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Fast alles neu

Nachdem die erste Zeit überstanden ist, ein Blick auf die aktuelle Arbeitssituation.

Es ist ein bisschen wie dieses alte Spiel das wir- als ich Kind war- in der Schule gespielt haben um uns die Namen zu merken: Mein rechter, rechter Platz ist frei, ich wünsche mir… herbei. Nur geht es nicht um den rechte Platz, sondern um den vorne an der Tafel und wünschen kann man auch nicht. Man bekommt dort jedes Jahr jemanden hingestellt. Und dieses Spiel wird jedes Jahr gespielt.

Sissi hat sich komplett aus dem Bundesland verabschiedet und die Erzherzogin ist irgendwo eingesetzt. Ob wir uns mal über den Weg laufen? Da sie frische Luft nicht mag, vermutlich nicht auf dem Schulhof. Im Gebäude? Wer weiß. Bisher nicht.

Jetzt haben wir das Chaos-Schnitzel und das Einhörnchen. Einhörnchen weil ich mir vorstelle dass das Wesen eines kleinen Einhörnchens dem von dieser Frau entsprechen würde. Also ähnlich wie bei der Erzherzogin eine Wesensentscheidung. Das Einhörnchen jedenfalls ist endlich mal jemand bei dem ich das Gefühl habe dass die Unterrichtstage nicht völlig nutzlos sind. Sie weiß was sie tut, hat ein gutes Gespür für die Schüler und betrachtet uns nicht als selbstverständlich. Das Chaos-Schnitzel dagegen ist ein anderer Fall. Schnitzel ist eine Ableitung ihres Namens und Chaos ist einfach Programm.

Das Chaos-Schnitzel kann komplett ignorieren wenn ein Schüler fehlt und selbst wenn sie es merkt kommt keine Reaktion. Mit ihr reden ist schwierig. Ob sie einen vollständigen Satz aufnimmt ist nicht klar und sie ist so schnell weg wie sie kam, so das man nicht mal zum Ende kommt mit dem Gespräch. Was den Unterricht betrifft hat sie schon klar gemacht dass es bei ihr um Beschäftigung geht ums rum-bringen der Stunden, nicht um lehren, fördern oder ähnliches.

Um das mal an einem Bespiel zu erklären: Kommt ein Kind in die 1. Klasse sollte es so sein das der Lehrer sich bemüht dem Kind lesen, schreiben und rechnen bei zu bringen. Die Basics. Wie heißen die Buchstaben, wie schreibt man sie usw. Bei Chaos-Schnitzel ist es so das sie Zettel mit Buchstaben verteilt und sagt die Schüler sollen machen wie sie es können. Man kann ihn schreiben, sprechen, anmalen, mit dem Finger nachfahren, bekleben,… Jeder wie er kann und möchte. Es ist ihr egal. Das hat sie so gesagt. Und mehr macht sie auch nicht.

Was unser Team betrifft ist es tatsächlich entmutigend. Mr Cool ist ein paar Räume weiter. Wir treffen uns öfter auf dem Flur oder auf dem Hof. Es tut so gut. 001 ist bei mir und ohne sie würde ich wohl verzweifeln. Mir tut Frau Schweigsam leid. Sie arbeitet für drei, aber irgendwie finden wir nicht so den Kontakt zueinander. Frau Krank hat die Tendenz einfach mal eben nicht zu kommen wenn ihr was nicht passt und das passiert leider öfter. Dann ist sie eben krank und andere machen ihren Job mit. Eine fehlt noch im Team, die kam noch gar nicht, weil ihr Schützling krank ist. Evtl. kommt er bzw. die beiden dann nächste Woche.

Was die Schüler betrifft, so haben wir aus der alten Klasse noch fünf bei uns. Zwei sind in der Nachbarklasse und einer hat die Schule verlassen. Aus der ehemaligen Parallelklasse haben wir zwei bei uns und zwei waren bereits in der Klasse. Ich glaube es passt ganz gut.

Corona-Abstandsregeln kann man vergessen in der Klasse. 10 Schüler + 5 oder sechs Erwachsene. Dafür ist der Raum ganz klar zu klein. Wir schaffen nicht mal einen halben Meter Abstand. Selbst jetzt wo noch zwei fehlen. Dafür gibt es auf dem Schulhof zeitliche Regelungen. Aber die sind auch blöd. Frühstück gibt es in der Klasse. Dann mache wir noch mal Unterricht bis wir dann raus dürfen oder wir schlagen die Zeit tot bis wir dran sind.

