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Wochenrückblick

Wir gehen noch einmal zurück in Richtung Winter. Obwohl es langsam kälter wird, war es bisher sonnig und kühler werdend.

Eine weitere Woche Homeschooling für mich.

Der Fußballer war an drei Tagen in der Schule. Das Lernentwicklungsgespräch hatten wir auch. Obwohl seine Beurteilung etwas weniger gut ausfiel als in den letzten Jahren ist er immer noch im guten Bereich.

Der Handballer sitzt fleißig am Tablet. Zwei Referate liefen nicht so gut, wie erwartet oder gehofft. Vom dritten hat er noch kein Ergebnis.

Mittwoch Physio, Donnerstag Nachhilfe

Freitag fiel dem Handballer dann mittags ein, dass er mir ausrichten sollte, dass ihr Vater evtl. erst Samstag kommt, weil sein Auto in der Werkstatt ist. Aber kurz darauf rief mein Ex an um mitzuteilen das er Abends kommt um die Jungs zu holen- nach dem Online-Training gegen 20 Uhr.

Samstag war ich wieder ein paar wenige Teie einkaufen.

Sonntag drei Maschinen Wäsche. Die Bettwäsche war mal wieder dran.

Den letzten Sonntag kamen die Jungs gegen 15:30 Uhr. Sie hatten nichts gegessen seit dem Frühstück. Aber eine Vorratsdose mit Essen zum aufwärmen dabei. Hackfleischbällchen mit riesen Kartoffeln und lecker Soße.

Heute kamen sie ca. 15:20 Uhr. Hungrig, wie immer. Gut, dass ich gekocht hatte.

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Wochenrückblick

So langsam nimmt das Wetter frühlingshafte Züge an. Vor allem dieses Wochenende ist sonnig und warm. Ob das wohl anhält?

Montag durfte ich zuhause bleiben. Mein Schützling war krank. Ich habe die Gelegenheit genutzt um beim Handballer über die Schulter zu schauen. Ein Lehrer fragte die Schüler ob sie durch das digitale Lernen zuhause mehr belastet sind. Das Ergebnis ergab, das es nicht so ist. Ein Junge klagte über Rückenschmerzen durch das lange sitzen, aber mein Sohn klagt eher über die unbequemen neuen Plastikstühle in der Schule. Hier zuhause kann er tun, was in der Schule niemals möglich wäre: er steht zwischendurch auf, geht ein paar Schritte, holt sich einen Tee… Abends hatte er Online- Training vom Verein.

Dienstag Homeschooling

Mittwoch Homeschooling und abends Physio. Die Handballer bekam die Aufgabe seinen Vater darüber zu informieren das Freitag Abend verpflichtende Teambesprechung vom Verein ist. Wie erwartet teilte sein Vater mit, er würde die Jungs erst Samstag holen.

Donnerstag für mich Schule. Abends rief mein Ex auf dem Festnetz an. Ob ich die Steuererklärung schon gemacht habe. Nein. Ob er den Kinderfreibetrag haben kann. Ne. Er fragte noch mal wegen der Besprechung am Freitag. Ich bestätigte diese und als er erneut meinte, er käme am Samstag machte ich das Angebot dass er die Jungs das Wochenende hier lassen soll. Er verstand den Wink. Schlug plötzlich vor er holt die Jungs Donnerstag Abend und bringt sie Montag früh selbst zur Schule. Ob ich einverstanden sei. Ich überlegte, welche Vorteil er dabei hat und dann war es klar: er wusste ich würde „Nein“ sagen und das wollte er hören. Wenn ich das nächste Mal darauf hinweise das er sich nicht um die Kinder kümmert wird er behaupten er wollte es aber ich hätte abgelehnt. Ich blieb ihm die Antwort schuldig und legte auf.

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Samstag war ich in der Stadt, habe einige Näharbeiten erledigt und etwas gestrickt.

