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Wochenrückblick

Wie gehabt: Wettervorhersage stimmt nicht so 100% mit der Realität überein. Insgesamt war es trockener, Gewitterfreier und wärmer als vorhergesagt.

Die Chefin hat mir die Woche frei gegeben, na ja fast. Montag kamen, die Jungs früh und weil auch die Trainer sich eine freie Woche gönnen, ist nur der Handballer die Woche über beim Training. Sein Trainer ist da.

Dienstag sind wir Mittags in die Bahn und ab zum Zoo. Abends um 17:30 Uhr waren wir zurück.

Mittwoch war ich nachmittags zu einer Besprechung auf der Arbeit. Wir haben zwei Stunden lang das weitere Vorgehen besprochen. Abends gegen 20:30 Uhr wurden die Jungs abgeholt.

Donnerstag= Feiertag. Passendes Wetter. Ab nach draußen.

Freitag war ich in der Stadt. Bin ziemlich schnell wieder zurück. Es war viel zu voll.

Samstag bin ich bei der ML vorbei gegangen. Hab mir mal ihren VL angeschaut und meine Einkäufe erledigt. Nachmittags kamen die Jungs kurz um eine Jacke zu tauschen. Der Fußballer war wieder mal nicht passend gekleidet. Genau passend. Ich war gerade dabei das Etagenbett der Jungs auseinander zu nehmen und brauchte tatsächlich noch mindestens zwei Hände. Später schickte sie mir dann eine Audio. Sie ist und bleibt ML. Sie ist glücklich, aber gleichzeitig war sie auch traurig. Sie hatte sich Freitag bei einem Car-Sharer ein Auto geliehen und vermisst jetzt Portemonnaie und Führerschein. Sie war sich er alles liegt in diesem Auto. Doch trotz der engagierten Hilfe des Kundendienstes fand sie ihre Sachen nicht.

Sonntag habe ich die Umgestaltung des Kinderzimmers fertig gestellt. Dazu mein üblicher Waschtag.

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Wochenrückblick

Es ist schon wieder Montag. Eigentlich wollte ich jetzt draussen sein und die Sonne genießen, aber meine Söhne haben mich boykottiert. Der eine hat demonstrativ einen Freund angerufen und der andere ist einfach eingeschlafen. Was soll ich dazu sagen? Dabei wollte ich so gern in eine Eisdiele. Manno!

Die letze Woche jedenfalls war vom Wetter her sehr schön…meistens. Klar gab es hier und da noch mal eine graue Wolke, etwas mehr Wind als gedacht und ein wenig Regen. Die Tiefdruckgebiete wollten nicht an uns vorbei, sondern drüber.

Für mich war die Woche über Urlaub und ich bin sehr danbar dafür. Meine zahlreichen Minusstunden sind mir mittlerweile einfach nur noch zu 100% egal. Ich werde nicht mehr raus kommen.

Montag war also Feiertag und ich dachte die Jungs kämen erst am Dienstag von ihrem Vater, aber das war ein Irrtum. Sie kamen bereits um 14:30 Uhr. Normal hätte der Fußballer noch Training gehabt, aber wir hatten beide keine Lust. Aber das hatte ich ja letztes Mal schon erwähnt.

Dienstag war ich mit dem Fußballer pünktlich am Trainingsplatz. Eine Woche sollte täglich Training sein. Nur waren wir alleine dort. Kein Spieler, kein Trainier…Niemand. Telefonisch keiner erreichbar, E-Mail geschickt und langsam nach Hause gelaufen. Nach etwa 30 Minten kam die Mail das alle per Mail informiert wurden, das wegen der Pandemie alles ausfällt, bzw. in die Sommerferien verschoben wird. Die Mail hatte ich nicht bekommen. Der Fußballer hat gemeint, er vermisst seine Großeltern. Es ist jetzt das zweite Jahr, dass die Jungs nicht dort waren.

Mittwoch war das Wetter nicht so toll. Die SML hat die Nachricht bekommen, dass sie vorerst die ML wird. Der VL kennt sie nicht. Ist klar, sie arbeitet viel länger dort als er. Das war ein Fettnapf. Sie ist arg verletzt. Na, mal sehen was passiert. Der Handballer hatte Training abends und natürlich fing es an zu regnen. Stichwort: begossener Pudel

Und noch Mal ein wenig Regen am Donnerstag. Das letzte Mal Nachhilfe für den Handballer, danach wurden die Jungs abgeholt. Ich bin raus, ein wenig laufen. Tat sehr gut.

