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Wochenrückblick

Die Woche über hat man deutlich gemerkt das der Winter auf dem Vormarsch ist. Die Temperaturen bleiben niedrig, nachts sind sie meist unter Null und am Tag haben wie Nebel und Sonne- mal so, mal so.

Auf der Arbeit spiegelt sich die Jahreszeit wieder. Vogelhäuschen und Sterne werden gebastelt. Meine Jungs brauche das erstaunlicherweise nicht. Die basteln anderes.

Die Anfälle meines Schützlings werden wieder schlimmer. Er mag manchmal gar nicht zur Schule.

Mittwoch war wie immer Physio.

Freitag wurden die Jungs gegen 15:30 Uhr von ihrem Vater abgeholt.

Samstag war ich einkaufen. Socken und Unterwäsche für die Jungs. Die beiden wachsen einfach zu schnell. Auch der Kühlschrank war fast leer. Also noch mehr einkaufen. Abends noch backen.

Der Sonntag begann traurig. Im Status von meinem Ex-Schwager und meiner Ex-Schwägerin waren „dezente“ Hinweise auf einen Todesfall. Auf Nachfrage erfuhr ich das die Großmutter in der Nacht verstorben ist. Ich erinnere mich gern an sie. Blind, kleines, zartes Persönchen, die ihre Gebete auf der Couch machte weil sie es anders nicht mehr konnte. Stur bestand sie darauf weiter alleine im Dorf zu leben. Sie war sehr alt.

Am frühen Nachmittag kamen die Jungs und auch die Tänzerin war dabei. Ihr Vater hatte ihnen nichts vom Tod der Ur-Oma gesagt, denn der Fußballer wird heute 10 Jahre. Er sollte den Tag nicht trauern. Sein Vater war mit ihm Jacken besorgen und von seiner Schwester bekam er auch eine. Ausserdem waren die Jungs mit ihrem Vater beim Friseur.

Etwas später kam die SML und brachte den Jungs ein Laserspiel mit und ein Puzzle. Es gab Donuts, Cupcakes und kleine Küchlein.

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Corona -Job

Am Freitag war es mal wieder soweit. Das zweite Mal jetzt das unsere Klasse die Nachricht bekam das ein COVID-19 Fall aufgetreten ist. Warum unsere Klasse?

Unsere Schüler kommen zum größten Teil mit einem Bustransport zur Schule und wieder nach Hause. Die Busse fahren eine bestimmte Strecke und die Schüler wohnen auf dieser Strecke, oder besuchen nachmittags Tagesstätten dort.

Da die Schüler aus unterschiedlichen Klassen sind und unterschiedlich Schulschluss haben ist die Zusammenstellung nach Schulschluss nicht identisch mit dem morgendlichen Plan. Wegen der unterschiedlichen Fahrzeiten nach Schulschluss fahren einige Schüler mit bis zu vier verschiedenen Bussen/Fahrern und Mitschülern aus diversen Klassen. Nur Morgens ist von Montag bis Freitag derselbe Bus, mit demselben Fahrer und denselben Schülern unterwegs.

Sollte also ein Kind/Fahrer einen positiven COVID-19 Test haben werden die Klassen, die in diesem Bus unterwegs waren informiert und die Schüler , die in diesem Bus fuhren, müssen für 14 Tage in Quarantäne.

Soweit das Procedere. Freitag, es war schon fast Schulschluss, klingelte das Telefon und das Einhörnchen hatte dann die nette Aufgabe einem unserer Schüler mitzuteilen das es im Bus zu einem Infekt kam und er nun zwei Wochen nicht kommen dürfe.

Bereits vor den Herbstferien hatten wir diese Situation. Damals waren es zwei Mädels die gemeinsam in einem Bus waren. Wir erfahren nicht ob morgens oder mittags. Wir wissen nicht wer. Nur das möglicherweise eine Ansteckung statt gefunden hat. Wir lange der infektiöse Schüler schon Symptome hat, wie viel Kontakt er zu den anderen hatte und derartige Infos erhalten wir nicht. Wir wissen auch nicht ob wir womöglich Schüler oder Lehrer oder anderes Personal haben das ohne Symptome infiziert ist.

Was wir wissen ist, das die Schüler, die nun in Quarantäne müssen am Unterricht teilnehmen, in der Klasse sitzen, Kontakt zu uns haben und hatten und plötzlich mit ihrem Tisch ein Stück an die Seite rutschen müssen. Aber sie bleiben bis ein Elternteil kommt um sie abzuholen und das kann durchaus dauern. Was vor der Mitteilung schon an Kontakt statt gefunden hat kann nicht rückgängig gemacht werden.

Unsere Klasse hat vielleicht 30qm. Es sind etwa 15 Personen dort. Zeitweise ohne Maske. Unsere Aufzüge haben etwa 4qm und 6qm. Die Lüftung ist dauerhaft eingeschaltet. 3 bzw. 4 Personen dürfen sie noch benutzen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel hingegen sind zu den Hauptverkehrszeiten voll. Und wenn ich einkaufen gehe, dann darf pro 10qm nur ein Kunde ins Geschäft.

Ich vermisse bei diesen Regelungen die Logik.

Der Fußballer darf nicht mehr in die Schule sobald Erkältungssymptome auftauchen. Das in dieser Jahreszeit zu verhindern wird schwer. Dann dürfen wir wieder versuchen irgendwo einen Test zu bekommen und müssen dann eine Woche auf das Ergebnis warten.

Beim Handballer war schon eine Klasse in Quarantäne, inzwischen hat es eine andere getroffen.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht

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7. November 2020 – Timeline Coronavirus Update –

7. November 2020 – Timeline Coronavirus Update – „Das RKI meldet 23 399 Neuinfektionen binnen 24 Stunden – erneut ein Höchststand. Die Vorsitzende des Marburger Bundes plädiert dafür, Virus-Infizierte mit schwachen Symptomen auf freiwilliger Basis in Hotels unterzubringen – so könne eine Ansteckung von Familienmitgliedern verhindert werden. Die Kosten müsse der Staat tragen.“

Welche Drogen nehmen manche „Politiker“ eigentlich?
Es verschlägt einem immer wieder die Sprache in diesem Land, welcher Wahnsinn hier diskutiert wird und möglich ist.

Dass Sie unsere Kinder in die Schulen schicken, obwohl längst bestätigt ist, dass auch Kinder die Viren übertragen, das wird in Deutschland ausgeblendet. Unsere Kinder schickt man eiskalt in die Schulen und gefährdet damit das Leben und die Gesundheit der kompletten Familie
Man kann nur noch das Gruseln in diesem Land lernen. Apropos „Infizierte in Hotels isolieren“……

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Coronazeit

Die Infektionszahlen steigen und nun zeigt sich wie wenig vorbereitet alle darauf sind.

Letzte Woche bekamen wir Mitteilung das ein Junge aus der Sportgruppe von meinen Jungs positiv getestet wurde. Einen Tag vor dem Ergebnis haben sie noch zusammen trainiert. Laut Mutter gab es unterschiedliche Infos. Die Schule, in der er sich angesteckt hat vertrat die Meinung ein Test sei nicht notwendig. Er wurde dennoch getestet. Gut so. Dann kam das Gesundheitsamt. Ein Mitarbeiter meinte es wäre eine Quarantäne bis nächste Woche nötig, ein anderer meinte nur diese Woche und ein dritter vertrat die Ansicht der Junge könne raus, aber die Mutter brauche 14 Tage Quarantäne.

Eine weitere Mutter berichtet von Symptomen bei ihrem Sohn.

Nun hat mein Fußballer Symptome und zwar ziemlich viele. Der Handballer hat nichts und bisher habe ich auch nichts. Mein Versuch wenigstens den Fußballer, aber besser uns alle testen zu lassen ist sehr ernüchternd ausgefallen. Die Kinderärztin hat ihre Praxis geschlossen aus gesundheitlichen Gründen. Die nächste Praxis macht zwar laut Homepage Corona-Tests nach Voranmeldung, doch meine Anfrage wegen einem Termin ergab dass sie nicht testen.

Meine Hausärztin testet auch nicht und der nächste Hausarzt von hier, der testet, hat so viele Anrufe dass ich jedes Mal der sechste Anrufer bin und sobald ich auf Nummer vier vorrücke teilt mir die automatische Bandansage mit das derzeit telefonisch niemand erreichbar ist und ich es doch später noch einmal versuchen soll.

Terminvereinbarung beim Testzentrum: Frühester Termin: Freitag.

Anruf beim Gesundheitsamt: Eine Stunde lang geht niemand ans Telefon. Danach erwische ich einen netten Herrn, dem ich von den Symptomen meines Sohnes erzähle. Er schlägt vor zum Hausarzt zu gehen. Ich erkläre ihm das nur wenige testen und die nicht erreichbar sind. Dann zum Kinderarzt.- Da testet fast keiner. „verstehe“, sagt er und empfiehlt die 11 6 11 7. Bereitschaftsdienst.

