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Wochenende

Es ist  schon wieder Wochenende.

Letzes Wochenende war schönes Wetter und endlich haben wir es mal sinnvoll nützen können. Na ja, ganz sinnlos waren die anderen Wochenenden nicht, aber der letzte Sonntag war besonders.

In der Nacht brach mein Mann gen Eltern auf. Zwei Wochen ist er weg und damit habe ich mal ein wenig Zeit und Raum zum werkeln. Ist er da ist es schwerer und ich komm nicht vorwärts.

Mittags gab es dann ein Treffen. Alle vier Kids und ich im Park. Zwei Picknick-Decken, Essen, Trinken, gute Laune, ein Fußball und zwei Wasserpistolen. Auf letzteres hätte ich verzichten können. Der Fußballer hatte immer noch nasse Stellen an der Hose von der Wasserschlacht mit seinem Bruder, aber okay. Es war warm und der Fußball allein reichte nicht aus.

Der Nachmittag war super, wir machten endlich mal wieder Familienfotos und keiner sprach von der wenigen Zeit die er hat. Tage wie solche gibt es einfach zu wenig.

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Heute hat schon wieder keiner wirklich Zeit. Die Tänzerin hängt mit dem Kopf in ihren Büchern weil sie Montag eine Prüfung hat und die SML muss arbeiten und ist froh wenn sie ins Bett fallen kann. Morgen muss ich arbeiten. Nachts, ja, aber immerhin. Meine Jungs werden bei meiner Freundin übernachten und am Montag noch mal und damit bin ich dann schon wieder durch mit meinen Stunden.

Das nächste Wochenende ist dann bereits im Ramadan und ich werde mit den Jungs nach Marokko fliegen. Mal wieder Familie, mal wieder „Urlaub“, mal wieder was anderes. Oder wie mein Fußballer neulich meinte:“Ich muss mal wieder zu Oma und Opa. Ich bin schon zu lange in Deutschland.“ Ja, seit Januar hält er schon durch 🙂

Ramadan in Marokko. Ich freu mich drauf. Der Tag läuft dort ganz anders ab.

Trotzdem mach ich mir Sorgen. Mein Schwiegervater ist schon länger krank. Hüft-OP, Dialyse.. er hat es überstanden, aber nun leidet er an Demenz, vergisst viel. Ob er uns noch erkennt?

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Nicht wahrgenommen…

…wird von deutschen Medien der beachtliche Boykott von drei großen Firmen in Marokko. Gestartet wurde das ganze am 20 April von Twitter- und Facebook- Accounts.

In 14 Tagen beginnt der Ramadan und pünktlich vorher haben die größten und beliebtesten Firmen die Preise mal wieder erhöht. Ausgerechnet für wichtige Dinge wie Trinkwasser, Benzin und Milch.

Zwar haben offiziell 80% der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser, jedoch ist das Leitungswasser vor allem in den Städten mehr oder weniger stark gechlort und kann daher zu gesundheitlichen Problemen führen.  Die übrigen Orte leiden häufig an von Firmen verschmutzten Bächen und Flüssen die ebenfalls gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Auf der sicheren Seite ist man daher eher mit abgefüllten Wasser. Doch hier verdienen die Firmen.

logo.pngSidi Ali“ gehört zu den gern getrunkenen Wassern in Marokko. Seit 1978 wird es aus dem Atlas Gebirge abgefüllt. Zusätzlich vertreibt die Firma noch „Ain Atlas“, „Oulmes“ und „Bahia“ ein gereinigtes Leitungswasser. Geleitet wird die Firma von Miriem Bensalah-Chaqroun, der Tochter des ursprünglichen Gründers Abdelkader Bensalah. Diese ist gleichzeitig Präsidentin des Allgemeinen Bundes der marokkanischen Unternehmen.

Die Firma beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter.

