Discounter oder doch Supermarkt

Bei Silly von Pferdig unterwegs läuft eine Blogparade zum Thema.

Discounter oder Supermarkt? Wo liegt eigentlich der Unterschied?

Discounter haben mehr Handelsmarken also NoName Produkte die natürlich billiger sind als die Marken, denn die lassen sich gern auch ihren Namen bezahlen und nicht nur das Produkt. Es gibt weniger Sortimentsauswahl, also statt drei Produkte einer Sache nur eine. Aktionsprodukte die billiger sind als in anderen Läden, wie PC´s, Kleidung ect. Oft keine Drogerieartikel. Sparsame Laden-Ausstattung (z.B. Hinweisschilder,Paletten statt Regale).

Zu den Discountern gehören Penny, Aldi, Lidl,Norma,TEDI und Netto.

Der Supermarkt ist also quasi das Gegenteil. Auswahl, alles ordentlich in Regalen verräumt, mit vielen Schildchen, Marke neben NoName, Wahlmöglichkeiten.

Supermärkte, das sind Edeka, REWE, Kaufland.

Soweit-so klar? Aber:

  • Lidl und Kaufland gehören der Schwarz-Gruppe.
  • Netto gehört zu Edeka,Tengelmann-Geschäfte wurde vor kurzem von denen aufgekauft
  • Penny gehört zu REWE

Insgesamt ist also nicht so viel Auswahl wie man Anfangs glaubt.

Silly´s Fragen:

  • Sind Produkte aus dem Discounter so viel schlechter?
  • Sind Billigprodukte zwingend schlechter als teure?

Wie definiert man schlecht? Natürlich wollen die Unternehmen Gewinn machen und verdienen. An billigen Produkten ebenso wie an teuren, also muss der billige Preis einen Ausgleich haben. Die einfache Ladenausstattung, NoName Produkte, teilweise auch die Gehälter der Mitarbeiter machen sicherlich einiges Wett aber bestimmt nicht alles. Immer höhere Konzentration auf viele Märkte weniger Unternehmen und das immer weiter voranschreiten des Aufkaufens kleiner regionaler Geschäfte führt sicher nicht zur Beendung der Habgier von Unternehmen. Klar wird auch billig produziert und billiges Material verkauft. Ob das nun Lebensmittel voller Chemikalien sind oder Erdbeer-Joghurt in dem nicht mal ein Hauch von Erdbeere zu finden ist. Ob man selbst einen solchen Joghurt als schlecht empfindet entscheidet letztlich der Verbraucher, also jeder einzelne mit seinem Kaufverhalten. Wem Aussehen und Geschmack mehr interessiert als Inhalt findet vieles sicher nicht schlecht.

Das wir überhaupt in solchen Geschäften kaufen liegt auch daran, dass auch diese Geschäfte z.B. immer mehr auf Bio-Produkte setzen. Bio-Läden lassen sich diese meist teurer bezahlen und nicht alles was diese Läden, aber auch die Supermärkte, anbieten macht wirklich Sinn. Bio-Kiwi aus Neuseeland, Bio-Mango aus Burkino Faso?Der Transport und die frühe Ernte zerstören den Vorteil vom Verzicht auf chemische Düngemittel. Reden wir lieber nicht über die Verpackungen. Und leider werden Bio-Hersteller i.d.R. nur einmal im Jahr angekündigt kontrolliert. Ich vertraue nicht darauf dass alle ehrlich sind und wirklich den ohnehin nicht sehr konsequenten Richtlinien entsprechend produzieren. Schön, wenn das Grundwasser beim Bio-Anbau weniger belastet wird, aber wenn mehr Wasser verwendet wird, als beim „normalen“ Anbau ist der Nutzen zumindest fraglich.

  • Greift ihr auf Hausmarken wie z.B. Ja! oder TIP zurück? Warum? Warum nicht?

Ja, mach ich schon. Nicht immer aber hin und wieder. Manche Dinge akzeptiere ich auch von Hausmarken, schon deshalb, weil das Fehlen der Marke nicht bedeutet dass das Produkt von einer anderen Firma hergestellt wurde als der Markenfirma. Das diese Firmen viel Umsatz mit NoName-Produkten machen ist eigentlich schon ein alter Hut. Das ab und an die Zutaten etwas abweichen kann vorkommen aber da gibt es die Zutatenlisten die bei Vergleichen helfen.