Na gut, Anruf dort: eine nette Maschinenstimme bittet um meine Postleitzahl. Ich gebe sie ein, sie teilt mir mit dass diese erkannt wurde und ich an die zuständige Stelle verbunden werde. Eine Computerstimme die mir diverse Möglichkeiten anbietet. Nein, ich möchte einen Mitarbeiter und drücke wunschgemäß die 2. Eine nette Dame teilt mir mit das sie meine Postleitzahl braucht weil diese nicht erkannt wurde und sie würde mich dann weiter leiten. Also nochmal verbinden lassen. Eine Frauenstimme meldet sich und nachdem sie „Hallo“ gesagt hat legt sie auf. Juchhu! 2. Versuch: diesmal wird aufgelegt nachdem ich die Postleitzahl eingegeben habe.

Ich habe die Schulen informiert und meine Chefin. Jetzt müssen wir warten. Da es über das Training lief hat ein Vater angeboten den Test für alle durch zu führen. Nur deshalb findet dieser heute noch statt und wir werden dann wohl Mittwoch ein Ergebnis bekommen. Sonst müssten wir wohl bis Freitag warten um uns testen zu lassen.

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Fast alles neu

Nachdem die erste Zeit überstanden ist, ein Blick auf die aktuelle Arbeitssituation.

Es ist ein bisschen wie dieses alte Spiel das wir- als ich Kind war- in der Schule gespielt haben um uns die Namen zu merken: Mein rechter, rechter Platz ist frei, ich wünsche mir… herbei. Nur geht es nicht um den rechte Platz, sondern um den vorne an der Tafel und wünschen kann man auch nicht. Man bekommt dort jedes Jahr jemanden hingestellt. Und dieses Spiel wird jedes Jahr gespielt.

Sissi hat sich komplett aus dem Bundesland verabschiedet und die Erzherzogin ist irgendwo eingesetzt. Ob wir uns mal über den Weg laufen? Da sie frische Luft nicht mag, vermutlich nicht auf dem Schulhof. Im Gebäude? Wer weiß. Bisher nicht.

Jetzt haben wir das Chaos-Schnitzel und das Einhörnchen. Einhörnchen weil ich mir vorstelle dass das Wesen eines kleinen Einhörnchens dem von dieser Frau entsprechen würde. Also ähnlich wie bei der Erzherzogin eine Wesensentscheidung. Das Einhörnchen jedenfalls ist endlich mal jemand bei dem ich das Gefühl habe dass die Unterrichtstage nicht völlig nutzlos sind. Sie weiß was sie tut, hat ein gutes Gespür für die Schüler und betrachtet uns nicht als selbstverständlich. Das Chaos-Schnitzel dagegen ist ein anderer Fall. Schnitzel ist eine Ableitung ihres Namens und Chaos ist einfach Programm.

Das Chaos-Schnitzel kann komplett ignorieren wenn ein Schüler fehlt und selbst wenn sie es merkt kommt keine Reaktion. Mit ihr reden ist schwierig. Ob sie einen vollständigen Satz aufnimmt ist nicht klar und sie ist so schnell weg wie sie kam, so das man nicht mal zum Ende kommt mit dem Gespräch. Was den Unterricht betrifft hat sie schon klar gemacht dass es bei ihr um Beschäftigung geht ums rum-bringen der Stunden, nicht um lehren, fördern oder ähnliches.

Um das mal an einem Bespiel zu erklären: Kommt ein Kind in die 1. Klasse sollte es so sein das der Lehrer sich bemüht dem Kind lesen, schreiben und rechnen bei zu bringen. Die Basics. Wie heißen die Buchstaben, wie schreibt man sie usw. Bei Chaos-Schnitzel ist es so das sie Zettel mit Buchstaben verteilt und sagt die Schüler sollen machen wie sie es können. Man kann ihn schreiben, sprechen, anmalen, mit dem Finger nachfahren, bekleben,… Jeder wie er kann und möchte. Es ist ihr egal. Das hat sie so gesagt. Und mehr macht sie auch nicht.

Was unser Team betrifft ist es tatsächlich entmutigend. Mr Cool ist ein paar Räume weiter. Wir treffen uns öfter auf dem Flur oder auf dem Hof. Es tut so gut. 001 ist bei mir und ohne sie würde ich wohl verzweifeln. Mir tut Frau Schweigsam leid. Sie arbeitet für drei, aber irgendwie finden wir nicht so den Kontakt zueinander. Frau Krank hat die Tendenz einfach mal eben nicht zu kommen wenn ihr was nicht passt und das passiert leider öfter. Dann ist sie eben krank und andere machen ihren Job mit. Eine fehlt noch im Team, die kam noch gar nicht, weil ihr Schützling krank ist. Evtl. kommt er bzw. die beiden dann nächste Woche.