Bensalah gründete das Familienunternehmen Holmarcom,das sich in vielen Bereichen engagiert:Versicherungen, Lebensmittel, Logistic, Vertrieb und Immobilien.

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Die Tankstellen von Afriqui gehören zur Akwa Group mit Hauptsitz in Casablanca. 1958 wurde Afriqui als Konkurrenz zu den Monopolen multinationaler Konzerne gegründet. Nach Schmierstoffen wird die Firma Magreb Oxygene gegründet Erst 1980 entsteht die Akwa Holding die die übrigen Firmen als Tochtergesellschaften unter sich vereint. 1999 investiert die Gruppe in den Telekommonikationssektor. 2002 gab es bereits 40 Tochtergesellschaften. Durch zwei große Fusionen wird die Group 2005 zum führenden Brennstoff- Lieferanten. 2006 unterzeichnet die Firma einen Partnerschaftsvertrag mit dem weltweit drittgrößten Ölkonzern Chevron Texaco. 2007 wird die Real Estate Clusters gegründet. Damit übernimmt die Firma den Wohn-Gewerbe und Tourismus-Immobilienbereich.  Seit 2010 werden verstärkt Hotels und Ferienanlagen gebaut.

Mehrheitseigner der Akwa Group ist der marokkanische Landwirtschaftsminister Aziz Akhannouch. 

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Centrale Laitière gehört der Firma Danone und hat nahezu ein Monopol in Marokko. Danone operiert in 120 Ländern, ist der zweitgrößte Keks- und Milchlieferant weltweit. Seit 2001 beteidigt sich Danone an der saudischen Firma Al Safi Farm. Eigentümer ist Prinz Mohammed bin Khalid Al Faisal.

In einem Interview vom 25. April sagte Aziz Akhannouch: „Marokkaner trinken Milch morgens und nachmittags … das ist kein Spiel“. „Sie sind sich der Tatsache bewusst, dass sie, wenn sie eine Tasse Milch trinken, einer großen Anzahl von Milchbauern helfen, die davon leben.“  Damit hat er so ziemlich die Haltung der betroffenen Firmen dargestellt. Man appeliert an die Hilfe für Mitbürger und verlässt sich auf die Notwendigkeit der Produkte.  Betrachtet man die Größe und Verstrickung der Konzerne können die sich auch entspannt zurück lehnen. Dennoch hat sich der Boykott ausgeweitet, auch Politiker unterstützen diesen und nach den drei ursprünglichen Produkten sollen auch alle weiteren Produkte der Firmen boykottiert werden.

 

 

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Lang ist´s her… Leben VIII

…das ich hier war. Einiges ist passiert. Ein update:

Um ehrlich zu sein: die nervliche Belastung vom Stress auf der Arbeit, lange Fahrzeit und die persönlichen Probleme zu Hause haben mich ziemlich ausgelaugt. Ich habe gekündigt und mir eine Arbeit mit anderen Arbeitszeiten gesucht. Das klappte auch erst beim 2. Anlauf. Jetzt habe ich zwar immer noch eine lange Fahrzeit, aber die Betreuung der Kinder klappt besser weil ich Nachts arbeite. Nur 2-3 Nächte pro Woche aber immerhin. Meine Freundin übernimmt Mittwochs den Handballer und Freitags beide Jungs zum Mittag weil sie da früher zu Hause wären und ich schlafen soll. Doch Nachts läuft weiter nichts ohne die Betreuung durch meinen Mann.

Die Scheidung kommt nicht voran weil das Gericht wegen dem Versorgungsausgleich eine Anfrage an die Rentenkasse gestellt hat und denen nach einigen Wochen Bearbeitung einfiel das es bei meinem Mann ungeklärte Zeiten gab. Natürlich hat sich mein Mann nicht gekümmert und vier Wochen später hatten wir den Wisch noch einmal im Kasten. Ich habe das dann erledigt und dann passierte lange Zeit nichts. Habe zwischendurch mal bei der Rentenkasse angerufen und erfahren dass dort irgendwas umgestellt wird und alles noch dauern wird- länger dauern wird. Der Anruf war im Januar und gedauert hatte es bis vorletzte Woche Samstag. Da hatten wir dann einen Brief im Kasten das nun noch 10 Jahre ungeklärt sind und über dem Datum der Vermerk: ES EILT!  Schon etwas ironisch wenn man bedenkt dass wir auf einen Termin warten.

