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1000 Fragen an mich selbst #5

Die nächste Runde Fragen von PinkePank

161: Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp?

Ich mag beides, aber nicht in der Stadt. Ich finde man sollte diese Tiere nicht in einer Wohnung einsperren.
162: Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?

Nette Gespräche über dies und das, Interesse an der Person
163: Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?

Hunger. Bei Appetit nasche ich lieber mal etwas
164: Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?

Nein, ich habe das Tanzen schon vor Jahren aufgegeben
165: In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?

Bin ich das? Ich denke nicht
166: Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?

Pippi Langstrumpf
167: Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?

Ich gehe nicht auf Partys
168: Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?

169: Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Nicht so wirklich. Ich überlege mir was ich alles sagen oder fragen will/muss, aber sonst bin ich mehr spontan.
170: Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?

Ist noch nicht so lange her und es war mal wieder mein (Noch-)Mann der Verursache und Adressat war.
171: Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Mit meinen Kindern
172: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

Das ich mir Gedanken darüber machen soll welcher Religion ich folge.
173: Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst?

Sonne und Blumen
174: Wie duftet dein Lieblingsparfüm?

Ein bisschen blumig und süßlich
175: Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?

Das ich fett und hässlich,dumm und ungebildet bin
176: Wie findest du dein Aussehen?

Mal so, mal so. Das schwangt
177: Gehst du mit dir selbst freundlich um?

Ja. Manchmal sogar zu freundlich
178: Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?

Niemals
179: Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?

Da gibt es mehrere. Harry Potter, Khabi Kushi, Khabi Gham, Bang Bang,…
180: Füllst du gerne Tests aus?

Manchmal
181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?

Nicht dauerhaft, aber mal so, für ein paar Tage würde ich gern durch frühere Zeiten reisen
182: Wie egozentrisch bist du?

Eher wenig bis minimal
183: Wie entspannst du dich am liebsten?

Mal an nichts denken, duschen, Fußbad
184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Nein
185:  Worüber grübelst du häufig?

Religion, Menschen/Gesellschaft
186: Wie siehst du die Zukunft?

Die möchte ich derzeit gar nicht sehen.
187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

Ich weiß es nicht. Er hat es mir nie gesagt und ich habe auch nie gefragt
188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Meine ältesten Tochter, der Tänzerin
189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende?

Ruhig und entspannt oder aber schlafend
190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben?

Sehr unabhängig. Ich verdiene unseren Lebensunterhalt selbst, manage nebenbei Haushalt und Kinder,… Ich komme fast ohne Hilfe klar und arbeite daran unabhängiger zu werden
191: Ergreifst du häufig die Initiative?

Kommt darauf an, worum es geht
192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

An unseren Hund, mit dem ich aufgewachsen bin
193: Hast du genug finanzielle Rücklagen?

:-)) Nein! In meinem Job ist das schwer
194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?

Ja und ich werde wohl auch hier sterben
195: Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Wenn sie ungerechtfertigt ist, ja
196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

Nein
197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?

Wenn es zeitlich passt. Also manchmal ja, manchmal nein
198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?

Über meinen kleinen Fußballer. Er hat eine Einkaufstaschen-Mütze erfunden und sah damit aus wie die böse Hexe aus Hänsel und Gretel
199: Glaubst du alles, was du denkst?

Interessante Frage. Nein. Manchmal denke ich etwas und bin sicher ich irre mich
200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Keines bisher, aber vielleicht findet ja mal eines statt, dass ich nie wieder vergesse

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1000 Fragen an mich selbst #4

Die nächsten Fragen

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Meine Liebe ist die Arbeit… und meine Familie
122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Für eine Kindheit im Grünen und eine religiöse Erziehung

123. Sagst du immer, was du denkst?

Wenn ich das täte, gäbe es diverse Menschen die extrem wütend und beleidigt wären.
124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?

Ich habe keins
125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Nicht 100% aber nahe dran den Schmerz der gescheiterten Ehe
126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?

Vermutlich etwas für die Kinder
127. Verliebst du dich schnell?

Nein.
128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?

Verschieden. Manchmal streite ich mit meinem Chef, manchmal plane ich den nächsten Tag oder die folgende Woche und manchmal ist es einfach ein Gebet.
129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Der Tag an dem ich nicht arbeiten muss.
130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?

Meine Kinder
131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?

Keine Ahnung
132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?

Ja…lang,lang ist es her.
133. Was ist dein Traumberuf?

Ursprünglich wollte ich Polizistin werden
134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Nein, überhaupt nicht.
135. Was kannst du nicht wegwerfen?

Fotos
136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?

Da gibt es keine.
137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?

Ja, Familie gibt es geschenkt
138. Hast du schon mal etwas gestohlen?

Ich hoffe nicht
139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?

Meine Lasagne ist sehr beliebt
140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?

Saturn oder Media Markt

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?

Ich wollte immer mal nach Irland. Schottland wäre auch ganz nett, Neuseeland vielleicht und Türkei möchte ich mal wieder erleben. Hmm. Mich zieht es ans Meer
142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne?

Fliegen können wäre nicht übel
143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?

Oh, das ist schon viele Jahre her. Damals gab es noch D-Mark. Und ich war einkaufen. Sicher, dass ich einen 100 DM- Schein in der Tasche hatte. Nun, an der Kasse stellte sich raus, dass es nur ein 10er war.
144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

Ich höre eigentlich keine Musik
145. Wie flexibel bist du?

So flexibel, wie Arbeit und Kinder es zulassen.
146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst?

Ich mag gern Kümmel. In allen erdenklichen Gerichten
147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?

Nachdenken
148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?

Mal so, mal so
149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?

Mehr Sport. Ich habe mir endlich ein Fahrrad besorgt
150. Führst du oft Selbstgespräche?

Ne, eher nicht
151. Wofür wärst du gern berühmt?

Ich möchte gar nicht berühmt sein
152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?

Habe ich nicht so viel Erfahrung mit, aber nicht gut
153.  Wen würdest du gern besser kennenlernen?

Keine Ahnung
154. Duftest du immer gut?

Ich verwende selten stark duftende Deos, Duschgels oder Parfüms
155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?

Das variiert
156. Googelst du dich selbst?

Nein.
157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen?

Die Entstehung des Islam
158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?

Ne, absolut nicht
159. Sprichst du mit Gegenständen?

Nur wenn sie mich ärgern 😉
160. Was ist dein größtes Defizit?

Mangelnde Traumfigur

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1000 Fragen an mich selbst #3

Momentan bin ich ziemlich genervt und fertig. Derzeit läuft irgendwie nichts wie es soll. Nur bei der Scheidung geht es voran. Mein (Noch-)Mann bekam jetzt vom Gericht mitgeteilt, dass jetzt das Rentenkonto geklärt ist und sie die Punkte verteilt haben. Das heißt die Zeit bis zum Termin ist absehbar… denke ich.

Auf der Arbeit wird es immer übler. Ich weiß nicht wie lange ich vor mir selbst noch rechtfertigen kann zu wissen wie hier mit diesem einen Jungen umgegangen wird, ohne zu handeln. Mir geht es fürchterlich damit und ich schwanke zwischen durchhalten bis zu den Sommerferien und einfach Kündigung sofort schreiben. Was mich von letzterem abhält ist vor allem dass Wissen, dass bei einer Kündigung vom Arbeitsamt eine Sperre verhängt wird und ich nun mal unser Leben finanzieren muss. Aber einfach nur zur Geschäftsführung gehen bringt es nicht, denn die halten zusammen und haben längst gemerkt dass ich gegen sie stehe. Deshalb bekommt ich alles so erzählt als ob es in bester Ordnung ist und die Wahrheit und den vollständigen Bericht bekomme ich von den Großen, die ich auch nicht an den Pranger stellen möchte. Sie leiden auch so genug.

Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung….Betrachten wir die nächsten Fragen:

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Was sollte ich tun? Ich wäre halt im Gefängnis, würde endlich mal wieder Zeit zum lesen haben und meine Kinder furchtbar vermissen.

82. Was hat dich früher froh gemacht?

Als Kind? Draußen spielen und lesen.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

In bequemen Kleidungsstücken.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?

Meine Lesebrille, ein Paket Taschentücher, mein Funkwecker und mein Handy.

85. Wie geduldig bist du?

Das ist unterschiedlich. ich kann sehr geduldig sein. Sieht man auch daran wie lange ich diese Ehe ausgehalten habe, aber manchmal werde ich auch extrem ungeduldig.

86. Wer ist dein gefallener Held?

Gefallen wie im Kampf getötet? Keiner!

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Nein, absolut nicht.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Da gibt es derzeit niemanden. Meine bisherige Freundin ist eben das nicht mehr. Sie konnte es einfach nicht lassen 3x täglich bei mir anzurufen um über andere zu lästern und ansonsten brauchte sie mich vor allem für Betrügereien. Dinge die ich nicht mag.

89. Meditierst du gerne?

Früher ja, inzwischen finde ich keine Ruhe mehr dafür.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Eine Nacht drüber schlafen, beten und Schokolade sind meine Geheimrezepte.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?

Quran

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App?

Mit meinen Töchtern und meinem (Noch-)Mann

93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein?

Viel zu oft Ja!

94. Gibt es ein Gerücht über dich?

Keine Ahnung. Ach doch. Vermutlich behauptet der schizophrene Nachbar ich sein ein Spion und würde ihm nachspionieren. Das behauptet er über das ganze Viertel.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?

Rad fahren, spazieren gehen, mir genug Zeit für Haushalt und Kinder nehmen.

96. Kannst du gut Auto fahren?

Ich habe keinen Führerschein.

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?

Nö. Mittlerweile ist es mir eher egal wie andere mich finden.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?

Wenn ich anfange das alles aufzulisten sitze ich noch ein paar Stunden.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Abends ausgehen? Was ist das? Nein, so dramatisch ist es nicht. Ich gehe nicht oft aber wenn dann begleite ich eine behinderte Frau zum Fußball ins Stadion oder wie am Samstag treffe ich mich mit meinen Mädels im Restaurant und wir gönnen uns einen „Mädelsabend“. Der letzte war bei unserem Lieblingsinder und hat der Hüfte sicher nicht gut getan, dafür aber uns.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen?

Extrem selten weil ich es ablehne, aber ab und zu- vorzugsweise spät abends- gehe ich mal bei Rot über die Ampel.

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Ja, die meisten schon.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Mittlerweile keine mehr. Es sei denn, man konzentriert sich auf die Hosen. Dort schwarz und dunkelblau. Aber es gibt Farben die eher selten vorhanden sind, wie gelb oder rot und noch seltener grau.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Eher nicht.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

100% regelmäßig ist das nicht, aber es sind etwa fünf.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?

Unbeschwertheit und Gesundheit

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Ich könnte schon, wenn ich wollte.

107. Wer kennt dich am besten?

Meine Älteste, die Tänzerin vermutlich. Zumindest kennt sie mich besser als mein Mann und das will etwas heißen.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?

Fenster putzen

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Derzeit ständig.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Sonnig, angenehm warm. dann würde ich früh aufstehen und nach dem Frühstück mit Kamera und Buch aufs Fahrrad und raus irgendwo in den Wald bis zu einer Lichtung.

111. Bist du stolz auf dich?

Nein, derzeit nicht.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Gibt es nutzlose Talente? Ich weiß keines.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Na ja, ich hätte die Schule besser abschließen können, hätte studieren können,…

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?

Ich trinke keinen Alkohol, weil ich keinen Sinn im Trinken von Alkohol sehe und weil meine Religion es aus gutem Grund verbietet.

115. Welche Sachen machen dich froh?

Schokolade. Nein, Schokolade macht mich nicht wirklich froh weil ich weiß dass allein der Anblick drei zusätzliche Kilos auf meine Hüfte bringt. Aber ein ruhiger, arbeitsfreier, sonniger Tag kann mich sehr froh machen.

116. Hast du heute schon mal nach den Wolken im Himmel geschaut?

Heute noch nicht. Zuletzt am Sonntag. Da waren sie recht grau.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?

Wort? Keine Ahnung

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Ne, überhaupt nicht.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Zum lesen

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Ja!

Soviel für heute.

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1000 Fragen an mich selbst #2

Teil 2 der Fragen an mich selbst von Pinkepank

41. Trennst du deinen Müll? Ja, ein wenig. Wir haben den Restmüll und das Altpapier. Glas wird meistens noch aussortiert, aber nicht immer und den Biomüll habe ich mir abgewöhnt. Irgendwie klappt das nie lange zuverlässig.

42. Warst du gut in der Schule? Ich war gut, wenn ich wollte und wenn der Lehrer gut war. Zuhause lernen konnte ich nie, deshalb hat man immer schnell gemerkt welcher Lehrer gut erklären konnte und welcher nicht. Hab ich es im Unterricht verstanden , hatte ich eine gute Note, ansonsten…eben nicht

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?Normalerweise? Was ist normal? Wenn mir im Winter kalt ist oder ich noch furchtbar müde bin, können es 30 Minuten werden, aber ansonsten beschränke ich mich so auf 15 Minuten etwa.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Ich weiß es nicht. Es gibt nicht nur ein Universum, sondern mehrere. Womöglich gibt es da noch irgendwo Leben in irgendeiner Form. Aber auch wenn, glaub ich nicht, dass kleine grüne oder graue Männchen zur Erde kommen und hier bei uns schauen was wir so machen.