  • Was für Ansprüche stellt ihr an den Supermarkt eures Vertrauens?

Vertrauen… so würde ich das nicht unbedingt nennen. Wir müssen einkaufen da wir in der Stadt leben und ich nicht einmal einen Balkon habe, geschweige denn einen Garten der es mir erlauben würde selbst einen Teil unseres Bedarfes zu decken. Und ich mache schon viel selbst. Mein Anspruch ist daher hauptsächlich die Entfernung, denn für eine Familie kauft man mehr als nur für 1-2 Personen. Und das will alles transportiert werden. Ich bin nie mit dem Auto unterwegs, also zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist mein Hauptkriterium.

  • Warum kauft ihr genau in DIESEM Laden ein? (Große Auswahl, Nette Verkäufer, gute Kundenbetreuung, Produkte die ihr besonders gerne mögt, Aufmachung des Ladens usw.)

DIESEN Laden gibt es nicht. Ich bevorzuge Geschäfte in denen ich durch die Gänge komme. Neulich kam ich in einen dort fuhr eine Mitarbeiterin mit der Wischmaschine durch die engen Gänge und die übrigen Gänge waren mit Palettenwagen so zugestellt, dass ich mich seitlich daran vorbei quetschen musste um an die Ware zu kommen. So etwas brauche ich mittags um halb 12 nicht.

Natürlich gehe ich gern dorthin wo ich im Sortiment das finde was ich möchte und gerne mag und nette Angestellte sind auch was tolles. Allerdings haben wir bis auf wenige Ausnahmen damit hier keine Probleme. Fast alle sind sehr freundlich. Ausnahmen bleiben nie lange, da scheinen die Geschäfte drauf zu achten. Die Ausstattung interessiert mich eher weniger.

  • Habt ihr bestimmte Lieblingsprodukte?

Klar, wer hat die nicht? Ich kaufe z.B. gern den 1kg Eimer Weideglück Landjoghurt. Den gibt es von 0,1 % Fett bis Sahnejoghurt mit 10%. Und weil da gleich 1kg in einem Eimer ist, habe ich nicht viele kleine Becher und man kann die Eimer wunderbar für alles mögliche verwenden. Zum Beispiel für kleinere Teile von Spielsachen, Puzzleteile oder man kann sie dekorieren und als Windlicht benutzen, als Tischmülleimer usw.

  • Habt ihr einen bestimmten Laden in dem ihr einkaufen geht oder mehrere? Teilt ihr es je nach Produkten vielleicht sogar auf?

Wir teilen auf. Das ist notwendig. Aus religiösen Gründen verzichten wir auf Schwein und Alkohol und leider sind diese beiden Zutaten bei der Verarbeitung sehr beliebt. Egal ob Süßkram, Käse, Saft oder Brot. Schwein und Alkohol wird immer gern verwendet.  Selbst der Aufdruck „vegan“ schützt nicht vor Schwein, weil Rohstoffe verwendet werden dürfen, die vorab damit hergestellt wurden. Daher wird bei uns ausgewählt, was in welchem Geschäft gekauft wird. Alle 14 Tage gibt es bei uns einen Großeinkauf beim „Türken“ unseres Vertrauens. Der Discounter taugt für Toilettenpapier,Trockenwaren wie Nudeln,Reis und Co. und in der Obst und Gemüseabteilung schaue ich gern, einige Käseprodukte, Gewürze. Ich wähle aus.

Der Supermarkt bietet mir den Joghurt, und alles was ich im Discounter nicht gefunden habe.

Der „Türke“ versorgt uns mit allem was ich wegen der Inhaltsstoffe nicht in diesen Geschäften kaufe.

  • Oder habt ihr überhaupt einen „Lieblingsladen“?

Sagen wir Lieblingsfiliale. Ich gehe bevorzugt in die größeren Filialen weil dort mehr Platz ist, was besseres Durchkommen aber auch mehr Sortiment bedeutet. Das gilt für alle Geschäfte.

