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Das Klima

Ich möchte mal zwei Beiträge rebloggen, die sich mit demselben Thema beschäftigen. Einer ist von aquasdemarco und einer von Wicca Secret. Beginnen wir mit aquasdemarco.

Diese Welt erschein mir oft unglaublich komplex und dann wieder sehr einfach erklärbar.
Es klingt paradox und die Überschrift zu diesem Text ist als Paradoxon zu verstehen.

Laut Duden beinhaltet das Wort Klima: „Für ein bestimmtes geografisches Gebiet typischer jährlicher Ablauf der Witterung“

Meine Heimat am Teutoburger Wald war typischer Weise eine Regenregion und erreichte bundesweit Bestwerte an Regentagen. Dieses Klimaverhalten ändert sich gerade, lange Trockenperioden deuten eine Veränderung des heimischen Klimas deutlich an. Möglicherweise ist es das hier jetzt typisch, vorherrschende Klima. Aber müssen wir, muss ich das Klima schützen? Klima ist keine Person, kein Gegenstand, Klima stirbt nicht durch seine Veränderung. weiterlesen: Klick

Und nun von Wicca Secret:

Ich habe mich jetzt mal selbst zum Thema Klima umgehört und umgesehen. Was ich dabei gefunden habe ist irgendwie echt krass. Aber lest einfach selbst.

Beitrag enthält Verlinkungen. Siehe Datenschutzerklärung.

Kennt ihr noch Al Gore? Den ehemaligen US Präsidentschaftskandidat. Er hat die Wahl verloren und war doch der Präsident der Herzen. Warum erzähle ich euch das? Ja der gute Mann war der absolute Sympathieträger in den USA. Daher bestens geeignet, die dreiste Lüge vom bösen CO2, in die Welt zu tragen.Mit seinem dreisten Lügen Filmchen,“ Inconvenient Truth, Eine unbequeme Wahrheit“ brachte er die Welt dazu zu glauben, das wir bald alle sterben müssen, wenn wir nicht sofort etwas gegen das böse CO2 machen. So wurde er sogar mit dem Friedensnobelpreis für diesen Schund Film ausgezeichnet. Aus Dankbarkeit führte er, mit noch so einem Zukunft visionär Namens Soros, Emissionszertifikate ein und wurde damit zum Milliardär. Hielt er doch auch Vorträge über das böse CO2, für ca. 150.000 Dollar pro Ansprache. Da konnte man auch bestens Werbung für diese Zertifikate machen. Weiterlesen: Klick

Ja, das Klima verändert sich und vielen macht das Angst. Aber was hilft es wenn Deutschland Dieselfahrverbote ausspricht oder diverse Finanzleistungen von CO2-Steuer bis Verteuerung diverser Leistungen? Halten wir die Veränderung damit auf- vor allem Deutschland allein?

Natürlich nicht. Klar, wir müssen uns umstellen, die Tiere müssen sich umstellen und auch die gesamte Pflanzenwelt. Einige werden in bestimmten Region nicht mehr leben können und verschwinden dort. Dafür machen sie anderen Platz. Und die, die hier verschwinden finden an einem anderen Ort eine neue Heimat.

Warum haben wir so große Angst vor Veränderung? Dann sind wir eben die neuen Saharabewohner und dort werden sie Winterkleidung benötigen. Das ist doch nicht unser Untergang.

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New World

Mal wieder eine Blogparade. Robert von Wicca Secret fragt wie die Welt unserer Meinung nach aussehen sollte.

Natürlich hat da jeder seine eigenen Vorstellungen und ich glaube dass genau da ein Problem liegt. Eine Welt wie ich sie gern hätte ist auf mich zugeschnitten- nicht unbedingt auf andere. Also im Grunde wäre alles wie es jetzt ist. Egoismus, Neid, Gier,… Das was diese Welt zu dem Ort gemacht hat, der er ist weshalb wir uns etwas besseres, neues wünschen. Es wäre wohl sinnvoller uns den besseren Menschen vorzustellen, denn der könnte eine bessere Welt schaffen und erhalten. Charakter muss mehr wert sein als Aussehen.

Die bessere Welt ist für mich also vor allem mit Menschen verbunden, die nicht so weitermachen wie wir es tun. Schon meine Mutter meinte immer das wir in einer Ellenbogengesellschaft leben. Das ist jedoch schon an die 40 Jahre her und ich würde nicht behaupten das die Situation sich verbessert hat. Im Gegenteil.