Also freue ich mich auf den Unterricht mit dem Einhörnchen und hoffe dass die Zeit mit dem Chaos-Schnitzel möglichst schnell rum geht.

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Wahrheiten

Ich möchte – bewusst auch provokant- mal ein paar Dinge zum Thema Pandemie-Leugner und Pandemie-Gläubige schreiben. Es soll ein wenig zum denken anregen, aber nicht nur über oder zur Pandemie, sondern generell. Eine kleine Hilfe mit der jeder sich selbst und seine Einstellung, sein Denken hinterfragen kann.

Betrachten wir mal ein paar Aspekte die uns zu denken geben sollten ohne das damit ein Abschließendes Bild über diese Pandemie gegeben ist.

Wer so in meinem Alter (fast 50) oder älter ist, weiß spätestens seit der Schwarzgeld-Affäre von Helmut Kohl das Politiker bestechlich sind. Das Politiker an partieller Amnesie leiden können wenn es um ausgehändigte Koffer mit Bestechungsgeldern geht hat uns Wolfgang Schäuble nachdrücklich bewiesen.

Das Ärzte auch nicht frei von Bestechlichkeit sind weiß man auch aus mehreren Gründen. Da nehmen Ärzte schon mal bestimmte Medikamente für Patienten weil die Pharmafirma großzügig war oder auch das Geldköfferchen des reichen Patienten der ein Organ benötigt aber laut Liste noch gar nicht dran ist. Organhandel ist ein großes Thema und das Antikorruptionsgesetzt für medizinische Berufe ist gerade mal vier Jahre alt und weit von „eindeutig“ entfernt.

Das Mitarbeiter des RKI auch gern die Hände aufhalten wissen wir seit der Schweinegrippe die ja so furchtbar gefährlich sein sollte und letztlich mehr heiße Luft war. Dafür hat die Regierung Unmengen Impfstoff gekauft der nicht benötigt wurde und besagte RKI- Mitarbeiter hatten glatt vergessen zu erwähnen das sie auf der Gehaltsliste der Herstellerfirmen standen.

Dazu kommt noch folgender Umstand: Unser Bundesminister für Gesundheit ,Jens Spahn, hat Politikwissenschaft studiert, aber nicht Medizin. Überhaupt hatten wir in der Vergangenheit in dem Ministerium nur einen Mediziner, nämlich Philipp Rösler. Der ist aber schon seit 2011 von dem Posten weg.

Wie beurteilen Nicht-Mediziner medizinisches? Ohne Lobbyisten geht es nicht und die sind im Bundestag zahlreicher als die Abgeordneten. Sie vertreten Interessen von Konzernen. Können Wissen beisteuern aber auch Falschinfomationen. Oftmals liefern sie Studien die von Produzenten und Konzernen bezahlt wurden und…huch… zu ganz anderen Ergebnissen kommen als unabhängige Studien die nicht beachtet werden. Deshalb ist es z.B. in Deutschland möglich Inhaltsstoffe die eher gesundheitsschädlich sind in Lebensmittel zu mischen. Natürlich haben auch Pharmakonzerne und Mediziner ihre Lobbyisten untergebracht.

Nun sehen wir Politiker immer mit den sogenannten Alltagsmasken. In der Werbung gibt es die A-H-A Formel: Abstand- Hygiene-Alltagsmaske

Das Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte hat auf seiner HP klar gestellt dass diese sehr beliebten Alltagsmasken keinerlei Schutzfunktion haben. Bei GerdaKazakou kann man dazu was lesen, aber eben auch auf der Seite des Ministeriums.

Was das Sterben von Menschen betrifft kann man einen jährlichen Anstieg beobachten. Hin und wieder gibt es mal ein Jahr in dem weniger sterben, wie z.B. 2019. Da starben 939.520 Menschen im Vergleich zu 2018 mit 954.874 Toten. Natürlich gibt es für 2020 noch keine endgültige Liste aber die detaillierte Auflistung von destatis.de (pdf) zeigt das dieses Jahr, ebenso wie in den Jahren vorher täglich über 2000 Menschen von 0 bis über 95 Jahren sterben. Die Zahl bleibt jeweils unter 3000, ausser an 4 Tagen im April, wo die Zahl bis 3.157 stieg. 2018 hatten wir im Februar und März mehr Tage mit über 3000 Toten.

Was sagt das jetzt präzise aus? Starben die Menschen an COVID-19, an Vorerkrankungen in Verbindung mit COVID-19 oder wären die sowieso gestorben? Haben wir eine Pandemie oder nur eine simple Grippe mit den üblichen, jährlich wiederkehrenden Grippetoten deren Zahl mal größer und mal kleiner ist?

Wenn die jetzige Grippewelle so gefährlich ist, warum bleibt die tägliche Zahl der Verstorbenen im selben Rahmen wie die Jahre vorher? Warum gibt es die AHA- Formel statt das man auf Masken besteht die tatsächlichen Schutz bieten?.

Die Corona-app. Angeblich sicher und angeblich werden keine Daten ausgelesen außer dem Kontakt mit anderen Handys. Aber siehe oben, die Sache mit der Bestechlichkeit von Menschen. Probleme gab es bereits mehrfach und das Ding hat nur einen Nutzen wenn a: Menschen dort hinterlegen das sie COVID-19 positiv getestet wurden und b: wenn man dauerhaft in Reichweite anderer Menschen das Bluetooth eingeschaltet hat. Genau das ist aber nicht so sicher und „frist“ Akku. Und der neue Streich von den beiden großen Systemanbietern: das nächste Update installiert die App ohne das man sie im Store runterladen muss. Angeblich wird man gefragt. Datenschutz? Nicht gewährleistet und personenbezogene Daten sind sehr wertvoll.

Und zuletzt COVID-19. Symptome: eingeteilt in häufig-manchmal-selten. Aber auch ohne Symptome kann man infiziert sein? Alles- ein wenig -nichts. Sehr schwammig und unübersichtlich. Alles unspezifisch.

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Wie kommen wir dauerhaft kreativer aus der Krise?

Das ist der Titel einer Blogparade von Urs M. Krämer, vom Blog „digitale Exzellenz“. Er sieht dort sehr viel positives und das möchte ich auch nicht in Abrede stellen, aber dennoch möchte ich das Ganze gern auch kritisch betrachten. Ich bin für den Beitrag zwar ein paar Wochen zu spät, aber möchte trotzdem ein paar Sachen dazu schreiben.

Die Corona-Krise wird zum Turbo für die Digitalisierung. Plötzlich ist möglich, was zuvor undenkbar schien. In einem Land, das bei der Digitalisierung des Bildungswesens hoffnungslos hinterherhinkt, wurden Lehrer und Schüler von heute auf morgen in digitale Lernwelten katapultiert.“

meint Urs Krämer.

Ja, einige sind sehr schnell auf den Zug aufgesprungen. Ich musste jedoch auch meine Meinung revidieren das jüngere Menschen wohl besser mit digitalen Medien und deren Möglichkeiten klar kommen. Es waren immerhin die über 60jährigen Dozenten meiner Tochter die sofort auf Online- Vorlesungen umgestiegen sind als die Schulen und Unis schlossen. Das durchweg jüngere Kollegium meiner Söhne hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Auch nach der Wiedereröffnung der Schulen keinerlei Versuche digitale Medien zu integrieren. Im Grunde ist die allgemeine Einstellung geblieben: Internet= gefährlich.

Natürlich ist Online-Banking so normal wie mal eben schnell die Arbeitsblätter für den Unterricht aus dem Internet zu ziehen. Aber die Idee sich weitergehend damit zu beschäftigen und den Schülern den sinnvollen Umgang mit dem Medium zu zeigen ist nicht vorhanden. Sollte die Schule noch einmal schließen wird wohl wieder nur Material zur Wiederholung längst abgeschlossener Themen zur Verfügung gestellt, bzw. müssen die Eltern dies meist selbst ausdrucken. So einige haben wegen der hohen Druckkosten gestöhnt und bis heute haben wir keine Rückmeldung zu den eingereichten Aufgaben erhalten.

Einige Arbeitgeber haben erkannt, dass die Aufgaben ihrer Mitarbeiter auch im Homeoffice erledigt werden können. Auch viele Mitarbeiter haben es schätzen gelernt, aber nicht alle. Wenn künftig die Leuten selbst entscheiden können ob Home oder nicht, wäre das ideal. Und dann dann gibt es da all jene die ihre Arbeit nicht im Homeoffice erledigen können. Das ist ja auch in Ordnung bringt aber in Ausnahmesituationen wie Pandemien Probleme mit sich. Und da gleich an einigen Ecken.

Die Idee Mietzahlungen für drei Monate zu stoppen war zwar nicht übel, aber wie der Betreiber einiger Einkaufszentren in einem Interview sagte: man verschiebt die Zahlungsschwierigkeiten nur weil viele auch danach nicht das Geld haben. Aber man kann ja Kredite abschließen und hoffen. Die Zinsen die dann gezahlt werden müssen, muss man halt hinnehmen. Es ist gut dass Kurzarbeitergeld problemlos erhältlich ist, aber natürlich muss man eben damit rechnen das man dann im kommenden Jahr eine Steuernachzahlung leisten muss. Kinderbetreunung sollte man nicht brauchen müssen wenn man nicht ins Homeoffice kann aber alles schließt. Alternativen?

Immerhin: Not macht erfinderisch, heißt es und plötzlich kann man tatsächlich Essen liefern lassen, das bisher nicht geliefert wurde. 100% Umsetzung hat allerdings nicht statt gefunden. So einige sind pleite gegangen statt sich dem Lieferantentum anzuschließen. Schade eigentlich. Dabei wird sogar versucht Eiskreationen zu liefern. Klappt natürlich nur bedingt.

Natürlich hat das auch Nachteile, denn die Müllberge wachsen, aber das bedeute nicht, dass die Müllabfuhr häufiger leert oder der Umgang mit dem Müll verbessert wird.

Nun heißt es im Zuge der Pandemieempfehlungen man solle möglichst kontaktlos bezahlen. Nur wenn die Eisdiele, der Imbiss, der Therapeut, so etwas nicht anbietet weil Digitalisierung dort kein Thema ist, bzw. sich auf ein kleines Minimum beschränkt? Das sich da jetzt großartig was getan hätte kann ich nicht beobachten.

Die Digitalisierung sehe ich nicht schnell voranschreiten. Jedenfalls nicht in Bereichen in denen es dringend notwendig wäre (Bildung) oder in denen es bisher ohne gelaufen ist (Imbiss & Co.)

An der Digitalisierung von Fahrzeugen wird schon länger gearbeitet. Sprachbefehle für Smartphones und Co., Autos ohne Fahrer, Taxidrohnen ohne Chauffeur,Smarthome… Sowas ist schon lange in Arbeit, teilweise umgesetzt- man denke an Siri, Alexa usw. aber das entstammt nicht der diesjährigen Ausnahmesituation und man hätte es auf jeden Fall weiter ausgearbeitet.

Ob die Politik etwas unternehmen wird damit künftig der Bildungsbereich im Ländervergleich besser da steht wage ich zu bezweifeln.

Digitalisierung wird immer noch kritisch gesehen. So normal sie auch in einigen Bereichen wie zum Beispiel beim Handy- dass mittlerweile ein kompletter Computer im Taschenformat ist angesehen wird- so ist sie immer noch auf der NoGo- Liste für Schüler. Ähnlich der Ablehnung von Fernsehern in meiner Kindheit.

Die meisten Menschen tun sich schwer mit Veränderungen. Die Zahl derjenigen die den Mund-Nasenschutz entweder nicht korrekt tragen oder ganz ablehnen steigt täglich. Eigentlich wäre es grundsätzlich bei Infekten- gleich welcher Art- gut wenn jeder sich um den Schutz anderer bemüht, aber soviel Rücksichtnahme ist nicht unser Ding. Getreu dem Motto: “ Warum soll ich andere vor meinen Viren/Bakterien schützen?“ wird weder eine Maske getragen, noch Hände desinfiziert, Abstand gehalten oder in die Ellenbeuge gehustet und was sonst noch so möglich wäre um die Gefahr von Ansteckung zu reduzieren. Zusammenhalt der Gesellschaft? Wohl eher nicht wenn die Pandemiegläubigen gegen die Pandemieleugner angehen. Bereits dieses Jahr war zu sehen das viele Menschen unfähig sind sich bei einem Lockdown sinnvoll zu beschäftigen. Statt dessen wurden sie immer aggressiver. Digitale Möglichkeiten vorhanden, aber dennoch haben sie nichts gerettet.

Plötzlich hat man erkannt das Verkäufer wahre Helden sind, weil sie durchhalten. Genauso schnell hat man das vergessen und begonnen eben diese Helden zu beschimpfen, wegen Nichtigkeiten. So wie Nachbarn, zufällige Spaziergänger, Falschparker, ect.

Ob die Zusammenarbeit zwischen Behörden künftig besser läuft oder man immer noch von A nach B laufen muss wird sich zeigen. Immerhin muss vielfach immer noch Paper abgeliefert werden dass dann eingescannt wird. Warum nicht gleich digital?

Die spannendste Frage aber ist:

Wenn in… sagen wir 2 Jahren… eine Pandemie Deutschland erreicht; sind wir dann vorbereitet? Können wir ad hoc reagieren? Werden wir Masken haben? Gibt es genug Kapazitäten zum testen? Können Kinder flächendeckend sofort digital unterrichtet werden?

Kurz: Haben wir etwas gelernt?

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1000 Fragen an mich selbst #11

381: Wen hast du zu Unrecht kritisiert? 

Ich hoffe niemand.

382: Machst du manchmal Späße, die du von anderen abgeschaut hast?

Ähm, nö, eher nicht

383: Bestellt du im Restaurant immer das Gleiche?

Nein!

384: Gibt es etwas, das du insgeheim anstrebst?

Das Paradies

385: Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du alles tun dürftest, was du willst?

Dürfen und können sind ja zweierlei, aber ich würde reisen, viel mit den Kindern unternehmen, learning by doing ist sicherlich sinnvoller als diese stupide Schulsituation

386: Was begeistert dich immer wieder?

Pflanzen

387: Welche Sachen kannst du genießen?

Ruhe, Entspannung, Sonne

388: Findest du es schön, etwas Neues zu tun?

Manchmal. Aber ich mag auch gern bei einer Sache bleiben die mir gefällt

389: Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber?

Ich höre lieber zu

 390: Was war dein letzter kreativer Gedankenblitz?

Das unsere Fotosammlung mal in einem Dutzend Fotobüchern untergebracht werden muss.

391: Bei welchem Song drehst du im Auto das Radio lauter?

Ich fahr kein Auto und höre kaum Musik. Aber wenn ich mal was aufdrehe dann Let it go aus der Eiskönigin

392: Wann hast du zuletzt enorm viel Spaß gehabt?

Beim letzten Familienpicknick

393: Ist dein Partner auch dein bester Freund oder deine beste Freundin?

Single!! Normalerweise sollte er auch der beste Freund sein

394: Welchen Akzent findest du charmant?

Ich mag fast alle.

395: In welchen Momenten des Lebens scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen?

Die Zeit vergeht insgesamt wie im Flug. Gerade hatte das Jahr angefangen und schon ist mehr als die Hälfte vorbei.

396: Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?

Letzte Woche. Eigentlich war es nicht die Frisur, nur die Haarlänge

397: Ist an der Redensart „Aus den Augen, aus dem Sinn“ etwas dran?

Ja, leider. Selbst wenn da noch eine Erinnerung ist verblasst sie mehr und mehr

398: Wie nimmst du Tempo aus deinem Alltag?

Einfach mal zur Ruhe kommen.

399: Machst du jeden Tag etwas Neues?

400: Bei welchen Gelegenheiten stellst du dich taub?

Wenn ich die Story schon kenne

Das war mal wieder eine Runde aus Pinkepanks Fragerunde

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Job, Job, Hurra

Okay, der Titel ist jetzt doch eher ironisch gemeint, vielleicht auch sarkastisch. Darüber muss ich noch nachdenken.

Ich bin ja dankbar dass ich weiter mein bisheriges Gehalt bekomme und nicht Kurzarbeitergeld nehmen muss. Andererseits wäre es mir auch recht wenn ich diese Zeit der Arbeit mit meinen Kindern verbringen könnte. Die sind schließlich zuhause. 14tägig.

Nun hätte ich diese Woche selbst in der Schule sitzen sollen. Sonntag bekam ich jedoch die Nachricht dass Schule erst einmal abgesagt wurde-aus gesundheitlichen Gründen und wir weiter machen wie vorher- vorerst.

Ja, es war eine gute Idee, denn es hatte sich angekündigt dass was kommt. Anfälle, viel zu viele.

Diese Woche wurde es schnell besser und die Überlegung war evtl doch noch den Rest der Woche…oder auch nicht. Vielleicht eine Lern-Exkursion durchs Viertel,

Ich lerne eine Menge, dass kann ich nicht leugnen. Über Kommunikation, vor allem unterstützte, aber dieses „wir können das machen“ und dann doch nicht geht mir ein wenig auf den Zeiger.

Ich vermisse Sissi und die Erzherzogin nicht, aber den Muskelmann und Mr. Cool.

Überhaupt Sissi: seit Mitte März ist Corona-time. Anscheinend denkt sie, die Kids liegen ausserhalb der Schule im Kälteschlaf. Will sie jetzt eine Lerneinheit zu Hygiene und Abstand usw. machen. Und die Erzherzogin? Möchte das die Kids Briefe an ihre Mitschüler schreiben. Wie viele können ihren eigenen Namen schreiben? 2! Und wieso an Mitschüler? Darf man auch den Großeltern schreiben? Am Besten man stellt keine Fragen. Einfach hoffen dass die Zeiger der Uhr den Turbo einlegen.

Und trotzdem vermisse ich diesen mehr oder weniger geregelten Vormittag, die Kids, die Kollegen. Was nächstes Jahr wird ist zu 100% offen.

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Corona-frei#9

Tja, so langsam neigt sich die Zeit wohl dem Ende zu. Sofern es nicht einen Rückfall gibt, aber es wird gemunkelt dieser könnte uns womöglich erspart bleiben.

Die letzten Tage hat mir mein Schützling zu verstehen gegeben, dass er gern wieder zur Schule möchte. Wir haben so unsere eigene Art der Kommunikation. Bei ihm ist es hauptsächlich über DVD´s. Fast in Dauerschleife sahen wir seine Lieblingsserie mit der Folge „Der erste Schultag“. Dazwischen gab es die „Reise mit dem Zug“ und seine Mutter bestätigte dass er wieder die Reisetasche packen will. Er ist wohl auch Corona-müde. Also haben wir überlegt es mit der Schule einfach zu versuchen. Ist ja auch nur 14tägig wie bei meinen Jungs. Wir gehen jetzt alle in derselben Woche zur Schule und ich lass mich überraschen. Wenn es nicht läuft, kann man es immer noch beenden. Was nach den Sommerferien sein wird ist noch ungewiss.

Meine Jungs dürfen wieder zum Training ab sofort, bzw. ab nächster Woche. Trotzdem habe ich auch da dem Handball-Trainer erst einmal abgesagt.

Ich weiß, es ist ein großes Problem mit den mangelnden Trainingsorten für die Vereine, zumal viele Vereine nicht das Geld für eigene Trainingsplätze haben und daher auf Turnhallen und -Plätze von Schule angewiesen sind, aber manchmal kann ich nur den Kopf schütteln. Es wurde jetzt mal eben mitgeteilt das die Trainingstage geändert sind- man hat ja auch keine anderen Termine- und ab sofort fährt man bis ans andere Ende der Stadt zum Training. Vorzugsweise mit dem Auto denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert die Fahrt länger als das ganze Training.

Seien wir mal ehrlich: wenn ich möchte das meine Kinder an der letzten Kurve des Planeten Training haben, melde ich sie dort bei einem Verein an. Wenn ich einen Verein wähle, der ums Eck ist, dann doch nur weil ich davon ausgehe dass das Training für mein Kind einfach und schnell eigenständig erreicht werden kann. Die SML meinte dann bei einem Gespräch darüber sie fände das unverschämt und normalerweise sollte der Verein den Eltern mit Auto die notwendigen Benzinkosten erstatten. Bei mir wären es die zusätzlichen Fahrkarten und damit wären dann auch nur die Kosten abgedeckt. Das ich von der Arbeit nach Hause hetze, die Kinder unter den Arm klemme und hoffe das wir die Bahn und den Umstieg reibungslos schaffen um nicht auch noch zu spät zu kommen ist da noch nicht eingerechnet. Da artet das Hobby zum Stress aus und Sport wird mörderisch.

Ganz ehrlich: ich bin froh das bald Sommerferien sind.

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Corona-frei #8

Wahnsinn, der Ramadan ist nun schon wieder vorbei und das sogar schon seit über einer Woche. Das Picknick, dass ich mir zum Fest gewünscht hatte musste aus Wettergründen ausfallen und letztes Wochenende hat dann die SML unser Treffen verschlafen. So ist dass, wenn man unbedingt viele Überstunden machen will.

Gestern Abend haben wir es dann endlich geschafft mal ein Treffen zu schaffen. Die SML kam nach der Arbeit, holte die Tänzerin und mich ab. Die Jungs sind bei ihrem Vater. Mal sehen wie lange sie es aushalten.

Geplant hatten wir einen Besuch in einem Café, aber eines zu finden, dass nach 21 Uhr noch offen hat ist nicht so leicht. Letztlich meinte die SML, dass sie seit morgens nichts mehr gegessen hatte und die Tänzerin lechste nach einem Döner, weil sie ein paar Jugendliche mit Döner unterwegs gesehen hatte. Auch da wird es nach 21 Uhr eng. Aber letztlich fanden wir einen offenen Imbiss. Leider einer von denen, die mit dem Wort „scharf“ nicht viel anfangen können. Schade. Ich mag es nun mal scharf.

Wir fanden eine ruhige Ecke mit Bänken, setzten uns, aßen und dann mussten wir heim. Die SML versprach am Sonntag zu kommen. Die Tänzerin ist vorerst gefangen. Zwei Klausuren stehen vor der Tür. Eine davon in Mathe und da wird sie lernen bis sie die Klausur schreibt. Beide Klausuren schreibt sie an einem Tag und danach ist dann Zeit für Ruhe und Entspannung. Für eine Weile, dann folgt die nächste Klausur.

Was mich betrifft: vermutlich werde ich nicht zurück in die Schule müssen. Sissi und die Erzherzogin bekleckern sich was ihren Job betrifft nicht mit Ruhm. Alles was sie an Aufgaben raus geben hat keinen Nutzen für die meisten Schüler und sie verstehen es nicht. Mehr noch: mein Schützling soll wegen der Sozialkontakte zur Schule und die dürften wohl ausfallen. Ständiges Masken auf- und abziehen und eine lange Lerneinheit zum Virus sind weitere Gründe weshalb mein Schützling wohl weiter Homeschooling erhält. Ich kann meine Arbeitszeiten frei einteilen. Aber ich muss mich auch weiter mit Dingen rum schlagen, für die ich nicht bezahlt werde. Wie ich immer sage: jede Medaille hat zwei Seiten

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Ramadan- Tag #16 & Corona-frei #7

Ramadan vergeht dieses Jahr rein gefühlsmäßig recht schnell. Über die Hälfte haben wir schon. Die Feiertage stehen schon fast vor der Tür. Da es am Wochenende sein wird stellt sich die Frage nach dem Wetter. Ich hätte mal wieder Lust auf ein Picknick.

Ich erinnere mich noch an unser letztes Picknick im letzten Jahr. Wir hatten einen warmen, sonnigen Tag mit Spiel, Spaß und Leckereien im Park. Die SML musste früher los, aber das hat unsere Laune nicht verderben können. Aber nur wenig später zogen dunkle Wolken auf. Wir entschieden uns zu gehen, aber noch bevor wir aus dem Park raus waren goß es. Und wie. Ein Mietauto musste her und freundlicherweise stand eins nur wenige Straßen weiter. Während die Tänzerin los rannte um das Auto zu holen warteten die Jungs und ich am Straßenrand auf dem Grünstreifen. Dicht neben uns brach ein dicker, langer Ast vom Baum und landete nur Zentimeter neben uns. Gott sei Dank, dass der uns nicht traf. Als die Tänzerin mit dem Auto kam waren wir nass bis ins Knochenmark. Es machte schon nichts mehr dass es noch einen Moment dauerte bis wir endlich unsere Picknicksachen im Kofferraum hatten. Ich weiß nicht ob ich jemals so glücklich war nach Hause zu kommen. Eine Wiederholung dieses Erlebnisses brauche ich nicht, aber ein Picknick bei schönem Wetter wäre schon toll.

Die letzte Zeit habe überwiegend ich gekocht, aber der Handballer hat schon angekündigt dass er morgen übernehmen wird. Bratnudeln möchte er machen. Ich denke ich werde einen Wackelpudding beisteuern.

Die Lockerungen, die von unseren Politikern beschlossen wurden bedeuten zu nächst einmal dass der Handballer wieder zur Schule muss. Begeistert ist er nicht und auch der Handballer freut sich nicht unbedingt dass sein Bruder nicht mehr uneingeschränkt zur Verfügung steht. Es wird sich zeigen ob nach Pfingsten auch der Fußballer los muss oder alle wieder zu Hause bleiben. Wenn es jemals einen Moment gegeben hat in dem ich mir nicht sicher war ob die Entscheidung den Job zu wechseln gut war, dann ist die Antwort jetzt auf jeden Fall ein lautes JA!!!!

Die kleinen Nettigkeiten die den Menschen entgegen gebracht werden, die trotz allem arbeiten kann man bejubeln oder es auch lassen. Die Mädels haben vom Arbeitgeber eine Mitarbeiterkarte bekommen. Die ist nur kurze Zeit gültig, ermäßigt jeden Einkauf im Laden um 20%, aber man muss auch 300€ ausgeben um 60€ geschenkt zu bekommen. „Im Grunde“, so meint die Tänzerin, „geben wir denen mehr als wir bekommen“ und das ist leider auch ein Fakt.

Apropos geben: mein Drucker ist seit einer halben Stunde beschäftigt die letzten Aufgaben für den Handballer zu drucken. Das Ende sehe ich noch nicht und wenn alles gedruckt ist kann ich mir vermutlich neue Patronen besorgen. Es wurden mal wieder viele Buchseiten eingescannt.

Wann ich wieder offiziell arbeiten muss weiß ich noch nicht, aber sicher nicht vor Pfingsten. Ich fühle mich derzeit etwas ausgebeutet, denn ich mache Unterricht, den nicht ich machen sollte und unsere Lehrer gönnen sich eine Pause.

Ich bin auf die Konsequenzen von all dem gespannt. Manche Schüler, wie meine Jungs sollten die ganze Zeit nur mit kopierten Zetteln wiederholen und andere haben Online- Unterricht erhalten und sind vorwärts gekommen. Manches Kind sass zu Hause allein und manche hatten Hilfe durch die Eltern. Es wird also sicher mehr oder weniger große Unterschiede geben. Sowohl innerhalb der Klassen/Schulen, als auch deutschlandweit.

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Ramadan- Tag 6 und Corona-frei #6

Heute ist schon der 6. Tag des diesjährigen Ramadan. Die Jungs befinden sich (noch) in der Trainingsphase. Beide haben entschieden sie wollen versuchen durch zu halten. Bisher läuft es gut und natürlich ist es dieses Jahr optimal: Kein Unterricht, kein Training.

Seit einer Woche arbeite ich wieder, aber unter veränderten Umständen und wirklich toll ist es nicht. Ich bin auf die Betreuung meiner Kinder angewiesen damit ich meinen Schützling aus der Schule zwei Stunden täglich betreue und mit ihm weiter Unterricht mache.

Die Lehrer aus unserer Schule bekleckern sich absolut nicht mit Ruhm. Diese Woche haben sie angefangen lieblose Zettel per Mail zu versenden die fast keiner unserer Schüler allein bearbeiten kann. Nur Eltern sind keine Lehrer und sollen nicht den Unterricht übernehmen. Und mein Job ist es eigentlich auch nicht. Also arbeite ich mit anderen Materialien die dank der Anschaffung durch die Mutter in größeren Mengen vorhanden sind. Auch nur deshalb weil sie beruflich damit zu tun hat. Immerhin kann jede von uns mal für zwei Stunden die Kinder abgeben und was anderes machen.

Heute ist auch ein besonderer Tag für uns. Heute kocht der Handballer indisch.

Wir sind große Fans der indischen Küche und er liebt kochen und besonders liebt er es scharf. Indisch hat er schon einige Male gekocht und es ist einfach lecker. Heute gibt es irgendwas mit Buttersauce und dazu Reis. Ich weiß, dass er inzwischen kaum noch Hilfe benötigt.

Die Lehrer des Handballers haben inzwischen angemerkt dass die Anschaffung eines Tablet eine gute Idee wäre und ebenso wie die Lehrer des Fußballers hätten sie jetzt gern die Hausaufgaben zurück um sie zu betrachten und zu beurteilen. Und natürlich hat sich unser Scanner entschieden in den Streik zu treten. Jetzt darf ich alles fotografieren.

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10. April 2020 In der Zeit der Coronavirus Krise fallen die letzten Masken und der Kontinent Europas, vor allem Deutschland, zeigt seine ganze Fratze der Scheinheiligkeit und der Menschenverachtung!

Babsi's Aufschrei Herz_statt_Hass

Europa ist das Imperium der Schande❗ Jean Ziegler sagt es schon vor vielen Jahren. Wie recht er damit hatte, das sehen wir heute!

Während Deutschland die Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland abgelehnt hat mit der Begründung „Coronavirus“ hat Deutschland gleichzeitig zehntausende Erntehelfer aus Rumänien und den Ostblockländern nach Deutschland eingeflogen.
Neben den 200.000 Deutschen, die Deutschland aus dem Ausland zurückgeholt hat und die ohne Quarantäne und ohne irgendwelche Virus Test einfach nach Hause gehen konnten!

Vor einigen Tagen sagte Deutschland nun gnädigsteweise die Aufnahme von 50 Kindern aus Griechenland zu, von denen bisher allerdings kein einziges in Deutschland eingetroffen ist!
Auf dem Mittelmeer befinden sich schon seit Tagen Seenotrettungsschiffe mit Flüchtlingen an Bord, die kein Land aufnehmen will!

++In diesen Tagen fallen endgültig die letzten Masken der christlichen Scheinheiligkeit auf dem Kontinent Europas!+++
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„Flüchtlinge werden dem Tod überlassen, während sich Covid-19 in Griechenland ausbreitet

Von George Gallanis
10. April

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