Freitag war ich einkaufen. Hab endlich „meine Wiener Würstchen“ bekommen. Und noch Quark. Telefonat mit einem ehemaligen Schüler meiner letzten Arbeitsstelle. Er lag im Krankenhaus wegen Herzstillstand und ist jetzt Krank geschrieben zur Erholung.

Samstag vormittag kam der Handballer. Er hatte seine Trainingssachen vergessen. Dann bin ich los gezogen auf der Suche nach Obst und Gemüse. Die Beute war kaum der Rede wert. Immerhin Karotten, Honigmelone und Paprika. Hab nachmittags mal Zaalouk zubereitet. Das ist ein Auberginen-/Tomaten-Püree. Eine Spur zuviel Salz vielleicht, aber sonst bin ich sehr zufrieden.

Sonntag hatte ich die SML erwartet und meine Jungs bekommen. Damit sie Montag nicht zu früh aufstehen müssen brachte er sie schon abends. Okay. Die SML hatte mal wieder komplett verschlafen, aber Chefin hat gemeint, wir beginnen am Dienstag. Das freut mich.

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Wochenrückblick

Auch wenn heute schon Montag ist, zähl ich das mal zum verlängerten Wochenende- wegen Feiertag.

Das Wetter war recht grau, aber es kam durchaus mal die Sonne. Abwechselnd troken und naß, angenehm von der Temperatur. So war es nicht vorhergesagt, aber wir nehmen was wir bekommen. 🙂

Montag bekam ich spontan frei, weil meine Chefin eine Lieferung erwartete. Habe mal wieder am PC einiges gemacht und ewig gebraucht. Der Kasten ist einfach zu alt und zu langsam. Training abends überwiegend im Regen.

Dienstag wurde der Handballer nachmittags von seinem Vater abgeholt. Sie haben den Fußballer zum Training und zurück gebracht und anschließend ist der Handballer mit zu seinem Vater. Der will vorerst Dienstag und Donnerstag die Nachhilfe übernehmen. Konsequenz: Der Fußballer hat sich in mein Bett geflüchtet, weil er nicht alleine schlafen mag. Habe sehr ungemütlich geschlafen.

Mittwoch relativ normal. Training für beide Jungs. Bis zuletzt ist nie klar ob es regnet oder nicht und ob der Trainer absagt oder das Training durchzieht.

Donnerstag wurden die Jungs abends gegen 17 Uhr abgeholt. Vorher war Nachhilfe, die vorletzte. Laut Handballer hat sein Vater die Nachhilfe gekündigt weil seine Noten schlechter geworden sind. Haben alles für Training und verlängertes Wochenende und Lernen eingepackt.

Freitag Arbeit und anschließend habe ich in der Küche einiges umgeräumt. Audionachricht der SML: der ML hat offiziell gekündigt. Also wird sie wohl in spätestens vier Wochen übernehmen. Eher als gedacht.

Samstag war ich in der Stadt, im türkischen Laden und habe Wiener Würstchen geholt. Leider gab es meine Lieblingssorte nicht mehr. Habe danach mal wieder zu klein gewordene Kleidung der Kinder aussortiert.

Sonntag, nur eine Maschine Wäsche, Gewürze aufgefüllt, auf die SML gewartet. Die kam leider nicht. Hat den ganzen Tag verschlafen.

Montag, Pfingsten. Die SML hat für heute abgesagt wegen Unwohlsein und grauem Himmel, der Regen verspricht. Nichts ist mit Wald. Schade. Aber die Jungs kamen auch schon unerwartet früh gegen 14:30 Uhr. Training haben wir ausfallen lassen, denn ab morgen ist täglich Fußball-Training.

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Wochenrückblick

Das Wetter war besser als vorhergesagt. Trocken statt naß.

Montag musste der Fußballer zur Schule, der Handballer hat Aufgaben. Chefin hat mir eine Nachricht geschickt, dass sie später kommt. Nutzt nichts, war schon unterwegs.

Dienstag musste der Handballer zur Schule. Es war schon kühl und grau, aber trocken. Chefin wieder zu spät. Es ist echt schon normal.

