Was war dein schlimmstes Geschenk?

Eigentlich geht es bei dem Thema für diese Woche um Weihnachtsgeschenke, aber da wir kein Weihnachten feiern und es natürlich auch keine Weihnachtsgeschenke gibt hab ich das für mich leicht abgeändert.

Schlimme Geschenke? Kann man jemanden etwas schlimmes schenken?

Ich würde sagen:Nein!

Schlimm ist es wenn man keine Idee  für ein geeignetes Geschenk hat in Bezug auf eine Person. Wenn man keine Empathie vorweisen kann. Aber die Geschenke selbst finde ich nicht schlimm.

Für den Beschenkten mag es blöd sein etwas zu bekommen, mit dem er nichts anfangen kann, aber immerhin hat er auch etwas über den Schenker gelernt.

Manche Menschen bemühen sich gar nicht erst und nehmen sich keine Zeit um sich etwas für den zu Beschenkenden zu überlegen. Sie schenken von vorneherein Geld. Das finde ich schlimm, denn es zeigt schon das der Mensch einem nicht wichtig ist. Andersherum kann man aber auch ehrlich sein und zugeben das einem absolut nichts eingefallen ist und dann Geld schenken.

Geschenke sollten eigentlich von Herzen kommen. Tun sie das nicht, ist es schlimm. Dann sollte man das Schenken an sich in Frage stellen, nicht aber das Geschenk selbst.

Als derjenige der ein Geschenk bekommt, sollte man sich aber auch seine eigene Erwartungshaltung bewusst machen und sich die Frage stellen, ob man manchmal nicht einfach auch undankbar ist, wenn man ein Geschenk nicht zu würdigen weiß.

Wenn ich an Geschenke zurück denke die ich bekommen habe, dann muss ich sagen, es gab nur ein Geschenk das wirklich zu 100% unpassend war und das war eine Flasche Wein. Ansonsten waren die Geschenke nicht übel. Ich erinnere mich noch gern an die warmen, selbstgestrickten Wollsocken, die eine Frau in liebevoller Arbeit für einen ganzen Stapel Leute gestrickt hat. Die Größe war nicht optimal und die Farbzusammenstellung war konfus, aber sie wollte allen eine Freude machen und ich habe mich gefreut. Die Socken sind immer noch in Gebrauch, wärmen im Winter immer noch die Füße. Seit etwa 11 Jahren.

Ich selber schenke gern praktisch und einfach. Einen selbst gebackenen Kuchen, z.B., oder selbst erstellte Koch- und Backbücher mit Erweiterungsmöglichkeit.

Besinnlich oder nicht?

Die letzten Tage waren mal wieder stressig und arbeitsintensiv und irgendwie waren die täglichen 24 Stunden viel zu schnell um. Nicht dass ich glauben würde mehr Stunden wären eine Bereicherung, aber irgendwie…so manchmal…

Derzeit ist alles mal wieder etwas stressiger als üblich. Das liegt zum einen daran, das mein Mann gerade auf Fortbildung ist- in Leipzig. Nicht dass jemand, der morgens zur Arbeit geht und abends Heim kommt eine große Hilfe wäre, aber Dienstags,z.B. reicht es schon wenn er nach dem Frühdienst den Zwerg übernimmt, damit ich mich auf seinen Bruder und dessen Verein konzentrieren kann. Momentan hab ich also auch diese Minimalhilfe nicht und die Mädchen fallen auch aus. Die eine weil sie auf der Arbeit ist und die andere weil sie neben des langen Schultages noch lange Lerneinheiten hat um bei den Abiturprüfungen bestmöglich abschließen zu können. Und da ist gerade in Mathe viel Lernarbeit nötig. Tja, und wenn sie nicht lernt, kommt sie zu mir um sich Luft zu machen, weil:

  • ausgerechnet der tolle Mathelehrer krank ist, aber nie die Lehrer auf die man verzichten kann
  • die Klasse sie ankotzt
  • sie immer noch nicht weiß was sie studieren möchte
  • die dämliche Schnepfe aus ihrer Klasse mal wieder was blödes gesagt hat
  • sie nicht weiß woher sie die Zeit zum Lernen nehmen soll
  • Mathe einfach sch… ist
  • sie gerade bei einem Thema mal wieder auf dem Schlauch steht und einen „Schubs“ braucht

Und so fliegen die Stunden dahin!

Der andere Grund für meine zeitlichen Probleme derzeit ist…Trommelwirbel… es ist Dezember… Vorweihnachtszeit und einfach Alle Jahre wieder.

Und damit sind wie dann beim Thema des Webmaster Friday für diese Woche: Besinnliche Weihnachtszeit oder Einkaufsrausch?