Backen ohne zu backen

oder: wie man Lebensmittel retten kann.

Ab und an kommt es vor dass das Brot schneller trocken und hart wird als man es essen kann oder der Kuchen oder bei der letzten Feier blieb zu viel Kuchen übrig, oder…

Bevor diese Überbleibsel im Müll landen kann man daraus noch leckere Sachen machen, die man sogar verschenken kann.

Die einfachste Variante: Trockener Kastenkuchen der zu süßen Kugeln umgearbeitet wird.

Zunächst zerbröckelt man den Kuchen so weit möglich und weicht alles ein. Milch, aber auch Rosenwasser oder Orangenblütenwasser nutze ich gern dafür. Wird das Ganze zu matschig kann man nachträglich andicken mit Haferflocken, Quark, oder ähnlichem. Die Küchenmaschine kann alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.Rosenwasser

Danach gibt man Kokosflocken, Schokostreusel, gemahlene Mandeln oder was im Haus, bzw. gewünscht ist in ein Schälchen. Ein wenig Teig darin wenden und die Kugeln auf einen Teller oder in eine Schale geben.

Im Kühlschrank etwas ziehen lassen.

Natürlich funktioniert das auch mit Keksen und Torten.

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Schokoblechkuchen in Milch geweicht,mit Kokosflocken ummantelt

 

 

Mit Brot und Brötchen funktioniert es eben so. Für süße Leckereien einfach etwas Zucker zugeben oder für deftige darauf verzichten. Als Flüssigkeit geht Wasser, oder Brühe, ein Rest Suppe, Tomatensoße…

Wälzen kann man super in Sesam, Leinsamen, Mandeln. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

„Auflauf“ Spezial

Heute mal eine Idee für einen etwas anderen Auflauf. Überregional und international.

Leider gibt es keine Fotos, da alles so schnell leer gegessen war.

Das Rezept ist quasi eine Mischung aus zwei eigenständigen Rezepten: Bayrische Brezn-Knödel und türkisches Sucuklu Yumurta

Auf dem Schmankerlblog fand ich das Rezept für Brezn-Knödel. Dieses habe ich etwas abgeandelt.

  • Statt 5 Brezeln habe ich nur zwei genommen und dafür klein geschnittenes Brot untergemischt.
  • Statt alles in Folie zu packen habe ich die Masse in eine Springform geschüttet und im Backofen goldbraun gebacken.
  • Von der „Torte“ habe ich dünne Scheiben geschnitten und damit eine Auflaufform ausgelegt.

Teil 2- Sucuklu Yumurta:

Türkische Knoblauchwurst (Sucuk) vierteln und in einer Pfanne mit Eiern mischen. Sobald die Eier fest sind die Mischung auf die Tortenscheiben geben.

Darüber geriebenen Käse und ab in den Backofen.

Bei etwa 200° den Käse zerlaufen lassen-Fertig.

Anmerkungen:

Sucuk gibt es scharf oder mild. Ich habe diesmal scharfe verwendet und daher ansonsten mit Gewürzen gespart. Ein paar Kräuter, aber nicht extra Salz und Pfeffer

Wer mag kann noch geviertelte Tomaten und Paprika auf die Sucuk-Ei-Mischung (Yumurta) geben.

Alternativ geht auch ein Salat als Beilage und Yoghurt.

Guten Appetit!

 

Haps – Die Schmakofatz-Blogparade!

Auf Kinderalltag.de gibt es eine Blogparade zur (Kinder-)Ernährung. Das ist bei uns natürlich auch ein mehr oder weniger großes Thema.

Meine Große hat von Anfang an sehr brav alles gegessen, aber dann reagierte sie auf Tomaten in Gläschenkost immer mit wundem Po und roten Pickelchen. Also weg mit den Tomaten… aber erstaunlich wo die Hersteller überall Tomatenpulver und Tomatenmark zugeben, ohne das man es sieht. Nein, in Menüs mit hellem Inhalt wie Kartoffeln und Pastinaken hätte ich keine Tomaten, egal in welcher Form, vermutet.Der Menüplan schrumpfte auf ein Minimum und so blieb nur das Essen am Tisch, also möglichst gesund und einfach-und tomatenfrei. Irgendwann, ein bis zwei Jahre später haben wir es mal wieder mit Tomate probiert und siehe da: keinerlei Reaktion. Noch heute liebt sie Salate mit Tomate, Gurke und Co.