Sonntag, wie immer Waschtag. Kurz nach 11 Uhr rief der Handballer an. Er sollte mir ausrichten, dass ich nicht kochen brauche. Sie hätten noch etwas vom Vortag und würden das essen bevor sie kommen. Wow. Es bewegt sich was. Mal sehen wann sie heute kommen

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Lockdown

Am Montag war ich nur kurz unterwegs zum Homeschooling und habe nichts bemerkt. Ich war wohl etwas unaufmerksam und auch dort unterwegs wo nicht allzuviel ist. Doch Dienstag war es offensichtlich: es war, als gäbe es keinen Lockdown. Die Menschen waren unterwegs. Ohne Masken. Sie liefen auf den Gehwegen, fuhren in Autos. Wurde der Lockdown abgesagt? Habe ich etwas verpasst? Als ich mittags den Busfahrer darauf ansprach bestätigte er meinen Eindruck. Für die Frühtour hatte er 10 Minuten länger gebraucht als üblich, berichtete er. Und jetzt standen wir in der Schlange an der Ampel und um uns rum tobte das Leben.

Inzwischen ist es wieder eher Lockdown. Die Straßen sind einsam und verlassen, wie sonst nur Sonntag morgen.

Dennoch: es mussten Lokale, Restaurants ect. schließen und ab 21 Uhr soll niemand unterwegs sein. Mittags an den Haltestellen sitzen jene Menschen die sonst ihre Zeit in der Kneipe verbringen. Ohne Maske, denn sonst kann man die Bierflasche nicht leeren. Und sie sitzen oft zu zweit oder dritt. Hier und da sind es auch mehr.

Die Kontaktbeschränkungen sind eine nette Sache, aber ich begleite meinen Schützling in die Notbetreuung. Jedes mal sitze ich in einem Raum mit vier anderen Personen und wir sind eine kleine Gruppe. Andere Gruppen sind größer. Die Betreuer wechseln und treffen Kollegen. Dadurch erhöht sich die Zahl der Kontakte weiter.

Vor einem Jahr habe ich täglich die Diskussionen, Interviews, Berichte, Podcasts… zu COVID 19 geschaut. Das ist schon lange vorbei. Wenn gerade was kommt, wenn ich mal Fern schaue, dann höre ich so mit einem Ohr hin, aber das reicht mir. Nur einmal am Tag will ich die aktuellen Zahlen wissen.

Es wird nur noch über Inzidienzwerte gesprochen. Das wir unter 50 kommen sollen und schon bei 80 angelangt sind. Ehrlich gesagt ist mir das ziemlich egal. Ich sehe etwas anderes:

Seit Ende Dezember wird geimpft, also seit fast sechs Wochen. Die Impfung soll etwa nach der dritten oder vierten Woche anfangen zu wirken. Das es kein Mittel gibt das 100% wirkt und das zwei Spritzen notwendig sind, aber viele nur eine Spritze bekommen und dann solange auf die zweite warten müssen, und niemand weiß ob die erste überhaupt noch gezählt werden kann, kann man ja einfach mal übersehen. So wie die Tatsache das wir vor einer Woche etwas über Neuntausend Neuinfizierte hatten, dann Elftausend und schließlich 13 Tausend. Samstag früh waren es dann wieder fast 10.500 und heute sind wir bei etwas weniger als Neuntausend.

Aber in diesem einen Jahr COVID19 hat sich nichts daran geändert, das viele Gesundheitsämter keine Daten übermitteln, das weniger getestet wird und die Korrektur immer erst nach dem Wochenende erfolgt.

Die Menschen träumen von einer Rückkehr aus dem Lockdown, aber bisher ist unbekannt ob geimpfte weiter Überträger sind, wie lange die Impfung wirkt und niemand weiß ob er womöglich zu jenen gehört bei dem sie nicht einmal anschlägt.

Die Sache mit den anaphylaktischen Schocks ist auch nicht so wild. Zwar weiß man nicht welcher Bestandteil des Impfstoffs die allergische Reaktion auslöst, aber das ist nicht so wichtig. Man konzentriert sich erst einmal auf jene die auch bei früheren Impfungen schon Probleme hatten und beobachtet sie einfach 30 Minuten. Und die, die auf Bestandteile der Impfstoffe grundsätzlich allergisch reagieren lässt man außen vor.

