  • 4Eßl Rapsöl
  • 4Eßl Olivenöl
  • ca. 300ml warmes Wasser
  • Kräuter und Gewürze nach Belieben. Verwendet von mir: Estragon, Basilikum,Salz,Pfeffer

Zu einem knetbaren Teig verarbeiten und eine Weile stehen lassen,mindestens 1 Stunde.

Derweil geht´s um die Füllung:

  • TK-Mexikanisches Gemüse in einer Pfanne garen. Flüssigkeit auffangen
  • Putenschnitzel in Streifen schneiden und mit etwas Pfeffer anbraten
  • Einige Blätter Eisbergsalat klein zupfen
  • Käsescheiben (ich habe Edamer und Tilsiter benutzt) klein reißen wie den Salat
  • Zwiebeln klein hacken
  • Salatgurke in sehr dünne Scheiben schneiden
  • Kräuter: Schnittlauch, Petersilie klein hacken

Und Sauce/Dip:

Quark mit der Gemüseflüssigkeit glatt rühren. Ich habe noch etwas Gewürzketchup untergerührt,sowie Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Dann den Teig nochmal kneten, kleine Kugeln abteilen( etwas Tennisballgröße), ausrollen und in einer Pfanne kurz gar backen.

Etwas Dip auf die Teigfladen verteilen, die einzelnen Zutaten nach belieben dazu und dann aufrollen.