Ihre Schwester war „reaktionsfrei“ und hat auch problemlos alles vorgesetzte gegessen, aber sie hatte immer einen eingebauten Bäckerei-Detektor. Lange bevor man sie sehen oder riechen konnte wusste Madam schon das es nicht mehr weit bis zur nächsten Bäckerei ist und sie hatte fürchterlichen Hunger auf ein Weizenbrötchen. Sogar wenn wir gerade gegessen hatten und sie absolut satt war, drohte der Hungertod, sofern sie nicht sofort ein Brötchen bekommt. Das blieb dann in der Tüte, wurde mitgeschleppt und irgendwann- spätestens am nächsten Morgen- von irgendwem zum Frühstück gegessen.

Später in der Grundschulzeit hatten wir dann mal die „das-Grüne-mag-ich-nicht“-Phase. Dummerweise gibt es gerade im Gemüsebereich einiges das grün ist und damit auf der Nein-Danke-Liste landete. Aber auch die Phase ging vorbei und wurde zur „ich -liebe-Spinat“-Phase. Die ist uns erhalten geblieben bis zum heutigen Tag. Dafür mochte plötzlich niemand mehr Pilze-außer mir.cry

Mein Großer hat immer schon massenweise gefuttert. Er gehörte immer zu denen die von anderen wegen der Figur beneidet werden. Ich hingegen habe mir eher Sorgen gemacht und zwar nicht zu unrecht, wie sich zeigte. Der gute Junge hat zu Hause immer für drei gegessen, lag aber mit seinem Gewicht immer irgendwo zwischen Normal und magersüchtig. Als ich dann mal im Kindergarten mit einer Erzieherin darüber sprach war sie sehr erstaunt und bestätigte aber das er dort auch beim Mittag mehrere Portionen verspeist. Ihre Reaktion zeigte aber das man im Kindergarten offensichtlich dachte dass der arme Junge zu Hause nichts zu essen bekommt.

Als er dann in die Schule kam ändere es sich, plötzlich gingen die Hosen nicht mehr zu, er setze leicht Speck an, aber wenn man sieht was er immer noch so in sich reinstopft, dann ist klar, das er dafür extrem schlank ist. Er müsste mindestens das Doppelte wiegen. Aber er isst alles und liebt auch Rohkost und generell gesund.

Unser Kleiner dagegen war und ist mein kleines Sorgenkind. Seine Lieblingsnahrung war immer Milch und wenn er hätte entscheiden können würde er heute noch gestillt werden. Trotzdem hat er sich nebenbei immer auch für das Essen auf dem Tisch interessiert und schon mit 1 1/2 Jahren etwa saß er neben seinem Bruder auf der Eckbank und knabberte hingebungsvoll an einem gekochten Maiskolben. Außerdem liebte er immer Fleisch. Deswegen nenne ich ihn immer gern Tyrannus Rex.

Vor zwei Jahren, im Sommerurlaub bei den Großeltern änderte sich alles. Ursache war ein Scherz des Bruders, der jedesmal beim Essen seinem kleinen Bruder erzählte er solle das nicht essen, das wäre Igitt.So verweigerte der Kleine nach und nach sämtliches Essen und verlangte als Alternative Milch. Oma war nur noch mit Kakao kochen beschäftigt. Keiner verstand es, bis der Große von seiner Tante erwischt wurde. Es folgte gewaltiger Ärger. Natürlich hat die Tante dem Großen ordentlich geschimpft, hat den Eltern erklärt was läuft die ihn sich dann auch noch mal vorgeknöpft haben und uns informierten und dann gab es Ärger Teil 3. Aber es war zu spät. Der Schaden war angerichtet.

Nach dem Urlaub hatte ich ein „Kakaobaby“, das jegliche feste Nahrung verweigerte.Nicht wollte er und sich nur von Milch ernähren, oder eben Kakao.

