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Deutschland – Terror gegen Fußball

Den Terroristen, der zum Töten unserer Leute hierher kommt, ist kein wirklich schwererer Vorwurf zu machen als dem Terroristen, der auch nur „auf Befehl“ Zivilisten, Frauen und Kinder in Ländern tötet, die tausende Kilometer von seiner Heimat entfernt leben.
Eher trifft das Gegenteil zu: die Terroristen, die uns töten, sind wenigstens noch voller Hass und Verzweiflung. Sie haben allzu oft ihre Nachbarn, ihre Frauen, ihre Ehemänner, ihre Kinder und ihre Dörfer unter unseren Bomben in Flammen aufgehen sehen.
Der westliche Terrorist, der seine Drohne mit einem Knopfdruck feuern lässt, der lebt in Frieden, genießt ein sicheres Umfeld, ein hohes Einkommen und zeigt, wenn er nach seiner eigenen Verantwortung gefragt wird, gelangweilt über die Schulter auf seinen Vorgesetzten.

 

Wir wissen alle was es bedeutet, wenn Angela Merkel wegen angeblicher „Menschenrechtsbedenken“ keine Waffen an bestimmte Länder liefert. Und was es bedeutet, wenn sie den Henker-, Folter- und Verstümmelungsstaat Saudi-Arabien auf das Zuvorkommendste mit riesigen Mengen Waffen bedient.
Wir wissen es alle.
Und alle hecheln nach einem Schlafliedchen aus Berlin, das uns freispricht von Schuldgefühlen und uns fertig ausgearbeitete „Argumente“ für diesen Irrsinn in den Mund legt. Es ist ein unausgesprochenes Abkommen zwischen den Bürgern und ihrer jeweiligen Regierung in Europa; es heißt: „Belügt uns! Ohne Eure Lügen bekommen wir ein schlechtes Gewissen und nur Eure Lügen garantieren uns unseren Wohlstand.“

 

echsenwut

Die Überschriften in der deutschen Tagespresse überschlagen sich in ihrer Größe. Die „BILD“ kann sich vor publizistischem Entzücken kaum noch retten, man sieht förmlich den Speichel ihrer Kapitalanleger aus dem Blatt tropfen.Auf den Straßen entsetzen sich die Menschen, andere äußern sich in Interviews ähnlich gelassen wie dieser Fußballfan, der von Journalisten befragt wurde und sagte:

„Wenn dat jetz n Terrorist war oder wat … dann kann der mich schööön am Arsch lecken.“

Es besteht ein qualitativer Unterschied zwischen einer durch die Backen gezogenen Zunge und einer Anzahl von drei potenten Sprengsätzen, die in öffentlichem Raum gezündet werden.
Dabei zeugt der Anschlag von der Weisheit der Terroristen, die unsere „heilige Kuh“, zu deren Anbetung wir zu Zehntausenden jedes Wochenende in ihre Tempel pilgern, als solche richtig erkannt haben.
Woanders legt man Sprengsätze in Parlamente, in Banken, in Moscheen und Kirchen – in Deutschland wählt man eben besser den Fußball.

(Nebenbemerkung: es…

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