Was die Schüler betrifft, so haben wir aus der alten Klasse noch fünf bei uns. Zwei sind in der Nachbarklasse und einer hat die Schule verlassen. Aus der ehemaligen Parallelklasse haben wir zwei bei uns und zwei waren bereits in der Klasse. Ich glaube es passt ganz gut.

Corona-Abstandsregeln kann man vergessen in der Klasse. 10 Schüler + 5 oder sechs Erwachsene. Dafür ist der Raum ganz klar zu klein. Wir schaffen nicht mal einen halben Meter Abstand. Selbst jetzt wo noch zwei fehlen. Dafür gibt es auf dem Schulhof zeitliche Regelungen. Aber die sind auch blöd. Frühstück gibt es in der Klasse. Dann mache wir noch mal Unterricht bis wir dann raus dürfen oder wir schlagen die Zeit tot bis wir dran sind.

Also freue ich mich auf den Unterricht mit dem Einhörnchen und hoffe dass die Zeit mit dem Chaos-Schnitzel möglichst schnell rum geht.

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Wahrheiten

Ich möchte – bewusst auch provokant- mal ein paar Dinge zum Thema Pandemie-Leugner und Pandemie-Gläubige schreiben. Es soll ein wenig zum denken anregen, aber nicht nur über oder zur Pandemie, sondern generell. Eine kleine Hilfe mit der jeder sich selbst und seine Einstellung, sein Denken hinterfragen kann.

Betrachten wir mal ein paar Aspekte die uns zu denken geben sollten ohne das damit ein Abschließendes Bild über diese Pandemie gegeben ist.

Wer so in meinem Alter (fast 50) oder älter ist, weiß spätestens seit der Schwarzgeld-Affäre von Helmut Kohl das Politiker bestechlich sind. Das Politiker an partieller Amnesie leiden können wenn es um ausgehändigte Koffer mit Bestechungsgeldern geht hat uns Wolfgang Schäuble nachdrücklich bewiesen.

Das Ärzte auch nicht frei von Bestechlichkeit sind weiß man auch aus mehreren Gründen. Da nehmen Ärzte schon mal bestimmte Medikamente für Patienten weil die Pharmafirma großzügig war oder auch das Geldköfferchen des reichen Patienten der ein Organ benötigt aber laut Liste noch gar nicht dran ist. Organhandel ist ein großes Thema und das Antikorruptionsgesetzt für medizinische Berufe ist gerade mal vier Jahre alt und weit von „eindeutig“ entfernt.

Das Mitarbeiter des RKI auch gern die Hände aufhalten wissen wir seit der Schweinegrippe die ja so furchtbar gefährlich sein sollte und letztlich mehr heiße Luft war. Dafür hat die Regierung Unmengen Impfstoff gekauft der nicht benötigt wurde und besagte RKI- Mitarbeiter hatten glatt vergessen zu erwähnen das sie auf der Gehaltsliste der Herstellerfirmen standen.

Dazu kommt noch folgender Umstand: Unser Bundesminister für Gesundheit ,Jens Spahn, hat Politikwissenschaft studiert, aber nicht Medizin. Überhaupt hatten wir in der Vergangenheit in dem Ministerium nur einen Mediziner, nämlich Philipp Rösler. Der ist aber schon seit 2011 von dem Posten weg.

Wie beurteilen Nicht-Mediziner medizinisches? Ohne Lobbyisten geht es nicht und die sind im Bundestag zahlreicher als die Abgeordneten. Sie vertreten Interessen von Konzernen. Können Wissen beisteuern aber auch Falschinfomationen. Oftmals liefern sie Studien die von Produzenten und Konzernen bezahlt wurden und…huch… zu ganz anderen Ergebnissen kommen als unabhängige Studien die nicht beachtet werden. Deshalb ist es z.B. in Deutschland möglich Inhaltsstoffe die eher gesundheitsschädlich sind in Lebensmittel zu mischen. Natürlich haben auch Pharmakonzerne und Mediziner ihre Lobbyisten untergebracht.