Wir haben uns langsam wieder ran geschlichen!Fleisch! Das muss doch gehen. Ja, geht. Dann  in Tomatensoße zu Nudeln. In Zusammenarbeit mit dem Kindergarten ging es weiter aufwärts. Äpfel gehen und auch mal eine Birne. Melonen isst er inzwischen wieder und das absolut beste: Pizza aber bitte Mageritha oder türkische Lamacun- eben mit Fleisch.

Und was er am liebsten jeden Tag hätte ist der SP-Tag. SP? Ja, steht für:

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Inzwischen mag er Brokkoli, Kartoffeln, Reis und wenn´s denn sein muss: Blumenkohl. Fleisch geht immer aber keine Wurst- außer Wiener. Kein Brot, aber Toast mit Schokocreme.Bloß kein Käse. Der darf nur auf Pizza oder Auflauf. Getränke gehen,außer Smoothies- schade. Wir arbeiten weiter und bald ist wieder Sommerurlaub bei den Großeltern. Vorher gibt es noch mal ein paar Ermahnungen an den Großen, der sich schon auf Oma´s Harira freut.

 

Spinatlasagne von Asmaa

Heute gibt es bei uns Lasagne.

Habe ich lange nicht gemacht und nun wird es mal wieder Zeit

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Natürlich funktioniert das auch mit Hack und und Tomatensoßen- Mischung statt Spinat. Wer mag kann auch angebratenes Hack zum Spinat dazugeben.

Ich verwende eine lange Auflaufform von etwa 40cm x 25cm x 4cm.

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Packungen TK-Spinat
  • Salz/Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch klein hacken und in etwas Wasser andünsten. Spinat dazu und auftauen. Mit salz und Pfeffer würzen.

  • 1 1/2 Packungen Kräuter-Schmelzkäse (ca.300g)
  • 200ml Milch
  • Salz/Pfeffer/Muskatnuss/evtl. zusätzliche Kräuter
  • ca. 250g Quark
  • 3 Eier

Käse in der Milch schmelzen lassen. 3 Eier verquirlen, in die Milch geben, soviel Quark unterrühren das die Soße leicht sämig ist und nach Geschmack würzen.

Auflaufform evtl. mit Semmelbrösel ausstreuen.

Eine Schicht Nudelplatten einlegen, Hälfte des Spinates darauf verteilen.

  • Tomatenscheiben oder mindestens 2 Dosen Pizzatomaten

Hälfte davon über den Spinat in der Form verteilen.

2.Lage Nudeln, übrigen Spinat darauf, restliche Tomaten zufügen und obenauf eine 3. Lage Nudelplatten. Darauf die Käse-Milch-Quark-Mischung verteilen.

  • Ein Beutel geriebener Käse

Darüber streuen und in den, mit 200°C vorgeheizten, Backofen stellen und ca. 40 Minuten goldbraun überbacken.

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Vegetarisch und Vegan

Ich habe das Bedürfnis mal ein paar Dinge zu vegetarischer und veganer Ernährung zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass diese Sache nie wirklich komplett durchdacht wird. Ich will keinem sagen er soll sich so nicht ernähren oder er solle es tun, weil das eine persönliche Entscheidung ist, aber ich meine das Pauschalurteile wie Fleischfrei ist Tierschutz auch Blödsinn sind.

Zwar sind Vegetarier und Veganer auch nicht alle gleich und haben unterschiedliche Ansichten, aber es herrscht die Meinung vor, das man Tiere schützen soll und man deshalb vom Genuss derselben besser Abstand nimmt.

Die Ansicht das Tiere nicht gequält werden sollen ist ja auch nicht falsch, andererseits beginnen hier die Problem, denn ich finde Hunde in Mietwohnungen zu halten und sie als persönliche Hofnarren Stöckchen holen und Platz machen lassen ist auch Tierquälerei und mit diesem Verhalten haben die wenigsten Probleme. Schlimmer noch: Hunde und nicht nur die müssen als Menschenersatz herhalten und das ist weder artgerecht noch tierfreundlich und wenn dieselben Leute die kein Problem mit diesen Haustieren haben dann meinen man soll keine Zoos besuchen, werde ich persönlich etwas sauer.