Es ist wieder Adventszeit. Wie in jedem Jahr ist die Vorweihnachtszeit eine ganz besondere Zeit. Überall brennen Lichterketten, kleine goldene Engel schweben über Einkaufspassagen, der Weihnachtsmann tummerlt sich mit seinen Rentieren in den Menschenmassen. Die horten die Kartons mit dem bunten Papier und den schicken Schleifen wie die Eichhörnchen ihren Vorrat. Oder? Ist das alles nur noch ein Kaufrausch, der aus einem gesellschaftlich geprägten Schenkungsdruck erwächst, den die Werbeindustrie zunehmend befeuert. Gibt es sie überhaupt noch: die besinnliche Weihnachtszeit? Oder ist man längst ein Opfer dessen geworden, was man in der eigenen Jugend noch so wohlig warm empfand? Was gehört für Euch zur Weihnachtszeit? Und genießt ihr diese Wochen vor Weihnachten? Was könnte oder sollte man anders machen?

In meiner Kindheit war Weihnachtszeit die Zeit für Schlittenfahrt, Vorfreude auf Geschenke und die Besuche von Onkel und Tante, besonderes Essen, viele Backstunden und viele Lichter.

Natürlich verstand ich irgendwann dass es keinen Weihnachtsmann oder Nikolaus gab und die Geschenke von den Eltern und Verwandten kamen und damit verstand ich auch meine Verpflichtung zu schenken. Damals war das… nun ja. Meine Mutter bekam in der Regel eine Schachtel Pralinen, weil wir wußten sie gibt uns welche- also schon recht egoistisch gedacht.

In der Schule lernte ich im Textilunterricht häkeln. Das hatte auch meine Mutter mir gezeigt, aber weder Mutter noch Lehrerin schafften es, mir klar zu machen wie man einen Topflappen so häkelt das er tatsächlich eckig ist, oder wenigstens rund. Ich stand da mehr auf… künstlerische Freiheit, was bedeutet, die Dinger waren unförmig, weil ich mal die Maschen zu fest zog, mal alles zu locker ließ und mal so wie es sein sollte. Häkelnadeln verstanden mich irgendwie nicht. Dennoch bemühte ich mich und die Ergenbisse meiner Mühen wurden dann verpackt und verschenkt. An Mama, die einen größer werdenden Stapel davon im Wäscheschrank hatte, viele davon noch aus ihrer eignen Schulzeit, denn die Dinger kamen nie zum Einsatz. Auch meine Tante legte eine Sammlung an, aber auch da kamen sie nie wirklich an die Töpfe.

Weihnachten war aber auch die Zeit in der die Laune meiner Mutter sank und meine oft auch. Alltagskleidung war nicht in Ordnung. Man musste festlich gekleidet sein und dann sollte man sich möglichst nicht schmutzig machen, das aufwendige Essen und die Besuche:

  • Hoffentlich gibt es nicht wieder Streit.
  • Mal sehen was es diesmal Unsinniges geschenkt gibt.

Weihnachtsbaum schmücken macht Spaß-Abschmücken nervt. Kurz: es war immer ein auf und ab.

Später entspannte sich alles ein wenig, weil ich keine Freunde hatte die so Geschenkeversessen waren und wir alles nicht so eng sahen. Was aber blieb war die Erwartungshaltung vieler. Beruflich vor allem. Die Urlaubsregelung für die Ferien, evtl. einfach was jahreszeitliches für den Arbeitsplatz usw.

Mit eigener Wohnung, eigener Verantwortung kam aber noch ein weiterer Faktor dazu, den ich als Kind nie hatte: Die Frage ob man für die Feiertage mit allem ausgestattet ist. Damals wie heute sind die Geschäfte an den Feiertagen geschlossen und so folgt logischerweise die Überlegenung was man auf jeden Fall braucht und evtl noch besorgen muss, damit diese Tage ohne offene Geschäfte kein Alptraum werden. Und so rennt man dann mit 1000 anderen Personen noch mal schnell in den Laden, weil sonst das Brot nicht reicht, zuwenig Kartoffeln da sind,….

Mit Familie ist es noch einen Tick hektischer und nicht nur unmittelbar vor Ladenschluss, nein, es fängt schon früher an. Da sind noch Turniere des Sportvereines die noch in diesem Jahr statt finden müssen und den Rest des Jahres nicht richtig untergebracht werden konnten, dann gibt es natürlich Nikolaus- und Weihnachtsveranstaltungen und man sollte möglichst überall auftauchen, wegen der Gemeinsamkeit und dem Zusammengehörigkeitsgefühl und weil es so schön ist. Der Kindergarten bietet einen  Nikolaus- der selbstverständlich echt ist und den Kinder ein kleines Geschenk gibt wenn sie ein Lied singen und dann gibt es Nikolaus- und später Weihnachtsfrühstück, einen Basar, einen gemütlichen Elterntreff und all das noch einmal in der Schule.  Und ja, es ist schon ein großes Geschenk wenn sich nichts überschneidet. Und wehe man sagt etwas ab…

Unterwegs, egal ob in Geschäften oder an der Ampel, im Bus,… gibt es für die Menschen kaum noch Gesprächsthemen jenseits vom Kaufen.

  • Ich habe noch nicht alle Geschenke
  • Ich weiß nicht was ich Tante Frieda schenken soll
  • Was gibt es bei euch an den Feiertagen zu essen?
  • Ich habe dieses Jahr schon im November angefangen Geschenke zu besorgen

Gibt es noch eine Welt jenseits von langen Warteschlangen an den Kassen aller Geschäfte? Eine Welt jenseits von Verpackungsmüll nach den Feiertagen?

Wir feiern kein Weihnachten, aber wir sind von all dem auch betroffen weil man sich nicht retten kann. Es sei denn man kann seinen Kindern Privatlehrer gönnen und die (Vor)Weihnachtszeit irgendwo auf einer einsamen Insel verbringen. Andernfalls sieht es übel aus.

Ich habe mich immer bemüht meinen Kindern klar zu machen dass sie mehr als genug Gründe haben täglich dankbar zu sein für alles was sie haben und alles was für sie getan wird. Zusätzlich kann man sich vielleicht etwas wünschen, aber nichts verlangen.

Was ich gerne verschenke?

Für den Winter selbst gestrickte Schals, Pullover und Stulpen oder einfach was selbst gebackenes. Der Lieblingsschokokuchen meines Sohnes oder mal wieder eine tolle Torte auf Wunsch meiner Töchter.

Nichts davon muss eingepackt werden.

Das Winter und Schnee nicht mehr derart miteinander verwoben sind wie damals in meiner Kindheit ist für mich in Ordnung, aber was für mich immer zusammengehören wird sind dunkle Jahreszeit und Lichter und deshalb genieße ich das Leuchten und Strahlen an Fenstern, in Gärten oder einfach in der Stadt. Zumindest abends. Tagsüber, wenn es hell ist wirkt es überflüssig.

Festessen ist bei uns eher bescheiden. Ein leckerer Salat, ein einfaches Essen- oft nur Kartoffelsalat mit Frikadellen oder ähnliches.

Wenn dann über die Feiertage die Welt draußen still wird, weil niemand zur Arbeit hetzt, keiner die Geschäfte stürmt sitze ich gern mit einem heißen Tee und der Familie daheim. Entspannen, gemeinsam einen Film schauen, Kekse knabbern,… Einfach und möglichst müllfrei, denn die Nachbarn sorgen ausreichend für überquellende Mülltonnen. All die Geschenkpapiere, Schleifen, Kartons, die zeigen was da in den Tagen verpackt und verschenkt wurde. Wieviel davon braucht irgendjemand? Ist es wirklich nie genug mit dem Müll? Ich will mit all dem nichts zu tun haben und freue mich über die kleinen Dinge, wie glückliche Kinder, die tatsächlich keine großen oder teuren Geschenke brauchen um glücklich zu sein.

Was man anders machen könnte?

Einfach mal das Übliche vergessen. Was spricht dagegen einfach eine hübsche Dose zu nehmen, sie mit selbst gebackenen Keksen zu füllen und wenn es denn sein muss noch eine kleine Schleife drumrum zu wickeln und das zu verschenken? Statt Schleife kann man auch einen Schal stricken und den als Riesenschleife nutzen, oder… Es gibt so viele Möglichkeiten.

Auch mal Dinge tun, die man bisher nicht gemacht hat:

Regal voller Bücher? Super! Es gibt Menschen denen fehlt das Geld dafür. Legt sie auf eine Parkbank oder in eine Tauschbox. Warum bitte sollen sie als Staubfänger im Regal bleiben?

Es ist noch Wolle da? Strickt was ihr könnt und laßt es im Park liegen. Vielleicht mit einem netten Gruß versehen.

Einfach mal andere Beschenken, als nur die, die man kennt. Ohne Gegenleistung zu erwarten. Das wäre schon ein guter Anfang

Spaltet das Internet die Gesellschaft?

…lautet heute die  Frage beim Webmaster-Friday.

Nach dem überraschenden Erfolg von Donald Trump bei den US-Wahlen stellen sich viele die Frage, wie es dazu kommen konnte. Offenbar hat sich bei Meinungsmachern und Kommentatoren ein Weltbild etabliert, was nicht mehr mit den tatsächlichen Mehrheitsverhältnissen übereinstimmt. In unseren westlichen, demokratischen Gesellschaften zeigen sich inzwischen viele Risse: Jung gegen Alt, Arm gegen Reich, Gebildet gegen Ungebildet, etc. Nun stellt sich die Frage, ob sich seit einigen Monaten eine weitere Kluft auftut: intellektuell aufgeklärt und realistsich gegen … (ja, was eigentlich?). Sind die Lügen, die schlaue Medien und Intellektuelle Trump nachweisen konnten, aus Sicht seiner Anhänger überhaupt welche? Gibt es große Teile der Bevölkerung, die viel weniger genau und differenziert denken als die aufgeklärten Bildungsbürger?

Ich finde nicht dass sich diese Risse seit dem Internet zeigen, sondern dass die schon immer da waren. Es gab schon immer diejenigen die gern gehetzt haben und jene die besonnener waren, sich nicht beteiligten, oder aber auch ihre Meinung irgendwann änderten.

