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New World

Mal wieder eine Blogparade. Robert von Wicca Secret fragt wie die Welt unserer Meinung nach aussehen sollte.

Natürlich hat da jeder seine eigenen Vorstellungen und ich glaube dass genau da ein Problem liegt. Eine Welt wie ich sie gern hätte ist auf mich zugeschnitten- nicht unbedingt auf andere. Also im Grunde wäre alles wie es jetzt ist. Egoismus, Neid, Gier,… Das was diese Welt zu dem Ort gemacht hat, der er ist weshalb wir uns etwas besseres, neues wünschen. Es wäre wohl sinnvoller uns den besseren Menschen vorzustellen, denn der könnte eine bessere Welt schaffen und erhalten. Charakter muss mehr wert sein als Aussehen.

Die bessere Welt ist für mich also vor allem mit Menschen verbunden, die nicht so weitermachen wie wir es tun. Schon meine Mutter meinte immer das wir in einer Ellenbogengesellschaft leben. Das ist jedoch schon an die 40 Jahre her und ich würde nicht behaupten das die Situation sich verbessert hat. Im Gegenteil.

Viele Menschen meinen, unsere Parteienlandschaft wäre notwendig für die Demokratie. Realistisch betrachtet entscheidet eine Minderheit darüber welche Partei die Regierung übernimmt, weil die Mehrheit sich nur in einem Punkt einig ist: Genau diese Partei soll es nicht machen! In meiner besseren Welt wählen wir keine Partei. Da Politiker aus gutem Grund Volksvertreter genannt werden sollten sie sich für das Amt das sie haben möchten beim Volk bewerben. Populistisches Geschwätz ist dabei aber absolut tabu. Es zählen Kenntnisse, Erfolge, klare Vorstellungen und umsetztbare Pläne. Politiker wären verpflichtet nicht nur nach Wirtschaftswachstum zu brüllen, sondern auch klar zu sagen welche Konsequenzen für Lebewesen und Umwelt ihre Pläne haben.

Der Spruch „Geld regiert die Welt“ wird ungültig denn Geld verliert seinen Status. Börse und Kapitalanlagen brauchen wir nicht mehr. Grundsätzlich sollte Handel mehr über Tauschen und weniger über Kaufen stattfinden.

Ich wünsche mir eine Welt in der Familie wieder etwas Wert ist, wo Eltern sich gern um ihre Kinder kümmern statt diese möglichst schnell in Fremdbetreuung abzugeben. Kinder sollten wieder in Großfamilien aufwachsen können und voneinander und miteinander lernen.

Die Schulpflicht wird durch eine Bildungspflicht abgelöst. Wie die Kinder lernen hängt von ihnen selbst ab. Allein, in kleinen Gruppen, ab 8 Uhr oder lieber erst ab 10 Uhr? Menschen sind unterschiedlich und das sollte sich auch in den Konzepten zeigen.

Natürlich gibt es einige Dinge die alle Kinder lernen müssen wie Rechnen, lesen und schreiben, aber danach können die Kinder Fächer nach Interesse und Talent wählen. Darüber hinaus wird Wert auf Allgemeinbildung gelegt. Sprachen spielen eine wichtige Rolle. Praxis ist höher zu bewerten als Theorie.

Zeugnisse und Zertifikate sind nur noch zweitrangig. Es zählen Interesse und Fähigkeiten.

Öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder werden bevorzugt. Autos sind hauptsächlich für jene die sie berufsbedingt benötigen wie Rettungskräfte, Transportunternehmen und ansonsten sind sie zum Mieten und Teilen aber nicht für private Personen als Eigentum.

Recycling und Second Hand wird Standard und Neuanschaffung tritt in den Hintergrund. Die Menschen lernen Bescheidenheit und auch Geduld. Die Konsumgesellschaft ist keine Option.

Es gibt keine Visa und Reisebeschränkungen mehr. Jeder kann reisen und leben wo er möchte, dort lernen und arbeiten wo es ihm gefällt oder seine Fähigkeiten gebraucht werden. Das dürfte hoffentlich auch ein wirksames Mittel gegen den ekelhaften Rassismus sein.

Bei Nahrungsmitteln wird auf Regional gesetzt und weniger auf International. Auch wenn dann vieles nur noch im Ursprungsland zu haben ist.

Umweltschutz wird nicht auf die leichte Schulter genommen. Vor allem aber liegt die Macht nicht mehr in den Händen von großen Firmen und Konzernen die auf ihren Vorteil bedacht sind.

Hab ich was vergessen? Wahrscheinlich, aber ich denke das sind schon mal viele wichtige Punkte.

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Blogparade: Miteinander leben

Nachdem ich in letzter Zeit hauptsächlich den 1000 Fragen an mich selbst nachgegangen bin, möchte ich mich mal wieder an einer Blogparade beteiligen, die ich zufällig entdeckt habe. Das Thema beschäftigt mich seit kurzem und da kommt mir diese Parade sehr gelegen.

Martina von Jolinas Welt und Lilli von Mit Kindern glauben haben gemeinsam die Blogparade Miteinander leben gestartet.

Die Blogparade soll Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen die Möglichkeit bieten Wünsche und Bedürfnisse zu äußern. Da bin ich gleich wieder bei meinem Fußballer. Über ihn hatte ich schon einmal einen Beitrag für die Blogparade „Ich bin anders und das ist gut so“ verfasst. Die ist nun schon zwei Jahre her, aber er ist eben immer noch anders.

Mein Fußballer mag nicht mehr gern zum Fußball-Training gehen. Immer häufiger gibt es Tränen. Ein Junge aus der Mannschaft, aber nicht er allein, verspotten ihn. Ich spüre meinen Ärger über diese Jungs, dabei hat vermutlich denen nur niemand erklärt warum Fußball ein Teamsport ist und was das bedeutet. Manche Erwachsene haben auch nie gelernt was Team bedeutet, aber nun gut. Eigentlich sind es die Eltern, die hier ihren Kindern etwas erklären sollten und da ist da der Trainer, der seine Mannschaft zusammenschweißen sollte.

Ich habe meinen vier Kindern frühzeitig erklärt, dass man andere nicht verspottet, auslacht oder ausgrenzt. Leider ist das nicht die Norm. Aber wie sollen wir denn miteinander leben wenn wir uns nur damit beschäftigen bei den anderen Dinge zu finden die uns nicht gefallen? Gemeinsam könnte man Defizite ausgleichen, Schwierigkeiten überwinden. Wenn jeder nur seins macht kommt keiner wirklich weit.

Ich möchte gar nicht behaupten, das der Trainer sich nicht bemüht, aber er ist halt Vater mit Wochenendkurs zum Trainer. Keine spezielle Ausbildung und er ist der dritte Trainer für unseren Fußballer, aber der erste, der ihn wirklich trainiert und bewusst die Herausforderung angenommen hat. Wunder entstehen daraus nicht. Aber mein Fußballer macht Fortschritte, allerdings langsamer als die anderen und die Dinge die er nicht versteht machen ihm zu schaffen. Da sagt der Trainer zu ihm er soll auf seine Position gehen, hinterher brüllt er ihn an weil er nicht zum Ball gelaufen ist. Ja was denn jetzt?

Mein Fußballer besucht eine Förderschule. Das ist gut so. Auf einer normalen Schule hätte er wohl ähnliche Probleme wie beim Fußballverein. Die Kinder die nicht „besonders“ sind und deswegen nicht verstehen und natürlich die Lehrer die eben nur „normale“ Lehrkräfte sind und nicht speziell geschult. Für meinen Fußballer ist es normal das er sich im Unterricht Kopfhörer aufsetzt wenn ihm die Geräusche zu viel werden und er eine Aufgabe erledigen soll. Kann er nicht länger still sitzen holt er sich ein Balance-Kissen oder den großen Gymnastikball. In der „Normalschule“ wird einem geraten sich Ritalin verschreiben zu lassen. Ruhigstellen statt Helfen lautet die Devise.

Im Grunde genommen wäre es klasse wenn Inklusion nicht nur Theorie wäre. Wenn Vereine ,Schulen etc. von Anfang an für alle Kinder, Jugendliche,Erwachsene gedacht wären. Es gibt Integrationskindergärten in denen dieses Miteinander statt findet, aber das ist immer noch Ausnahme und nach dem Kindergarten gehen alle wieder getrennte Wege. Warum nicht weiter zusammen bleiben? Warum werden Schulklassen nicht mit einer „Normalkraft“ und einer sonderpädagogischen Lehrkraft ausgestattet, die Hand in Hand zusammen arbeiten? Warum können Sportvereine dieses Miteinander nicht bringen? Warum gehen Lehrer, Trainer, Erzieher nicht zu Fortbildungen die ihnen Wege aufzeigen?

Wir, die wir in diesem Bereich arbeiten, werden regelmäßig zu Fortbildungen geschickt. Hilfsmittel-Schulung, damit wir wissen wie welcher Lifter funktioniert, das Pflegebett usw., Medikamenten-Schulung damit wir alles korrekt lagern, wissen welche Tabletten man zerteilen darf und welche nicht, Wechselwirkungen, ect., Hygiene-Schulung, Pflege-Schulung, und nicht zuletzt all jene Schulungen die Themen behandeln mit denen man in der Arbeit so konfrontiert wird oder werden kann.: Sexualität, Tod und Sterbebegleitung, Trauer, aber auch die unterschiedlichen Handicaps, Förder- und Hilfsmöglichkeiten. Natürlich nützt das alles wenig wenn man allein da steht und mehr als zwei Hände bräuchte oder sich gleichzeitig an mehr als einem Ort aufhalten müsste. Der Fachkräftemangel greift weiter um sich. Womöglich wird man über kurz oder lang Einrichtungen schließen und die Bewohner in die „Normalwelt“integrieren müssen und ich hoffe das es wirklich auf Inklusion hinausläuft und nicht auf Sterbehilfe und Lagerhaltung.

Im Grunde kann ich Dankbar sein, dass mein Fußballer ein „Läufer“ ist. Wäre es anders, wären da noch ganz andere Probleme. Nehmen wir den Kindergarten dessen Außengelände eindeutig nicht für Rollstühle gedacht ist, Spielplätze, die Grundschule- die zwar inzwischen an einem Eingang eine Rampe hat, aber Sport fällt aus wegen Treppe, der Sportverein dessen Umkleideräume im Keller untergebracht sind- ohne Aufzug versteht sich, die Wohnung, die nicht auf besondere Bedürfnisse ausgelegt ist,…

Demnächst möchten wir als Gruppe gemeinsam Essen gehen. Drei Läufer, zwei Rollstühle. Eines davon ein E-Rolli. Mir ist vorher nie aufgefallen wie problematisch dein Restaurantbesuch sein kann. Ich dachte spontan an ein tolles Restaurant in der Nähe, mit Aussensitzplätzen. Hat sich erledigt.

Ich hiefe keinen E-Rolli Stufen hoch. Und selbst wenn wir hoch kämen… wir müssten erst mal Tische und Bänke an die Seite räumen damit wir durch kommen. Mit toller Deko versperrte Durchgänge die weder Rolli noch Kinderwagen durchlassen,zu schmale Eingänge, Aussensitzplätze, die den halben Gehsteig einnehmen und mit Rolli endgültig den Passanten die Fläche versperren, Geschäfte wo Rollifahrer warten müssen bis ein Verkäufer sie bemerkt weil sie entweder nicht in den Laden kommen, oder aber die hohe Verkaufstheke jede Sicht versperrt,…

Diese Welt ist nicht für besondere Bedürfnisse gemacht. Ich könnte die Toiletten in Kaufhäusern erwähnen, die eigentlich Rolli-gerecht sein sollen, aber oftmals als Abstellfläche für den Vorrat an Toilettenpapier und Putzlappen genutzt wird. Wickelmöglichkeiten nur für Babys, dabei gibt es auch Erwachsene die nicht stehen und zur Toilette können. Arztpraxen mit engen Eingängen, Fluren, Behandlungsräumen, mit Stufen, in Etagen ohne Aufzug,…

Handys und Telefone die für Menschen mit motorischen Problemen geeignet sind, sind rar. Vieles wird immer kleiner, empfindlicher und damit für einen Teil der Menschen schwerer zu bedienen. Da ist eine Sprachsteuerung eine willkommene Hilfe- wenn man denn einigermaßen verständlich sprechen kann.

Zusammengefasst kann man sagen es ist eine riesige Baustelle deren Vollendung in weiter Ferne liegt. Von den fehlenden Finanzen mag ich gar nicht reden. Geredet und überlegt wird viel, umgesetzt wird, wenn, dann nur langsam.