Schulen und KITAs sollen schnell öffnen, aber gerade Kinder haben meist keinerlei Symptome und fungieren als Überträger. Egal, der Inzidienzwert fällt. Das die Zahl der Neuinfektionen trotz der Impfungen immer noch so weit oben liegt, übersehen wir. Die Menschen wollen halt raus, in Clubs, in Konzerte. Das ist alles so wichtig. Nicht zu vergessen der unendlich wichtige Friseurbesuch.

Ach ja, und dann haben wir da noch die Mutationen. Drei kursieren wohl schon in Deutschland. Was womöglich noch schlummert ist unbekannt. Köln ist dazu übergegangen jeden positiven Coronatest auf Mutationen zu untersuchen. Aber das ist Köln und Deutschland besteht nicht nur aus Köln. Insgesamt ist der Mutationstest nicht üblich und wird zu selten durchgeführt.

RKI-Chef Wieler immerhin warnt vor den Mutationen und davor die Lage zu unterschätzen. Und auch Bundesgesundheitsminister Spahn fällt in das Lied mit ein. Über Dreimillionen Menschen wurden geimpft und 800.000 haben die zweite Dosis erhalten. Doch die offenen Punkte kann man nicht einfach unter den Teppich kehren.

Nicht alles läuft optimal: da war das Interview mit einer anonym bleiben wollenden Mitarbeiterin eines Gesundheitsamtes, die berichtete das viele Branchenfremde eingestellt wurden und erst einmal Probleme mit der Software haben, auch mal Fehler machen. Der Digital-Fachmann von irgendwo, der meinte das vielfach in Deutschland tatsächlich das wichtige Kommunikationsmittel schlechthin ein Faxgerät ist. Deutschland ist elektronisch betrachtet ein Entwicklungsland das man als rückständig bezeichnen kann. Und ja, die offiziellen Zahlen des RKI stehen nur aus jenen Meldungen die elektronisch übermittelt wurden. Sollte das Gesundheitsamt aus Ober-Unter- Weißnichtwo seine Zahlen telefonisch mitteilen, werden die ignoriert.

Und dann war da die Sache mit den Masken: ein Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes meinte er wurde strafversetzt weil er gewagt hatte darauf hinzuweisen das die Alltags-/Communitymasken nie wirklich getestet wurden und man erst einmal wissen müsse aus welchem Material die sein müssten um Schutz bieten zu können. Inzwischen haben wir die FFP2- Masken Pflicht. Und Ende letzten Jahres unterhielt ich mich noch mit dem Chaos-Schnitzel über die schicken transparenten Visiere. Viele haben die besorgt und das Schnitzel meinte das bei der Kälte gut sichtbar ist wie da die ganze „Suppe“ runterläuft. Das kann doch nicht schützen. Ich hatte kurz vorher auf der Seite eines Herstellers geschaut und gelesen, dass die Visiere zusammen mit einem Mund-Nasen-Schutz verwendet werden sollten. Wenn also Schutzlücken bekannt sind, warum kommen die Politiker so spät damit?

Ich kann in aller Ruhe meinen Einkauf im Lebensmittelmarkt machen, aber ich darf nicht schnell in den Elektronikmarkt um ein neues Ladekabel zu kaufen, eine neue DVD, oder den defekten Staubsauger zu ersetzen.

Ich sehe den Lockdown als eine Zeit in der ich mich mit Dingen beschäftigen kann, für die ich normalerweise keine Zeit habe. Das ist etwas positives. Was ich nicht will: ein schnelles Ende des Lockdown, und dann nach einiger zeit in den nächsten rein rutschen. Besser wir bleiben eine Weile zuhause. Jens Spahn bezeichnete die Pandemie als Charakter- und Stresstest für die Gesellschaft. Dem stimme ich zu. Auch Politiker gehören zur Gesellschaft. Schauen wir welchen Charakter die in nächster Zeit zeigen

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Wochenrückblick

Die letzte Woche bot Winter mit Schneefall und Eis und auch Tauwetter mit Regen. Also ziemlicj durcheachsen bei Temperaturen um 0 Grad.