Gehen wir zurück in die Geschichte und erinnern wir uns z.B. an die Geschwister Scholl während der Zeit des Nationalsozialismus. Anfangs gingen sie den Weg, den die NSDAP eingeschlagen hatte mit, bis sie zu dem Schluss kamen, dass etwas falsch läuft. Sie entschlossen sich Widerstand zu leisten, organisierten sich und versuchten die Bevölkerung wach zu rütteln. Am Ende kostet es sie ihr Leben, aber sie haben getan was sie konnten. Hätten sie das Internet gehabt wäre vermutlich vieles anders gelaufen.

Natürlich hat jede Medaille zwei Seiten. Die Vollpfosten- die es immer gab- finden und organisieren sich, aber auch die anderen.

Das Internet trägt nicht die Schuld daran dass es in der Bevölkerung gebildete und weniger gebildete Menschen gibt. Nur während sie früher in kleinen Gruppen beisammen waren, in ihrem direkten Umfeld, treffen sie sich nun online auf der ganzen Welt.

Wärend die einen sich treffen um zu hetzen, treffen sich die anderen um sich dagegen zu stellen.

Das Internet bietet jedoch noch mehr. Menschen haben ein begrenztes Gedächtnis. Das Internet hingegen tut sich schwer mit dem Vergessen.  Egal ob Medien, Politiker, Ereignisse: man kann alles wieder in Erinnerung rufen. Medien, die heute hetzen und morgen versuchen unschuldig zu wirken werden leicht entlarvt. Die heutigen Lügen von Politikern werden ihnen morgen wieder vorgehalten.

Natürlich sollte man meinen das gerade Medien differenziert berichten, aber auch dank dem Internet stellen wir immer wieder fest, dass sie genau das nicht tun. Vor dem Internet war es schwer so etwas zu bemerken, jetzt ist es einfacher und natürlich nicht im Sinne der „Täter“. Aber das liegt eben eher an Interessen die vertreten werden, nicht am Internet, denn auch ohne Internet gäbe es Interessen zu vertreten. Was eben auch mit Angebot und Nachfrage zu tun hat. Wer sich gegen Konkurrenz behaupten muss, muss sich überlegen wie er das schafft und so mancher verfällt dann der Versuchung Wahrheit und Fakten einfach mal beiseite zu schieben.

Die „klugen“ Leute sind sicher diejenigen die versuchen alles ins rechte Lot zu richten, aber es sind die „unklugen“ die wählen können ob sie den klugen glauben oder eher nicht.

Natürlich sind gerade die sozialen Medien diejenigen die gern ihren Profit daraus schlagen das Menschen nun mal unterschiedliche Meinungen zu vertreten.

Stellt man fest, dass in einer Zeitung etwas falsch dargestellt wird, kann man einen Leserbrief schreiben, aber ob der gedruckt wird oder im Reißwolf landet kann man nicht entscheiden. Durch das Internet kann man den „Leserbrief“ auch gegen den Willen der Zeitung veröffentlichen. Es ist eine Möglichkeit die natürlich allen offen steht und damit natürlich nicht nur einer Seite/Meinung. Aber es bleibt für Alle die Möglichkeit sich umfangreich zu informieren und sich seine Meinung auf Basis von Wissen zu bilden denn nicht nur Meinungen stehen durch das Internet zur Verfügung, sondern auch Wissen.

Fakten, Tatsachen, Realitäten gibt es auch im Internet.Wissen der gesamten Welt findet sich und „Aufklärer“ wie Julian Assange, die auf Dinge aufmerksam machen, die sonst an fast allen vorbei gehen würden.

Im Grunde ist das Internet also lediglich ein Verstärker.

Wie riskant ist das Leben?

Wir haben schon Donnerstag und heute Abend gibt es ein neues Thema, aber da ich gerade ein paar Minuten Zeit habe, möchte ich doch noch etwas zum aktuellen Thema „Wieviel Risiko ist lebenswert?“beim Webmaster-Friday schreiben.

Als Mutter von vier Kindern gab es schon oft Momente wo Risiko ein großes Thema war und natürlich möchte ich meine eigenen Kindheit nicht vergessen.

Meine Große, zum Beispiel war immer sehr überlegt. Sie versuchte Risiken abzuschätzen und überlegte sich oft lange ob es sich lohnen würde sich zu trauen. Ihre Schwester hingegen wollte und deshalb machte sie. So manchmal machten meine Nerven einen Salto bis ich begriff dass dies völlig überflüssig ist. Sie wusste was sie konnte und sie beachtete Warnungen. Unvergessen bleiben mir Situationen auf dem Spielplatz wo sie mit zwei Jahren das Klettergerüst für sich entdeckte und in Beschlag nahm. In meinem Beisein probierte sie sich aus und dann war alles normal, üblich, unbeeindruckend… für mich. Nicht aber für andere Eltern und Großeltern, in deren Augen ich eine Rabenmutter war die sich nicht um ihr Kind kümmert, das lebensgefährliche Kletterübungen machte. Aber nicht meine Unaufmerksamkeit brachte mein Kind in Gefahr, es waren jene Leute die beim Klettergerüst standen, ständig zuckten und Bemerkungen machten, denn die verunsicherten meine Tochter und ließen sie vermuten das etwas nicht stimmte, was sie panisch werden ließ. In solchen Momenten ging ich zu ihr, blockte die Leute ab, ignorierte sie und ermuntere meine Tochter einfach weiter zu machen, weil alles in Ordnung ist. Nicht zur Freude dieser Leute, aber für meine Tochter, denn sportliche Betätigung war immer ein großer Bestandteil ihrer Lebensqualiät. Sie saß mit fünf Monaten- nicht weil sie gesetzt wurde oder jemand es verlangte sondern weil sie selbst sich setzen wollte. Sie lief mit neun Monaten und ließ das Krabbeln aus, weil sie hoch und vorwärts wollte und dann kam der Spielplatz, der Sportunterricht in der Schule und diverse Aktivitäten in der Freizeit.