Wir haben uns bemüht ein einigermaßen „normales“ Familienleben zu gestalten was nicht so einfach war und ist. Mein Mann wollte halt so weiter machen wie bisher, aber da er immer wieder von der Wichtigkeit der Kinder sprach habe ich ihn dann eben auch in die Pflicht genommen. Es hat einiges an Ärger gegeben, aber wir haben angefangen uns gegenseitig zu manipulieren. Er war mein Meister und ich bemühe mich auf seinen Spuren zu wandeln. Inzwischen klappt das recht gut. Seine sogenannten „Freunde“ sind weitgehend abgemeldet weil ich sie nicht mag und ich ihm dass deutlich gezeigt habe. Mein verzogenes Gesicht fürchtet er, denn wenn er das zu sehen bekommt weiß er dass er sich auf einem schmalen Grad befindet. Seine freie Zeit verbringt er daher fast ausschließlich mit den Kindern und auch ich darf ab und zu teilnehmen. Das er pünktlich von der Arbeit kommt wenn ich Dienst habe ist zur Selbstverständlichkeit geworden und er beschwert sich nicht.

Hart erkämpft ist auch seine Bereitschaft mir mitzuteilen wohin er geht und wann er kommt. Oft schwächelt er da noch aber auch hier hat er schon zur Kenntnis genommen dass es besser ist mit zu spielen. Im Gegenzug liegt mittlerweile ein großer Teil der finanziellen Belastung auf meinem Konto. Er zahlt zwar noch den Strom aber nicht mal die Hälfte der Miete. Kleidung, Möbel usw sind meine Angelegenheiten. Nur letzte Woche war er mit dem Fußballer neue Schuhe kaufen weil seine ein Fall für den Müll waren. Die Vereinskosten zahlt er noch.

Was noch in Arbeit ist: Lerneffekt zum Thema Fahrkarte. Nachdem wir immer wieder das Problem hatten das ich zur Arbeit musste und er die Fahrkarte hatte (Das war noch bei der alten Arbeitsstelle) hatte es mir irgendwann gereicht. Ich habe mir eine eigene Fahrkarte besorgt und weil der Handballer zum Training fahren muss hat er auch eine bekommen. Mein Mann war sauer und meinte er bräuchte doch gar keine und daher würde er jetzt seine kündigen. Hat er getan und dann begann das Spiel, dass wir hatten von vorne. Er leiht sich die Karte weil er ausnahmsweise mal in die Stadt fahren will und vergisst sie zurück zu geben. Am nächsten Tag steht dann jemand ohne Karte da. Mittlerweile hatte ich dreimal das Vergnügen mit den Kontrolleuren weil ich natürlich auch nicht daran gedacht hatte dass er noch meine Karte hat. Für ihn war ganz klar die Schuld wie üblich meine, denn ich hätte ihn ja dran erinnern können. Das er sich einfach mal daran erinnert, dass er sich was geliehen hat ist natürlich nicht drin. Aber das üben wir noch.

Trotz allem hatte ich gestern einen ziemlichen Durchhänger. Was ich bei allem nicht vergessen kann ist einfach die Tatsache das es kaum möglich ist eine Arbeitsstelle zu finden ohne das ich Hilfe bei der Betreuung der Kinder brauche. Und auch wenn ich nur 2-3 Nächte pro Woche arbeite sind das doch Nächte in denen jemand bei den Kindern sein muss.

