Veröffentlicht in Gesundheit, Menschen, Rezepte

Geschmäcker…

sind verschieden und das ist gut so.

Es kam eigentlich eher zufällig, dass ich anfing Smoothie´s zu testen.

Ursprung war zum einen dass dieses gematschte Obst und Gemüse gerade großes Thema ist. Zum anderen, dass Eltern eines Jugendlichen bei uns auf der Arbeit meinten ihr Kind sollte viel davon zu sich nehmen. Sie liefern regelmäßig Packungen mit dem Zeug und zusätzlich brachten sie noch einen Smoothiemaker vorbei, damit wir fleissig selbst matschen. Vorzugsweise grün, denn die Eltern meinen dass die grünen Smoothies ruhig in größerer Menge verabreicht werden sollten. Im Vergleich zu anderen Farben.

Kollegin schmiss also einiges an Grünzeug in den Maker und stellte auf Vorrat grünen Smoothie her. Ganz ehrlich: ich wollte nicht einen Tropfen probieren. Vielleicht hätte er ja gut geschmeckt, aber hier zeigte sich die Wahrheit in dem Spruch „Das Auge isst mit“.

Ich mag grüne Sachen. Esse gern Spinat, Erbsen und Rosenkohl, aber das Grün von diesem Smoothie… Es erinnerte mehr an Windelinhalt eines mit Spinat gefütterten Babys. Irgendwie Bäh.

Egal. Jedenfalls dachte ich, mal probieren was da so im Handel erhältlich ist, für den kleinen Durst zwischendurch und unterwegs. Soll ja auch gesund sein.

Um es vorweg zu sagen: ich würde mir dauerhaft dies Zeug nicht kaufen. Auch wenn der Inhalt gesund ist, diese 250ml Plastikflaschen sind es nicht. Die richten mehr Schaden als Nutzen an, besonders für die Umwelt. Also wenn, dann mach ich mir das selbst und ich brauch keinen Smoothiemaker. Unser Mixer und auch der Pürrierstab können das auch-schon getestet.

Heute habe ich mir zwei Flaschen geholt mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Eine mit Chia, eine ohne. Die Flaschen sahen auch rein äußerlich unterschiedlich aus. Aber bei genauer Betrachtung stellte sich heraus, dass sie von derselben Produktionsstätte kommen. Die Auswahl ist also kleiner als im ersten Moment vor dem Regal gedacht.

Letztlich habe ich Magenschmerzen und bin sicher, das die Ursache der Smoothie ist. Er hat auch nicht besonders geschmeckt. Hab es grad so runterbekommen und werde mir die Sorte nicht noch einmal holen.

Werbeanzeigen
Veröffentlicht in Kochen/Backen, Rezepte

Backen ohne zu backen

oder: wie man Lebensmittel retten kann.

Ab und an kommt es vor dass das Brot schneller trocken und hart wird als man es essen kann oder der Kuchen oder bei der letzten Feier blieb zu viel Kuchen übrig, oder…

Bevor diese Überbleibsel im Müll landen kann man daraus noch leckere Sachen machen, die man sogar verschenken kann.

Die einfachste Variante: Trockener Kastenkuchen der zu süßen Kugeln umgearbeitet wird.

Zunächst zerbröckelt man den Kuchen so weit möglich und weicht alles ein. Milch, aber auch Rosenwasser oder Orangenblütenwasser nutze ich gern dafür. Wird das Ganze zu matschig kann man nachträglich andicken mit Haferflocken, Quark, oder ähnlichem. Die Küchenmaschine kann alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.Rosenwasser

Danach gibt man Kokosflocken, Schokostreusel, gemahlene Mandeln oder was im Haus, bzw. gewünscht ist in ein Schälchen. Ein wenig Teig darin wenden und die Kugeln auf einen Teller oder in eine Schale geben.

Im Kühlschrank etwas ziehen lassen.

Natürlich funktioniert das auch mit Keksen und Torten.