Wenn ich heute auf dem Spielplatz Mütter sehe die mit Desinfektionstüchern ihre Kinder bearbeiten nachdem sie Sand angefasst haben oder Kinder die angeekelt nach dem berühren von Sand die Hand schütteln, dann tun mir die Kinder leid und ich frage mich was bei den Eltern eigentlich schief gelaufen ist. Ja, ich habe als Kind auch mal Sand gegessen. War nicht so lecker, aber das muss man erst einmal raus finden. Ich ermuntere meine Kinder nicht Sand zu probieren, aber wenn sie es tun… Na und?

Als Kind bin ich Rad gefahren, Rollschuhe,Roller, bin Seil gesprungen, auf Klettergerüsten rum gekraxelt, Schlitten gefahren und natürlich das ein und andere mal unsanft gelandet. Hände, Knie und Ellenbogen mussten einiges aushalten. Den Kopf stieß ich mir vorzugsweise an Kanten und Türen, aber nie bei Stürzen. Die Finger habe ich mir geklemmt und seit ich einen Haushalt habe auch ab und zu mit Nadeln und Messern traktiert.

Für meine Kinder kann ich sagen, das es bei ihnen ebenso läuft. Das ist auch der Grund, warum meine Kinder nie mit Helm Rad fahren. Schädel-Hirn-Verletzungen treten hauptsächlich bei Autounfällen auf und keiner gibt seinem Kind im Auto einen Helm oder trägt dort selbst einen. Ca. 2,5 Millionen Verkehrsunfälle in ganz Deutschland pro Jahr sollten und stutzig machen. Doch wir setzen uns ins Auto als würde nie etwas passieren. Wir fahren zum Supermarkt weil wir keine Lust zum Taschen schleppen haben, wir fahren Kinder bis zur Schultür, wir fahren überall hin und alles ohne Helm und das bei ca. 3000 Getöteten pro Jahr. Autofahren gehört für Viele zum Leben. Bei Rot über die Straße gehen und Kindern damit ein schlechtes und gefährliches Vorbild geben ebenfalls. Darauf will niemand verzichten, aber einen Helm auf den Fahrrad tragen?

Und wenn ich noch mal die Straßenverkehrs-Situation anschaue und dann Leute höre die meinen sie haben Angst in ein Flugzeug zu steigen, dann frage ich mich wie man überhaut noch das Haus verlassen und über die Straße gehen kann. Ampel oder nicht- eher wird man überfahren, als das man abstürzt und seien wir mal ehrlich: Einen Flugzeugabsturz zu überleben ist eher unwahrscheinlich. Ob und wie man überlebt wenn man auf der Straße angefahren/überfahren wird ist ein anderes Ding. Und dennoch gehen wir dieses Risiko tagtäglich ein, völlig normal, ohne große Ängste.

Nein, ich muss nicht den Mount Everest besteigen, mit Gleitschirmen springen oder ähnliches. Das Leben ist täglich gefährlich und am gefährlichsten ist das was wir nicht als gefährlich wahrnehmen wollen. Statt dessen stürzen wir uns auf anderes.

 

Wohin bei der Hitze?

…lautet die Frage beim WebmasterFriday.

Ich hab so meine Probleme mit Temperaturen über 25°C, deshalb mag ich auch den Sommer in Marokko mit oft 45°C und mehr nicht so sehr. Zumindest nicht im Landesinnern. Am Meer geht es schon eher, aber auch da ist heiß nun mal heiß.

Wenn möglich-und in Marokko sind wir ja im Urlaub- versuchen wir tagsüber zu schlafen und erst am Spätnachmittag beginnt das Leben. In Deutschland habe ich zwar „nur“ ca. 35°C, aber tagsüber schlafen ist nicht möglich. Der Alltag verhindert es.

Dennoch: wenn mir so manche Leute entgegenkommen und jammern bei ihnen würde schon vom Nichtstun die Suppe laufen, dann kann ich mir ein leichtes Lächeln nicht verkneifen. Meist haben diese Leute kaum etwas an und wundern sich. Ich bin dagegen immer mit langen Sachen gekleidet und schütze so meine Haut vor Sonne und Hitze.