Zum Abschluss möchte ich aber auch noch einmal zu meinem Beitrag verlinken, den ich für Chaosheps Blogparade „Integration von Menschen mit Behinderung“ verfasst hatte

Bildnachweis:

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1000 Fragen an mich selbst #6

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Ein paar habe ich hier und da mal gesehen, einige holen immer mal ihre Pakete bei mir ab und dann sind da noch die paar restlichen bei denen man dann mal ein paar Worte wechselt-oberflächlich, kurz


202: Hast du oft Glück?

Glück? Von Glück oder Pech spreche ich nicht. Mal geht alles wunschgemäß oder besser und mal funktioniert es nicht wie es soll. Oft? Mal so, mal so.


203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Von jeder.


204: Was machst du anders als deine Eltern?

? Unsere Leben sind unterschiedlich, also muss ich viel anders machen. Ob ich möchte oder nicht.


205: Was gibt dir neue Energie?

Mal Schokolade, mal frische Luft, mal eine Tasse Tee. Kommt auf die Situation an.


206: Warst du in der Pubertät glücklich?

Gibt es Teenager die während der Pubertät glücklich sind? Mal fühlt sich unverstanden, hat Kummer wegen allem möglichen und ist unzufrieden.

207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

Die Frage ist etwas unglücklich, ich bin schließlich Nachtwache. Ich muss öfter durchmachen. Doch wenn ich mal nur an die Nächte denke die ich ohne Arbeit durchgemacht habe muss ich gestehen, dass ich gar nicht mehr weiß ob ich so etwas jemals getan habe.

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Mit meinem Leben


209: Blickst du dich oft um?

Nein.


210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Das ich im linken Knie Athrose habe.


211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Ja,immer dasselbe.


212: Worauf freust du dich jeden Tag?

Auf meinen Cappuccino


213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Keine. Wir sind andere Menschen geworden.


214: Wie gehst du mit Stress um?

Ich beiße mich durch.


215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?

Nein


216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

Keine Ahnung. Ich habe meinen Vater nicht mehr kennengelernt.


217: Kann man Glück erzwingen?

Nein.


218: Welcher Streittyp bist du?

Ich habe viel Geduld, bleibe leise, mag keine Schimpfworte und Beleidigungen.


219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Nein, ich bin ein Morgenmuffel


220: Wie klingt dein Lachen?

Keine Ahnung.


221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Hmm, keine Ahnung. Obwohl… es ist mir auch schon passiert das ich jemanden gesehen habe und eine Art Vertrautheit gefühlt habe.

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

Regelmäßig nicht, nein
223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Oh ja.


224: Steckst du Menschen in Schubladen?

Das versuche ich zu vermeiden, denn ich möchte auch nicht in eine Schublade gesteckt werden, aber ab und zu kann ich es wohl auch nicht 100% vermeiden.


225: Welches Geräusch magst du?

Wasserfall


226: Wann warst du am glücklichsten?

Als Kind.


227: Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meinen Kindern


228: Willst du immer alles erklären?

Nein, eher nicht. Wer eine Erklärung braucht, bekommt sie, aber sonst…


229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Nie.


230: Was war deine größte Jugendsünde?

Ein einmaliger Vollrausch


231: Was willst du einfach nicht einsehen?

Das diese Gesellschaft immer unsozialer wird.


232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Keine


233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Da gibt es einige. Vielleicht das Kennenlernen von meinem Ex.


234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Zeit, denn Geld macht nicht glücklich. Es hilft nur die Rechnungen zu bezahlen.


235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Nein, ich kann warten.


236: Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Manchmal. Rassismus geht gar nicht. Bei Schimpfworten und Beleidigungen zieh ich mich zurück,…


237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Nein, ich bin eher übervorsichtig.


238: Hast du einen Tick?

„Das glaub ich dir“ ist so Spruch von mir.Nervt mich selbst manchmal


239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Glücklichsein möchte jeder und möglichst nicht nur für einen kurzen Moment.


240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meiner Familie

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1000 Fragen an mich selbst #5

Die nächste Runde Fragen von PinkePank

161: Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp?

Ich mag beides, aber nicht in der Stadt. Ich finde man sollte diese Tiere nicht in einer Wohnung einsperren.
162: Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?

Nette Gespräche über dies und das, Interesse an der Person
163: Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?

Hunger. Bei Appetit nasche ich lieber mal etwas
164: Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?

Nein, ich habe das Tanzen schon vor Jahren aufgegeben
165: In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?

Bin ich das? Ich denke nicht
166: Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?

Pippi Langstrumpf
167: Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?

Ich gehe nicht auf Partys
168: Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?

169: Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Nicht so wirklich. Ich überlege mir was ich alles sagen oder fragen will/muss, aber sonst bin ich mehr spontan.
170: Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?

Ist noch nicht so lange her und es war mal wieder mein (Noch-)Mann der Verursache und Adressat war.
171: Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Mit meinen Kindern
172: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

Das ich mir Gedanken darüber machen soll welcher Religion ich folge.
173: Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst?

Sonne und Blumen
174: Wie duftet dein Lieblingsparfüm?

Ein bisschen blumig und süßlich
175: Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?

Das ich fett und hässlich,dumm und ungebildet bin
176: Wie findest du dein Aussehen?

Mal so, mal so. Das schwangt
177: Gehst du mit dir selbst freundlich um?

Ja. Manchmal sogar zu freundlich
178: Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?

Niemals
179: Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?

Da gibt es mehrere. Harry Potter, Khabi Kushi, Khabi Gham, Bang Bang,…
180: Füllst du gerne Tests aus?

Manchmal
181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?

Nicht dauerhaft, aber mal so, für ein paar Tage würde ich gern durch frühere Zeiten reisen
182: Wie egozentrisch bist du?

Eher wenig bis minimal
183: Wie entspannst du dich am liebsten?

Mal an nichts denken, duschen, Fußbad
184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Nein
185:  Worüber grübelst du häufig?

Religion, Menschen/Gesellschaft
186: Wie siehst du die Zukunft?

Die möchte ich derzeit gar nicht sehen.
187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

Ich weiß es nicht. Er hat es mir nie gesagt und ich habe auch nie gefragt
188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Meine ältesten Tochter, der Tänzerin
189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende?

Ruhig und entspannt oder aber schlafend
190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben?

Sehr unabhängig. Ich verdiene unseren Lebensunterhalt selbst, manage nebenbei Haushalt und Kinder,… Ich komme fast ohne Hilfe klar und arbeite daran unabhängiger zu werden
191: Ergreifst du häufig die Initiative?