Ich habe einige Unterrichtsstunden bei meinen Söhnen im Hintergrund miterlebt. Der eine oder andere Lehrer hat sich nicht mit Ruhm bekleckert.

Auch die Mutter meines Schützlings ist vom Onlineschooling nicht begeistert. Vor allem das Einhörnchen kommt nicht gut weg. Das Homeschooling hingegen ist super. Mein Schützling erzählt mir jede Menge und schickt die Mama weg. Er möchte lieber mit mir arbeiten und reden.

Donnerstags darf er bisher in der Schule auf einem großen Petziball hüpfen. Danach ist er irre glücklich und entspannt.

Freitag wurden die Jungs gegen 15:30 Uhr von ihrem Vater abgeholt und sonntag waren sie um 13:30 Uhr wieder hier.

Ich habe Freitag endgültig jede Kommunikationsmöglichkeit für meinen Ex blockiert. Jetzt ist er auch per Mail nicht mehr in der Lage sich zu melden. Ursache war das er schon wieder meckerte weil er mehr Unterhalt zahlen soll. Er sieht es nicht ein, weil er sich drei Tage die Woche um die Kinder kümmert, meinte er. Er war anscheinend schon bei einem Anwalt zur Beratung und sucht kerzt einen anderen. Das Jugendamt hat er auch schon befragt. Die wollten ihm auch nicht helfen und meinten, sie werden tätig wenn ich mich an sie wende. Also muss er sich weiter ärgern. Nun droht er sich einen andrren Job zu suchen, bei dem er weniger verdient. Er hat immer nich nicht verstanden das sein Geld mich nicht interessiert.

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Corona & Job #2

Kaum zu glauben, dass es schon fast ein Jahr her ist dass wir im Lockdown waren und den Unterricht zu Hause irgendwie schaffen mussten. Nun sind wir schon wieder in dieser Situation.

Letztes Jahr, ebenso wie dieses Jahr hat der Fußballer sein Aufgabenpaket. Dieses Jahr hat er zusätzlich ein wenig Unterricht über „Teams“. Manchmal allein, manchmal ist noch jemand anderes dort. Seine Mitschüler sind alle in der Notbetreuung und jeder wo anders. So ist es schwer alle zusammen zu bekommen.

Der Handballer sitzt den Vormittag über vor „Teams“. Manchmal wird kurzfristig der Plan geändert. Meist sitzt er bis 14 Uhr. Heute kam die Kunstlehrerin 20 Minute zu spät. Letztens kam das schon mal vor das ein Lehrer zu spät kam.

Eine Lehrerin ist übel. Die Kinder müssen die Kamera einschalten sonst gelten sie als nicht anwesend. Selbst dann wenn sie sich regelmäßig verbal äußern und die Kamera defekt ist. Keine Gnade. Außerdem dürfen sie sich nicht per Handzeichen melden sondern müssen die technische Variante in „Teams“ nutzen. Ansonsten gibt es direkt wieder Ärger. Andere Lehrer handhaben es wieder anders. Jede Stunde ein neues Spiel.

Ich habe reduzierte Stunden. Täglich zwei Stunden unterrichten. Zweimal pro Woche gehen wir in die Schule zur Notbetreuung. Nervig. Dauernd andere Lehrer und andere Mitschüler. Zwar sind alle nett, aber ich bin weiterhin diejenige, die den Unterricht gestaltet. Jeder Versuch daran etwas zu ändern wird torpediert. Momentan hauptsächlich weil die meisten Lehrer die Schüler nicht kennen. Den Rest des Jahres… na ja.

Mein Schützling hat morgens einige Minuten Zoom-Meeting und die Mutter hat die Ehre jetzt direkt zu erleben wie es mit den Lehrern so läuft, wie sie unterrichten, mit den Schülern umgehen. Das Ergebnis ist nicht gut. Das Chaos-Schnitzel ist hüpft wie ein ADHS- Flummi durch die Gegend und das Einhörnchen ignoriert die Schüler mit Talker und unterrichtet nur zwei sprechende Schüler.