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In der Wüste würde niemand auf die Idee kommen in kurzer Hose und nacktem Oberkörper oder Minirock und Top rum zu laufen. Man bedeckt sich um sich vor der Hitze und der Sonne zu schützen. Weite luftige und eher dunkle Kleidung ist die beste Methode wenn man raus muss. Dabei sollte man nicht vergessen auch den Kopf zu bedecken,Haare reichen nicht.

Während des Ramadan ist tagsüber trinken nicht möglich, aber das macht nichts. Morgens vor Sonnenaufgang mindestens einen halben Liter Wasser, besser mehr und man kommt trotzdem gut über den Tag. Außerhalb des Ramadan trinke ich tagsüber lauwarmen Tee, keine süßen Getränke und nichts kaltes. Auch saftiges Obst, wie Melonen sind eine feine Sache.

Generell ist Obst, Gemüse und Salat besser als schweres Essen und hilft ebenfalls.

Wenn mehr Bekleidung besser ist als weniger ist auch klar, das Freibad irgendwie nicht der richtige Ort ist. Wir sitzen gern am Ufer von einem See oder auch Fluss im Schatten und genießen dort Tee aus der Thermoskanne und machen dort Picknick.

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Grundsätzlich halte ich mich lieber dort auf wo Schatten und eher Kühle zu finden ist und meide die Sonne.

Kurzfristige Abkühlung durch kühle Räume ist zwar ganz nett, aber sobald man wieder raus kommt, kommt die Hitzekeule. Auch nicht wirklich der Renner.

Ich schaue das ich meinen Tagesablauf weitgehend so ändere das alles notwendige erst am Abend statt findet und vorher mache ich nur, was nicht verschoben werden kann.

 

 

 

 

Persönlich(keit)

Anfang des Jahres gab es eine Blogparade zum Thema wie viel persönliches ein Blog braucht. Ich habe sie verpasst, wollte mich auch nicht hinten dran hängen, aber dennoch was dazu schreiben. Bisher bin ich nicht dazu gekommen und jetzt taucht das Thema beim Webmaster-Friday auf.

Wer einen Blog betreibt, kann sich leicht hinter technischen Mauern verschanzen. Weder Name noch Foro noch Anschrift muss man Preis geben, um einen guten und seriösen Blog zu betreiben. Viele bekannte Bloger sind eher unter Pseudonymen bekannt als unter ihren wirklichen Namen. Wie findet ihr das und wie geht ihr damit um? Nutzt ihr auch einen erfundenen Aka-Spitznamen? Nur im Blog, oder haltet ihr das auch auf anderen Social-Media-Kanälen durch? … Oder tretet ihr unter echtem Namen auf? Stört es euch bei anderen, wenn man nicht weiß, wer sich dahinter verbirgt? Welche Vor- und Nachteile hat es, sich mit echtem Namen (und damit Adresse und Telefon) öffentlich zu outen? Habt ihr schon Sorge gehabt, Opfer von Cyber-Kriminalität zu werden? Gibt es langfristig überhaupt eine Alternative zu den Klarnamen?

Nun, auf meinem Blog ist Anonymität üblich. Ich versuche auch tunlichst zu vermeiden Rückschlüsse auf unsere Wohngegend zu hinterlassen. Die Gründe dafür sind recht einfach. Es ist hauptsächlich eine Schutzmaßnahme.

Ich berichte hier von Erlebnissen und Begebenheiten, Zusammentreffen und Gesprächen, meine Meinung und den Alltag einer Nicht- 100%- deutschen-Familie, die auch noch muslimisch ist und ihre Erfahrung mit eben dieser Tatsache.  Mir liegt nichts daran Menschen öffentlich bloß zu stellen. Ich möchte nur Aufmerksam machen. Würde ich Realnamen und Wohnort angeben oder eines von beiden könnten womöglich Rückschlüsse gezogen werden. Rückschlüsse auf Menschen mit denen wir zu tun haben oder hatten, sei es bei Behörden, in Geschäften oder,oder,oder.

Die andere Seite: Auch uns muss ich schützen. Immer wieder mal liest man davon das Arbeitgeber nach Bewerbern googeln. Wer auf meiner Seite landet findet vielleicht etwas, was ihm nicht gefällt. Da denke ich an die Geschichte mit der Jobsuche meiner Tochter. Kein Arbeitgeber wurde öffentlich diskreditiert. Es ist gedacht um Menschen zum nachdenken an zu regen. Auch die Tatsache das neuerdings einige Menschen dieses Landes wieder meinen Volkverhetzung wäre mit der Meinungsfreiheit gedeckt und tätliche Angriffe auf Ausländer/Muslime wäre eine gute deutsche Tat zum Schutze Deutschlands, sorgt dafür das ich meine Familie und mich lieber Anonym halte.