Aber bleiben wir mal beim Essen, grundsätzlich.

Der Mensch benötigt eine gewisse Menge Nahrung für seinen Körper. Der eine mehr, der anderer weniger. Natürlich sind es auch Nährstoffe und Mineralstoffe die wir benötigen, Vitamine usw. Und die Sache mit der gesunden Ernährung, inkl. Ernährungspyramide könnte man auch noch berücksichtigen, aber: vor allem geht es natürlich ums satt werden.

Klar kann man sich vollstopfen mit Dingen die keinerlei Sättigung bringen oder wenig essen das schnell sättigt und wie lange die Sättigung anhält, ist auch ein Thema, aber das alles ändert nichts an der Tatsache das eine gewisse Menge Nahrung sein muss.

Nehme ich jetzt von meinem Teller etwas runter, stimmt die Menge nicht mehr. Ich muss also etwas anderes dazu tun. Einfache Rechnung: nehme ich das Fleisch/den Fisch weg, muss ich mehr Gemüse oder Getreide dazu tun.

Und hier fängt das Problem an.

Bereits jetzt importieren wir viel aus anderen Ländern und um grundsätzlich die Erträge zu erhöhen wird mit Chemie gearbeitet was das Zeug hält. Fungizide, Pestizide und diverse andere Mittel. Mal davon abgesehen das die steigende Chemiemenge nicht unbedingt Gesundheitsfördernd für den Menschen ist, zeigt sich hier auch die tödliche Wirkung auf Tiere. Tiere, denen die Nahrung weggenommen wird und Tiere die dadurch anderen nicht mehr als Nahrung dienen können. Man tötet also eine ganze Reihe Tiere und nicht immer führt die Methode zum schmerzlosen und sofortigen Tod.

Auch Tiere die durch Importe unbeabsichtigt mitgebracht werden können bei den heimischen Tieren zum Tiersterben führen.

Ganz wichtig: die Erde wird nicht größer und mehr Bedarf an Gemüse und Getreide führt zu einem höheren Bedarf an Anbauflächen. Nur woher sollen die denn bitte kommen? Natürlich können wir die Aufzuchtstätten der Tiere, die wir dann nicht mehr essen abreißen und die Tieren erst einmal massenweise töten denn loswerden müssen wir sie ja, aber so groß sind die gewonnenen Flächen nicht und das heißt wir werden uns letztlich bei denen bedienen die sich nicht wehren können. Wir werden wieder mehr Bäume abholzen, Menschen ihren Lebensraum stehlen und alles muss natürlich billig bleiben.

Also einfach Vegetarier/Veganer werden und die Tierquälerei ist beendet? Tierschutz 100%?

Wohl eher nicht.

Eine einfache Lösung scheint es nicht zu geben.

Bewusstes Essen, Dankbarkeit,nur kaufen und kochen was tatsächlich verbraucht wird, ist für uns in der Familie wichtig. Wir brauchen auch nicht täglich Fleisch oder Fisch.

Egal was wir essen: es ist eine traurige Tatsache das für unseren vollen Magen andere meist leiden müssen. Tiere oder Menschen.

Gemüsekuchen

Ich hab mal wieder ein Rezept für diesen Blog.

Was machen mit einem Stapel Gemüse? Gemüsekuchen. Quasi eine gesunde Pizza.

Es eignet sich natürlich ein „normaler“ Pizzateig, aber ich habe folgende Zutaten zu Teig verarbeitet:

  • 600g Mehl
  • Salz
  • 4Eier
  • 350g Butter

Die Menge reicht für ein ganzes Blech. Für eine runde Form würde die Hälfte reichen.

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Auf dem Blech ausrollen

Belag: Gemüse

Ich habe verwendet:003

  • 4 Möhren/Karotten
  • 1 Kopf Brokkoli
  • 4 große Kartoffeln
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 2 grüne Spitzpaprika

Das Gemüse wird in Brühe halbgar gekocht.

Auf dem Teig verteilen!

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  • 2Becher Creme Fraiche
  • 4Eier
  • Salz/Pfeffer
  • 2Eßl. Mehl

Daraus einen Guss, der über dem Gemüse verteilt wird.