Was Mutter schon länger ärgert, ist, dass ihr Sohn auf jede Frage mit „Nein“ antwortet. Liegt offensichtlich daran dass er immer gefragt wird und wenn er mit „Nein“ antwortet wird es in der Schule ignoriert. Also eigentlich brauchen sie nicht fragen wenn sie längst entschieden haben dass die Antwort „Ja“ sein muss. Das ist nur eine der Sachen, die in der Schule nicht gut laufen.

Auf einer Seite bin ich froh, dass wir vorerst nicht zur Schule gehen. Auf der anderen Seite würde ich gerne einfach mal wieder meinen Job machen ohne den anderer Leute auch noch übernehmen zu müssen.

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Wochenrückblick

Nun haben wir tatsächlich so voel Schnee, dassman Schlitten fahren könnte, aber meine Junhs fühlen sich zu alt dafür. Schade.Das Onlineschooling läuft soweit ganz gut. Die Lehrer sind unterschiedlich streng und kommen auch unterschiedlich gut mit der Technik klar.Ausser Dienstag war ich beim Homeschooling. Dienstag waren wir in der Schule. Drei Schüler, eine fremde Lehrkraft. War ganz nett.Freitag wollte mein Ex die Jungs um 14 Uhr holen. Nachdem ich ihn zum wiederholten Mal erinnerte das der Handballer bis 14 Uhr Unterricht hat, brauchte er dann eine Stunde um zu kommen.Der Handballer hatte am Freitag begonnen eine Ente nach indischem Rezept zu zubereiten. Er kam nicht weit. So durfte ich den Rest übernehmen und es dann bis Sonntag zurück stellen.Samstag habe ich echt gefaulenzt und ansonsten ein wenig Post erledigt.Sonntag bin ich dann ca. 15 Minuten Bus gefahren und von meinem Ziel zu Fuß zurück nach Hause.So viel bin ich schon lange nicht mehr gelaufen. Meine Füße taten wirklich weh. Aber der viele Schnee war toll.

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Wochenrückblick

Nun ist es doch noch weiß geworden. In der Stadt erledigt sich das an vielen Stellen sehr schnell wieder, aber es bleiben ja noch Stellen an denen keiner Auto oder Rad fährt und man dann doch Schnee sehen und genießen kann.

Ich durfte die Woche weiter Homeschooling machen und habe den Freitag herbeigesehnt.

Mit dem Fotoalben- Projekt bin ich nicht so weit gekommen wie geplant. Dafür bin ich mit dem Hoodie des Fußballers gut voran gekommen. Der erste Ärmel ist fertig. Jetzt noch der zweite und die Kapuze. Dann wird sich der Fußballer darin einkuscheln.

Donnerstag hat der Handballer seine Nachhilfe vergessen. Schade. Ich hatte extra Lasagne für die Jungs gemacht.

Dafür waren sie am Freitag kurz da, aber ich war arbeiten. Immer diese Angewohnheit nicht Bescheid zu sagen.

Samstag fragte die Tänzerin ob ich mich in der Jungs freien Zeit gut erholen konnte. Sie dachte echt ich hab hier nur Freizeit und war erstaunt als sie erfuhr das ich arbeite.

Sonntag ist wie immer Waschtag. Die Jungs standen unerwartet früh um 11:30 Uhr vor der Tür. Ihr Vater meinte sie sollten noch etwas mit mir machen. Toll. Hunger hatten sie, brauchten dringend eine Dusche und ich hatte noch Wäsche. Laut Auskunft meiner Söhne will ihr Vater nach einer neuen Wohnung suchen. Seine Vermieterin, die unter ihm wohnt, hat sich wohl realtiv konstant über den Lärm des Fußballers beschwert- selbst wenn der still auf der Couch saß. Sehen wir mal was daraus wird.

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Wochenrückblick

Das Wetter bleibt winterlich oder auch herbstlich. Mir ist nicht wirklich kalt. Auch bei um die 0 Grad keine Winterhose und nur ein Shirt unter der Jacke. Die Jungs laufen ähnlich rum.