Mittwoch, direkt die Bitte der Chefin ich solle 30 Minuten später kommen. Okay. Es regnet ohne große Pause. Der Fußballer ist in der Schule. Nachmittags gebacken. Training fiel aus wegen Regen, also beide Online.

Donnerstag:

Die Jungs wurden gegen 6:30 Uhr von ihrem Vater abgeholt zur Moschee. Gegen 8:30Uhr waren sie zurück. Haben dann gemütlich gefrühstückt. Mittags kam die Tänzerin. Auf Wunsch der Jungs haben wir indisches Essen bestellt. Die Tänzerin musste abends gehen. Sie beginnt eine neue Arbeitsstelle und wurde dort erwartet. Die Jungs wurden etwa 19:30 Uhr wieder abgeholt.

Auch wenn wir immer noch Eid haben, bin ich doch allein. Dann kann ich auch etwas arbeiten. Schönes Wetter, die Leute sind in Massen unterwegs. Nachmittags kam die SML und wir haben eine Weile gequatscht.

Samstag, nach Wochen mal wieder im türkischen Supermarkt einkaufen gewesen. Jetzt hat der Handballer für sein Schulbrot wieder Salami. Nachmittags war ich plötzlich im Reich der Träume für etwa 2 Stunden. Schade, das Wetter war herrlich.

Sonntag wieder schönes Wetter. Trotzdem musste ich erst einmal zwei Maschinen Wäsche waschen. Die SML hat unsere Verabredung heute zum Waldspaziergang abgesagt. Irgendwie hatte ich es im Gefühl und bin alleine los. Allerdings nicht in den Wald, sondern andere Richtung. Da gibt es auch manch nette Gegenden. Leider versteckte sich die Sonne hinter Wolken und kühl wurde es auch. Aber ich war vor dem Regen wieder zu Hause.

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Aufbruch/Wandel #2

Meine Tochter fand eine Gruppe Mitschüler mit denen sie sich gut verstand und natürlich auch einige mit denen es nicht optimal war. Wie das eben so ist in Schulen. Doch sie war die einzige die schon im Berufsleben stand. Der Rest war bisher Hauptberuflich Schüler.

Die Schule gefiel ihr. Direkt am Anfang wurde sie gefragt ob sie im Falle von Distanzunterricht ein Tablet oder ähnliches hätte. Als sie verneinte bekam sie direkt eines ausgehändigt. Geliehen versteht sich.

Wirklich gut ging es ihr psychisch nicht. Lange hatte sie in einer WG gelebt mit ihren zwei Katzen, die aber irgendwann vom Vermieter abgelehnt wurden, nachdem das ursprünglich anders kommuniziert wurde. Die Mitbewohner schwankten und teilten sich auf zwei Seiten, je nach Tagesform. Es gab weitere Streitigkeiten und schließlich entschied sich die SML zum Auszug.

Über Kontakte bekam sie schnell eine Wohnung mit Balkon. Doch was anfänglich toll erschien entpuppte sich als Alptraum. Die Wohnung ist weit weg von Familie und Arbeit. Der Vormieter verschwand und ließ seinen Sperrmüll in Wohnung und Keller, der angeblich ganz neue Kühlschrank friert mal das Essen ein und mal taut er alles auf. Schließlich entdeckte sie in der Wohnung eine Maus und zwei Löcher in der Wand unter den Hängeschränken der Küche. Ihre Katzen fanden das zwar interessant, aber jagen wollten sie nicht. Der Vormieter tauchte immer wieder auf und entfernte ihr Namensschild vom Briefkasten weil er sicher gehen wollte das eventuelle Post für ihn eingeworfen wurde. Das ihre dadurch nicht ankam war egal. Der Hausmeister brauchte ein halbes Jahr um das Klingelschild im Tableau zu ändern.

Von eigenem Gehalt auf Bafög herabgestuft war auch kein Vergnügen und nicht alle Lehrer hatten ein Distanzkonzept für die Noten. Als die Ethiklehrerin schließlich anfing für Noten nach persönlichen Meinungen zu fragen (Hättet ihr Trump gewählt? Würdet ihr euch impfen lassen?) konnte sie nicht mehr. Auch einige Mitschüler machten ihr zu schaffen. Nicht weil sie etwas schlimmes machten, sondern weil… na ja, sie waren halt nie selbstständig, lebten noch zu Hause, waren nie berufstätig und daher ziemlich naiv und verträumt. Niemand auf ihrer Wellenlänge. Aber alle hatten ihre Luxusproblemchen.