Nun sehen wir Politiker immer mit den sogenannten Alltagsmasken. In der Werbung gibt es die A-H-A Formel: Abstand- Hygiene-Alltagsmaske

Das Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte hat auf seiner HP klar gestellt dass diese sehr beliebten Alltagsmasken keinerlei Schutzfunktion haben. Bei GerdaKazakou kann man dazu was lesen, aber eben auch auf der Seite des Ministeriums.

Was das Sterben von Menschen betrifft kann man einen jährlichen Anstieg beobachten. Hin und wieder gibt es mal ein Jahr in dem weniger sterben, wie z.B. 2019. Da starben 939.520 Menschen im Vergleich zu 2018 mit 954.874 Toten. Natürlich gibt es für 2020 noch keine endgültige Liste aber die detaillierte Auflistung von destatis.de (pdf) zeigt das dieses Jahr, ebenso wie in den Jahren vorher täglich über 2000 Menschen von 0 bis über 95 Jahren sterben. Die Zahl bleibt jeweils unter 3000, ausser an 4 Tagen im April, wo die Zahl bis 3.157 stieg. 2018 hatten wir im Februar und März mehr Tage mit über 3000 Toten.

Was sagt das jetzt präzise aus? Starben die Menschen an COVID-19, an Vorerkrankungen in Verbindung mit COVID-19 oder wären die sowieso gestorben? Haben wir eine Pandemie oder nur eine simple Grippe mit den üblichen, jährlich wiederkehrenden Grippetoten deren Zahl mal größer und mal kleiner ist?

Wenn die jetzige Grippewelle so gefährlich ist, warum bleibt die tägliche Zahl der Verstorbenen im selben Rahmen wie die Jahre vorher? Warum gibt es die AHA- Formel statt das man auf Masken besteht die tatsächlichen Schutz bieten?.

Die Corona-app. Angeblich sicher und angeblich werden keine Daten ausgelesen außer dem Kontakt mit anderen Handys. Aber siehe oben, die Sache mit der Bestechlichkeit von Menschen. Probleme gab es bereits mehrfach und das Ding hat nur einen Nutzen wenn a: Menschen dort hinterlegen das sie COVID-19 positiv getestet wurden und b: wenn man dauerhaft in Reichweite anderer Menschen das Bluetooth eingeschaltet hat. Genau das ist aber nicht so sicher und „frist“ Akku. Und der neue Streich von den beiden großen Systemanbietern: das nächste Update installiert die App ohne das man sie im Store runterladen muss. Angeblich wird man gefragt. Datenschutz? Nicht gewährleistet und personenbezogene Daten sind sehr wertvoll.

Und zuletzt COVID-19. Symptome: eingeteilt in häufig-manchmal-selten. Aber auch ohne Symptome kann man infiziert sein? Alles- ein wenig -nichts. Sehr schwammig und unübersichtlich. Alles unspezifisch.

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Wie kommen wir dauerhaft kreativer aus der Krise?

Das ist der Titel einer Blogparade von Urs M. Krämer, vom Blog „digitale Exzellenz“. Er sieht dort sehr viel positives und das möchte ich auch nicht in Abrede stellen, aber dennoch möchte ich das Ganze gern auch kritisch betrachten. Ich bin für den Beitrag zwar ein paar Wochen zu spät, aber möchte trotzdem ein paar Sachen dazu schreiben.

Die Corona-Krise wird zum Turbo für die Digitalisierung. Plötzlich ist möglich, was zuvor undenkbar schien. In einem Land, das bei der Digitalisierung des Bildungswesens hoffnungslos hinterherhinkt, wurden Lehrer und Schüler von heute auf morgen in digitale Lernwelten katapultiert.“

meint Urs Krämer.

Ja, einige sind sehr schnell auf den Zug aufgesprungen. Ich musste jedoch auch meine Meinung revidieren das jüngere Menschen wohl besser mit digitalen Medien und deren Möglichkeiten klar kommen. Es waren immerhin die über 60jährigen Dozenten meiner Tochter die sofort auf Online- Vorlesungen umgestiegen sind als die Schulen und Unis schlossen. Das durchweg jüngere Kollegium meiner Söhne hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Auch nach der Wiedereröffnung der Schulen keinerlei Versuche digitale Medien zu integrieren. Im Grunde ist die allgemeine Einstellung geblieben: Internet= gefährlich.

Natürlich ist Online-Banking so normal wie mal eben schnell die Arbeitsblätter für den Unterricht aus dem Internet zu ziehen. Aber die Idee sich weitergehend damit zu beschäftigen und den Schülern den sinnvollen Umgang mit dem Medium zu zeigen ist nicht vorhanden. Sollte die Schule noch einmal schließen wird wohl wieder nur Material zur Wiederholung längst abgeschlossener Themen zur Verfügung gestellt, bzw. müssen die Eltern dies meist selbst ausdrucken. So einige haben wegen der hohen Druckkosten gestöhnt und bis heute haben wir keine Rückmeldung zu den eingereichten Aufgaben erhalten.

Einige Arbeitgeber haben erkannt, dass die Aufgaben ihrer Mitarbeiter auch im Homeoffice erledigt werden können. Auch viele Mitarbeiter haben es schätzen gelernt, aber nicht alle. Wenn künftig die Leuten selbst entscheiden können ob Home oder nicht, wäre das ideal. Und dann dann gibt es da all jene die ihre Arbeit nicht im Homeoffice erledigen können. Das ist ja auch in Ordnung bringt aber in Ausnahmesituationen wie Pandemien Probleme mit sich. Und da gleich an einigen Ecken.

Die Idee Mietzahlungen für drei Monate zu stoppen war zwar nicht übel, aber wie der Betreiber einiger Einkaufszentren in einem Interview sagte: man verschiebt die Zahlungsschwierigkeiten nur weil viele auch danach nicht das Geld haben. Aber man kann ja Kredite abschließen und hoffen. Die Zinsen die dann gezahlt werden müssen, muss man halt hinnehmen. Es ist gut dass Kurzarbeitergeld problemlos erhältlich ist, aber natürlich muss man eben damit rechnen das man dann im kommenden Jahr eine Steuernachzahlung leisten muss. Kinderbetreunung sollte man nicht brauchen müssen wenn man nicht ins Homeoffice kann aber alles schließt. Alternativen?

Immerhin: Not macht erfinderisch, heißt es und plötzlich kann man tatsächlich Essen liefern lassen, das bisher nicht geliefert wurde. 100% Umsetzung hat allerdings nicht statt gefunden. So einige sind pleite gegangen statt sich dem Lieferantentum anzuschließen. Schade eigentlich. Dabei wird sogar versucht Eiskreationen zu liefern. Klappt natürlich nur bedingt.

Natürlich hat das auch Nachteile, denn die Müllberge wachsen, aber das bedeute nicht, dass die Müllabfuhr häufiger leert oder der Umgang mit dem Müll verbessert wird.

Nun heißt es im Zuge der Pandemieempfehlungen man solle möglichst kontaktlos bezahlen. Nur wenn die Eisdiele, der Imbiss, der Therapeut, so etwas nicht anbietet weil Digitalisierung dort kein Thema ist, bzw. sich auf ein kleines Minimum beschränkt? Das sich da jetzt großartig was getan hätte kann ich nicht beobachten.

Die Digitalisierung sehe ich nicht schnell voranschreiten. Jedenfalls nicht in Bereichen in denen es dringend notwendig wäre (Bildung) oder in denen es bisher ohne gelaufen ist (Imbiss & Co.)

An der Digitalisierung von Fahrzeugen wird schon länger gearbeitet. Sprachbefehle für Smartphones und Co., Autos ohne Fahrer, Taxidrohnen ohne Chauffeur,Smarthome… Sowas ist schon lange in Arbeit, teilweise umgesetzt- man denke an Siri, Alexa usw. aber das entstammt nicht der diesjährigen Ausnahmesituation und man hätte es auf jeden Fall weiter ausgearbeitet.

Ob die Politik etwas unternehmen wird damit künftig der Bildungsbereich im Ländervergleich besser da steht wage ich zu bezweifeln.

Digitalisierung wird immer noch kritisch gesehen. So normal sie auch in einigen Bereichen wie zum Beispiel beim Handy- dass mittlerweile ein kompletter Computer im Taschenformat ist angesehen wird- so ist sie immer noch auf der NoGo- Liste für Schüler. Ähnlich der Ablehnung von Fernsehern in meiner Kindheit.

Die meisten Menschen tun sich schwer mit Veränderungen. Die Zahl derjenigen die den Mund-Nasenschutz entweder nicht korrekt tragen oder ganz ablehnen steigt täglich. Eigentlich wäre es grundsätzlich bei Infekten- gleich welcher Art- gut wenn jeder sich um den Schutz anderer bemüht, aber soviel Rücksichtnahme ist nicht unser Ding. Getreu dem Motto: “ Warum soll ich andere vor meinen Viren/Bakterien schützen?“ wird weder eine Maske getragen, noch Hände desinfiziert, Abstand gehalten oder in die Ellenbeuge gehustet und was sonst noch so möglich wäre um die Gefahr von Ansteckung zu reduzieren. Zusammenhalt der Gesellschaft? Wohl eher nicht wenn die Pandemiegläubigen gegen die Pandemieleugner angehen. Bereits dieses Jahr war zu sehen das viele Menschen unfähig sind sich bei einem Lockdown sinnvoll zu beschäftigen. Statt dessen wurden sie immer aggressiver. Digitale Möglichkeiten vorhanden, aber dennoch haben sie nichts gerettet.

Plötzlich hat man erkannt das Verkäufer wahre Helden sind, weil sie durchhalten. Genauso schnell hat man das vergessen und begonnen eben diese Helden zu beschimpfen, wegen Nichtigkeiten. So wie Nachbarn, zufällige Spaziergänger, Falschparker, ect.

Ob die Zusammenarbeit zwischen Behörden künftig besser läuft oder man immer noch von A nach B laufen muss wird sich zeigen. Immerhin muss vielfach immer noch Paper abgeliefert werden dass dann eingescannt wird. Warum nicht gleich digital?

Die spannendste Frage aber ist:

Wenn in… sagen wir 2 Jahren… eine Pandemie Deutschland erreicht; sind wir dann vorbereitet? Können wir ad hoc reagieren? Werden wir Masken haben? Gibt es genug Kapazitäten zum testen? Können Kinder flächendeckend sofort digital unterrichtet werden?

Kurz: Haben wir etwas gelernt?

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1000 Fragen an mich selbst #11

381: Wen hast du zu Unrecht kritisiert? 

Ich hoffe niemand.

382: Machst du manchmal Späße, die du von anderen abgeschaut hast?

Ähm, nö, eher nicht

383: Bestellt du im Restaurant immer das Gleiche?

Nein!

384: Gibt es etwas, das du insgeheim anstrebst?

Das Paradies

385: Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du alles tun dürftest, was du willst?

Dürfen und können sind ja zweierlei, aber ich würde reisen, viel mit den Kindern unternehmen, learning by doing ist sicherlich sinnvoller als diese stupide Schulsituation

386: Was begeistert dich immer wieder?

Pflanzen

387: Welche Sachen kannst du genießen?

Ruhe, Entspannung, Sonne

388: Findest du es schön, etwas Neues zu tun?

Manchmal. Aber ich mag auch gern bei einer Sache bleiben die mir gefällt

389: Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber?

Ich höre lieber zu

 390: Was war dein letzter kreativer Gedankenblitz?

Das unsere Fotosammlung mal in einem Dutzend Fotobüchern untergebracht werden muss.

391: Bei welchem Song drehst du im Auto das Radio lauter?

Ich fahr kein Auto und höre kaum Musik. Aber wenn ich mal was aufdrehe dann Let it go aus der Eiskönigin

392: Wann hast du zuletzt enorm viel Spaß gehabt?

Beim letzten Familienpicknick

393: Ist dein Partner auch dein bester Freund oder deine beste Freundin?

Single!! Normalerweise sollte er auch der beste Freund sein

394: Welchen Akzent findest du charmant?

Ich mag fast alle.

395: In welchen Momenten des Lebens scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen?

Die Zeit vergeht insgesamt wie im Flug. Gerade hatte das Jahr angefangen und schon ist mehr als die Hälfte vorbei.

396: Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?

Letzte Woche. Eigentlich war es nicht die Frisur, nur die Haarlänge

397: Ist an der Redensart „Aus den Augen, aus dem Sinn“ etwas dran?

Ja, leider. Selbst wenn da noch eine Erinnerung ist verblasst sie mehr und mehr

398: Wie nimmst du Tempo aus deinem Alltag?

Einfach mal zur Ruhe kommen.

399: Machst du jeden Tag etwas Neues?

400: Bei welchen Gelegenheiten stellst du dich taub?

Wenn ich die Story schon kenne

Das war mal wieder eine Runde aus Pinkepanks Fragerunde

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Job, Job, Hurra

Okay, der Titel ist jetzt doch eher ironisch gemeint, vielleicht auch sarkastisch. Darüber muss ich noch nachdenken.

Ich bin ja dankbar dass ich weiter mein bisheriges Gehalt bekomme und nicht Kurzarbeitergeld nehmen muss. Andererseits wäre es mir auch recht wenn ich diese Zeit der Arbeit mit meinen Kindern verbringen könnte. Die sind schließlich zuhause. 14tägig.

Nun hätte ich diese Woche selbst in der Schule sitzen sollen. Sonntag bekam ich jedoch die Nachricht dass Schule erst einmal abgesagt wurde-aus gesundheitlichen Gründen und wir weiter machen wie vorher- vorerst.

Ja, es war eine gute Idee, denn es hatte sich angekündigt dass was kommt. Anfälle, viel zu viele.

Diese Woche wurde es schnell besser und die Überlegung war evtl doch noch den Rest der Woche…oder auch nicht. Vielleicht eine Lern-Exkursion durchs Viertel,

Ich lerne eine Menge, dass kann ich nicht leugnen. Über Kommunikation, vor allem unterstützte, aber dieses „wir können das machen“ und dann doch nicht geht mir ein wenig auf den Zeiger.

Ich vermisse Sissi und die Erzherzogin nicht, aber den Muskelmann und Mr. Cool.

Überhaupt Sissi: seit Mitte März ist Corona-time. Anscheinend denkt sie, die Kids liegen ausserhalb der Schule im Kälteschlaf. Will sie jetzt eine Lerneinheit zu Hygiene und Abstand usw. machen. Und die Erzherzogin? Möchte das die Kids Briefe an ihre Mitschüler schreiben. Wie viele können ihren eigenen Namen schreiben? 2! Und wieso an Mitschüler? Darf man auch den Großeltern schreiben? Am Besten man stellt keine Fragen. Einfach hoffen dass die Zeiger der Uhr den Turbo einlegen.

Und trotzdem vermisse ich diesen mehr oder weniger geregelten Vormittag, die Kids, die Kollegen. Was nächstes Jahr wird ist zu 100% offen.

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Corona-frei#9

Tja, so langsam neigt sich die Zeit wohl dem Ende zu. Sofern es nicht einen Rückfall gibt, aber es wird gemunkelt dieser könnte uns womöglich erspart bleiben.

Die letzten Tage hat mir mein Schützling zu verstehen gegeben, dass er gern wieder zur Schule möchte. Wir haben so unsere eigene Art der Kommunikation. Bei ihm ist es hauptsächlich über DVD´s. Fast in Dauerschleife sahen wir seine Lieblingsserie mit der Folge „Der erste Schultag“. Dazwischen gab es die „Reise mit dem Zug“ und seine Mutter bestätigte dass er wieder die Reisetasche packen will. Er ist wohl auch Corona-müde. Also haben wir überlegt es mit der Schule einfach zu versuchen. Ist ja auch nur 14tägig wie bei meinen Jungs. Wir gehen jetzt alle in derselben Woche zur Schule und ich lass mich überraschen. Wenn es nicht läuft, kann man es immer noch beenden. Was nach den Sommerferien sein wird ist noch ungewiss.

Meine Jungs dürfen wieder zum Training ab sofort, bzw. ab nächster Woche. Trotzdem habe ich auch da dem Handball-Trainer erst einmal abgesagt.

Ich weiß, es ist ein großes Problem mit den mangelnden Trainingsorten für die Vereine, zumal viele Vereine nicht das Geld für eigene Trainingsplätze haben und daher auf Turnhallen und -Plätze von Schule angewiesen sind, aber manchmal kann ich nur den Kopf schütteln. Es wurde jetzt mal eben mitgeteilt das die Trainingstage geändert sind- man hat ja auch keine anderen Termine- und ab sofort fährt man bis ans andere Ende der Stadt zum Training. Vorzugsweise mit dem Auto denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert die Fahrt länger als das ganze Training.

Seien wir mal ehrlich: wenn ich möchte das meine Kinder an der letzten Kurve des Planeten Training haben, melde ich sie dort bei einem Verein an. Wenn ich einen Verein wähle, der ums Eck ist, dann doch nur weil ich davon ausgehe dass das Training für mein Kind einfach und schnell eigenständig erreicht werden kann. Die SML meinte dann bei einem Gespräch darüber sie fände das unverschämt und normalerweise sollte der Verein den Eltern mit Auto die notwendigen Benzinkosten erstatten. Bei mir wären es die zusätzlichen Fahrkarten und damit wären dann auch nur die Kosten abgedeckt. Das ich von der Arbeit nach Hause hetze, die Kinder unter den Arm klemme und hoffe das wir die Bahn und den Umstieg reibungslos schaffen um nicht auch noch zu spät zu kommen ist da noch nicht eingerechnet. Da artet das Hobby zum Stress aus und Sport wird mörderisch.

Ganz ehrlich: ich bin froh das bald Sommerferien sind.