 

 

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Das Leben VII

Ich war lange nicht da. Die Eingewöhnung in den Schichtdienst hat mich geschlaucht. Dazu zahlreiche Regeln und „Üblichkeiten“ von denen nicht jede wirklich wichtig scheint und zu guter Letzt die wichtigste Regel: Wenn eine Gruppe von Menschen zusammen ist, ist mindestens ein Querschläger dabei.

Ja, wir haben eine Kollegin die nicht mit dem Team arbeitet sondern strikt dagegen und wegen Personalmangel darf sie, denn die Chefetage ist über jede besetzte Stelle froh. Die Rechnung geht nicht wirklich auf, denn seit ich da bin sind schon zwei Leute gegangen und vorher wohl auch schon und tatsächlich war ich letzte Woche auch kurz davor zur Chefin zu gehen und meinen Abschied ein zu reichen. Solche Leute sprengen einfach jedes gute Team und sorgen dafür das die Leute keinen Nerv auf Arbeit haben. Dummerweise muss ich Mittwoch mit ihr zusammen Dienst machen und bereits heute nervt es mich.

Was die Scheidung betrifft, ist es ein ständiges Auf und Ab bei meinem Mann. Eine Weile hat er sich wohl eingebildet, dass ich nicht wirklich die Scheidung eingereicht habe, bis dann ein Brief von Familiengericht kam. Er meinte daraufhin mit mir wegen der Kinder einen Krieg anzetteln zu müssen. Hab ihn erst einmal auflaufen lassen. Vorher hatten wir das besprochen, alles kein Problem. Er versteht alles, ist einverstanden und plötzlich 180° Wendung.

Nachdem er sich wieder beruhigt hatte kam dann die Bitte ich möge die Scheidung doch stoppen. Es würde alles anders werden. Es ist vorbei, er hat verstanden… Schöne Worte die ich so gern glauben wollte doch als ich um Beweise bat war Ruhe. Ich weiß nicht was genau ich mir vorstelle aber irgendwas muss kommen. Aber es kam gar nichts. Alles lief weiter wie bisher.

Ein Fragebogen vom Gericht: Versorgungsausgleich. Mein Mann mal wieder etwas in sich zusammengesunken. Er hat verstanden ich stoppe nichts. Es läuft weiter. Nachdem der Fragebogen ausgefüllt vom Schreibtisch verschwand und er sich ausrechnen konnte das ich ihn zur Post gebracht habe war er die Demut in Person. Kein Stress weil ich Sonntag die Kinder mit in den Zoo genommen habe statt das sie zum Arabisch- Unterricht gehen, und als ich fragte ob er kocht kam als Antwort tatsächlich: „Wenn du sagst ich soll kochen, mach ich das“. Nein, ich habe es nicht gesagt, ich hatte gefragt ob er es tut und er hat es getan. Lecker gekocht. Das erste Mal seit… ewig langer Zeit.

Haushalt schmeißen ist eigentlich kein Problem für ihn, aber ich stelle fest das ich am Wochenende jede Menge Arbeit habe weil er nichts macht. Die Spüle bietet keinen Platz für weiteres schmutziges Geschirr. Der Esstisch hat keinen Platz zum Essen, der Boden ist voller… was auch immer und wenn er eine Maschine Wäsche wäscht, dann hängt er sie nicht auf sondern stellt den Korb nur einfach neben den Ständer.

Er bemüht sich nicht wirklich um Zusammenhalt und Zusammenarbeit. Es sind immer nur Kleinigkeiten, die am Ende nicht wirklich nutzen um die Ehe zu retten, denn die andere Seite seiner Persönlichkeit verschwindet nicht.

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Montagsfrage

Nachdem ich die letzten Wochen auf die Fragen nicht wirklich Antworten wusste kommt heute mal wieder die aktuelle Montagsfrage von Buchfresserchen:

Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?