Diese Woche endete für mich in der Schule an dem Tag, an dem sie auch begann: Montag. Gebasteltes einpacken, von allen verabschieden. Wer weiß, wann wir uns wiedersehen? Auf jeden Fall nicht in diesem Jahr. Der Fußballer ist stark erkältet und bleibt daheim.

Dienstag Fortbildung- Online. War super. UK . Mein Hirn hat mächtig gearbeitet. Es war sehr angenehm. Heute ist auch für den Handballer letzter Schultag. Mail von der Lehrerin des Fußballers: Donnerstag Testmeeting für Onlineunterricht in Teams. Und sie hat ein Aufgabenpaket. Auch der Handballer hat einige Aufgaben. Nicht in Deutsch- die Lehrerin ist krank. Online mag keiner seiner Lehrer unterrichten.

Mittwoch ist nun der erste Tag der verlängerten Ferien. Anruf von meinem Ex. Er ist Corona- positiv und hat vermutlich die Jungs am Wochenende infiziert. Vielen Dank. Testmöglichkeit: 23.12. Danke. Dann nehmen wir die Quarantäne.

Donnerstag: Die Erkältungssymptome des Fußballers nehmen schnell ab. Heiße Zitrone und Tee . Eine Nacht Hustenstiller und das war´s. Die Nase ist etwas verstopft und auch der Handballer hat eine leicht verstopfte Nase. Doch nur eine Erkältung weil es kalt war? Die Jungs sind froh, dass sie bei mir bleiben dürfen. Vorerst. Die Nachhilfe des Handballers findet online statt.

Freitag: Telefonterror vom Ex. Wie geht es dem Fußballer? Ihr geht zum Test? Du musst euch impfen.

Samstag: Telefonterror Teil 2. Du musst mit den Jungs zum Test. Ruf die Ärztin an. Ich gebe die Kontaktdaten an das Gesundheitsamt. Die melden sich bei dir. Sag die Nachhilfe ab bis sie wieder direkt arbeiten können. Online hat keinen Wert. Täglich mehrere Anrufe. 😬🤮😡

Abends dann hat der Fußballer die Toilette so gründlich verstopft dass selbst der Pömpel nichts ausrichten konnte. Gut das wir hilfreiche Hausmittel wie Backpulver und Essig da hatten. Muss ich nachkaufen- den Essig zumindest.  Zum Abschluss CocaCola und die Toilette ist frei und glänzt.

Sonntag: großes Kochevent des Handballers: Selbstgemachte Chips mit leckerem Dip und selbstgemachte Pommes mit Rahmwirsing und Wiener Würstchen.

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Wochenrückblick

Werfen wir einen Blick zurück auf die letzte Woche.

Dienstag bekam ich von meinem Ex die Mitteilung das er die Jungs am Freitag bei mir lässt. Ich könne mir etwas mit ihnen vornehmen. Er holt sie dann Samstag.

Dank Trainingsverbot ist es ruhiger und entspannter. Mittwoch war Schulfrei. Leider hatte meine Chefin das verpasst. Als ich ihre Frage, ob ich schon unterwegs sei las, hatte sie selbst raus gefunden das ihr Sohn keine Schule hat. Damit entfiel auch ihr Zahnarzttermin. Wir trafen uns zu einer Besprechung.

Donnerstag planten wir das Freitagsessen. Da die Jungs blieben wollte der Handballer endlich mal wieder kochen. Biryani Reis mit Putenfleisch.

Freitag meldete sich die Tänzerin und fragte ob der Handballer bei ihr übernachten wolle. Klar. Der Fußballer zog für die Nacht in mein Bett, denn alleine im Zimmer schlafen ist nicht. Also fuhr er abends noch zu ihr.

Samstag gegen 10:30 Uhr wurde der Fußballer abgeholt und danach sind sie den Handballer abholen gefahren. Abends kamen sie noch einmal kurz vorbei. Sie waren einkaufen mit ihrem Vater. Er hatte dem Handballer ein T-Shirt, zwei Jacken und für den Fußballer neue Schuhe gekauft. Das brachten sie vorbei.