45. Um wie viel Uhr stehst du in der Regel auf? Da gibt es keine Regel. Nicht wirklich. Grundsätzlich, wenn ich nicht arbeite, stehe ich zum Frühgebet auf. Momentan ist das gegen 5 Uhr. Wenn die Jungs zur Schule müssen kann ich gleich wach bleiben, aber in den Ferien oder am Wochenende lege ich mich wieder hin. Wenn ich arbeite gehe ich morgens um 9 Uhr schlafen und bin dann so gegen 13:30 Uhr wach.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag? Nie! Wir feiern keine Geburtstage, denn jeder Tag den wir erleben ist ein geschenkter Tag. Andere haben diesen Tag nicht bekommen. Und an jedem dieser Tage werden wir einen Tag älter ohne zu wissen wie viele Tage uns noch verbleiben. Einen bestimmten Tag, einmal im Jahr zu feiern macht daher keinen Sinn. Besser ist jeden Tag als etwas besonderes und als Möglichkeit zu sehen.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Manchmal bin ich tagelang nicht auf Facebook, manchmal 1x, manchmal 3x. Das ist unterschiedlich und folgt keiner Regel.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung machst du am liebsten? Die Küche. Das ist das Herz unserer Wohnung und eine permanente „Baustelle“. Ich finde immer etwas, das ich gern ändern möchte.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Anfang des Jahres die Katzen meiner SML.

50. Was kannst du richtig gut? Zuhören. Mein offenes Ohr für Alle ist ziemlich bekannt und alle nutzen es gern.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Irgendwann so mit 13 war ich ziemlich verliebt in einen Schauspieler, hatte sein Poster an der Wand und der bekam jeden Abend eine Gute-Nacht-Kuss.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? Die Bibel und dann der Quran.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Das gibt es nicht. Es gibt viele schöne Kleider, aber nichts davon wäre ein ideales Brautkleid. Eine Eheschließung sollte ehrlich aber bescheiden sein. Ohne immense Kosten und viel Krimskrams.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Nein, überhaupt nicht. Nicht mal draußen allein im Park.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich? Einen Goldring mit eingravierter Shahada (Glaubensbekenntnis)

56. Mögen Kinder dich? Ja. Keine Ahnung warum.:-)

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? Alle Filme, daher geh ich nur sehr selten ins Kino. Auch die Harry Potter Filme habe ich lieber auf DVD geschaut und hab geduldig gewartet.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil? Das kommt darauf an, worum es geht. Ich kann sehr hart sein, besonders dann wenn ich mich über etwas wirklich ärgere. Aber ich bin auch bei anderen Sachen oftmals viel zu mild.

59. Schläfst du in der Regel gut?  Fast immer.

60. Was ist deine neueste Entdeckung?  Quinoa, Bulgur, Dinkel usw, als Alternative zu Reis, Nudeln und Kartoffeln

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Direkt nach dem Tod eher nicht. Aber ich glaube daran, dass es einen Tag gibt an dem alle Menschen zu Gott gerufen und von ihm gerichtet werden. Und manche Menschen bekommen Strafen für ihre Vergehen bereits nach dem Tod im Grab.

62. Auf wen bist du böse? Böse bin ich auf niemanden. Eher enttäuscht. Da steht mein Chef vorne an erster Stelle, aber er ist nicht allein dort.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Täglich!

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Trotz Allem die Trennung von meinem Mann.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Nein!

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Ich mag keine Musik und tanze daher auch nicht.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Gottesfurcht

68. Was war deine größte Anschaffung? Neue Möbel fürs Kinderzimmer

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? Ja und manchmal auch noch eine dritte

70. Hast du viele Freunde? Nein, will ich auch nicht haben. Besser ein guter Freund als 10 schlechte.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme? Auf die Palme nicht so richtig, aber ich mag grundsätzlich Wörter wie Sch… oder A…loch nicht.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Nicht, dass ich wüsste.

73. Wann warst du zuletzt nervös? Keine Ahnung. Ich glaube beim Vorstellungsgespräch für meinen Job.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause? Die Tatsache das ich hier wohne? Ich fühle mich hier wohl. Mein Reich, mit Pflanzen, nur dass notwendige an Beton und so wie ich es möchte.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Ich informiere mich fast gar nicht darüber. Erspart mir viel Ärger. Hab neulich gehört, das einige ein Volksbegehren gegen den Pflegenotstand fordern. Da frag ich mich dann wieder an welcher Garderobe die ihr Hirn abgegeben haben. Was nützt denn da ein Volksbegehren?

76. Welches Märchen magst du am liebsten? Als Märchen im Buch? Keine Ahnung. Als Verfilmung? Da mag ich die tschechischen Märchenfilme. 3 Nüsse für Aschenbrödel schau ich am Liebsten.

77. Was für eine Art Humor hast du? Gemischt. Es darf auch mal schwarzer Humor sein.

78. Wie oft treibst du Sport? Gar nicht

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Ich glaube schon. Zumindest kennen und erinnern sich viele an mich. Selbst Leute, die ich vergessen habe.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Es gibt keine Dinge auf die ich nicht verzichten kann. Es gibt Dinge auf die ich nicht verzichten will. Und das worauf ich nicht verzichten kann, ist kein Ding.

Okay, das waren die nächsten 40 Fragen. Einen schönen Sonntag. Hier regnet es leider.

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1000 Fragen an mich selbst

Momentan drehe ich mich im Kreis, aber komme nicht vorwärts. Da kam mir diese Aktion „1000 Fragen an mich selbst“ ganz recht. Die gibt es zwar schon eine Weile, aber ich bin dort erst vor kurzem drauf gestoßen. Der Ursprung fand sich mal im Flow-Magazin und die Aktion hat Pinkepank gestartet.

Ich hinterfrage mich nun schon eine Weile, aber was spricht dagegen, dass strukturiert mit ein wenig Hilfe zu machen? Ob es mir etwas bringt? Keine Ahnung, aber einen Versuch ist es wert.

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Gerade vor ein paar Tagen. Ich habe die ehrenamtliche Betreuung für eine Rollifahrerin übernommen.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Momentan mit niemanden und höchstens mit mir selbst, aber nicht mal das wirklich.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? PC/Smartphone-Spiele und Fernsehserien
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Ach, über viele wenn sie nicht flach sind oder unterhalb der Gürtellinie
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Wenn ich mit meinen Töchtern Bollywood-Filme schaue nicht. Denn da fließen einfach immer wieder Tränen- nicht nur bei mir 😉 Ansonsten macht es mir viel aus und ich mag es gar nicht.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Wenn ich auf der Arbeit bin aus einer Tasse Kaffee (Igitt!) mit Milch und Zucker, 2 große Gläser Mineralwasser und einer Schüssel Quark mit Honig. Muss ich nicht arbeiten dann aus 1-2 Tassen Cappuccino und evtl. eine Schüssel Corn Flakes oder Müsli.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Jüngsten.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Im Aussehen und in den Krankheiten.
  9. Was machst du morgens als erstes? Zur Toilette, Waschen, beten
  10. Kannst du gut vorlesen? Es gibt sicher viele bessere Vorleser, aber meine Kids waren immer zufrieden. Na gut, sie hatten auch keine Vergleichsmöglichkeit.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Keine Ahnung wie alt ich war, aber ich glaub das war als ich im Wäscheschrank meiner Mutter versteckte Geschenke fand oder sah wie sie dort unter der Bettwäsche was verbarg.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Nachdem ich jahrelang keines hatte steht als nächstes ein Fahrrad auf meiner Wunschliste und das will ich mir demnächst holen.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne selbstsicherer.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Wenn ich Fern sehe, dann hauptsächlich Krimiserien oder mal Mystery. Castle, NCIS, CSI, Num3ers, … Charmed, The Exorcist, Die andere Seite,… Eignet sich alles wunderbar zum Wach bleiben bei der Arbeit.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Keine Ahnung. Ist schon ewig her.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? Mein Ziel ist nicht genau in eine Zahl zu packen. Ich möchte gern noch erleben, dass meine Jungs glücklich verheiratet sind und einen Job haben, der ihnen Spaß macht. Dann weiß ich dass ich beruhigt sterben kann. In der Familie starben alle so zwischen 79 und 85 Jahre. Ausnahmen gab es. Könnte reichen.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? Eigentlich an jeden, der jeder hatte irgendetwas besonderes oder tolles. Momentan denke ich jedoch viel an jenen ersten Urlaub mit meinem Mann bei der Familie in Marokko.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Es tut weh. Es tut so furchtbar weh!
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Ja, den wollte ich immer schon. Meine Mutter war sauer deswegen, weil sie ihn toll fand. Alternativ hätte ich wohl die Namen irgendwelcher Tanten von ihr bekommen.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Ich bin gerade wieder dabei an mir zu zweifeln.
  21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? Mittlerweile nicht mehr. Man kann es nicht allen Recht machen und wenn man sich ständig darum sorgt, was andere Denken verliert man sich dabei.
  22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? Ich war immer ein Frühaufsteher. Das fehlt mir durch den Job zum Teil. Morgens wenn es dämmert, die Vögel anfangen zu zwitschern, alles noch still ist, dann bin ich ruhig und ausgeglichen.
  23. Kannst du gut kochen? Ob ich Sterne bekommen würde weiß ich nicht, aber solange ich kein Gemüse koche schmeckt es den Jungs, die Mädchen schmeckt es immer und sogar mein Mann hat hin und wieder verlauten lassen, das es ihm schmeckt. Ich selbst liebe meine Soßen, meine Lasagne,… Kann ich also gut kochen? Vermutlich alltags-tauglich.
  24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten? Vermutlich alle ein wenig, oder aber der April, denn der macht ja bekanntlich was er will.
  25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? Überhaupt nichts? ich weiß gar nicht wie das geht.
  26. Warst du ein glückliches Kind? Mehr oder weniger. Ich habe unter der unglücklichen Ehe meiner Mutter mit ihrem jähzornigen Mann gelitten, aber sonst war ich eher glücklich.
  27. Kaufst du oft Blumen? Nein, weil sie so schnell verwelken. Ich bin eher der Topfpflanzen-Typ.
  28. Welchen Traum hast du? Glück,Frieden,Gesundheit
  29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt? Von Geburt bis jetzt? Es müsste jetzt die siebte Wohnung sein.
  30. Welches Laster hast du? Internet
  31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen? Buch habe ich schon länger keines mehr gelesen. Ich lese Online viel religiöses.
  32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst? Weil sie praktisch ist und ich sie mag.
  33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig? Mehr oder weniger. Nicht so sehr wie viele andere, aber länger als ein paar Stunden ohne, ist dann doch hart.
  34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto? Es reicht für diesen Monat- wenn ich auf Extras verzichte.
  35. In welchen Laden gehst du gern? Kommt darauf an, was ich brauche. Lidl war zuletzt mein Hauptanlaufpunkt, aber auch andere.
  36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? Ich gehe nie in Kneipen. Selten mal in einen Biergarten, ein Café oder ähnliches. Dort trinke ich meistens einen Cappuccino oder eine Zitronenlimo. Bei meinem Lieblingsinder muss es ein Mango Lassi sein.
  37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? Ja eigentlich schon. Manchmal geh ich eher.
  38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit? Am liebsten mit einer eigenen Wohngruppe für erwachsene Rollifahrer.
  39. Willst du immer gewinnen? Nein, nicht unbedingt.
  40. Gehst du in die Kirche? Nein, aber in die Moschee.

Das war es für dieses Mal.

Veröffentlicht in Blogparade, Menschen

Blogparade: Integration von Menschen mit Behinderung

Ich bin wieder da. Nach Monaten der Abwesenheit zieht es mich zurück zum Blog. Einiges will und muss ich noch nacharbeiten. Dazu gehört die Fortsetzung der Afghanischen Verlobung, denn mittlerweile ist das Paar verheiratet. Auch die Familie möchte ich noch fertig vorstellen. Und insgesamt möchte ich wieder aktiv den Blog füllen.

Beginnen aber werde ich mit einer Blogparade von Chaoshep.

Chaoshep und ich habe einiges gemeinsam wie ich beim stöbern im/auf dem Blog feststellen musste. Ich bin weder Reiterin, noch Heilerziehungspflegerin, aber auch ich arbeite in einer Einrichtung für Behinderte und Chaos ist, so glaube ich, ein Begriff der beruflich wie Privat fester Bestandteil ist.

Das Thema Integration ist ja generell ein Thema hier bei mir, aber diesmal geht es insbesondere um Behinderte. Also quasi um unsere berufliche Klientel.

Chaoshep/Fräulein_ich schreibt von einem Gespräch mit einem Bewohner, der meinte, dass Integration damit beginnt, das nicht mehr von Menschen mit Behinderung gesprochen wird. Vor vielleicht zwei Wochen führte ich ebenfalls so ein Gespräch und auch der Bewohner mit dem ich sprach äußerte sich so.

Nun ist das alles andere als einfach das so umzusetzen. Insbesondere dann wenn es nicht damit getan ist die Behinderung auszublenden.