Ich lese hauptsächlich E-Books weil der Reader leicht und dünn ist und ich dennoch jede Menge Bücher dabei habe. Außerdem knickt keine Seite um, der Buchrücken sieht durch den Transport in den Taschen nicht irgendwann aus als wäre er überfahren worden, keine Flecken, keine Suche nach Lesezeichen und jede Menge Platzersparnis weil ich kein Bücherregal benötige.

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Wochenrückblick

Der Alltag ist wieder eingekehrt. Endlich oder schon? Ich bin noch nicht ganz sicher.

Die letzte Zeit habe ich tatsächlich viel Zeit auf der Arbeit verbracht. Die lange Fahrzeit und dann etwa 8 Stunden Arbeit täglich. Nach dem Frühdienst  habe ich nicht mehr so viel Zeit wach verbracht. Bin zeitig schlafen gegangen und musste entsprechend früh wieder raus. Morgens länger schlafen und dann zeitig zum Spätdienst der sehr lange dauert war dann die Alternative.

Gestern mittag habe ich dann meine Freundin im Krankenhaus besucht. Sie ist mal wieder dort und es ging ihr nicht gut. Blass wie die Wand. „Du strahlst so“, sagte sie mir und fing an zu lächeln. Ich merke es selbst nicht wie ich aussehe, aber ja: ich bin glücklich! Ich fühle mich super.

Die Kinder sind von den Großeltern zurück und haben erst einmal neugierig begutachtet was sich verändert hat. Mein Handballer hat an Gewicht verloren. Dabei hieß es immer er würde den ganzen Tag nur futtern. Ich dachte schon wir müssten die Tür verbreitern, aber eher braucht er nun einen Gürtel für seine Hosen.

Mein Fußballer ist unverändert, obwohl ich das Gefühl habe er ist „älter“ geworden. Jede Menge Gebäck haben sie mitgebracht.

 

 

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Und nun zur Werbung

Da stellt doch ausgerechnet EDEKA, also so ein typisch kapitalistischer Konzern, ein Video ins Netz, in dem eine Aussage für Vielfalt gemacht wird. Dieses hier:

Eigentlich meinte der freundliche Lebensmittelhändler wohl die Vielfalt der Produkte. Andererseits ist hier natürlich eindeutig eine klitzekleine Anspielung auf Vielfalt in anderem Sinne zu erkennen. Wenn deutsche Politwürstchen nur deutsche Würstchen kaufen möchten, wären Supermärkte offensichtlich viel kleiner. Und das mit dem Übergewicht wäre keinesfalls mehr ein Problem der Volksgesundheit.
Ohne menschliche Vielfalt auch keine im Supermarkt. Wobei sich die enttäuschten Biodeutschen – das gibt diesem Ausdruck in dem Zusammenhang eine völlig neue Bedeutung – in meiner Wohngegend zumindest mit einem gut gefüllten Weinregal über ihren patriotisch knurrenden Magen hinwegsaufen könnten.
Vorausgesetzt, sie finden sich vorher bereit, in den Weinbergen die jetzt bald beginnende Arbeit der Lese zu übernehmen, denn ich bin mir sicher, daß so mancher Winzer hierfür gut gelernte Fachkräfte von anderswo bevorzugt. Der Preiskampf im Supermarkt, siewissenschon.

Natürlich ist das alles linksgrünversiffte Propaganda, wie gewisse Leute jetzt sagen würden. Lügen-Supermarkt!!einself!!
Das hat bestimmt die Merkel eingefädelt, die lenkt ja bekanntlich die gesamte Presse. Muß man wissen.
Von Kassandras Seite aus mal ein Lob für den Supermarkt, in dem ich nie einkaufe. Weil es in meiner Nähe gar keinen solchen gibt. In Fahrradnähe, wohlgemerkt. Wobei sich das Lob nicht zwingend auf den Markt bezieht. Wie auch, ich kaufe da ja nie ein. Hatte ich schon erwähnt, daß Kassandra arm ist und das Blog trotzdem völlig kostenfrei und ohne Sponsorenwerbung?