Ein weiterer Punkt ist einfach das mein Klarname nichts an dem was wir erleben ändert und er damit auch nichts zu tun hat. Nehmen wir zum Beispiel die Wohnungssuche. Ich könnte mich bei Maklern und Vermietern unter dem Namen Eva Müller vorstellen oder Lisa Schmidt, Anna Walter, oder sonst irgendwie. Die Wohnung würden wir dennoch nicht bekommen, weil wir sind, wer wir sind;unabhängig von unserem Namen. Also spielt er keine Rolle.

Ein weiterer Punkt ist, das ich mit diesem Blog kein Geld verdiene. Ich verwende ein Gratis-Theme von WordPress, direkt bei WordPress. Das hat zwar Werbeeinblendungen zu Folge, aber die sind für WordPress, nicht für mich. Wäre es anders würde ich verstehen wenn Leute sagen sie möchten wissen wer da verdient.

Ein letzter Punkt: die Datensammelwut diverser Seiten und Portale ist mittlerweile so groß und wächst weiter das ich meine kleine anonyme Insel gern behalten möchte. In Zeiten wo jedes Telefongespräch, jede E-Mail,jede SMS, jeder Kontakt abgefangen, archiviert und gesammelt wird mag ich einfach ein wenig davon Abstand nehmen.

Als ich mir damals einen Account bei Facebook zulegte waren noch alle Möglichkeiten offen und so habe ich mir einfach etwas ausgedacht was Facebook heute nicht mehr akzeptieren würde. Auch sämtliche versuche Facebooks weitere Daten aus mir raus zu locken wie Handynummer ect. habe ich bisher erfolgreich umgangen. Wie lange das noch möglich ist wird sich zeigen. Sollte es irgendwann notwendig werden den schon lange existierenden Account mit tatsächlich realen Daten versehen zu müssen, werde ich ihn eher löschen Ich werde mir meine anonyme Insel bewahren so langsunset-485016_640e es geht.

Man darf bei all dem nicht vergessen dass das Net nicht nur mit Menschen bestückt ist die nur zum lesen, suchen oder spielen unterwegs sind. Es gibt natürlich auch Leute die sich tiefer in der technischen Materie auskennen und klar: mit genug Wissen und Interesse könnte man trotz allem recht leicht unseren Wohnort finden und vielleicht auch mehr.

Zukunft

Premiere: ich nehme mal am Webmaster-Friday Teil. Thema der Woche 19.5.-26.5.: StarWars und Co. – wie sehen wir die Zukunft?

Okay, ich muss mich mal outen und zwar gleich doppelt:

  • Ich war immer Science-Fiction-Fan
  • Ich habe nie Star Wars gesehen

Irgenwie konnte ich nach Beschreibung, Berichten,Bildern und Trailern der Star Wars Geschichte nie etwas abgewinnen, was mich dazu gebracht hätte mir die Filme mal gönnen. Dafür habe ich immer Star Trek geliebt.

Als Kind waren natürlich Captain Kirk mit seinem spitzohrigen Freund Spock,dem Wunderdoktor Pille McCoy und dem genialen Chefingenieur Scotty Pflichtprogramm. Natürlich auch die Kinofilme und ich bin der Serie treu geblieben, bis die Macher sich überlegt haben junge Schauspieler in den Weltraum zu schicken die Kirk und Co. in „jung“ darstellen sollten. Zurück in die Vergangenheit, die dennoch Zukunft ist? Nein, das ist nicht mein Ding. Wenn es um die Zukunft geht bin ich nicht sonderlich flexibel., das muss ich zugeben.

Das Kirk durch Picard ersetzt wurde hat mir Probleme bereitet, aber Patrick Stewart hat mich als Captain überzeugt. das plötzlich auch der ausgetauscht wurde durch eine Frau und die in einem Schiff das nicht Enterprise hieß, hat mir gar nicht gefallen. Nicht, das ich meine eine Frau könne nicht die Chefin sein. Aber überzeugende Darsteller mal drei? Aber es hat mir gefallen.

Nicht warm geworden bin ich mit Deep Space Nine und auch Captain Archer ist nichts für mich.

Was hat all das jetzt mit unserer Zukunft zu tun?

Na ja, der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“. Wir lieben was wir kennen, was uns vertraut ist. Manche lassen Neuem die Chance sich zu beweisen, andere verweigern sich. Aufhalten können wir die Weiterentwicklung nicht, so wie man Filme- und Serienmacher nicht stoppen kann wenn sie eine Idee im Kopf haben. Sie hören nur auf wenn die Einschaltquoten nicht stimmen oder die Story so ausgelutscht ist das nichts mehr geht. Und unsere Zukunft wird nur durch die Machbarkeit gebremst.

Captain Kirk hatte jede Menge fiepende Computer und einen kleinen Tricorder. Wir sind inzwischen mit Subnotebooks und Smartphones ausgestattet und bis die den Gesundheitszustand von Menschen beurteilen können dauert es vermutlich nicht mehr lange. Als Kind hab ich mir manchmal einen Scotty gewünscht der mich mal eben in die Schule beamen kann. Dann hätte ich noch einige Minuten Schlaf mehr zur Verfügung gehabt. Aber wie werden wir reagieren wenn diese Technik tatsächlich zur Verfügung steht? Und es wird sicher irgendwann so sein.