IMG_20170319_140650
Schokoblechkuchen in Milch geweicht,mit Kokosflocken ummantelt

 

 

Mit Brot und Brötchen funktioniert es eben so. Für süße Leckereien einfach etwas Zucker zugeben oder für deftige darauf verzichten. Als Flüssigkeit geht Wasser, oder Brühe, ein Rest Suppe, Tomatensoße…

Wälzen kann man super in Sesam, Leinsamen, Mandeln. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Veröffentlicht in International, Kochen/Backen, Rezepte

„Auflauf“ Spezial

Heute mal eine Idee für einen etwas anderen Auflauf. Überregional und international.

Leider gibt es keine Fotos, da alles so schnell leer gegessen war.

Das Rezept ist quasi eine Mischung aus zwei eigenständigen Rezepten: Bayrische Brezn-Knödel und türkisches Sucuklu Yumurta

Auf dem Schmankerlblog fand ich das Rezept für Brezn-Knödel. Dieses habe ich etwas abgeandelt.

  • Statt 5 Brezeln habe ich nur zwei genommen und dafür klein geschnittenes Brot untergemischt.
  • Statt alles in Folie zu packen habe ich die Masse in eine Springform geschüttet und im Backofen goldbraun gebacken.
  • Von der „Torte“ habe ich dünne Scheiben geschnitten und damit eine Auflaufform ausgelegt.

Teil 2- Sucuklu Yumurta:

Türkische Knoblauchwurst (Sucuk) vierteln und in einer Pfanne mit Eiern mischen. Sobald die Eier fest sind die Mischung auf die Tortenscheiben geben.

Darüber geriebenen Käse und ab in den Backofen.

Bei etwa 200° den Käse zerlaufen lassen-Fertig.

Anmerkungen:

Sucuk gibt es scharf oder mild. Ich habe diesmal scharfe verwendet und daher ansonsten mit Gewürzen gespart. Ein paar Kräuter, aber nicht extra Salz und Pfeffer

Wer mag kann noch geviertelte Tomaten und Paprika auf die Sucuk-Ei-Mischung (Yumurta) geben.

Alternativ geht auch ein Salat als Beilage und Yoghurt.

Guten Appetit!

 

Veröffentlicht in Kochen/Backen, Rezepte, Uncategorized

Spinatlasagne von Asmaa

Heute gibt es bei uns Lasagne.

Habe ich lange nicht gemacht und nun wird es mal wieder Zeit

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Natürlich funktioniert das auch mit Hack und und Tomatensoßen- Mischung statt Spinat. Wer mag kann auch angebratenes Hack zum Spinat dazugeben.

Ich verwende eine lange Auflaufform von etwa 40cm x 25cm x 4cm.

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Packungen TK-Spinat
  • Salz/Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch klein hacken und in etwas Wasser andünsten. Spinat dazu und auftauen. Mit salz und Pfeffer würzen.

  • 1 1/2 Packungen Kräuter-Schmelzkäse (ca.300g)
  • 200ml Milch
  • Salz/Pfeffer/Muskatnuss/evtl. zusätzliche Kräuter
  • ca. 250g Quark
  • 3 Eier

Käse in der Milch schmelzen lassen. 3 Eier verquirlen, in die Milch geben, soviel Quark unterrühren das die Soße leicht sämig ist und nach Geschmack würzen.

Auflaufform evtl. mit Semmelbrösel ausstreuen.

Eine Schicht Nudelplatten einlegen, Hälfte des Spinates darauf verteilen.

  • Tomatenscheiben oder mindestens 2 Dosen Pizzatomaten

Hälfte davon über den Spinat in der Form verteilen.

2.Lage Nudeln, übrigen Spinat darauf, restliche Tomaten zufügen und obenauf eine 3. Lage Nudelplatten. Darauf die Käse-Milch-Quark-Mischung verteilen.

  • Ein Beutel geriebener Käse

Darüber streuen und in den, mit 200°C vorgeheizten, Backofen stellen und ca. 40 Minuten goldbraun überbacken.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA