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Wochenrückblick

Obwohl am Samstag kalendarischer Frühlingsanfang war hatte die Woche doch eher Winterwetter. Kalt, grau, Schnee, Regen, Schnee-Regen.

Am Dienstag war wieder Platztraining für den Fußballer. Sein Vater, der eigentlich für Hinbringen und Abholen zuständig ist, hat mitgeteilt, das er nicht kann und hat die Tänzerin gebeten das zu übernehmen. In Zeiten, in denen Erkältungssymptome in der Schule ein Problem sind war das nicht so beeindruckend. Der Tänzerin war eiskalt und zum Ende des Trainings beobachtete sie wie die Kleingruppe von etwa 15 Kindern ohne Maske dicht beieinander stand. Eine Art Gruppenkuscheln. Leider haben sich die Trainer direkt verkrümelt.

Mittwoch war der Fußballer so schlecht gelaunt dass es unmöglich war ihn zur Physio zu schicken. Sein Bruder ging allein.

Donnerstag wäre wieder Präsensnachhilfe gewesen, aber der Handballer hat es verpennt. Also schnell doch noch online. Den Fußballer habe ich zum Training gebracht und der Tänzerin abgesagt, damit sie nicht wieder frieren muss.

Freitag war ich pünktlich um 13 Uhr zu Hause. Die Wohnung war leer. Ich hatte nicht auf mein Handy geschaut und daher die Sprachnachricht des Handballers übersehen. Sie wurden etwa 12 Uhr von ihrem Vater abgeholt. Er hat nun auch Internet zu Hause und die Jungs können bei ihm Online-Training machen. Abends gab es dann doch noch einige Probleme wegen des Zugangs zum Training.

Samstag habe ich dann unsere Winterdeko gegen Frühlingsdeko getauscht, war kurz einkaufen.

Sonntag habe ich drei Maschinen Wäsche gewaschen und um 13:30 Uhr kamen die Jungs.

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Wochenrückblick

Eine durchwachsene Woche vom Wetter her.

Im großen und ganzen die übliche Homeschooling/Schule- Woche.

Ab sofort gibt es wieder Training für die Jungs. Allerdings nur Außensportplätze. Und leider weit außerhalb. Das hat dann mein Ex mit seinem Auto übernommen. Dafür hat er dann die Jungs um 15 Uhr am Freitag abgeholt. Denn er durfte beide zu unterschiedlichen Trainingsorten bringen und von dort wieder abholen.

Am Freitag war ein besonderer Tag. Zunächst hatte mein Schützling zum Ende des Homeschoolings als wir auf seine Mutter wartetetn einen Anfall. Heftiger und anders als die „üblichen“. Eine erneute Steigerung. Zuhause angekommen drängelte der Handballer ich solle zum Essen kommen und der Fußballer rannte mich fast um. Kaum hatte ich die Schuhe aus und drehte mich rum, wurde ich von meinen Mädels überrascht. Wenn ich mit allem gerechnet hätte- und eigentlich habe ich mit gar nichts gerechnet- dann auf keinen Fall damit.

Tja, die Mädels verschwanden gegen 17:30 Uhr, später kamen die Jungs und brachten ihre Trainingstaschen.

Samstags kamen sie zwei Mal. Gegen Mittag um ein Ladekabel zu holen. Abends noch einmal: Sie hatten mit ihrem Vater zuviel eingekauft. Dummerweise war auch unser Kühlschrank voll. Ich war ebenfalls einkaufen. Wir mussten mächtig quetschen. Einen Pack Naan holten sie dann doch wieder ab, denn den hatten sie zum Abendessen geplant. Bei der Gelegenheit erzählte der Handballer gleich, dass sie am Sonntag um 14 Uhr kämen.

Zwei Maschinen Wäsche und um 14: 30 Uhr kamen die Jungs. Heute müssen sie noch Schultaschen fertig einräumen, denn morgen ist für beide Präsenzunterricht.

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Wochenrückblick

Wir gehen noch einmal zurück in Richtung Winter. Obwohl es langsam kälter wird, war es bisher sonnig und kühler werdend.

Eine weitere Woche Homeschooling für mich.

Der Fußballer war an drei Tagen in der Schule. Das Lernentwicklungsgespräch hatten wir auch. Obwohl seine Beurteilung etwas weniger gut ausfiel als in den letzten Jahren ist er immer noch im guten Bereich.

Der Handballer sitzt fleißig am Tablet. Zwei Referate liefen nicht so gut, wie erwartet oder gehofft. Vom dritten hat er noch kein Ergebnis.

Mittwoch Physio, Donnerstag Nachhilfe

Freitag fiel dem Handballer dann mittags ein, dass er mir ausrichten sollte, dass ihr Vater evtl. erst Samstag kommt, weil sein Auto in der Werkstatt ist. Aber kurz darauf rief mein Ex an um mitzuteilen das er Abends kommt um die Jungs zu holen- nach dem Online-Training gegen 20 Uhr.

Samstag war ich wieder ein paar wenige Teie einkaufen.

Sonntag drei Maschinen Wäsche. Die Bettwäsche war mal wieder dran.

Den letzten Sonntag kamen die Jungs gegen 15:30 Uhr. Sie hatten nichts gegessen seit dem Frühstück. Aber eine Vorratsdose mit Essen zum aufwärmen dabei. Hackfleischbällchen mit riesen Kartoffeln und lecker Soße.

Heute kamen sie ca. 15:20 Uhr. Hungrig, wie immer. Gut, dass ich gekocht hatte.

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Lockdown

Am Montag war ich nur kurz unterwegs zum Homeschooling und habe nichts bemerkt. Ich war wohl etwas unaufmerksam und auch dort unterwegs wo nicht allzuviel ist. Doch Dienstag war es offensichtlich: es war, als gäbe es keinen Lockdown. Die Menschen waren unterwegs. Ohne Masken. Sie liefen auf den Gehwegen, fuhren in Autos. Wurde der Lockdown abgesagt? Habe ich etwas verpasst? Als ich mittags den Busfahrer darauf ansprach bestätigte er meinen Eindruck. Für die Frühtour hatte er 10 Minuten länger gebraucht als üblich, berichtete er. Und jetzt standen wir in der Schlange an der Ampel und um uns rum tobte das Leben.

Inzwischen ist es wieder eher Lockdown. Die Straßen sind einsam und verlassen, wie sonst nur Sonntag morgen.

Dennoch: es mussten Lokale, Restaurants ect. schließen und ab 21 Uhr soll niemand unterwegs sein. Mittags an den Haltestellen sitzen jene Menschen die sonst ihre Zeit in der Kneipe verbringen. Ohne Maske, denn sonst kann man die Bierflasche nicht leeren. Und sie sitzen oft zu zweit oder dritt. Hier und da sind es auch mehr.

Die Kontaktbeschränkungen sind eine nette Sache, aber ich begleite meinen Schützling in die Notbetreuung. Jedes mal sitze ich in einem Raum mit vier anderen Personen und wir sind eine kleine Gruppe. Andere Gruppen sind größer. Die Betreuer wechseln und treffen Kollegen. Dadurch erhöht sich die Zahl der Kontakte weiter.

Vor einem Jahr habe ich täglich die Diskussionen, Interviews, Berichte, Podcasts… zu COVID 19 geschaut. Das ist schon lange vorbei. Wenn gerade was kommt, wenn ich mal Fern schaue, dann höre ich so mit einem Ohr hin, aber das reicht mir. Nur einmal am Tag will ich die aktuellen Zahlen wissen.

Es wird nur noch über Inzidienzwerte gesprochen. Das wir unter 50 kommen sollen und schon bei 80 angelangt sind. Ehrlich gesagt ist mir das ziemlich egal. Ich sehe etwas anderes:

Seit Ende Dezember wird geimpft, also seit fast sechs Wochen. Die Impfung soll etwa nach der dritten oder vierten Woche anfangen zu wirken. Das es kein Mittel gibt das 100% wirkt und das zwei Spritzen notwendig sind, aber viele nur eine Spritze bekommen und dann solange auf die zweite warten müssen, und niemand weiß ob die erste überhaupt noch gezählt werden kann, kann man ja einfach mal übersehen. So wie die Tatsache das wir vor einer Woche etwas über Neuntausend Neuinfizierte hatten, dann Elftausend und schließlich 13 Tausend. Samstag früh waren es dann wieder fast 10.500 und heute sind wir bei etwas weniger als Neuntausend.

Aber in diesem einen Jahr COVID19 hat sich nichts daran geändert, das viele Gesundheitsämter keine Daten übermitteln, das weniger getestet wird und die Korrektur immer erst nach dem Wochenende erfolgt.

Die Menschen träumen von einer Rückkehr aus dem Lockdown, aber bisher ist unbekannt ob geimpfte weiter Überträger sind, wie lange die Impfung wirkt und niemand weiß ob er womöglich zu jenen gehört bei dem sie nicht einmal anschlägt.

Die Sache mit den anaphylaktischen Schocks ist auch nicht so wild. Zwar weiß man nicht welcher Bestandteil des Impfstoffs die allergische Reaktion auslöst, aber das ist nicht so wichtig. Man konzentriert sich erst einmal auf jene die auch bei früheren Impfungen schon Probleme hatten und beobachtet sie einfach 30 Minuten. Und die, die auf Bestandteile der Impfstoffe grundsätzlich allergisch reagieren lässt man außen vor.

Schulen und KITAs sollen schnell öffnen, aber gerade Kinder haben meist keinerlei Symptome und fungieren als Überträger. Egal, der Inzidienzwert fällt. Das die Zahl der Neuinfektionen trotz der Impfungen immer noch so weit oben liegt, übersehen wir. Die Menschen wollen halt raus, in Clubs, in Konzerte. Das ist alles so wichtig. Nicht zu vergessen der unendlich wichtige Friseurbesuch.

Ach ja, und dann haben wir da noch die Mutationen. Drei kursieren wohl schon in Deutschland. Was womöglich noch schlummert ist unbekannt. Köln ist dazu übergegangen jeden positiven Coronatest auf Mutationen zu untersuchen. Aber das ist Köln und Deutschland besteht nicht nur aus Köln. Insgesamt ist der Mutationstest nicht üblich und wird zu selten durchgeführt.

RKI-Chef Wieler immerhin warnt vor den Mutationen und davor die Lage zu unterschätzen. Und auch Bundesgesundheitsminister Spahn fällt in das Lied mit ein. Über Dreimillionen Menschen wurden geimpft und 800.000 haben die zweite Dosis erhalten. Doch die offenen Punkte kann man nicht einfach unter den Teppich kehren.

Nicht alles läuft optimal: da war das Interview mit einer anonym bleiben wollenden Mitarbeiterin eines Gesundheitsamtes, die berichtete das viele Branchenfremde eingestellt wurden und erst einmal Probleme mit der Software haben, auch mal Fehler machen. Der Digital-Fachmann von irgendwo, der meinte das vielfach in Deutschland tatsächlich das wichtige Kommunikationsmittel schlechthin ein Faxgerät ist. Deutschland ist elektronisch betrachtet ein Entwicklungsland das man als rückständig bezeichnen kann. Und ja, die offiziellen Zahlen des RKI stehen nur aus jenen Meldungen die elektronisch übermittelt wurden. Sollte das Gesundheitsamt aus Ober-Unter- Weißnichtwo seine Zahlen telefonisch mitteilen, werden die ignoriert.

Und dann war da die Sache mit den Masken: ein Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes meinte er wurde strafversetzt weil er gewagt hatte darauf hinzuweisen das die Alltags-/Communitymasken nie wirklich getestet wurden und man erst einmal wissen müsse aus welchem Material die sein müssten um Schutz bieten zu können. Inzwischen haben wir die FFP2- Masken Pflicht. Und Ende letzten Jahres unterhielt ich mich noch mit dem Chaos-Schnitzel über die schicken transparenten Visiere. Viele haben die besorgt und das Schnitzel meinte das bei der Kälte gut sichtbar ist wie da die ganze „Suppe“ runterläuft. Das kann doch nicht schützen. Ich hatte kurz vorher auf der Seite eines Herstellers geschaut und gelesen, dass die Visiere zusammen mit einem Mund-Nasen-Schutz verwendet werden sollten. Wenn also Schutzlücken bekannt sind, warum kommen die Politiker so spät damit?

Ich kann in aller Ruhe meinen Einkauf im Lebensmittelmarkt machen, aber ich darf nicht schnell in den Elektronikmarkt um ein neues Ladekabel zu kaufen, eine neue DVD, oder den defekten Staubsauger zu ersetzen.