Sonntag habe ich ein Brot gebacken. Das erste Mal seit langem. Danach entkam ich nur knapp dem runter stürzenden Hängeregal über dem Schreibtisch. Gott sei Dank!!!

Gegen 14:30 Uhr kamen die Jungs kurz um einen Fußball zu holen. Danach gingen sie für eine Stunde mit ihrem Vater spielen.

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Corona -Job

Am Freitag war es mal wieder soweit. Das zweite Mal jetzt das unsere Klasse die Nachricht bekam das ein COVID-19 Fall aufgetreten ist. Warum unsere Klasse?

Unsere Schüler kommen zum größten Teil mit einem Bustransport zur Schule und wieder nach Hause. Die Busse fahren eine bestimmte Strecke und die Schüler wohnen auf dieser Strecke, oder besuchen nachmittags Tagesstätten dort.

Da die Schüler aus unterschiedlichen Klassen sind und unterschiedlich Schulschluss haben ist die Zusammenstellung nach Schulschluss nicht identisch mit dem morgendlichen Plan. Wegen der unterschiedlichen Fahrzeiten nach Schulschluss fahren einige Schüler mit bis zu vier verschiedenen Bussen/Fahrern und Mitschülern aus diversen Klassen. Nur Morgens ist von Montag bis Freitag derselbe Bus, mit demselben Fahrer und denselben Schülern unterwegs.

Sollte also ein Kind/Fahrer einen positiven COVID-19 Test haben werden die Klassen, die in diesem Bus unterwegs waren informiert und die Schüler , die in diesem Bus fuhren, müssen für 14 Tage in Quarantäne.

Soweit das Procedere. Freitag, es war schon fast Schulschluss, klingelte das Telefon und das Einhörnchen hatte dann die nette Aufgabe einem unserer Schüler mitzuteilen das es im Bus zu einem Infekt kam und er nun zwei Wochen nicht kommen dürfe.

Bereits vor den Herbstferien hatten wir diese Situation. Damals waren es zwei Mädels die gemeinsam in einem Bus waren. Wir erfahren nicht ob morgens oder mittags. Wir wissen nicht wer. Nur das möglicherweise eine Ansteckung statt gefunden hat. Wir lange der infektiöse Schüler schon Symptome hat, wie viel Kontakt er zu den anderen hatte und derartige Infos erhalten wir nicht. Wir wissen auch nicht ob wir womöglich Schüler oder Lehrer oder anderes Personal haben das ohne Symptome infiziert ist.

Was wir wissen ist, das die Schüler, die nun in Quarantäne müssen am Unterricht teilnehmen, in der Klasse sitzen, Kontakt zu uns haben und hatten und plötzlich mit ihrem Tisch ein Stück an die Seite rutschen müssen. Aber sie bleiben bis ein Elternteil kommt um sie abzuholen und das kann durchaus dauern. Was vor der Mitteilung schon an Kontakt statt gefunden hat kann nicht rückgängig gemacht werden.

Unsere Klasse hat vielleicht 30qm. Es sind etwa 15 Personen dort. Zeitweise ohne Maske. Unsere Aufzüge haben etwa 4qm und 6qm. Die Lüftung ist dauerhaft eingeschaltet. 3 bzw. 4 Personen dürfen sie noch benutzen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel hingegen sind zu den Hauptverkehrszeiten voll. Und wenn ich einkaufen gehe, dann darf pro 10qm nur ein Kunde ins Geschäft.

Ich vermisse bei diesen Regelungen die Logik.

Der Fußballer darf nicht mehr in die Schule sobald Erkältungssymptome auftauchen. Das in dieser Jahreszeit zu verhindern wird schwer. Dann dürfen wir wieder versuchen irgendwo einen Test zu bekommen und müssen dann eine Woche auf das Ergebnis warten.

Beim Handballer war schon eine Klasse in Quarantäne, inzwischen hat es eine andere getroffen.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht