Veröffentlicht in Arbeit, Deutschland, Persönlich

Update Job

Nun ist doch schon wieder ganz schön viel Zeit vergangen.

Wie bereits erwähnt war ich im August eine Woche im „Urlaub“. Nicht wirklich Erholung oder für mich, sondern eher beruflich als Begleitung einer Rollifahrerin. Die Gegend war schön, aber auch sehr hügelig und Rolli rauf und runter kann ganz schön schlauchen. Mal ganz davon abgesehen dass mir so ziemlich jede Privatsphäre ebenso fehlte wie Erholung.

Zwar hatten wir vor Ort jemanden engagiert, um mich zu entlasten, aber im Grunde war ich doch immer dabei, auch wenn ich hinterher gelaufen bin. Nicht weil ich das so wollte, sonder meine „Entlastung“ und die Rollifahrerin ebenfalls.

Die letzten drei Tage war ich dann extrem dankbar dass ich meinen Laptop dabei hatte. Während die Rollifahrerin vor dem Läppi saß und schaurig schief bei ihren Lieblingsschlagern mitsang, saß ich nach dem Frühstück auf der Terrasse, habe die warme Morgenluft genossen und bin mit nackten Füßen durchs nasse Gras. Danach waren wir dann unterwegs und nachmittags zum Essen. Danach wieder zurück.

Die Unterkunft war super, die Gegend ruhig und beschaulich, die Besitzerin der Pension wunderbar und überhaupt waren die Menschen herzlich, hilfsbereit und einfach toll.

Trotzdem war ich froh wieder daheim zu sein. Und ich möchte gern wieder dorthin. Aber lieber mit meinen Kindern und eigenem Auto. Die SML hat ja nun ein kleines, aber wir passen schon alle rein und der Kofferraum reicht für unser Gepäck.

Und nach den Sommerferien dann der neue Job.

Ich war gespannt und nervös, aber es macht Spaß. Tolles Team- prinzipiell. Perfekt ist nichts und die 18-jährige Praktikantin, die wie eine 14-jährige pubertär rum zickt ist kein Highlight, aber besser als mein Ex-Chef allemal. Und wenn ich es genau betrachte fühl ich mich wirklich wohl. Trotzdem bin ich froh wenn Wochenende ist und noch besser sind Ferien. Am allerbesten ist daran, dass ich dann tatsächlich frei habe und auch nachts in meinem Bett schlafen darf.

Ich gehe seither abends früh ins Bett, muss aber auch gegen 5:30 Uhr wieder aufstehen. In Ruhe duschen,anziehen, Kinder wecken. Ich brauche den Schlaf. Das merke ich deutlich. Vielleicht muss ich aus der Vergangenheit einiges nachholen, vielleicht werde ich aber einfach auch alt, oder beides.

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