Viele Menschen meinen, unsere Parteienlandschaft wäre notwendig für die Demokratie. Realistisch betrachtet entscheidet eine Minderheit darüber welche Partei die Regierung übernimmt, weil die Mehrheit sich nur in einem Punkt einig ist: Genau diese Partei soll es nicht machen! In meiner besseren Welt wählen wir keine Partei. Da Politiker aus gutem Grund Volksvertreter genannt werden sollten sie sich für das Amt das sie haben möchten beim Volk bewerben. Populistisches Geschwätz ist dabei aber absolut tabu. Es zählen Kenntnisse, Erfolge, klare Vorstellungen und umsetztbare Pläne. Politiker wären verpflichtet nicht nur nach Wirtschaftswachstum zu brüllen, sondern auch klar zu sagen welche Konsequenzen für Lebewesen und Umwelt ihre Pläne haben.

Der Spruch „Geld regiert die Welt“ wird ungültig denn Geld verliert seinen Status. Börse und Kapitalanlagen brauchen wir nicht mehr. Grundsätzlich sollte Handel mehr über Tauschen und weniger über Kaufen stattfinden.

Ich wünsche mir eine Welt in der Familie wieder etwas Wert ist, wo Eltern sich gern um ihre Kinder kümmern statt diese möglichst schnell in Fremdbetreuung abzugeben. Kinder sollten wieder in Großfamilien aufwachsen können und voneinander und miteinander lernen.

Die Schulpflicht wird durch eine Bildungspflicht abgelöst. Wie die Kinder lernen hängt von ihnen selbst ab. Allein, in kleinen Gruppen, ab 8 Uhr oder lieber erst ab 10 Uhr? Menschen sind unterschiedlich und das sollte sich auch in den Konzepten zeigen.

Natürlich gibt es einige Dinge die alle Kinder lernen müssen wie Rechnen, lesen und schreiben, aber danach können die Kinder Fächer nach Interesse und Talent wählen. Darüber hinaus wird Wert auf Allgemeinbildung gelegt. Sprachen spielen eine wichtige Rolle. Praxis ist höher zu bewerten als Theorie.

Zeugnisse und Zertifikate sind nur noch zweitrangig. Es zählen Interesse und Fähigkeiten.

Öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder werden bevorzugt. Autos sind hauptsächlich für jene die sie berufsbedingt benötigen wie Rettungskräfte, Transportunternehmen und ansonsten sind sie zum Mieten und Teilen aber nicht für private Personen als Eigentum.

Recycling und Second Hand wird Standard und Neuanschaffung tritt in den Hintergrund. Die Menschen lernen Bescheidenheit und auch Geduld. Die Konsumgesellschaft ist keine Option.

Es gibt keine Visa und Reisebeschränkungen mehr. Jeder kann reisen und leben wo er möchte, dort lernen und arbeiten wo es ihm gefällt oder seine Fähigkeiten gebraucht werden. Das dürfte hoffentlich auch ein wirksames Mittel gegen den ekelhaften Rassismus sein.

Bei Nahrungsmitteln wird auf Regional gesetzt und weniger auf International. Auch wenn dann vieles nur noch im Ursprungsland zu haben ist.

Umweltschutz wird nicht auf die leichte Schulter genommen. Vor allem aber liegt die Macht nicht mehr in den Händen von großen Firmen und Konzernen die auf ihren Vorteil bedacht sind.

Hab ich was vergessen? Wahrscheinlich, aber ich denke das sind schon mal viele wichtige Punkte.

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1000 Fragen an mich selbst #7

241: Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

Anscheinend auf Menschen mit Problemen zu treffen um mich darum zu kümmern.
242: Bist du nach etwas süchtig?

Cappuccino
243: Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Hmmm, ich weiß nicht.
244: Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten?

Gute Frage. Braucht die Welt eine Autobiografie von mir? Ich glaube das wäre auch ein guter Titel.
245: In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?

Vielleicht 70%
246: Wann muss man eine Beziehung beenden?

Wenn sie nur noch Schaden bringt
247: Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

Sehr wichtig, aber dennoch könnte ich ohne leben.
248:Was würdest du gern gut beherrschen?

Viele Sprachen
249: Glaubst du, dass Geld glücklich macht?

Nein, es hilft nur Rechnungen zu bezahlen.
250: Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?

Nein.
251: In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Schlafen
252: Heuchelst du häufig Interesse?

Wenn es aus Gründen der Höflichkeit unbedingt notwendig ist, aber ich versuche so etwas eher zu vermeiden.
253: Kannst du gut Geschichten erzählen?

Leider nein
254: Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Fast allen Menschen
255: Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Die letzte Lebenszeit meines Onkels und meiner Tante
256: Kannst du dich gut ablenken?

Oh ja.
257: In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Leger, weit, ohne viel Schnickschnack
258: Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?

Ich glaube da gibt es nichts
259: Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?

Ne, ich bin ganz zufrieden
260: Wer nervt dich gelegentlich?

Die Mutter meiner Betreuten

261: Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?

Kommt auf die Person an mit der ich rede

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Weckruf

Babsi's Aufschrei Herz_statt_Hass

Die Europawahlen sind gelaufen.

Nein, das Ergebnis ist absolut kein Grund zum Feiern, sondern zum weinen und verzweifeln.
Die Dummheit hat Europa fest im Griff.
Nebenbei mal eine Frage!
Was gedenken eigentlich die viel gepriesenen und hochgejubelt Grünen dagegen zu tun?
Bisher habe ich von ihnen noch nie etwas für die Demokratie oder für die Menschenrechte vernommen!

Empfehlung
Diese Dokumentation sollte man gesehen haben!
Zu der Frage, „Wie gehen wir mit der Völker Wanderung, die Folgen der von Menschen verursachte Klimakatastrophe und die Zerstörung der Lebensräume von Menschen um,
so können wir diese Frage heute schon beantworten.

Wir lassen diese Menschen, unsere Mitmenschen und Mitbewohner des Planeten Erde, einfach sterben.
Europa baut sich immer mehr zu einer Festung aus und lässt seine Mitmenschen im Mittelmeer gnadenlos ertrinken.
Überall sterben die Menschen, in den Weltmeeren, im europäischen Mittelmeer, in der Wüste, an den Grenzen und in den neuen Menschenlagern.

Wir sperren…

Ursprünglichen Post anzeigen 191 weitere Wörter

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1000 Fragen an mich selbst #6

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Ein paar habe ich hier und da mal gesehen, einige holen immer mal ihre Pakete bei mir ab und dann sind da noch die paar restlichen bei denen man dann mal ein paar Worte wechselt-oberflächlich, kurz


202: Hast du oft Glück?

Glück? Von Glück oder Pech spreche ich nicht. Mal geht alles wunschgemäß oder besser und mal funktioniert es nicht wie es soll. Oft? Mal so, mal so.


203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Von jeder.


204: Was machst du anders als deine Eltern?

? Unsere Leben sind unterschiedlich, also muss ich viel anders machen. Ob ich möchte oder nicht.


205: Was gibt dir neue Energie?

Mal Schokolade, mal frische Luft, mal eine Tasse Tee. Kommt auf die Situation an.


206: Warst du in der Pubertät glücklich?

Gibt es Teenager die während der Pubertät glücklich sind? Mal fühlt sich unverstanden, hat Kummer wegen allem möglichen und ist unzufrieden.

207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

Die Frage ist etwas unglücklich, ich bin schließlich Nachtwache. Ich muss öfter durchmachen. Doch wenn ich mal nur an die Nächte denke die ich ohne Arbeit durchgemacht habe muss ich gestehen, dass ich gar nicht mehr weiß ob ich so etwas jemals getan habe.

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Mit meinem Leben


209: Blickst du dich oft um?

Nein.


210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Das ich im linken Knie Athrose habe.


211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Ja,immer dasselbe.


212: Worauf freust du dich jeden Tag?

Auf meinen Cappuccino


213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Keine. Wir sind andere Menschen geworden.


214: Wie gehst du mit Stress um?

Ich beiße mich durch.


215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?

Nein


216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

Keine Ahnung. Ich habe meinen Vater nicht mehr kennengelernt.


217: Kann man Glück erzwingen?

Nein.


218: Welcher Streittyp bist du?

Ich habe viel Geduld, bleibe leise, mag keine Schimpfworte und Beleidigungen.


219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Nein, ich bin ein Morgenmuffel


220: Wie klingt dein Lachen?

Keine Ahnung.


221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Hmm, keine Ahnung. Obwohl… es ist mir auch schon passiert das ich jemanden gesehen habe und eine Art Vertrautheit gefühlt habe.

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

Regelmäßig nicht, nein
223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Oh ja.


224: Steckst du Menschen in Schubladen?

Das versuche ich zu vermeiden, denn ich möchte auch nicht in eine Schublade gesteckt werden, aber ab und zu kann ich es wohl auch nicht 100% vermeiden.


225: Welches Geräusch magst du?

Wasserfall


226: Wann warst du am glücklichsten?

Als Kind.


227: Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meinen Kindern


228: Willst du immer alles erklären?

Nein, eher nicht. Wer eine Erklärung braucht, bekommt sie, aber sonst…


229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Nie.


230: Was war deine größte Jugendsünde?

Ein einmaliger Vollrausch


231: Was willst du einfach nicht einsehen?

Das diese Gesellschaft immer unsozialer wird.


232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Keine


233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Da gibt es einige. Vielleicht das Kennenlernen von meinem Ex.


234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Zeit, denn Geld macht nicht glücklich. Es hilft nur die Rechnungen zu bezahlen.


235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Nein, ich kann warten.


236: Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Manchmal. Rassismus geht gar nicht. Bei Schimpfworten und Beleidigungen zieh ich mich zurück,…


237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Nein, ich bin eher übervorsichtig.


238: Hast du einen Tick?

„Das glaub ich dir“ ist so Spruch von mir.Nervt mich selbst manchmal


239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Glücklichsein möchte jeder und möglichst nicht nur für einen kurzen Moment.


240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meiner Familie

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Zuhause II-4

Deutschland hat uns wieder. Ich bin froh dass ich die ersten Tage frei hatte, denn die Umstellung war gar nicht so einfach. In Marokko war der Sonnenuntergang recht zeitig, daher haben wir abends so zwischen 19:30 Uhr und 20 Uhr gegessen. Hier wird es nach 21 Uhr. In Marokko aßen wir gegen viertel vor 2 morgens und hier stehe ich um 2:30 Uhr auf zum essen. In Marokko habe ich danach ausgeschlafen, hier klingelt mein Wecker früh und zu guter Letzt: die 26°C angenehme Temperatur ist ganz anders als 28°C brütende Hitze/Stadtluft hier. Schön wieder hier zu sein und doch würde ich gern erst im Herbst wiederkommen.

Um meine Serie der Familienvorstellung aber mal fortzusetzen, kommen wir mal zu dem ältesten meiner Schwager.

In Deutschland ist es schon schwierig wenn ein Kind hochbegabt ist. sofern man dies feststellt ist es für Lehrer deren Studium auf Gleichschaltung ausgerichtet ist, schwierig damit umzugehen. Auch Eltern haben da oftmals ihre Probleme und sofern die Hochbegabung diagnostiziert wird, muss man schon am Ball bleiben um das Kind richtig zu fördern. In Marokko ist das noch ein Tick schwerer. Stöhnen wir hier wenn 30 Kinder in der Klasse sitzen, sind es in Marokko durchaus auch mal 40 und das Augenmerk der Lehrer ist weit weniger auf spezifische Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet. Mein Schwager nun ist eines dieser unterforderten und nicht diagnostizierten Kinder, bzw. inzwischen ist er mit Mitte 30 erwachsen.

Grundsätzlich ist er ruhig, eher still. Wird er wütend hört man ihn dennoch nicht schreien, eher erhebt er seine Stimme und man sieht an seinem Gesicht das er wütend ist. Ebenso ist es bei allen positiven Emotionen. Er ist eine Art ruhender Pol, der besonnen argumentiert und berichtet.

Sein absolutes Steckenpferd ist Mathematik. Wo andere büffeln und Bücher wälzen, schüttelt er sich alles aus dem Ärmel, wie man so schön sagt. Überhaupt hat die Familie ein Faible für Mathematik, aber bei ihm ist es besonders intensiv.

Was ich persönlich so wohl lustig als auch anstrengend finde ist seine Art Englisch und Französisch zu mischen. Er beginnt ein Gespräch, manchmal auch nur einen Satz in Englisch und fällt plötzlich ins französische. Da meine Französisch-Kenntnisse echt in den Kinderschuhen, eher Babyschuhen stecken, muss ich mich ganz schön konzentrieren um mitzukommen.

Seit Baba nach Rabat ins Krankenhaus musste lebt er allein in der elterlichen Wohnung in Fes. Samstag früh steigt er in den Zug um die Familie zu besuchen und Sonntag Vormittag geht es zurück. In Fes hat er einen Job und nebenbei schreibt er seine Doktorarbeit. Im Oktober gibt es einen wichtigen Termin bei dem er diese Arbeit präsentieren muss und das wird hier in Deutschland sein. Unser aller Hoffnung liegt darin, dass ihm diese eine gute Arbeitsstelle beschert.

 

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Zuhause II-3

Meine jüngste Schwägerin, das Küken der Familie, ist mittlerweile auch schon 26 Jahre. Eine lustige, nette junge Frau, die sich erst vor kurzem entschlossen hat Kopftuch zu tragen. Grundsätzlich kleidet sie sich eher westlich.

Sie ist die einzige die in Fez geboren wurde. Sie fängt mit dem Lernen von haushälterischen Dingen erst an. Daher hilft sie viel, lässt alles begutachten und wird langsam selbstständiger.

Eine Weile hatte sie überlegt in Deutschland zu studieren aber sie hat die Sprachprüfung nicht bestanden. Verstehen kann sie sehr gut, nur bei der Sprache hapert es. Sie freut sich daher immer wenn sie mit uns etwas sprechen kann.

Sie lacht viel und gern. Derzeit ist sie krank aber trotz Schmerzen verliert sie ihre gute Laune nicht.

Meisst ist sie mit ihrer Schwester anzutreffen aber sie albert auch gern mit ihrem Brüdern rum. Am schlimmsten ist es mit dem jüngsten Sohn der Familie. Beide zusammen sind manchmal wirklich kaum noch erträglich. Sie ärgern sich permanent gegenseitig. Auch meine Jungs haben Gefallen daran gefunden und beteiligen sich rege.