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Wochenrücblick

Die Temperaturen insgesamt recht angenehm, meist sonnig und teilweise morgens noch nass vom nächtlichen Regen.

Ich war wieder täglich für zwei, manchmal mehr Stunden bei meiner Freundin oder mit ihren Kindern auf dem Spielplatz.

Mein Mann wollte schon Dienstag nachmittag mit dem Malern anfangen, aber es blieb beim wollen und dauerte bis Sonntag. Erst gestern begann er und stellte fest, dass die Farbe nicht reicht. Weil er meinte das Zimmer müsse leer sein und er will alle anderen Räume auch machen können wir nun kaum laufen in der Wohnung. Alles steht voll und nicht mal ein Zimmer ist richtig fertig gestrichen und er macht erst Dienstag weiter.

Zudem hatten wir gestern einen heftigen Streit weil mein Mann dachte ich hätte mir das mit der Scheidung noch einmal überlegt. Nachdem wir dann aber über Lohnsteuerklassen sprachen und und ich erwähnte das ich in ein paar Wochen auf die II wechseln muss wurde ihm klar dass er sich geirrt hatte. Dabei hatte es ihm schon zugesetzt als er erfuhr das mein Gehalt auf mein eigenes Konto gehen wird. Er hat die ganze Woche damit zu kämpfen gehabt und sorgte sich darum ob ich meinen Anteil an Miete und Lebenshaltungskosten beitrage oder er alles allein finanziert und ich mein Geld für mich nutze.

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Freitags-Füller #436

Freitag- Zeit für den Freitags-Füller von Barbara.

  1. Heute könnte ich endlich mal die Schulsachen für die Jungs besorgen .

  2. Es heißt, es sei nicht alles Gold was glänzt und das stimmt. Oftmals ist das glänzendste in Wahrheit nur überflüssig .

  3. Bald können wir die Winterkleidung vorholen.

  4. Es ist nicht immer leicht, das Richtige zu tun, aber es ist notwendig .

  5. Berlin ist eine von den Großstädten die ich nicht leiden kann .

  6. Vor langer Zeit war Sozial völlig normal. Man half sich gegenseitig, regte sich nicht über die Kinder der Nachbarn auf weil man selber genug eigene hatte und hatte mehr mit anderen zu tun als Likes auf Facebook.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend- vielleicht mit einem Film , morgen habe ich geplant, beim Einkaufen schon mal einige Packungen Spekulatius auf Vorrat zu kaufen und Sonntag möchte ich meinen letzten arbeitsfreien Tag genießen !

 

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Wochenrückblick

Erst am Mittwoch der Rückblick für die letzte Woche.

Im Grunde hatte sie viel Ähnlichkeit mit den zwei Wochen vorher. Ich verbrachte viel Zeit mit meiner Freundin und ihren Kindern, so dass sie ihre Untersuchungen und Krankenhaustermine stressfreier machen konnte. Für mich super Ablenkung und mal andere als die eigenen Kinder zu managen ist auch nicht übel. Unterschiede und Gemeinsamkeiten lassen sich so recht gut erkennen und manches wird klarer.

Das Wetter war genau nach meinem Geschmack. Nicht zu kalt, nicht zu warm. Sonne und zwischendurch mal ordentlich nass.

Am Montag rief ich bei der Arbeitsstelle an, bei der ich hospitiert hatte. Ich habe den Job!!!! Und ich bin glücklich!!! Selbst mein Mann gratulierte, wenn er da auch seine eigenen Gründe hat. Die letzte Woche des Monats wird meine erste Arbeitswoche.

Ansonsten war ich zwischendurch mit meinen Girls verabredet, habe Farbe besorgt um Kinderzimmer und Küche zu renovieren und habe damit auch angefangen. Aber mein Mann meint er kann es besser und will es selbst machen. Daher liegt jetzt einiges an Abdeckplane rum.