Kommt darauf an, worum es geht
192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

An unseren Hund, mit dem ich aufgewachsen bin
193: Hast du genug finanzielle Rücklagen?

:-)) Nein! In meinem Job ist das schwer
194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?

Ja und ich werde wohl auch hier sterben
195: Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Wenn sie ungerechtfertigt ist, ja
196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

Nein
197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?

Wenn es zeitlich passt. Also manchmal ja, manchmal nein
198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?

Über meinen kleinen Fußballer. Er hat eine Einkaufstaschen-Mütze erfunden und sah damit aus wie die böse Hexe aus Hänsel und Gretel
199: Glaubst du alles, was du denkst?

Interessante Frage. Nein. Manchmal denke ich etwas und bin sicher ich irre mich
200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Keines bisher, aber vielleicht findet ja mal eines statt, dass ich nie wieder vergesse

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1000 Fragen an mich selbst #4

Die nächsten Fragen

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Meine Liebe ist die Arbeit… und meine Familie
122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Für eine Kindheit im Grünen und eine religiöse Erziehung

123. Sagst du immer, was du denkst?

Wenn ich das täte, gäbe es diverse Menschen die extrem wütend und beleidigt wären.
124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?

Ich habe keins
125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Nicht 100% aber nahe dran den Schmerz der gescheiterten Ehe
126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?

Vermutlich etwas für die Kinder
127. Verliebst du dich schnell?

Nein.
128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?

Verschieden. Manchmal streite ich mit meinem Chef, manchmal plane ich den nächsten Tag oder die folgende Woche und manchmal ist es einfach ein Gebet.
129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Der Tag an dem ich nicht arbeiten muss.
130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?

Meine Kinder
131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?

Keine Ahnung
132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?

Ja…lang,lang ist es her.
133. Was ist dein Traumberuf?

Ursprünglich wollte ich Polizistin werden
134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Nein, überhaupt nicht.
135. Was kannst du nicht wegwerfen?

Fotos
136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?

Da gibt es keine.
137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?

Ja, Familie gibt es geschenkt
138. Hast du schon mal etwas gestohlen?

Ich hoffe nicht
139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?

Meine Lasagne ist sehr beliebt
140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?

Saturn oder Media Markt

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?

Ich wollte immer mal nach Irland. Schottland wäre auch ganz nett, Neuseeland vielleicht und Türkei möchte ich mal wieder erleben. Hmm. Mich zieht es ans Meer
142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne?

Fliegen können wäre nicht übel
143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?

Oh, das ist schon viele Jahre her. Damals gab es noch D-Mark. Und ich war einkaufen. Sicher, dass ich einen 100 DM- Schein in der Tasche hatte. Nun, an der Kasse stellte sich raus, dass es nur ein 10er war.
144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

Ich höre eigentlich keine Musik
145. Wie flexibel bist du?

So flexibel, wie Arbeit und Kinder es zulassen.
146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst?

Ich mag gern Kümmel. In allen erdenklichen Gerichten
147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?

Nachdenken
148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?

Mal so, mal so
149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?

Mehr Sport. Ich habe mir endlich ein Fahrrad besorgt
150. Führst du oft Selbstgespräche?

Ne, eher nicht
151. Wofür wärst du gern berühmt?

Ich möchte gar nicht berühmt sein
152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?

Habe ich nicht so viel Erfahrung mit, aber nicht gut
153.  Wen würdest du gern besser kennenlernen?

Keine Ahnung
154. Duftest du immer gut?

Ich verwende selten stark duftende Deos, Duschgels oder Parfüms
155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?

Das variiert
156. Googelst du dich selbst?

Nein.
157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen?

Die Entstehung des Islam
158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?

Ne, absolut nicht
159. Sprichst du mit Gegenständen?

Nur wenn sie mich ärgern 😉
160. Was ist dein größtes Defizit?

Mangelnde Traumfigur

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1000 Fragen an mich selbst #3

Momentan bin ich ziemlich genervt und fertig. Derzeit läuft irgendwie nichts wie es soll. Nur bei der Scheidung geht es voran. Mein (Noch-)Mann bekam jetzt vom Gericht mitgeteilt, dass jetzt das Rentenkonto geklärt ist und sie die Punkte verteilt haben. Das heißt die Zeit bis zum Termin ist absehbar… denke ich.

Auf der Arbeit wird es immer übler. Ich weiß nicht wie lange ich vor mir selbst noch rechtfertigen kann zu wissen wie hier mit diesem einen Jungen umgegangen wird, ohne zu handeln. Mir geht es fürchterlich damit und ich schwanke zwischen durchhalten bis zu den Sommerferien und einfach Kündigung sofort schreiben. Was mich von letzterem abhält ist vor allem dass Wissen, dass bei einer Kündigung vom Arbeitsamt eine Sperre verhängt wird und ich nun mal unser Leben finanzieren muss. Aber einfach nur zur Geschäftsführung gehen bringt es nicht, denn die halten zusammen und haben längst gemerkt dass ich gegen sie stehe. Deshalb bekommt ich alles so erzählt als ob es in bester Ordnung ist und die Wahrheit und den vollständigen Bericht bekomme ich von den Großen, die ich auch nicht an den Pranger stellen möchte. Sie leiden auch so genug.

Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung….Betrachten wir die nächsten Fragen:

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Was sollte ich tun? Ich wäre halt im Gefängnis, würde endlich mal wieder Zeit zum lesen haben und meine Kinder furchtbar vermissen.

82. Was hat dich früher froh gemacht?

Als Kind? Draußen spielen und lesen.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

In bequemen Kleidungsstücken.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?

Meine Lesebrille, ein Paket Taschentücher, mein Funkwecker und mein Handy.

85. Wie geduldig bist du?

Das ist unterschiedlich. ich kann sehr geduldig sein. Sieht man auch daran wie lange ich diese Ehe ausgehalten habe, aber manchmal werde ich auch extrem ungeduldig.

86. Wer ist dein gefallener Held?

Gefallen wie im Kampf getötet? Keiner!

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Nein, absolut nicht.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Da gibt es derzeit niemanden. Meine bisherige Freundin ist eben das nicht mehr. Sie konnte es einfach nicht lassen 3x täglich bei mir anzurufen um über andere zu lästern und ansonsten brauchte sie mich vor allem für Betrügereien. Dinge die ich nicht mag.

89. Meditierst du gerne?

Früher ja, inzwischen finde ich keine Ruhe mehr dafür.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Eine Nacht drüber schlafen, beten und Schokolade sind meine Geheimrezepte.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?

Quran

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App?

Mit meinen Töchtern und meinem (Noch-)Mann

93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein?

Viel zu oft Ja!

94. Gibt es ein Gerücht über dich?

Keine Ahnung. Ach doch. Vermutlich behauptet der schizophrene Nachbar ich sein ein Spion und würde ihm nachspionieren. Das behauptet er über das ganze Viertel.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?

Rad fahren, spazieren gehen, mir genug Zeit für Haushalt und Kinder nehmen.

96. Kannst du gut Auto fahren?

Ich habe keinen Führerschein.

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?

Nö. Mittlerweile ist es mir eher egal wie andere mich finden.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?

Wenn ich anfange das alles aufzulisten sitze ich noch ein paar Stunden.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Abends ausgehen? Was ist das? Nein, so dramatisch ist es nicht. Ich gehe nicht oft aber wenn dann begleite ich eine behinderte Frau zum Fußball ins Stadion oder wie am Samstag treffe ich mich mit meinen Mädels im Restaurant und wir gönnen uns einen „Mädelsabend“. Der letzte war bei unserem Lieblingsinder und hat der Hüfte sicher nicht gut getan, dafür aber uns.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen?

Extrem selten weil ich es ablehne, aber ab und zu- vorzugsweise spät abends- gehe ich mal bei Rot über die Ampel.

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Ja, die meisten schon.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Mittlerweile keine mehr. Es sei denn, man konzentriert sich auf die Hosen. Dort schwarz und dunkelblau. Aber es gibt Farben die eher selten vorhanden sind, wie gelb oder rot und noch seltener grau.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Eher nicht.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

100% regelmäßig ist das nicht, aber es sind etwa fünf.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?

Unbeschwertheit und Gesundheit

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Ich könnte schon, wenn ich wollte.

107. Wer kennt dich am besten?

Meine Älteste, die Tänzerin vermutlich. Zumindest kennt sie mich besser als mein Mann und das will etwas heißen.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?

Fenster putzen

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Derzeit ständig.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Sonnig, angenehm warm. dann würde ich früh aufstehen und nach dem Frühstück mit Kamera und Buch aufs Fahrrad und raus irgendwo in den Wald bis zu einer Lichtung.

111. Bist du stolz auf dich?

Nein, derzeit nicht.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Gibt es nutzlose Talente? Ich weiß keines.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Na ja, ich hätte die Schule besser abschließen können, hätte studieren können,…

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?

Ich trinke keinen Alkohol, weil ich keinen Sinn im Trinken von Alkohol sehe und weil meine Religion es aus gutem Grund verbietet.

115. Welche Sachen machen dich froh?

Schokolade. Nein, Schokolade macht mich nicht wirklich froh weil ich weiß dass allein der Anblick drei zusätzliche Kilos auf meine Hüfte bringt. Aber ein ruhiger, arbeitsfreier, sonniger Tag kann mich sehr froh machen.

116. Hast du heute schon mal nach den Wolken im Himmel geschaut?

Heute noch nicht. Zuletzt am Sonntag. Da waren sie recht grau.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?

Wort? Keine Ahnung

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Ne, überhaupt nicht.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Zum lesen

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Ja!

Soviel für heute.

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1000 Fragen an mich selbst #2

Teil 2 der Fragen an mich selbst von Pinkepank

41. Trennst du deinen Müll? Ja, ein wenig. Wir haben den Restmüll und das Altpapier. Glas wird meistens noch aussortiert, aber nicht immer und den Biomüll habe ich mir abgewöhnt. Irgendwie klappt das nie lange zuverlässig.

42. Warst du gut in der Schule? Ich war gut, wenn ich wollte und wenn der Lehrer gut war. Zuhause lernen konnte ich nie, deshalb hat man immer schnell gemerkt welcher Lehrer gut erklären konnte und welcher nicht. Hab ich es im Unterricht verstanden , hatte ich eine gute Note, ansonsten…eben nicht

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?Normalerweise? Was ist normal? Wenn mir im Winter kalt ist oder ich noch furchtbar müde bin, können es 30 Minuten werden, aber ansonsten beschränke ich mich so auf 15 Minuten etwa.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Ich weiß es nicht. Es gibt nicht nur ein Universum, sondern mehrere. Womöglich gibt es da noch irgendwo Leben in irgendeiner Form. Aber auch wenn, glaub ich nicht, dass kleine grüne oder graue Männchen zur Erde kommen und hier bei uns schauen was wir so machen.

45. Um wie viel Uhr stehst du in der Regel auf? Da gibt es keine Regel. Nicht wirklich. Grundsätzlich, wenn ich nicht arbeite, stehe ich zum Frühgebet auf. Momentan ist das gegen 5 Uhr. Wenn die Jungs zur Schule müssen kann ich gleich wach bleiben, aber in den Ferien oder am Wochenende lege ich mich wieder hin. Wenn ich arbeite gehe ich morgens um 9 Uhr schlafen und bin dann so gegen 13:30 Uhr wach.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag? Nie! Wir feiern keine Geburtstage, denn jeder Tag den wir erleben ist ein geschenkter Tag. Andere haben diesen Tag nicht bekommen. Und an jedem dieser Tage werden wir einen Tag älter ohne zu wissen wie viele Tage uns noch verbleiben. Einen bestimmten Tag, einmal im Jahr zu feiern macht daher keinen Sinn. Besser ist jeden Tag als etwas besonderes und als Möglichkeit zu sehen.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Manchmal bin ich tagelang nicht auf Facebook, manchmal 1x, manchmal 3x. Das ist unterschiedlich und folgt keiner Regel.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung machst du am liebsten? Die Küche. Das ist das Herz unserer Wohnung und eine permanente „Baustelle“. Ich finde immer etwas, das ich gern ändern möchte.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Anfang des Jahres die Katzen meiner SML.

50. Was kannst du richtig gut? Zuhören. Mein offenes Ohr für Alle ist ziemlich bekannt und alle nutzen es gern.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Irgendwann so mit 13 war ich ziemlich verliebt in einen Schauspieler, hatte sein Poster an der Wand und der bekam jeden Abend eine Gute-Nacht-Kuss.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? Die Bibel und dann der Quran.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Das gibt es nicht. Es gibt viele schöne Kleider, aber nichts davon wäre ein ideales Brautkleid. Eine Eheschließung sollte ehrlich aber bescheiden sein. Ohne immense Kosten und viel Krimskrams.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Nein, überhaupt nicht. Nicht mal draußen allein im Park.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich? Einen Goldring mit eingravierter Shahada (Glaubensbekenntnis)

56. Mögen Kinder dich? Ja. Keine Ahnung warum.:-)

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? Alle Filme, daher geh ich nur sehr selten ins Kino. Auch die Harry Potter Filme habe ich lieber auf DVD geschaut und hab geduldig gewartet.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil? Das kommt darauf an, worum es geht. Ich kann sehr hart sein, besonders dann wenn ich mich über etwas wirklich ärgere. Aber ich bin auch bei anderen Sachen oftmals viel zu mild.

59. Schläfst du in der Regel gut?  Fast immer.

60. Was ist deine neueste Entdeckung?  Quinoa, Bulgur, Dinkel usw, als Alternative zu Reis, Nudeln und Kartoffeln

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Direkt nach dem Tod eher nicht. Aber ich glaube daran, dass es einen Tag gibt an dem alle Menschen zu Gott gerufen und von ihm gerichtet werden. Und manche Menschen bekommen Strafen für ihre Vergehen bereits nach dem Tod im Grab.

62. Auf wen bist du böse? Böse bin ich auf niemanden. Eher enttäuscht. Da steht mein Chef vorne an erster Stelle, aber er ist nicht allein dort.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Täglich!

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Trotz Allem die Trennung von meinem Mann.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Nein!

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Ich mag keine Musik und tanze daher auch nicht.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Gottesfurcht

68. Was war deine größte Anschaffung? Neue Möbel fürs Kinderzimmer

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? Ja und manchmal auch noch eine dritte

70. Hast du viele Freunde? Nein, will ich auch nicht haben. Besser ein guter Freund als 10 schlechte.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme? Auf die Palme nicht so richtig, aber ich mag grundsätzlich Wörter wie Sch… oder A…loch nicht.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Nicht, dass ich wüsste.

73. Wann warst du zuletzt nervös? Keine Ahnung. Ich glaube beim Vorstellungsgespräch für meinen Job.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause? Die Tatsache das ich hier wohne? Ich fühle mich hier wohl. Mein Reich, mit Pflanzen, nur dass notwendige an Beton und so wie ich es möchte.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Ich informiere mich fast gar nicht darüber. Erspart mir viel Ärger. Hab neulich gehört, das einige ein Volksbegehren gegen den Pflegenotstand fordern. Da frag ich mich dann wieder an welcher Garderobe die ihr Hirn abgegeben haben. Was nützt denn da ein Volksbegehren?

76. Welches Märchen magst du am liebsten? Als Märchen im Buch? Keine Ahnung. Als Verfilmung? Da mag ich die tschechischen Märchenfilme. 3 Nüsse für Aschenbrödel schau ich am Liebsten.

77. Was für eine Art Humor hast du? Gemischt. Es darf auch mal schwarzer Humor sein.

78. Wie oft treibst du Sport? Gar nicht

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Ich glaube schon. Zumindest kennen und erinnern sich viele an mich. Selbst Leute, die ich vergessen habe.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Es gibt keine Dinge auf die ich nicht verzichten kann. Es gibt Dinge auf die ich nicht verzichten will. Und das worauf ich nicht verzichten kann, ist kein Ding.

Okay, das waren die nächsten 40 Fragen. Einen schönen Sonntag. Hier regnet es leider.

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1000 Fragen an mich selbst

Momentan drehe ich mich im Kreis, aber komme nicht vorwärts. Da kam mir diese Aktion „1000 Fragen an mich selbst“ ganz recht. Die gibt es zwar schon eine Weile, aber ich bin dort erst vor kurzem drauf gestoßen. Der Ursprung fand sich mal im Flow-Magazin und die Aktion hat Pinkepank gestartet.

Ich hinterfrage mich nun schon eine Weile, aber was spricht dagegen, dass strukturiert mit ein wenig Hilfe zu machen? Ob es mir etwas bringt? Keine Ahnung, aber einen Versuch ist es wert.

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Gerade vor ein paar Tagen. Ich habe die ehrenamtliche Betreuung für eine Rollifahrerin übernommen.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Momentan mit niemanden und höchstens mit mir selbst, aber nicht mal das wirklich.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? PC/Smartphone-Spiele und Fernsehserien
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Ach, über viele wenn sie nicht flach sind oder unterhalb der Gürtellinie
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Wenn ich mit meinen Töchtern Bollywood-Filme schaue nicht. Denn da fließen einfach immer wieder Tränen- nicht nur bei mir 😉 Ansonsten macht es mir viel aus und ich mag es gar nicht.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Wenn ich auf der Arbeit bin aus einer Tasse Kaffee (Igitt!) mit Milch und Zucker, 2 große Gläser Mineralwasser und einer Schüssel Quark mit Honig. Muss ich nicht arbeiten dann aus 1-2 Tassen Cappuccino und evtl. eine Schüssel Corn Flakes oder Müsli.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Jüngsten.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Im Aussehen und in den Krankheiten.
  9. Was machst du morgens als erstes? Zur Toilette, Waschen, beten
  10. Kannst du gut vorlesen? Es gibt sicher viele bessere Vorleser, aber meine Kids waren immer zufrieden. Na gut, sie hatten auch keine Vergleichsmöglichkeit.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Keine Ahnung wie alt ich war, aber ich glaub das war als ich im Wäscheschrank meiner Mutter versteckte Geschenke fand oder sah wie sie dort unter der Bettwäsche was verbarg.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Nachdem ich jahrelang keines hatte steht als nächstes ein Fahrrad auf meiner Wunschliste und das will ich mir demnächst holen.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne selbstsicherer.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Wenn ich Fern sehe, dann hauptsächlich Krimiserien oder mal Mystery. Castle, NCIS, CSI, Num3ers, … Charmed, The Exorcist, Die andere Seite,… Eignet sich alles wunderbar zum Wach bleiben bei der Arbeit.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Keine Ahnung. Ist schon ewig her.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? Mein Ziel ist nicht genau in eine Zahl zu packen. Ich möchte gern noch erleben, dass meine Jungs glücklich verheiratet sind und einen Job haben, der ihnen Spaß macht. Dann weiß ich dass ich beruhigt sterben kann. In der Familie starben alle so zwischen 79 und 85 Jahre. Ausnahmen gab es. Könnte reichen.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? Eigentlich an jeden, der jeder hatte irgendetwas besonderes oder tolles. Momentan denke ich jedoch viel an jenen ersten Urlaub mit meinem Mann bei der Familie in Marokko.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Es tut weh. Es tut so furchtbar weh!
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Ja, den wollte ich immer schon. Meine Mutter war sauer deswegen, weil sie ihn toll fand. Alternativ hätte ich wohl die Namen irgendwelcher Tanten von ihr bekommen.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Ich bin gerade wieder dabei an mir zu zweifeln.
  21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? Mittlerweile nicht mehr. Man kann es nicht allen Recht machen und wenn man sich ständig darum sorgt, was andere Denken verliert man sich dabei.
  22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? Ich war immer ein Frühaufsteher. Das fehlt mir durch den Job zum Teil. Morgens wenn es dämmert, die Vögel anfangen zu zwitschern, alles noch still ist, dann bin ich ruhig und ausgeglichen.
  23. Kannst du gut kochen? Ob ich Sterne bekommen würde weiß ich nicht, aber solange ich kein Gemüse koche schmeckt es den Jungs, die Mädchen schmeckt es immer und sogar mein Mann hat hin und wieder verlauten lassen, das es ihm schmeckt. Ich selbst liebe meine Soßen, meine Lasagne,… Kann ich also gut kochen? Vermutlich alltags-tauglich.
  24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten? Vermutlich alle ein wenig, oder aber der April, denn der macht ja bekanntlich was er will.
  25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? Überhaupt nichts? ich weiß gar nicht wie das geht.
  26. Warst du ein glückliches Kind? Mehr oder weniger. Ich habe unter der unglücklichen Ehe meiner Mutter mit ihrem jähzornigen Mann gelitten, aber sonst war ich eher glücklich.
  27. Kaufst du oft Blumen? Nein, weil sie so schnell verwelken. Ich bin eher der Topfpflanzen-Typ.
  28. Welchen Traum hast du? Glück,Frieden,Gesundheit
  29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt? Von Geburt bis jetzt? Es müsste jetzt die siebte Wohnung sein.
  30. Welches Laster hast du? Internet
  31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen? Buch habe ich schon länger keines mehr gelesen. Ich lese Online viel religiöses.
  32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst? Weil sie praktisch ist und ich sie mag.
  33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig? Mehr oder weniger. Nicht so sehr wie viele andere, aber länger als ein paar Stunden ohne, ist dann doch hart.
  34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto? Es reicht für diesen Monat- wenn ich auf Extras verzichte.
  35. In welchen Laden gehst du gern? Kommt darauf an, was ich brauche. Lidl war zuletzt mein Hauptanlaufpunkt, aber auch andere.
  36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? Ich gehe nie in Kneipen. Selten mal in einen Biergarten, ein Café oder ähnliches. Dort trinke ich meistens einen Cappuccino oder eine Zitronenlimo. Bei meinem Lieblingsinder muss es ein Mango Lassi sein.
  37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? Ja eigentlich schon. Manchmal geh ich eher.
  38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit? Am liebsten mit einer eigenen Wohngruppe für erwachsene Rollifahrer.
  39. Willst du immer gewinnen? Nein, nicht unbedingt.
  40. Gehst du in die Kirche? Nein, aber in die Moschee.

Das war es für dieses Mal.

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Blogparade: Integration von Menschen mit Behinderung

Ich bin wieder da. Nach Monaten der Abwesenheit zieht es mich zurück zum Blog. Einiges will und muss ich noch nacharbeiten. Dazu gehört die Fortsetzung der Afghanischen Verlobung, denn mittlerweile ist das Paar verheiratet. Auch die Familie möchte ich noch fertig vorstellen. Und insgesamt möchte ich wieder aktiv den Blog füllen.

Beginnen aber werde ich mit einer Blogparade von Chaoshep.

Chaoshep und ich habe einiges gemeinsam wie ich beim stöbern im/auf dem Blog feststellen musste. Ich bin weder Reiterin, noch Heilerziehungspflegerin, aber auch ich arbeite in einer Einrichtung für Behinderte und Chaos ist, so glaube ich, ein Begriff der beruflich wie Privat fester Bestandteil ist.

Das Thema Integration ist ja generell ein Thema hier bei mir, aber diesmal geht es insbesondere um Behinderte. Also quasi um unsere berufliche Klientel.

Chaoshep/Fräulein_ich schreibt von einem Gespräch mit einem Bewohner, der meinte, dass Integration damit beginnt, das nicht mehr von Menschen mit Behinderung gesprochen wird. Vor vielleicht zwei Wochen führte ich ebenfalls so ein Gespräch und auch der Bewohner mit dem ich sprach äußerte sich so.

Nun ist das alles andere als einfach das so umzusetzen. Insbesondere dann wenn es nicht damit getan ist die Behinderung auszublenden.

Ein Beispiel: Da ist dieser 16jährige Rollifahrer. Auf Grund seiner Behinderung kann er nicht gehen und nur sehr kurz mit sehr viel Hilfe stehen. Seine Familie wohnt in einer viel zu kleinen Wohnung im 5.Stock ohne Aufzug. So muss der Vater Kind und Rollstuhl jedes Mal in die Wohnung schaffen. Es ist nicht genug eine Wohnung im Erdgeschoss zu suchen oder eine mit Aufzug, sondern es muss auch eine mit Fluren die breit genug für einen Rolli sind sein. Es muss eine sein mit einem Bad das die Möglichkeit bietet den größer und älter werdenden Jungen in die Badewanne oder unter die Dusche zu bekommen, ohne das der Vater schleppen muss. Es muss eine sein die einem Vermieter gehört, den es nicht stört, das die Familie aus Russland stammt und drei Behinderte Familienmitglieder hat.

Wie erfolglos Integration hier ist sieht man daran, dass die Familie selbst mit Hilfe des Wohnungsamtes keine Wohnung bekommt, obwohl der Vermieter „nur“ zwischen drei Interessenten wählen kann/darf. Und das seit Jahren.

Anderes Beispiel: Es ist nun nicht so, dass jeder der in einer Einrichtung arbeitet, so denkt und handelt, wie man es erwarten sollte oder würde.  Bei meinem Chef z.B. ärgert mich das er A sagt, aber B macht. Nicht immer- er kann sehr konsequent sein, aber speziell bei diesem Beispiel ist er eben nicht wie erwartet. Wir haben einen Bewohner, 19 Jahre, der im nächsten Sommer ausziehen muss.

Nun habe ich mit dem Chef schon vor ein paar Monaten gesprochen und er meinte selbst, das dieser Bewohner in den 1. Arbeitsmarkt gehört und nicht in eine Behindertenwerkstatt. Das er eine eigene Wohnung mit Pflegedienst haben sollte. Nun, wo es in die heiße Phase der Suche geht, sieht das ganz anders aus. Kein Versuch einen Ausbildungsplatz zu suchen, bzw. bei der Suche zu helfen. Kein Versuch ihm zu helfen eine Wohnmöglichkeit nach seinen Wünschen zu suchen. Dafür aber hat er bereits den Anmeldebogen für eine andere Einrichtung ausgefüllt, die Wohnen & Arbeiten (Behindertenwerkstatt) gleichzeitig bietet. Eben das, was zu diesem jungen Mann nicht passt und was dieser auch auf keinen Fall will. Von einer Einrichtung in eine andere. Abgeschoben und ausgegrenzt.

Nun weiß der Chef nicht, was ich weiß. Nämlich das der junge Mann schon länger einen Nebenjob hat und ca. 2x pro Monat Samstags in einem großen bekannten Elektronikladen arbeitet. Sein Chef dort tut mehr für die Integration als mein Chef und das ist wirklich traurig. Es zeigt aber gleichzeitig das alles eine Frage der Bereitschaft und des Willens ist. Fehlt noch die Wohnung. Daran arbeite ich jetzt mit ihm. Und ich hoffe, dass wir auch da etwas erreichen.

Nun hatte ich bei meinem ersten Beispiel bereits das Thema geeignete Wohnung angesprochen. Noch einmal: Die Familie einer weiteren Bewohnerin baut jetzt selbst ein Haus für sich. In diesem Haus wird es möglich sein mit dem Rollstuhl alle Räume zu erreichen und sich frei zu bewegen. Denn etwas derartiges haben auch sie bei ihrer langjährigen Wohnungssuche bisher nicht bekommen.

Integration ist eine Sache, bei der alle mit anpacken müssen. Vermieter, Passanten, Fahrgäste, Nachbarn, Arbeitgeber, Kollegen,… Jeder kann seinen Beitrag leisten und helfen. Nein, es ist nicht notwendig jedem Rollifahrer unbedingt in die Bahn zu helfen- es sei denn, er schafft es nicht allein. Aber man kann auch anders helfen und da bring ich nun mein letztes Beispiel für heute:

Volle U-Bahn. Eine Rollifahrerin steht dort. Die Bahn wird immer voller. Die Menschen vor ihr drängeln immer mehr, stehen mit dem Rücken zu ihr, sitzen fast auf ihrem Schoss. Panik macht sich bei ihr bemerkbar. Von draußen drängeln die Leute und murren, weil nach ihrer Meinung da hinten noch Platz für mindestens zwei Leute wäre. Keiner sagt: „Stop, hier steht ein Rollstuhl“,  keiner entschuldigt sich für das ständige stoßen gegen den Rollstuhl und ihre Füße. Niemand achtet auf den panischen Ausdruck in ihrem Gesicht.

 

 

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Ich packe meinen Koffer

Auf Moms Favorites and more läuft bereits seit Juni und bis September eine Urlaubs-Blogparade.

Bei uns steht der Urlaub vor der Tür und wir denken bereits über den nächsten nach. Ein bisschen früh? Vielleicht. Aber es muss viel bedacht werden.

  • Was muss unbedingt mit in den Koffer?

Badesachen, Unterwäsche, T-Shirts, kurze Hosen, Badeschuhe für die Jungs. Mein Mann nimmt nur Unterwäsche mit und ich brauche zusätzlich meine Blusen, Hosen, Kopftücher.

  • Ein Urlaubsbegleiter, den ihr anderen Eltern, absolut empfehlen könnt: Die beste Sonnencreme, das lustige Spiel gegen Langeweile bei Regenwetter, eure Lieblingslektüre für entspannte Momente im Strandkorb, o.ä.

Wenn wir mit dem Zug zum Flughafen müssen sind Kinderfilme auf dem Tablet eine gute Sache. Ansonsten ist ein Uno-Kartenspiel immer ein großer Spaß.

  • Wie packt ihr? Unkontrolliert am Abend zu vor, so nach dem Motto, was wir nicht haben, kaufen wir vor Ort, oder ganz strukturiert mit Packlisten.

Da nicht viel gebraucht wird können wir alles ungefähr zwei bis drei tage vorher einpacken, noch mal überprüfen- Fertig!

  • Hat sich eure Art zu reisen verändert seit ihr Kinder habt?

Ja, auf jeden Fall. Früher waren weder mein Mann noch ich großartig unterwegs. Aber durch die Kinder hat sich das geändert.

  • Wohin geht es in diesem Jahr?

flag-2303795_640Nach Marokko

  • Fahrt ihr jedes Jahr woanders hin oder habt ihr einen Ort an dem immer wieder gerne seid? Warum fahrt ihr dort gerne hin und was wird dort für Kinder geboten?

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Färberviertel, Fez

Jedes Jahr steht Marokko auf dem Plan, denn dort leben die Großeltern, Onkel und Tanten der Kinder und daher ist jedes Jahr Urlaubszeit gleichzeitig Besuchszeit. Einen mindestens zweiwöchigen Aufenthalt am Meer gibt es dazu. Ansonsten kann niemandem wirklich langweilig werden. Die Jungs kicken unten vorm Haus mit Nachbarskindern und für alle anderen gibt es eben das Erwachsenenprogramm: Spaziergänge, Besuche, Foto-Touren, Shopping…

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Fez

Die Mädchen sind inzwischen alt genug auch eigenen Touren zu machen. Die SML fährt daher immer wieder Mal nach Italien weil eine langjährige Freundin dort lebt und arbeitet und die Tänzerin macht gerne mal so eine Städtetour für bis zu drei Tagen.

Last but not least gibt es auch noch unsere traditionelle Regensburg-Tour jedes Jahr. Das ist zwar nur ein Tagesausflug aber für uns immer wichtig gewesen.

  • Ihr wart schon im Urlaub? Erzählt mir davon! Was war schön, was optimierungsbedürftig.

Dieses Jahr noch nichtOLYMPUS DIGITAL CAMERA

  • Habt ihr ein Lieblingssouvenir aus eurem letzten Urlaub?

Vom Regensburg-Ausflug gibt es jedes Jahr ein Foto und generell machen wir halt immer gern Fotos. Aber sonst sind wir nicht so die Souvenirjäger.