Mein Ägypten – Glaube ist Nebensache.

Diesmal habe ich bewusst eine Überschrift gewählt, die Islamophobe provoziert. Ich werde ihren Wahrheitsgehalt jedoch (wie ich hoffe, eindrucksvoll!) beweisen: Und wieder war es Assuan – die …

Quelle: Mein Ägypten – Glaube ist Nebensache.

Wölkchens Freitags Fragen

Es ist zwar schon Samstag, aber gestern Abend habe ich es nicht mehr geschafft, daher heute Wölkchens Freitags Fragen #137

Bücher-Frage:

1 . Wie groß ist dein SuB akutell? 
– Welches Buch liegt schon am längsten auf deinem SuB?

Oh, mindestens 20 Bücher- eher etwas mehr- warten darauf gelesen zu werden.Welches genau da am längsten wartet kann ich gar nicht genau sagen, aber ich denke es ist was von Hohlbein. Den schiebe ich immer etwas raus weil ich noch einige Serien vorher beenden will.

Private Frage:

  1. Was war dein schönstes Urlaubserlebnis?

Schwer zu sagen. Ich denke das war damals als ich bei meiner Freundin mit auf Ferienfreizeit durfte. Schloss Dankern. Das war super.

Freitags-Füller #410

  1.  Es ist Karneval und ich werde mich wie immer nicht verkleiden .

  2. Der Kindergarten macht Fotos und ich werde diese Bilder erst bekommen wenn mein Sohn seinen Abschied dort feiert.

  3.  Als Kind war mein Lieblingskostüm zum Karneval Indianer oder Cowboy, weil ich ein großer Fan von Winnetou und Old Shatterhand war. .

  4.  Ich war noch nie mit mit hohen Hacken unterwegs .

  5.  Am Sonntag ist die Oscar-Verleihung, aber die interessiert mich nicht weil die Filme nicht nach meinem Geschmack sind .

  6. Nächste Woche hat es der bedauernswerte rote Teppich auf jeden Fall hinter sich.

  7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend , morgen habe ich Muffin backen geplant und Sonntag möchte ich mal wieder einen schönen Bollywoodfilm sehen !

Armut als Problem der Verhandlungsmacht

wortzeichner

Ein sehr großes Problem der Armut ist die sehr geringe Verhandlungsmacht.

Dieses Problem kommt auch immer dann zum Tragen, wenn in wohlhabenderen Ländern versucht wird Armut mit dem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu halten. Hier werden die Armen gegen die Ärmsten ausgespielt. Es heißt: „Friss oder stirb.“

Abermals kann die Grenznutzenfunktion als eine Erklärungs­grundlage herangezogen werden. Je geringer das Einkommen ist, sprich umso ärmer man ist, um so größer ist der Grenznutzen einer zusätzlichen Einkommenseinheit. Für jeden wird der Gewinn solange maximiert, wie der Grenznutzen höher ist, als die Grenzkosten. Je ärmer man ist, umso existenz­gefährdender ist der Verzicht auf zusätzliches Einkommen und umso höhere Unkosten in Form von Risiken, Komfort- und Gesundheitseinbußen sowie von Arbeitsleistung ist man bereit für 1 € auf sich zu nehmen.

Es kann leicht mit dem Verkauf von Wasser verglichen werden. Wenn sie in einer Stadt Wasser verkaufen, wird der Kunde nur einen geringen Preis zu…

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Die Sprache

Damals vor vielen Jahren als meine Tänzerin die 4. Klasse der Grundschule besuchte, waren wir bei einem Infoabend für die weiterführenden Schulen. Vertreter mehrer Schulen und Schulformen standen Eltern Rede und Antwort, erzählten von den Übernahme-Voraussetzungen und ihren Schulen, dem Unterricht, den Abschlüssen, den Wechselmöglichkeiten.

Ein Vertreter des Gymnasiums erklärte die Notwendigkeit der Beherrschten Muttersprache. Ohne, so meinte er, hätten Kinder Problem in der Schule. Fehlen Worte fehlt Verständnis. Wer selbst eine Sprache nicht wirklich beherrscht, sie aber dem Kind lehrt, lehrt Fehler, die nur schwer berichtigt werden können. Deshalb so meinte er ist es besser wenn Eltern mit Nicht-deutscher Muttersprache mit ihrem Kind in der Muttersprache sprechen. Deutsch, so sagte er, liegt in der Verantwortung des Kindergartens.