Ich sehe den Lockdown als eine Zeit in der ich mich mit Dingen beschäftigen kann, für die ich normalerweise keine Zeit habe. Das ist etwas positives. Was ich nicht will: ein schnelles Ende des Lockdown, und dann nach einiger zeit in den nächsten rein rutschen. Besser wir bleiben eine Weile zuhause. Jens Spahn bezeichnete die Pandemie als Charakter- und Stresstest für die Gesellschaft. Dem stimme ich zu. Auch Politiker gehören zur Gesellschaft. Schauen wir welchen Charakter die in nächster Zeit zeigen

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Corona & Job #2

Kaum zu glauben, dass es schon fast ein Jahr her ist dass wir im Lockdown waren und den Unterricht zu Hause irgendwie schaffen mussten. Nun sind wir schon wieder in dieser Situation.

Letztes Jahr, ebenso wie dieses Jahr hat der Fußballer sein Aufgabenpaket. Dieses Jahr hat er zusätzlich ein wenig Unterricht über „Teams“. Manchmal allein, manchmal ist noch jemand anderes dort. Seine Mitschüler sind alle in der Notbetreuung und jeder wo anders. So ist es schwer alle zusammen zu bekommen.

Der Handballer sitzt den Vormittag über vor „Teams“. Manchmal wird kurzfristig der Plan geändert. Meist sitzt er bis 14 Uhr. Heute kam die Kunstlehrerin 20 Minute zu spät. Letztens kam das schon mal vor das ein Lehrer zu spät kam.

Eine Lehrerin ist übel. Die Kinder müssen die Kamera einschalten sonst gelten sie als nicht anwesend. Selbst dann wenn sie sich regelmäßig verbal äußern und die Kamera defekt ist. Keine Gnade. Außerdem dürfen sie sich nicht per Handzeichen melden sondern müssen die technische Variante in „Teams“ nutzen. Ansonsten gibt es direkt wieder Ärger. Andere Lehrer handhaben es wieder anders. Jede Stunde ein neues Spiel.

Ich habe reduzierte Stunden. Täglich zwei Stunden unterrichten. Zweimal pro Woche gehen wir in die Schule zur Notbetreuung. Nervig. Dauernd andere Lehrer und andere Mitschüler. Zwar sind alle nett, aber ich bin weiterhin diejenige, die den Unterricht gestaltet. Jeder Versuch daran etwas zu ändern wird torpediert. Momentan hauptsächlich weil die meisten Lehrer die Schüler nicht kennen. Den Rest des Jahres… na ja.

Mein Schützling hat morgens einige Minuten Zoom-Meeting und die Mutter hat die Ehre jetzt direkt zu erleben wie es mit den Lehrern so läuft, wie sie unterrichten, mit den Schülern umgehen. Das Ergebnis ist nicht gut. Das Chaos-Schnitzel ist hüpft wie ein ADHS- Flummi durch die Gegend und das Einhörnchen ignoriert die Schüler mit Talker und unterrichtet nur zwei sprechende Schüler.

Was Mutter schon länger ärgert, ist, dass ihr Sohn auf jede Frage mit „Nein“ antwortet. Liegt offensichtlich daran dass er immer gefragt wird und wenn er mit „Nein“ antwortet wird es in der Schule ignoriert. Also eigentlich brauchen sie nicht fragen wenn sie längst entschieden haben dass die Antwort „Ja“ sein muss. Das ist nur eine der Sachen, die in der Schule nicht gut laufen.

Auf einer Seite bin ich froh, dass wir vorerst nicht zur Schule gehen. Auf der anderen Seite würde ich gerne einfach mal wieder meinen Job machen ohne den anderer Leute auch noch übernehmen zu müssen.

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Wochenrückblick

Das Wetter bleibt winterlich oder auch herbstlich. Mir ist nicht wirklich kalt. Auch bei um die 0 Grad keine Winterhose und nur ein Shirt unter der Jacke. Die Jungs laufen ähnlich rum.

Diese Woche endete für mich in der Schule an dem Tag, an dem sie auch begann: Montag. Gebasteltes einpacken, von allen verabschieden. Wer weiß, wann wir uns wiedersehen? Auf jeden Fall nicht in diesem Jahr. Der Fußballer ist stark erkältet und bleibt daheim.

Dienstag Fortbildung- Online. War super. UK . Mein Hirn hat mächtig gearbeitet. Es war sehr angenehm. Heute ist auch für den Handballer letzter Schultag. Mail von der Lehrerin des Fußballers: Donnerstag Testmeeting für Onlineunterricht in Teams. Und sie hat ein Aufgabenpaket. Auch der Handballer hat einige Aufgaben. Nicht in Deutsch- die Lehrerin ist krank. Online mag keiner seiner Lehrer unterrichten.

Mittwoch ist nun der erste Tag der verlängerten Ferien. Anruf von meinem Ex. Er ist Corona- positiv und hat vermutlich die Jungs am Wochenende infiziert. Vielen Dank. Testmöglichkeit: 23.12. Danke. Dann nehmen wir die Quarantäne.

Donnerstag: Die Erkältungssymptome des Fußballers nehmen schnell ab. Heiße Zitrone und Tee . Eine Nacht Hustenstiller und das war´s. Die Nase ist etwas verstopft und auch der Handballer hat eine leicht verstopfte Nase. Doch nur eine Erkältung weil es kalt war? Die Jungs sind froh, dass sie bei mir bleiben dürfen. Vorerst. Die Nachhilfe des Handballers findet online statt.

Freitag: Telefonterror vom Ex. Wie geht es dem Fußballer? Ihr geht zum Test? Du musst euch impfen.

Samstag: Telefonterror Teil 2. Du musst mit den Jungs zum Test. Ruf die Ärztin an. Ich gebe die Kontaktdaten an das Gesundheitsamt. Die melden sich bei dir. Sag die Nachhilfe ab bis sie wieder direkt arbeiten können. Online hat keinen Wert. Täglich mehrere Anrufe. 😬🤮😡

Abends dann hat der Fußballer die Toilette so gründlich verstopft dass selbst der Pömpel nichts ausrichten konnte. Gut das wir hilfreiche Hausmittel wie Backpulver und Essig da hatten. Muss ich nachkaufen- den Essig zumindest.  Zum Abschluss CocaCola und die Toilette ist frei und glänzt.

Sonntag: großes Kochevent des Handballers: Selbstgemachte Chips mit leckerem Dip und selbstgemachte Pommes mit Rahmwirsing und Wiener Würstchen.

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Wochenrückblick

Die Woche über hat man deutlich gemerkt das der Winter auf dem Vormarsch ist. Die Temperaturen bleiben niedrig, nachts sind sie meist unter Null und am Tag haben wie Nebel und Sonne- mal so, mal so.

Auf der Arbeit spiegelt sich die Jahreszeit wieder. Vogelhäuschen und Sterne werden gebastelt. Meine Jungs brauche das erstaunlicherweise nicht. Die basteln anderes.

Die Anfälle meines Schützlings werden wieder schlimmer. Er mag manchmal gar nicht zur Schule.

Mittwoch war wie immer Physio.

Freitag wurden die Jungs gegen 15:30 Uhr von ihrem Vater abgeholt.

Samstag war ich einkaufen. Socken und Unterwäsche für die Jungs. Die beiden wachsen einfach zu schnell. Auch der Kühlschrank war fast leer. Also noch mehr einkaufen. Abends noch backen.

Der Sonntag begann traurig. Im Status von meinem Ex-Schwager und meiner Ex-Schwägerin waren „dezente“ Hinweise auf einen Todesfall. Auf Nachfrage erfuhr ich das die Großmutter in der Nacht verstorben ist. Ich erinnere mich gern an sie. Blind, kleines, zartes Persönchen, die ihre Gebete auf der Couch machte weil sie es anders nicht mehr konnte. Stur bestand sie darauf weiter alleine im Dorf zu leben. Sie war sehr alt.

Am frühen Nachmittag kamen die Jungs und auch die Tänzerin war dabei. Ihr Vater hatte ihnen nichts vom Tod der Ur-Oma gesagt, denn der Fußballer wird heute 10 Jahre. Er sollte den Tag nicht trauern. Sein Vater war mit ihm Jacken besorgen und von seiner Schwester bekam er auch eine. Ausserdem waren die Jungs mit ihrem Vater beim Friseur.

Etwas später kam die SML und brachte den Jungs ein Laserspiel mit und ein Puzzle. Es gab Donuts, Cupcakes und kleine Küchlein.

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Corona -Job

Am Freitag war es mal wieder soweit. Das zweite Mal jetzt das unsere Klasse die Nachricht bekam das ein COVID-19 Fall aufgetreten ist. Warum unsere Klasse?

Unsere Schüler kommen zum größten Teil mit einem Bustransport zur Schule und wieder nach Hause. Die Busse fahren eine bestimmte Strecke und die Schüler wohnen auf dieser Strecke, oder besuchen nachmittags Tagesstätten dort.

Da die Schüler aus unterschiedlichen Klassen sind und unterschiedlich Schulschluss haben ist die Zusammenstellung nach Schulschluss nicht identisch mit dem morgendlichen Plan. Wegen der unterschiedlichen Fahrzeiten nach Schulschluss fahren einige Schüler mit bis zu vier verschiedenen Bussen/Fahrern und Mitschülern aus diversen Klassen. Nur Morgens ist von Montag bis Freitag derselbe Bus, mit demselben Fahrer und denselben Schülern unterwegs.

Sollte also ein Kind/Fahrer einen positiven COVID-19 Test haben werden die Klassen, die in diesem Bus unterwegs waren informiert und die Schüler , die in diesem Bus fuhren, müssen für 14 Tage in Quarantäne.

Soweit das Procedere. Freitag, es war schon fast Schulschluss, klingelte das Telefon und das Einhörnchen hatte dann die nette Aufgabe einem unserer Schüler mitzuteilen das es im Bus zu einem Infekt kam und er nun zwei Wochen nicht kommen dürfe.

Bereits vor den Herbstferien hatten wir diese Situation. Damals waren es zwei Mädels die gemeinsam in einem Bus waren. Wir erfahren nicht ob morgens oder mittags. Wir wissen nicht wer. Nur das möglicherweise eine Ansteckung statt gefunden hat. Wir lange der infektiöse Schüler schon Symptome hat, wie viel Kontakt er zu den anderen hatte und derartige Infos erhalten wir nicht. Wir wissen auch nicht ob wir womöglich Schüler oder Lehrer oder anderes Personal haben das ohne Symptome infiziert ist.

Was wir wissen ist, das die Schüler, die nun in Quarantäne müssen am Unterricht teilnehmen, in der Klasse sitzen, Kontakt zu uns haben und hatten und plötzlich mit ihrem Tisch ein Stück an die Seite rutschen müssen. Aber sie bleiben bis ein Elternteil kommt um sie abzuholen und das kann durchaus dauern. Was vor der Mitteilung schon an Kontakt statt gefunden hat kann nicht rückgängig gemacht werden.

Unsere Klasse hat vielleicht 30qm. Es sind etwa 15 Personen dort. Zeitweise ohne Maske. Unsere Aufzüge haben etwa 4qm und 6qm. Die Lüftung ist dauerhaft eingeschaltet. 3 bzw. 4 Personen dürfen sie noch benutzen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel hingegen sind zu den Hauptverkehrszeiten voll. Und wenn ich einkaufen gehe, dann darf pro 10qm nur ein Kunde ins Geschäft.

Ich vermisse bei diesen Regelungen die Logik.

Der Fußballer darf nicht mehr in die Schule sobald Erkältungssymptome auftauchen. Das in dieser Jahreszeit zu verhindern wird schwer. Dann dürfen wir wieder versuchen irgendwo einen Test zu bekommen und müssen dann eine Woche auf das Ergebnis warten.

Beim Handballer war schon eine Klasse in Quarantäne, inzwischen hat es eine andere getroffen.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht

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7. November 2020 – Timeline Coronavirus Update –

7. November 2020 – Timeline Coronavirus Update – „Das RKI meldet 23 399 Neuinfektionen binnen 24 Stunden – erneut ein Höchststand. Die Vorsitzende des Marburger Bundes plädiert dafür, Virus-Infizierte mit schwachen Symptomen auf freiwilliger Basis in Hotels unterzubringen – so könne eine Ansteckung von Familienmitgliedern verhindert werden. Die Kosten müsse der Staat tragen.“

Welche Drogen nehmen manche „Politiker“ eigentlich?
Es verschlägt einem immer wieder die Sprache in diesem Land, welcher Wahnsinn hier diskutiert wird und möglich ist.

Dass Sie unsere Kinder in die Schulen schicken, obwohl längst bestätigt ist, dass auch Kinder die Viren übertragen, das wird in Deutschland ausgeblendet. Unsere Kinder schickt man eiskalt in die Schulen und gefährdet damit das Leben und die Gesundheit der kompletten Familie
Man kann nur noch das Gruseln in diesem Land lernen. Apropos „Infizierte in Hotels isolieren“……

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Coronazeit

Die Infektionszahlen steigen und nun zeigt sich wie wenig vorbereitet alle darauf sind.

Letzte Woche bekamen wir Mitteilung das ein Junge aus der Sportgruppe von meinen Jungs positiv getestet wurde. Einen Tag vor dem Ergebnis haben sie noch zusammen trainiert. Laut Mutter gab es unterschiedliche Infos. Die Schule, in der er sich angesteckt hat vertrat die Meinung ein Test sei nicht notwendig. Er wurde dennoch getestet. Gut so. Dann kam das Gesundheitsamt. Ein Mitarbeiter meinte es wäre eine Quarantäne bis nächste Woche nötig, ein anderer meinte nur diese Woche und ein dritter vertrat die Ansicht der Junge könne raus, aber die Mutter brauche 14 Tage Quarantäne.

Eine weitere Mutter berichtet von Symptomen bei ihrem Sohn.

Nun hat mein Fußballer Symptome und zwar ziemlich viele. Der Handballer hat nichts und bisher habe ich auch nichts. Mein Versuch wenigstens den Fußballer, aber besser uns alle testen zu lassen ist sehr ernüchternd ausgefallen. Die Kinderärztin hat ihre Praxis geschlossen aus gesundheitlichen Gründen. Die nächste Praxis macht zwar laut Homepage Corona-Tests nach Voranmeldung, doch meine Anfrage wegen einem Termin ergab dass sie nicht testen.

Meine Hausärztin testet auch nicht und der nächste Hausarzt von hier, der testet, hat so viele Anrufe dass ich jedes Mal der sechste Anrufer bin und sobald ich auf Nummer vier vorrücke teilt mir die automatische Bandansage mit das derzeit telefonisch niemand erreichbar ist und ich es doch später noch einmal versuchen soll.

Terminvereinbarung beim Testzentrum: Frühester Termin: Freitag.

Anruf beim Gesundheitsamt: Eine Stunde lang geht niemand ans Telefon. Danach erwische ich einen netten Herrn, dem ich von den Symptomen meines Sohnes erzähle. Er schlägt vor zum Hausarzt zu gehen. Ich erkläre ihm das nur wenige testen und die nicht erreichbar sind. Dann zum Kinderarzt.- Da testet fast keiner. „verstehe“, sagt er und empfiehlt die 11 6 11 7. Bereitschaftsdienst.

Na gut, Anruf dort: eine nette Maschinenstimme bittet um meine Postleitzahl. Ich gebe sie ein, sie teilt mir mit dass diese erkannt wurde und ich an die zuständige Stelle verbunden werde. Eine Computerstimme die mir diverse Möglichkeiten anbietet. Nein, ich möchte einen Mitarbeiter und drücke wunschgemäß die 2. Eine nette Dame teilt mir mit das sie meine Postleitzahl braucht weil diese nicht erkannt wurde und sie würde mich dann weiter leiten. Also nochmal verbinden lassen. Eine Frauenstimme meldet sich und nachdem sie „Hallo“ gesagt hat legt sie auf. Juchhu! 2. Versuch: diesmal wird aufgelegt nachdem ich die Postleitzahl eingegeben habe.

Ich habe die Schulen informiert und meine Chefin. Jetzt müssen wir warten. Da es über das Training lief hat ein Vater angeboten den Test für alle durch zu führen. Nur deshalb findet dieser heute noch statt und wir werden dann wohl Mittwoch ein Ergebnis bekommen. Sonst müssten wir wohl bis Freitag warten um uns testen zu lassen.