Ehrlicherweise muss ich gestehen das ich derzeit nicht weiß wie ich darauf reagieren würde. Vielleicht werde ich ein Pille McCoy sein der die Technik verweigert und sie nur im Notfall und nur unter Protest nutzt. Vielleicht werde ich sie aber auch als selbstverständlichen neuen Bestandteil des Lebens betrachten wie Handys und Computer. Es wird auf jeden Fall Menschen geben die warnen und ablehnen, und welche die der Zukunft eine Chance geben, ebenso wird es Menschen geben die sich erfreut auf alles neue stürzen und versuchen es in ihr Leben zu integrieren.

Es gibt da einen recht passenden Dialog aus Star Trek:

Captain Kirk: „Spock, diese Kadetten von Ihnen, wie gut sind sie? Wie werden sie bei echten Schwierigkeiten reagieren?“

Spock: „So wie alle Lebewesen, jedes nach seinen Fähigkeiten.“

Es gibt heute Menschen die mit Einführung des Internets für Alle dieses direkt genutzt haben und sofort begannen ihre Möglichkeiten auszuloten. Es wurden Homepages erstellt, Verbesserungen programmiert und jede Menge Unnützes ebenfalls. Die Sozialen Medien entstanden und werden unterschiedlich genutzt. Manche sind einfach überall vertreten und manche nur begrenzt. Zu jenen gehöre ich. Manche geben der Öffentlichkeit ihr ganzes Leben preis, andere sind zurückhaltender.

Das alles beeinflusst unsere Leben. Man kann im Internet Geld verdienen oder einfach ohne finanziellen Gewinn agieren. Viele, darunter viele Jugendliche haben ihr Leben der Öffentlichkeit komplett zugänglich gemacht, Arbeitgeber holen übers Net Erkundigungen über Bewerber ein. Behörden nutzen es um Personen zu überwachen, zu finden oder zu analysieren. Referate sind nicht mehr bloß Papier und Vortrag, sie können durch Info´s aus der ganzen Welt, Powerpoint-Präsentationen und zahlreiche verfügbare Foto´s ergänzt werden. Neue Gesetze sind notwendig, neue Möglichkeiten sich oder eigene Produkte zu vermarkten, aber vielfach gibt es auch Unsicherheiten und mangelndes Wissen über Rechte und Pflichten. So gibt es immer noch Menschen die meinen das Bilder von Google der Allgemeinheit gehören. Das notwendige Wissen zur Nutzung des Internets wird umfangreicher und schwieriger.

Wir leben bereits in der Zukunft unserer Vorfahren und viel hat sich verändert. Viel wurde Automatisiert und dadurch Arbeitsplätze vernichtet, aber neue wurden geschaffen. Profitiert haben meist die Jungen, nicht aber jene die ihre Arbeit an Maschinen verloren. Unser Ziel ist nicht die Zufriedenheit der Menschen, sondern das erleichtern der Arbeit. Arbeitgeber hingegen sparen Gehälter, denn Maschinen sind auf Dauer billiger, werden nicht schwanger, krank und streiken nicht. In Schulen wurden die Klassen kleiner, neue Fächer wurden eingeführt wie jene die sich mit dem Computer beschäftigen. Der Rohrstock wurde abgeschafft, die Lehrmethoden verändert und dennoch ist Schule immer noch ein Ort den viele Schüler hassen.

Wir haben gelernt Rollstuhlfahrern Rampen und Aufzüge zur Verfügung zu stellen aber wir schaffen es noch nicht sie in Regelschulen zu integrieren. Wir haben Anti-Antidiskriminierungs-Gesetze, aber in den Köpfen klappt es mit der Umsetzung nicht. Wir sind in der Zukunft und gleichzeitig auf dem Weg dorthin.

Was ich mir wünsche ist, dass einige Dinge aus diesen Serien zu unserer Zukunft gehören:

  • Zusammenarbeit unterschiedlicher Völker und gegenseitige Toleranz und Akzeptanz, was nun einmal wichtige Basis von Frieden ist.
  • Synthehol- ein Alkoholersatz ohne berauschende Wirkung. Das würde jede Menge Kosten einsparen, viele Probleme vermeiden und auch Leben retten.
  • Genug zu essen für Alle
  • Abschaffung des Kapitalismus

Manche Dinge sind durchaus in greifbarer Nähe oder bereits Realität:

  • Computer/Handys die auf Sprachsteuerung reagieren
  • Telefonate bei denen man den Gesprächspartner real sieht.
  • Wissen aus dem Computer
  • Beamer
  • Arbeitsroboter (man denke auch an die selbstständigen Staubsauger)
  • Abschaffung des Fernsehers/Radios
  • Abschaffung von Geld als Zahlungsmittel
  • Ständige Erreichbarkeit

In einem der Star Trek- Filme wurde die Zukunft „das unentdeckte Land“ genannt. Vielleicht sollten wir die Zukunft so sehen. Ein Land das es zu entdecken gilt. Wer furchtsam zurückweicht wird nichts entdecken.