Ein Beispiel: Da ist dieser 16jährige Rollifahrer. Auf Grund seiner Behinderung kann er nicht gehen und nur sehr kurz mit sehr viel Hilfe stehen. Seine Familie wohnt in einer viel zu kleinen Wohnung im 5.Stock ohne Aufzug. So muss der Vater Kind und Rollstuhl jedes Mal in die Wohnung schaffen. Es ist nicht genug eine Wohnung im Erdgeschoss zu suchen oder eine mit Aufzug, sondern es muss auch eine mit Fluren die breit genug für einen Rolli sind sein. Es muss eine sein mit einem Bad das die Möglichkeit bietet den größer und älter werdenden Jungen in die Badewanne oder unter die Dusche zu bekommen, ohne das der Vater schleppen muss. Es muss eine sein die einem Vermieter gehört, den es nicht stört, das die Familie aus Russland stammt und drei Behinderte Familienmitglieder hat.

Wie erfolglos Integration hier ist sieht man daran, dass die Familie selbst mit Hilfe des Wohnungsamtes keine Wohnung bekommt, obwohl der Vermieter „nur“ zwischen drei Interessenten wählen kann/darf. Und das seit Jahren.

Anderes Beispiel: Es ist nun nicht so, dass jeder der in einer Einrichtung arbeitet, so denkt und handelt, wie man es erwarten sollte oder würde.  Bei meinem Chef z.B. ärgert mich das er A sagt, aber B macht. Nicht immer- er kann sehr konsequent sein, aber speziell bei diesem Beispiel ist er eben nicht wie erwartet. Wir haben einen Bewohner, 19 Jahre, der im nächsten Sommer ausziehen muss.

Nun habe ich mit dem Chef schon vor ein paar Monaten gesprochen und er meinte selbst, das dieser Bewohner in den 1. Arbeitsmarkt gehört und nicht in eine Behindertenwerkstatt. Das er eine eigene Wohnung mit Pflegedienst haben sollte. Nun, wo es in die heiße Phase der Suche geht, sieht das ganz anders aus. Kein Versuch einen Ausbildungsplatz zu suchen, bzw. bei der Suche zu helfen. Kein Versuch ihm zu helfen eine Wohnmöglichkeit nach seinen Wünschen zu suchen. Dafür aber hat er bereits den Anmeldebogen für eine andere Einrichtung ausgefüllt, die Wohnen & Arbeiten (Behindertenwerkstatt) gleichzeitig bietet. Eben das, was zu diesem jungen Mann nicht passt und was dieser auch auf keinen Fall will. Von einer Einrichtung in eine andere. Abgeschoben und ausgegrenzt.

Nun weiß der Chef nicht, was ich weiß. Nämlich das der junge Mann schon länger einen Nebenjob hat und ca. 2x pro Monat Samstags in einem großen bekannten Elektronikladen arbeitet. Sein Chef dort tut mehr für die Integration als mein Chef und das ist wirklich traurig. Es zeigt aber gleichzeitig das alles eine Frage der Bereitschaft und des Willens ist. Fehlt noch die Wohnung. Daran arbeite ich jetzt mit ihm. Und ich hoffe, dass wir auch da etwas erreichen.

Nun hatte ich bei meinem ersten Beispiel bereits das Thema geeignete Wohnung angesprochen. Noch einmal: Die Familie einer weiteren Bewohnerin baut jetzt selbst ein Haus für sich. In diesem Haus wird es möglich sein mit dem Rollstuhl alle Räume zu erreichen und sich frei zu bewegen. Denn etwas derartiges haben auch sie bei ihrer langjährigen Wohnungssuche bisher nicht bekommen.

Integration ist eine Sache, bei der alle mit anpacken müssen. Vermieter, Passanten, Fahrgäste, Nachbarn, Arbeitgeber, Kollegen,… Jeder kann seinen Beitrag leisten und helfen. Nein, es ist nicht notwendig jedem Rollifahrer unbedingt in die Bahn zu helfen- es sei denn, er schafft es nicht allein. Aber man kann auch anders helfen und da bring ich nun mein letztes Beispiel für heute:

Volle U-Bahn. Eine Rollifahrerin steht dort. Die Bahn wird immer voller. Die Menschen vor ihr drängeln immer mehr, stehen mit dem Rücken zu ihr, sitzen fast auf ihrem Schoss. Panik macht sich bei ihr bemerkbar. Von draußen drängeln die Leute und murren, weil nach ihrer Meinung da hinten noch Platz für mindestens zwei Leute wäre. Keiner sagt: „Stop, hier steht ein Rollstuhl“,  keiner entschuldigt sich für das ständige stoßen gegen den Rollstuhl und ihre Füße. Niemand achtet auf den panischen Ausdruck in ihrem Gesicht.

 

 

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Ich packe meinen Koffer

Auf Moms Favorites and more läuft bereits seit Juni und bis September eine Urlaubs-Blogparade.

Bei uns steht der Urlaub vor der Tür und wir denken bereits über den nächsten nach. Ein bisschen früh? Vielleicht. Aber es muss viel bedacht werden.

  • Was muss unbedingt mit in den Koffer?

Badesachen, Unterwäsche, T-Shirts, kurze Hosen, Badeschuhe für die Jungs. Mein Mann nimmt nur Unterwäsche mit und ich brauche zusätzlich meine Blusen, Hosen, Kopftücher.

  • Ein Urlaubsbegleiter, den ihr anderen Eltern, absolut empfehlen könnt: Die beste Sonnencreme, das lustige Spiel gegen Langeweile bei Regenwetter, eure Lieblingslektüre für entspannte Momente im Strandkorb, o.ä.

Wenn wir mit dem Zug zum Flughafen müssen sind Kinderfilme auf dem Tablet eine gute Sache. Ansonsten ist ein Uno-Kartenspiel immer ein großer Spaß.

  • Wie packt ihr? Unkontrolliert am Abend zu vor, so nach dem Motto, was wir nicht haben, kaufen wir vor Ort, oder ganz strukturiert mit Packlisten.

Da nicht viel gebraucht wird können wir alles ungefähr zwei bis drei tage vorher einpacken, noch mal überprüfen- Fertig!

  • Hat sich eure Art zu reisen verändert seit ihr Kinder habt?

Ja, auf jeden Fall. Früher waren weder mein Mann noch ich großartig unterwegs. Aber durch die Kinder hat sich das geändert.

  • Wohin geht es in diesem Jahr?

flag-2303795_640Nach Marokko

  • Fahrt ihr jedes Jahr woanders hin oder habt ihr einen Ort an dem immer wieder gerne seid? Warum fahrt ihr dort gerne hin und was wird dort für Kinder geboten?

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Färberviertel, Fez

Jedes Jahr steht Marokko auf dem Plan, denn dort leben die Großeltern, Onkel und Tanten der Kinder und daher ist jedes Jahr Urlaubszeit gleichzeitig Besuchszeit. Einen mindestens zweiwöchigen Aufenthalt am Meer gibt es dazu. Ansonsten kann niemandem wirklich langweilig werden. Die Jungs kicken unten vorm Haus mit Nachbarskindern und für alle anderen gibt es eben das Erwachsenenprogramm: Spaziergänge, Besuche, Foto-Touren, Shopping…

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Fez

Die Mädchen sind inzwischen alt genug auch eigenen Touren zu machen. Die SML fährt daher immer wieder Mal nach Italien weil eine langjährige Freundin dort lebt und arbeitet und die Tänzerin macht gerne mal so eine Städtetour für bis zu drei Tagen.

Last but not least gibt es auch noch unsere traditionelle Regensburg-Tour jedes Jahr. Das ist zwar nur ein Tagesausflug aber für uns immer wichtig gewesen.

  • Ihr wart schon im Urlaub? Erzählt mir davon! Was war schön, was optimierungsbedürftig.

Dieses Jahr noch nichtOLYMPUS DIGITAL CAMERA

  • Habt ihr ein Lieblingssouvenir aus eurem letzten Urlaub?

Vom Regensburg-Ausflug gibt es jedes Jahr ein Foto und generell machen wir halt immer gern Fotos. Aber sonst sind wir nicht so die Souvenirjäger.

 

 

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Discounter oder doch Supermarkt

Bei Silly von Pferdig unterwegs läuft eine Blogparade zum Thema.

Discounter oder Supermarkt? Wo liegt eigentlich der Unterschied?

Discounter haben mehr Handelsmarken also NoName Produkte die natürlich billiger sind als die Marken, denn die lassen sich gern auch ihren Namen bezahlen und nicht nur das Produkt. Es gibt weniger Sortimentsauswahl, also statt drei Produkte einer Sache nur eine. Aktionsprodukte die billiger sind als in anderen Läden, wie PC´s, Kleidung ect. Oft keine Drogerieartikel. Sparsame Laden-Ausstattung (z.B. Hinweisschilder,Paletten statt Regale).

Zu den Discountern gehören Penny, Aldi, Lidl,Norma,TEDI und Netto.

Der Supermarkt ist also quasi das Gegenteil. Auswahl, alles ordentlich in Regalen verräumt, mit vielen Schildchen, Marke neben NoName, Wahlmöglichkeiten.

Supermärkte, das sind Edeka, REWE, Kaufland.

Soweit-so klar? Aber:

  • Lidl und Kaufland gehören der Schwarz-Gruppe.
  • Netto gehört zu Edeka,Tengelmann-Geschäfte wurde vor kurzem von denen aufgekauft
  • Penny gehört zu REWE

Insgesamt ist also nicht so viel Auswahl wie man Anfangs glaubt.

Silly´s Fragen:

  • Sind Produkte aus dem Discounter so viel schlechter?
  • Sind Billigprodukte zwingend schlechter als teure?

Wie definiert man schlecht? Natürlich wollen die Unternehmen Gewinn machen und verdienen. An billigen Produkten ebenso wie an teuren, also muss der billige Preis einen Ausgleich haben. Die einfache Ladenausstattung, NoName Produkte, teilweise auch die Gehälter der Mitarbeiter machen sicherlich einiges Wett aber bestimmt nicht alles. Immer höhere Konzentration auf viele Märkte weniger Unternehmen und das immer weiter voranschreiten des Aufkaufens kleiner regionaler Geschäfte führt sicher nicht zur Beendung der Habgier von Unternehmen. Klar wird auch billig produziert und billiges Material verkauft. Ob das nun Lebensmittel voller Chemikalien sind oder Erdbeer-Joghurt in dem nicht mal ein Hauch von Erdbeere zu finden ist. Ob man selbst einen solchen Joghurt als schlecht empfindet entscheidet letztlich der Verbraucher, also jeder einzelne mit seinem Kaufverhalten. Wem Aussehen und Geschmack mehr interessiert als Inhalt findet vieles sicher nicht schlecht.

Das wir überhaupt in solchen Geschäften kaufen liegt auch daran, dass auch diese Geschäfte z.B. immer mehr auf Bio-Produkte setzen. Bio-Läden lassen sich diese meist teurer bezahlen und nicht alles was diese Läden, aber auch die Supermärkte, anbieten macht wirklich Sinn. Bio-Kiwi aus Neuseeland, Bio-Mango aus Burkino Faso?Der Transport und die frühe Ernte zerstören den Vorteil vom Verzicht auf chemische Düngemittel. Reden wir lieber nicht über die Verpackungen. Und leider werden Bio-Hersteller i.d.R. nur einmal im Jahr angekündigt kontrolliert. Ich vertraue nicht darauf dass alle ehrlich sind und wirklich den ohnehin nicht sehr konsequenten Richtlinien entsprechend produzieren. Schön, wenn das Grundwasser beim Bio-Anbau weniger belastet wird, aber wenn mehr Wasser verwendet wird, als beim „normalen“ Anbau ist der Nutzen zumindest fraglich.

  • Greift ihr auf Hausmarken wie z.B. Ja! oder TIP zurück? Warum? Warum nicht?

Ja, mach ich schon. Nicht immer aber hin und wieder. Manche Dinge akzeptiere ich auch von Hausmarken, schon deshalb, weil das Fehlen der Marke nicht bedeutet dass das Produkt von einer anderen Firma hergestellt wurde als der Markenfirma. Das diese Firmen viel Umsatz mit NoName-Produkten machen ist eigentlich schon ein alter Hut. Das ab und an die Zutaten etwas abweichen kann vorkommen aber da gibt es die Zutatenlisten die bei Vergleichen helfen.

  • Was für Ansprüche stellt ihr an den Supermarkt eures Vertrauens?

Vertrauen… so würde ich das nicht unbedingt nennen. Wir müssen einkaufen da wir in der Stadt leben und ich nicht einmal einen Balkon habe, geschweige denn einen Garten der es mir erlauben würde selbst einen Teil unseres Bedarfes zu decken. Und ich mache schon viel selbst. Mein Anspruch ist daher hauptsächlich die Entfernung, denn für eine Familie kauft man mehr als nur für 1-2 Personen. Und das will alles transportiert werden. Ich bin nie mit dem Auto unterwegs, also zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist mein Hauptkriterium.

  • Warum kauft ihr genau in DIESEM Laden ein? (Große Auswahl, Nette Verkäufer, gute Kundenbetreuung, Produkte die ihr besonders gerne mögt, Aufmachung des Ladens usw.)

DIESEN Laden gibt es nicht. Ich bevorzuge Geschäfte in denen ich durch die Gänge komme. Neulich kam ich in einen dort fuhr eine Mitarbeiterin mit der Wischmaschine durch die engen Gänge und die übrigen Gänge waren mit Palettenwagen so zugestellt, dass ich mich seitlich daran vorbei quetschen musste um an die Ware zu kommen. So etwas brauche ich mittags um halb 12 nicht.

Natürlich gehe ich gern dorthin wo ich im Sortiment das finde was ich möchte und gerne mag und nette Angestellte sind auch was tolles. Allerdings haben wir bis auf wenige Ausnahmen damit hier keine Probleme. Fast alle sind sehr freundlich. Ausnahmen bleiben nie lange, da scheinen die Geschäfte drauf zu achten. Die Ausstattung interessiert mich eher weniger.

  • Habt ihr bestimmte Lieblingsprodukte?

Klar, wer hat die nicht? Ich kaufe z.B. gern den 1kg Eimer Weideglück Landjoghurt. Den gibt es von 0,1 % Fett bis Sahnejoghurt mit 10%. Und weil da gleich 1kg in einem Eimer ist, habe ich nicht viele kleine Becher und man kann die Eimer wunderbar für alles mögliche verwenden. Zum Beispiel für kleinere Teile von Spielsachen, Puzzleteile oder man kann sie dekorieren und als Windlicht benutzen, als Tischmülleimer usw.

  • Habt ihr einen bestimmten Laden in dem ihr einkaufen geht oder mehrere? Teilt ihr es je nach Produkten vielleicht sogar auf?

Wir teilen auf. Das ist notwendig. Aus religiösen Gründen verzichten wir auf Schwein und Alkohol und leider sind diese beiden Zutaten bei der Verarbeitung sehr beliebt. Egal ob Süßkram, Käse, Saft oder Brot. Schwein und Alkohol wird immer gern verwendet.  Selbst der Aufdruck „vegan“ schützt nicht vor Schwein, weil Rohstoffe verwendet werden dürfen, die vorab damit hergestellt wurden. Daher wird bei uns ausgewählt, was in welchem Geschäft gekauft wird. Alle 14 Tage gibt es bei uns einen Großeinkauf beim „Türken“ unseres Vertrauens. Der Discounter taugt für Toilettenpapier,Trockenwaren wie Nudeln,Reis und Co. und in der Obst und Gemüseabteilung schaue ich gern, einige Käseprodukte, Gewürze. Ich wähle aus.

Der Supermarkt bietet mir den Joghurt, und alles was ich im Discounter nicht gefunden habe.

Der „Türke“ versorgt uns mit allem was ich wegen der Inhaltsstoffe nicht in diesen Geschäften kaufe.

  • Oder habt ihr überhaupt einen „Lieblingsladen“?

Sagen wir Lieblingsfiliale. Ich gehe bevorzugt in die größeren Filialen weil dort mehr Platz ist, was besseres Durchkommen aber auch mehr Sortiment bedeutet. Das gilt für alle Geschäfte.

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Nacktes Überleben

Die Klabauterfrau hat zur Blogparade aufgerufen. Ideengeber ist eine Serie im Fernsehen bei der sich vor laufender Kamera mal wieder Leute einem sinnfreien Experiment hingeben. Das Thema selbst ist allerdings interessant: Minimalismus

Was wäre euch wichtig zum Leben?  Auf was könntet ihr verzichten?

Wäre absoluter Minimalismus etwas für euch?

Das „Spiel“ funktioniert folgendermaßen: keine Familie, keine Haustiere. Die gesamte Habe befindet sich in einem Container draußen und 30 Tage lang darf man täglich eine Sache holen. Und wie bei diesem Sendeformat nicht anders zu erwarten beginnt man die erste Nacht nackt schlafend. Im Winter. Wie also würdrobe-951477_640en meine 30 Tage ablaufen?

Nächtigen würde ich wohl in der Badewanne und mir am 1. Tag einen Bademantel holen. Der ist bequem und flexibel als Kleidungsstück oder nach dem Duschen zum Abtrocknen geeignet.

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Am 2. Tag hätte ich gern etwas gegen die Langeweile und daher hole ich meinen Strickkorb mit Nadeln, Wolle und Strickheften. Damit kann ich mir dann Socken stricken.

Am 3. Tag brauche ich meine Lesebrille, denn auf Dauer wird das mit den kleinen Buchstaben, Maschen ect. ohne Brille nichts.

Am 4. Tag hole ich mir als Alternative zum Stricken eine Kiste mit note-1574664_640Schreibutensilien: Zettel und Stift. Briefe, Tagebuch oder einfach zeichnen wäre dann schon akzeptabel.

chair-1969760_640Am 5. Tag würde ich mir wohl einen Stuhl oder eine Kiste holen, denn immer nur auf dem Badewannenrand, der Toilette oder dem Boden sitzen ist dauerhaft wohl nicht so mein Favorit.teabag-550645_640

Am 6. Tag hätte ich gern eine Kiste mit Tee. Ich hoffe doch dass es heißes Wasser aus den Armaturen gibt.

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Sollte keine Tasse oder etwas ähnliches rum stehen, hole ich mir etwas entsprechendes am 7. Tag.

Am 8.Tag hole ich mir dann aber doch so etwas wie Unterwäsche, falls ich bis dahin keine gestrickt habe. Schließlich muss auch der Bademantel mal gewaschen werden.trousers-362781_640

swiss-army-knife-572667_640Am 9. Tag hätte ich gern ein Messer, am besten so ein Schweizer Teil. Das ist für alles mögliche zu nutzen. Egal ob Nägel schneiden oder Wollfäden. Oder… ach wer weiß, was mir so einfällt.

Eigentlich bin ich jetzt ganz gut ausgestattet und könnte, sofern es Essen und Trinken so gibt gut (über)leben. Ab hier wäre jetzt Bequemlichkeit und Luxus angesagt. Kurz: Dinge die man nicht wirklich braucht.solid-2113987_640

Am 10. Tag hole ich mir dann also einen Tisch. Dann kann ich künftig dort essen, stricken, schreiben,…

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Am 11. Tag mag ich meine Kuschelbettdecke haben. Immerhin ist Winter und selbst eine gestrickte Decke wird mal gewaschen.mattress-2029190_640

 

Am 12. Tag hole ich mir dann eine Matratze dazu, einfach um mal bequem zu schlafen.

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Am 13. Tag hätte ich dann gerne noch ein Kissen. Das ist bestimmt sehr erholsam nach zwei Wochen.

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Am 14. Tag hole ich mir dann vielleicht meinen EBook-Reader mit Ladekabel. Dann kann ich mal meine ganze SUB-Liste in Angriff nehmen.

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Am 15. Tag möchte ich nicht mehr nur in selbstgestrickten Socken laufen. Ich mag Hausschuhe und hätte daher gern ein paar bequeme Latschen.

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Jetzt wird es Zeit sich ein paar Dinge zu erleichtern. Daher würde ich mir am 16. Tag ein Kehrset holen. Ist auch besser für den Rücken.trash-can-23640_640

 

Weil das Kehrset allein noch nicht reicht, wird es am 17. Tag Zeit für einen Mülleimer.

 

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Der 18. Tag verschafft mir eine Lampe. Der Winter ist ja doch oft düster und besser für die Augen ist es auf jeden Fall wenn man nicht im Halbdunkel, liest, strickt, schreibt.flowerpot-148267_640

 

Sollten meine Pflanzen im Container bis jetzt überlebt haben, wird es Zeit sie am 19. Tag in die Wohnung zu holen. Die bringen etwas Leben und Farbe in die Wohnung.

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Am 20. Tag muss ich schon lange darüber nachdenken was ich mir noch holen könnte. Ich denke es wird der Wasserkocher damit das Wasser für den Tee wirklich gekocht ist.

 

Am 21.Tag brauche ich womöglich Nachschub an Wolle, Tee oder Schreibkram.
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Am 22. Tag würde ich mir wahrscheinlich das Zähneputzen mit den entsprechenden Materialien erleichtern.

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Ab jetzt wird es wirklich schwer. Was sollte ich mir noch holen? Vielleicht Duschgel und Shampoo, einen Wischmop, einen Laptop. Ich denke, ich werde einfach die letzten Tage genießen.

Klar, als Gedanken-Experiment  ohne Familie, nur ich allein, wäre das nicht übel. Ich brauch nicht viel, aber die soziale Komponente fehlt und irgendwann ist Einsamkeit nicht mehr positive Erholung. Ich brauche meine Familie und die brauchen Dinge und Minimal ist das schnell kaum noch vorhanden.

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25 Gründe für einen Trotzanfall

Ich habe mich heute mal dem Bloghopping hingegeben und dabei eine interessante Blogparade zum Thema Trotzanfälle bei Hallo liebe Wolke entdeckt, die so einige Erinnerungen geweckt hat.

Nun sind meine zwar prinzipiell aus dem Trotzalter raus, aber sich über das eine oder andere ärgern, auch wütend werden geht immer. Selbst bei Erwachsenen.

Beim lesen der Aufzählungen fiel mir jene erste wirklich heftige Episode mit meiner damals etwa 2 jährigen ein, die heute mit 19 keine Erinnerung mehr daran hat, aber immer herzlich darüber lacht wenn die Erzählung davon mal wieder als Inside-Joke durch die Wohnung geistert.

Damals jedenfalls war ich dankbar dass die Menschen, dort wo wir wohnten mit stoischer Gelassenheit den Trotzanfall meiner Tochter ignorierten und mir Sprüche, wie „Wenn das mein Kind wäre, hätte ich ihr schon den Po versohlt“ oder ähnliches ersparten. Das gab mir die Möglichkeit mit nach außen vorgetäuschter Gelassenheit darüber nach zu denken wie ich, möglichst pädagogisch wertvoll und psychologisch untadelig, mein Kind dazu bringen könnte sich jetzt gefälligst mal nett und friedlich zu verhalten wie man sich das von einem Kind wünscht.

Ehrlich gesagt fiel mir nichts ein, als es mit Erpressung und Drohung zu versuchen. „Ich gehe jetzt und entweder kommst du mit oder du bleibst hier allein“. Selbst das hat nicht funktioniert. Das Kind ignorierte mich. Gut das Zweijährige noch nicht all zu groß und all zu schwer sind. Also hab ich sie mir gepackt, auf den Arm genommen und sie weg geschleppt. Pädagogik und Psychologie haben Zeit und sind geduldig.

Damals ging es darum, dass unser Einkauf erledigt war und ich nun mit dem Einkaufswagen zur Kasse wollte. Meine Tochter hingegen hatte nach 30 Minuten immer noch nicht lange genug das Spielzeugregal begutachtet und egal wie viele Minuten ich ihr noch gab und auch ein Pixibuch brachten sie nicht dazu ihre Betrachtung zu beenden. Argumente wie „Nächstes Mal kannst du wieder schauen“, „Es ist schon spät. Wir müssen jetzt nach Hause“, “ Du brauchst eine neue Windel, deine läuft gleich aus“ usw interessierten sie schlicht nicht. Vermutlich hätte sie vor dem Regal gestanden bis sie irgendwann eingeschlafen wäre, aber freiwillig weg gehen? Nein.

Nun, Jahre später und drei Kinder weiter hat sich die Palette an Möglichkeiten Kinder zum wüten zu bringen mächtig erweitert. Dazu gehört:

  1. Wir haben gerade gegessen und ich will beim Bäcker keine Brötchen kaufen
  2. Bei Schnee und Eis möchte ich nicht zum Spielplatz
  3. 4°C ist zu kalt um ohne Jacke raus zu gehen
  4. Das Fahrrad ist kaputt
  5. Im Sommer darf man nicht mit gefütterten Winterstiefeln zum Kindergarten
  6. Die Schuhe haben keinen Klettverschluss
  7. Wir haben keine Pizza
  8. Zum Frühstück gibt es keine Pizza
  9. Zum Frühstück gibt es kein Eis
  10. Bei strömenden Regen muss das Fahrrad zu Hause bleiben
  11. Ich habe statt Lasagne Kartoffeln mit Gemüse gekocht
  12. Die Erdnüsse sind leer
  13. Der große Bruder will nicht mitspielen
  14. Der Bruder möchte etwas anderes spielen
  15. Ich kenne das Lied nicht was aktuell im Kindergarten gesungen wird
  16. Ich weiß nicht was mein Sohn meint
  17. Ich habe die falsche Kleidung raus gelegt
  18. Dasselbe T-Shirt hat ein anderer Junge im Kindergarten
  19. Ich habe vergessen Socken raus zu legen
  20. Die Hose hat einen Knopf
  21. Der Reißverschluss klemmt
  22. Zu den Nudeln gibt es weder Spinat noch Tomatensoße und der Ketchup ist leer
  23. Ich habe den falschen Ketchup gekauft
  24. Es gibt keine eckigen Corn Flakes
  25. Ich verlange nach dem abendlichen Tee trinken noch einen Toilettenbesuch vor dem Schlafen gehen

Zu diesen 25 guten Gründen könnte ich locker noch einige zufügen. Der Klassiker ist auf jeden Fall das falsche Obst daheim oder die geschlossene Eisdiele im Winter. Und gekochtes Gemüse ist sowieso immer falsch. Es sei denn, es ist Brokkoli oder Spinat.