Langsam wurde ihr klar, dass das Studieren nicht mehr ihr Traum ist. Etwas anderes machen, sich weiterentwickeln: Ja, aber nicht wie geplant, sondern anders.

Zuerst aber mal wieder ein Gehalt und Arbeit. Also sprach sie mit dem ML und dem VL und das Ergebnis gefiel ihr. Mehr Gehalt, eine 30 Stunden-Stelle und alles so dass der Übergang gut läuft und ganz wichtig: eine andere Filiale.

Als sie mir davon erzählte ahnte ich bereits was folgen würde und kurz nachdem sie in der Filiale angefangen hatte bekam sie (unter der Hand) die Bestätigung meiner Vermutung. Sie wird den dortigen Marktleiter ersetzen, wenn dieser in wenigen Monaten geht. Bis dahin ist sie SML und wird eingearbeitet, denn diese Filiale ist mehr als doppelt so groß.

Auch der VL war öfters da. „Gefühlt jeden Tag“, meinte die SML zu mir, denn es gibt Schwierigkeiten in der Filiale. Der VL hält viel von meiner Tochter und fragte nach ihrer Meinung zu den Ursachen. „Die Mitarbeiter, ganz klar“, antwortete sie und damit hatte sie wohl gesagt was dem VL auch klar war und er weiß, meine Tochter wird es richten.

Der jetzige ML hat keinerlei Fähigkeiten bei der Personalführung. Die Mitarbeiter machen was sie wollen und das ist auf jeden Fall weniger als zu ihren Aufgaben gehört. Einige sind darüber hinaus schon negativ aufgefallen, die wenigsten haben verstanden dass sie bei ihrer neuen Chefin besser vorsichtig sein sollten. Ja, meine Tochter ist klein, zart, gerade 22 Jahre und sehr nett, aber Personalführung ist für sie kein Problem. Die Liste der Mitarbeiter, die den Markt verlassen müssen ist bereits angelegt. Jeder bekommt die Chance seine Arbeit korrekt zu machen, aber wer nicht will, kann seine Sachen packen. Auch dann wenn er schon seit 25 Jahren dort arbeitet. Von den täglichen Arbeiten mal abgesehen ist die nächste Bewährungsprobe die Inventur und deren Ergebnis.

Deswegen hat sie die Filiale bekommen. Der VL will aufräumen und mit dem jetzigen ML wird das nichts.

Doch meine Tochter hat Pläne die weiter reichen. Sie wird dort aufräumen und vielleicht fünf Jahre bleiben. Zunächst läßt sie ihre Stunden hoch stufen, dann will sie soviel vom Gehalt an die Seite legen wie möglich. Wenn sie in der Wohnung bleibt, braucht sie ein Auto. Nichts besonderes, aber öffentlich ist der Weg zu weit. Langfristig aber will sie Richtung Nordsee oder Ostsee, beruflich etwas anderes machen. Was weiß sie noch nicht.

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Aufbruch/Wandel

Mal ein Beitrag über meine Tochter, die SML.

SML, ich erwähnte das irgendwann mal irgendwo, steht für Stellvertretende Marktleitung. Die Bezeichnung stimmt nicht wirklich durchgehend, denn sie war auch schon ML (Marktleitung).

Angefangen hatte alles damals als in ihrer Schule Mobbing zur Normalität wurde. Lehrer kamen nicht dagegen an oder nahmen teil. Persönlich war ich der Meinung, ein Schulwechsel könne es richten, aber sie war zu ausgelaugt und da war noch ein anderer Grund: ihre beste Freundin seit Grundschultagen. Diese hatte bereits mit einer Ausbildung als Verkäuferin angefangen und überedete, malte nun das Bild der Mobbingfreien Ausbildung mit garantiertem Realschulabschluss, nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsschule.

Es hatte noch nie Sinn etwas dagegen zu sagen, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte. Also begleitete ich sie zur Ausbildungsstätte am letzten Rand der Welt, in der ihre Freundin sie eingeschleust hatte. Der Marktleiter war immerhin ein ganz netter, lustiger Mann mittleren Alters, der mir klar sagte, er erwartet Lernbereitschaft und wenn die da ist, ist alles super. Also habe ich den Ausbildungsvertrag unterschrieben.

Ich muss jetzt mal so am Rande erwähnen das meine Tochter schon immer in jedem Geschäft auffiel. Egal ob vor einem Regal oder an der Kasse: lag etwas falsch, sortierte sie es richtig ein. Sie ertrug es nicht wenn Kunden Ware falsch weg gelegt hatten. Damals schon sagte ich sie würde irgendwann mal in einem Supermarkt arbeiten und Ware sortieren und nun war jener Moment gekommen.

Sie mochte ihren Job, erledigte auch die Berufsfachschule ohne Probleme und blieb nach der Ausbildung im Markt, bis dieser geschlossen wurde, weil … ja, wer weiß warum. Vielleicht wegen der größeren Konkurrenz gegenüber, obwohl der Laden sehr gut lief. So wirklich klar ist es nicht, aber alle konnten damit leben. Jeder bekam eine neue Stelle, wünsche äußern erlaubt. Meine Tochter ließ sich einfach so versetzen, denn ihre Freundin hatte gekündigt und sich für Bio-Markt entschieden, weil dort ihre Mutter arbeitete. So trennten sich die Wege der Mädels noch einmal.

Im neuen Markt wurde meine Tochter recht schnell SML. War der Chef nicht da schmiss sie den Laden. Sie kam gut klar, mit Allen. Kollegen, Chef, Kunden. Das ist typisch sie. Dann ging der Marktleiter und sie beam den Job. Sie war gerade mal 17 Jahre alt. Nach einer Weile bat sie darum doch wieder SML sein zu dürfen. Der Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war zu weit, sie war immer erst spät zu Hause und die Verantwortung war doch schon heftig für ein kleines, zartes, wenn auch willensstarkes Mädchen.

Der neue Marktleiter war toll. Ein netter Kerl, der partnerschaftlich mit der SML zusammen gearbeitet hat. Na ja, meistens. Manchmal war er schon ungerecht und was ich überhaupt nicht gut fand: Er wußte wie sehr meine Tochter ihren Job liebt und hat das durchaus auch mal ausgenutzt.

Die SML entschied dass sie trotz ihrer Liebe zu diesem Job nicht ewig so arbeiten wollte. Plötzlich störte es sie, dass sie nicht doch das Gymnasium gewählt und ihr Abitur gemacht hatte. Sie wollte doch studieren, hatte sie überlegt.

Die erste Anmeldefrist für die Schule hatte sie dann doch „verpennt“. Ein weiteres Jahr verging und diesmal war alles bereit. Ihr Chef war informiert und der nächst Höhere war bereit sie als 400€-Kraft zu behalten. Und so wurde aus der Verkäuferin wieder Schülerin und Samstags wieder Verkäuferin. Und das in der Coronazeit.

Fortsetzung folgt

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Wochenrückblick

Nachdem ich es gestern nicht mehr geschafft habe, heute mal nachträglich für die letzte Woche.

Montag kamen die Jungs wieder 7:45Uhr, aber der Handballer hatte seien Schultasche bei seinem Vater vergessen. Der zweite Montag an dem es nicht optimal läuft. Es war mir ziemlich egal ob mein Ex zu spät zur Arbeit kommt. Trotz Berufsverkehrt fuhr er mit dem Handballer die Schultasche holen. Er scahffe es gerade noch zum Unterrichtsbeginn.

Dienstag Online-Training für wenige Minuten, dann stürzte der PC des Trainers ab.

Mittwoch neuer Versuh mit anderem Trainer. Klappte gut. Die SML war da und erinnerte mich daran, dass Samstag Feiertag ist. Hätte ich vergessen. Haben uns für Donnerstag verabredet.

Donnerstag bin ich wie verabredet am frühen Nachmittag zum einkaufen in den Markt meiner SML gegang Zurück gab es dann die Diskussion, ob die Jungs wieder sämtliche Schulsachen mitnehmen. Mein Vorschlag: sie fahren mit zu ihrem Vater und er bringt sie Freitag morgen auf dem Weg zur Arbeit vorbei. Wurde abgelehnt. Hier lassen, Freitag abholen: Abgelehnt. Also wieder alles eingepackt.

Freitag habe ich dann besorgt was bei der SML nicht mehr erhältlich war. Danach Haushalt und Planung für Sonntag: gemeinsamer Spaziergang im Wald mit allen Kids und danach gemeinsames kochen und essen.

Samstag : Steuererklärung. ✔ Nebenbei ein Blech Donauwelle gebacken.

Sonntag zwei Maschinen Wäsche und dann kamen die Jungs 14:15 Uhr statt 15 Uhr. Die Mädchen erst um 16 Uhr, weil die SML mal wieder die Zeiten verwechelt hat. Aber dann ging es los. Zwei Stunden quer durch den Wald. Ich hatte die Orientierung längst verloren. Dank Technik (Smartphone) fanden wir aber den Rückweg und vor allem den Ausgang. 🙂 Der SML ging es die ganze Zeit nicht gut. Frauenprobleme vermischt mit Kopfschmerzen. Am Ausgang des Waldes wollte sie sich daher verabschieden und nach Hause fahren. Doch wegen der schwarzen Wolken sind wir gemeinsam Richtung Bushaltestelle gegeangen und plötzlich schüttete es. So fuhren wir gemeinsam bis zur Bahnstation und trennten uns erst dort, denn die SML fuhr weiter, während wir umstiegen. Zuhause dann kochen: Geflügelcremesuppe, Maiskolben, Gemüsetaler und für den Fußballer Calamari. Zum Dessert ein Stück Donauwelle. Die Tänzerin verabschiedete sich rechtzeitig um vor der Ausgangssperre daheim zu sein und wir gingen nach dem Nachtgebet schlafen.

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Schönes Wetter, sonnig, Temperaturen von ziemlich kühl bis sommerlich warm.

Der Montag lief nicht gut. Der Handballer kam ca. 7:45 Uhr, aber ohne den Fußballer. Sein Vater hatte ihn in den Bus gesetzt. Also Schule anrufen, in die Klamotten und in der Schule ins Sekretariat. Er kam dorthin, nachdem er ausgerufen wurde. Ab nach Hause. Dort war er dann pünktlich zum Unterricht um 9 Uhr am Tablet. Dafür hatte ich den ganzen Tag Kopfschmerzen. Mit Kopfschmerzen arbeiten ist übel.

Dienstag und Mittwoch war wieder normal und abends Online-Training.

Donnerstag bestand mein Ex darauf die Jungs ab zu holen. Das er Freitag arbeiten muss und die Jungs sämtliche Schulsachen mitnehmen müssen war egal. Also holte er die Jungs gegen 17:30 Uhr ab.

Freitag hab ich nach der Arbeit mal abgeschaltet. Dann war ich kurz zum einkaufen. Leider bin ich zu spät los. Mein Quark war bereits ausverkauft.

Samstag wollte ich eigentlich die Wäsche machen, aber die Maschine war besetzt. Also habe ich mich auf den Weg in die Sonne begeben. Doch der Park war erschreckend voll und alle ohne Maske . Bin dann am Park vorbei und habe einen langen Spaziergang gemacht. Zurück bin ich wieder am Park vorbei und habe dort eine freie Bank gefunden. Halbe Stunde Pause. Danach zum türkischen Supermarkt.

Sonntag wollte die SML kommen, sagte aber ab weil ihr Samstag so stressig war das sie mit Kleidung ins Bett gefallen war. Sie will morgen kommen.

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Mal wieder eine Woche mit gemischtem Wetter. Leider kühl und grau am Wochenende.

Montag war Schule für die Jungs. Für mich war wieder Arbeit.

Dienstag habe ich mich etwas geärgert. Morgens schickte mir meine Chefin eine Nachricht, das wir erst um 10:30Uhr anfangen. Normal wäre 10 Uhr. Natürlich muss ich dann auch länger bleiben und sie geht grundsätzlich davon aus, das ich keine Termine habe. Wenigstens muss ich ihre tägliche Verspätung von 10 Minuten nicht länger arbeiten.

Mittwoch, ich war bereits unterwegs, bekam ich eine Mitteilung von meiner Chefin. Sie hat nicht auf die Uhr geschaut. Wir fangen um 11 Uhr an. Und schon wieder, diese Selbstverständlichkeit. Ich bin erst einmal einkaufen gegangen. Dann habe ich eine schöne Ecke entdeckt, die ich noch gar nicht kannte. Trotzdem war es blöd.

Donnerstag Nachmittag rief mein Ex an. Er wollte die Jungs abholen und bis Montag behalten. Die Jungs wollten gern und so fuhren sie mit und ich habe ein verlängertes Wochenende.

Freitag habe ich die SML in ihrem neuen Markt besucht. Gefällt mir sehr gut. Habe ein paar Sachen eingekauft und dann zu Hause meine Nähsachen in Angriff genommen. Anruf von der Lehrerin des Fußballers: Ab Montag ist wieder Distanzunterricht.

Samstag habe ich noch einiges genäht und etwas gestrickt. Bin endlich fertig damit.

Heute war wie immer Waschtag.

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Die letzte Ferienwoche ist nun vorbei. Ab morgen beginnt wieder „der Ernst des Lebens“, wie meine Mutter es formuliert hätte.

Vom Wetter hatten wir mal wieder so ziemliches alles dabei. Vor allem die Schneevorhänge die so schnell verschwanden wie sie auftauchten und das wiederholt.

Ich hatte Montag abend mit einer Mitteilung meiner Chefin gerechnet. Erfreulicherweise kam die nicht. Also darf ich noch eine Woche Ferien machen. Die Jungs wurden ca. 13: 45 Uhr wieder abgeholt.

Den Waschtag habe ich auf Dienstag verlegt. Auch heute ist das Wetter noch wechselhaft. Die Toilette ist noch nicht ganz top, aber fast.

Mittwoch, ich habe nachts immer das Schlafzimmerfenster angekippt, wurde ich wach, als ich hörte wie draussen Leute ihre Autoscheiben frei kratzten. Kann das sein? Ja, und auch die Schneeschicht war Realität. Wahnsinn. Hab den Tag fast nichts gemacht, mich einfach mal ausgeruht. War heute bei der Post. Brauchte meinen Perso und was sagt der nette Mensch hinter dem Tresen: der ist abgelaufen! So ein Ärger.

Donnerstag- typisch- ruft der Nachhilfelehrer des Handballers an. Mein Sohn hat mal wieder seinen Termin verpennt. War nicht leicht ihn zu erreichen, damit er sich mal sputet. Heute kam eine Nachricht meiner Chefin. Sie würde gern morgen eine Besprechnung machen. Habe einen Termin gemacht zur Beantragung eines neuen Perso.

Freitag: 2,5 Stunden Besprechnung. War okay. Zuhause habe ich mich dann wieder mit den kleinen Geschenksäckchen beschäftigt, die ich für meine Jungs vorbreite. Ramadan steht vor der Tür. Auch wenn die beiden eigentlich raus gewachsen sind, bekommen sie dieses Jahr noch mal einen Ramadankalender. Dieses Mal wird es ein reiner Süßkram-Kalender. Das Geschenk für Aid sollte heute mit der Post kommen, aber leider war es nicht dabei. Der Handballer schickte eine Nachricht. Ob ich Sonntag mit ihm und seinem Bruder etwas unternehmen möchte, sie würden dann Samstag abend schon kommen. Ich habe zwar Mitleid und verstehe, dass es ihnen reicht, aber ich bin mit den Vorbereitungen noch nicht fertig.

Samstag war ich einkaufen. Kein Quark mehr da. Das geht einfach nicht. 😉 Was ich vergessen habe: Satinband zum Zubinden der Säckchen. Nun kann ich noch nicht alle aufhängen. Es ist nicht mehr viel, aber ich muss erst nächste Woche los Nachschub holen.

Heute ging es mir nicht so gut. Ich fühlte mich ziemlich erledigt. Fast als ob ich gleich umfalle. Mir fiel ein, das ich beim sortieren der Dokumente mal wieder Unterlagen von meinem Onkel und seinen Erkrankungen in den Händen hatte. Hab spontan mal im Internet gesucht und mich nicht gefreut über das was ich fand. So einige Sachen, die mir in letzter Zeit bei mir auffielen machten mir bisher keine großen Sorgen. Aber jetzt stelle ich fest, dass alles zusammen Symptome von Diabetes sind. Auch meine Mutter und ihr Bruder hatten dies und wenn ich bisher immer nur befürchtet habe, dass ich womöglich auch mal daran erkranke, dann sieht es jetzt so aus, als ob es nun soweit ist. Ich muss zu meiner Hausärztin. Gegen 14 Uhr kam die SML und blieb bis 17 Uhr. Die Jungs kamen gegen 19 Uhr