Petersilie und Schnittlauch hacken und darüber streuen.

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Käse darüber streuen

Ich habe Edamer „zerrupft“, war mir persönlich aber zu mild. Nächstes mal nehme ich Schafskäse oder Mozzarella.

180° Ober- und Unterhitze, ca. 45 Minuten.

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Spinat-Reistorte

Die letzten Tage habe ich mich mal wieder mit ungeliebten Tätigkeiten beschäftigt. Dringend überfällige Datensicherung z.B. und das Aufräumen meines „Rezept-Küchenschrankes.“ Besonders groß ist der Schrank nicht, aber dafür stand dort bisher ein dicker Ordner mit einigermaßen sortierten Rezepten aller Art und einige Koch-&Back-Bücher und -Hefte. ich habe so einiges gefunden, darunter ein Miniheft das es 2005 mal von Frau im leben gab. Da ich die Zeitschrift nie gelesen habe muss ich es wohl mal geschenkt bekommen haben. Interessant ist es dennoch denn es ist speziell für „Reis:Das gesündeste Lebensmittel“.  Neben ein wenig Reiskunde finden sich dort 10 Rezepte und eines musste ich gleich testen. Ich habe aus der „Torte“ allerdings einen Kuchen gemacht, sprich: statt der Springform habe ich ein Blech benutzt.

Spinat-Reistorte

Spinat-Reistorte

Teig:

  • 300g Mehl
  • 2Eier,
  • 1/2 TL Salz
  • 150g kalte Butter

Teig herstellen, zu einer Kugel formen und kalt stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen

1 kg Blattspinat klein schneiden.

1 L Gemüsebrühe zum Kochen bringen

1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein hacken

75 g Butter im Topf schmelzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. 

350 g Reis und Spinat zugeben., etwas Brühe aufgeben und köcheln. Wenn die Brühe verkocht ist neue zugeben. Ständig rühren bis der Reis bissfest ist.

  • 2 Eier
  • 60 g geriebenen Hartkäse
  • 50 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

verquirlen. Spinat-Reismischung unterrühren, abschmecken

Teig ausrollen, in die Springform legen. Den Spinat-Reis einfüllen.

150 g Geflügelwurst in Würfel schneiden und überdem Spinatreis verteilen.

Im Backofen bei 200°C 30 Minuten backen

 

 

Zimtschnecken nach Asmaa´s Art

Heute mal ein Rezept.

schüssel

  • Ca. 600g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 200g geschmolzene Butter
  • 250g Milch
  • Zimt/Zucker-Gemisch für die Füllung

Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeiten der sich gut ausrollen lässt.

Zu einem dünnen Rechteck ausrollen.

Der Teig kann im Ganzen ausgerollt werden, oder aber in kleineren Portionen. Ich habe mich für Portionen entschieden. Größe etwas größer als ein Tennisball.

Die Zimt/Zucker-Mischung aufstreichen.

Aufrollen und die Rolle in Scheiben schneiden.

Die einzelnen Scheiben aufein Backblech legen.

Im Backofen bei ca. 180°C backen. Die Backzeit richtet sich nach der Dicke der Scheiben. Bei mir betrug sie etwa 20 Minuten

 

Mein Backwerk

Manchmal klappt das mit dem Backen nicht wie vorgesehen, aber trotzdem zeig ich mal was ich letztens gebacken habe.

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Also, die Basis ist normaler Rührteig, wie man ihn für so viele Sachen verwenden kann.

Darauf, locker verteilt: Erdbeermarmelade. Geht natürlich auch mit anderen Geschmacksrichtungen und dann noch mehr Rührteig, aber diesmal mit Schoko.

Diesen habe ich in einen Spritzbeutel gefüllt und in Schlangenform reihenweise über dem Marmeladen-Rührteig gespritzt.

Fertig gebacken sah es dann so aus:

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Warum?

Weil mir nach zwei Reihen einfiel das ich völlig vergessen hatte Backpulver in den Teig zu geben. Das hab ich dann schnell nachgeholt.

Fertig ist der Schoko-Erdbeer-Kuchen.