Ich habe im Laufe der Zeit, Erzieher in Kindergärten, Lehrer an Schulen und auch Politiker meckern hören das Eltern mit ihren Kindern zu Hause Deutsch sprechen sollen statt der eigenen Muttersprache. Ich habe Eltern erlebt die trotz schlechtem Deutsch meinten ihren Kindern die deutsche Sprache  beibringen zu müssen. Ich habe Kinder gehört die keine wirkliche Muttersprache haben, gerade weil ihre Eltern weder ihre eigene noch die deutsche Sprache richtig an ihre Kinder weiter gegeben haben. Ich habe gesehen welche Probleme sie in der Schule haben weil die Sprache zum Verstehen fehlt.Und immer wieder Mal höre ich Leute die meinen dies sei Deutschland und darum müsse hier deutsch gesprochen werden.

Meine Zustimmung bei solchen Äußerungen hat Grenzen, schon allein deshalb weil ich verbunden damit meist das Gefühl habe das es nicht wirklich um die Sprache geht, sondern um die Personen. Man kann es auch versteckten Rassismus nennen, denn das wir online leben, nicht zur Bank gehen sondern Banking– Geschäfte machen, ist meist ebenso wenig in der Kritik wie der Frisör, dessen Geschäftsname ein Street, statt des eigentlichen Straßennamens auf dem Schild über der Tür hat. Der Coffee-to-go ist so selbstverständlich wie Fashion. Ist es also wirklich notwendig deutsch zu sprechen?

Größere Firmen haben teilweise eine Multinationale Belegschaft und daher ist deutsch als gemeinsame Sprache in einigen Firmen schon nicht mehr üblich.  Oskar Wilde meinte mal:

Das Leben ist zu kurz, um Deutsch zu lernen.

Deutsch, so heißt es, ist eine schwere Sprache. bei Focus-online gibt es einen Test zum Plural, den jeder machen kann. Der PISA-Test fällt für Deutschland nicht überragend aus. Drei Artikel, vier Fälle, diverse Ausnahmefälle von üblichen Regeln, ellenlange Worte… das sorgt durchaus für Probleme.

Konfuzius meinte:

Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden.

Wenn es nur ums Verstanden -werden geht, kann man sich dann nicht auch anders verständigen?

Gehörlose werden nicht von jedem verstanden, aber dennoch würde man ihnen weder die Nationalität absprechen noch von ihnen verlangen sich so zu verständigen das Alle es verstehen, aber Schüler sollen auf Pausenhöfen nicht miteinander ihre Muttersprache sprechen, sondern gefälligst deutsch.

Voltaire meinte:

Kennst du viele Sprachen – hast du viele Schlüssel für ein Schloss.

Muttersprache ist wichtig. Egal wo auf der Welt wir uns befinden, doch nicht nur die deutsche Muttersprache und nicht nur in Deutschland. Lebe ich in einem anderen Land bleibt meine Muttersprache wichtig, selbst wenn sie dort nicht gesprochen oder verstanden wird. Es muss erlaubt sein, sie zu sprechen. Das man gleichzeitig sehen muss sich vor Ort zu verständigen bleibt davon unberührt. Beides ist möglich.

Rund 6.000 Sprachen werden auf der Erde gesprochen und etwa die Hälfte ist vom Verschwinden bedroht. Seit dem Jahr 2000 findet jährlich am 21. Februar der Internationale Tag der Muttersprache statt, der an die Bedeutung des Kulturgutes Sprache erinnert.Er soll die Sprachenvielfalt und den Gebrauch der Muttersprache fördern und das Bewusstsein für sprachliche und kulturelle Traditionen stärken.

Hat Trumps Kriegserklärung tödliche Folgen?

Linke Zeitung

kennedytrump

von Paul Craig Roberts – http://www.barth-engelbart.de

Für den US-Publizisten Dr. Paul Craig Roberts ist die Antrittsrede des neuen US-Präsidenten Donald Trump eine riskante offene Kampfansage an das US-Establishment.

Viel versprechen, wenig halten, die Jungen machens wie die Alten, die Frisur ist geblieben – nur etwas mehr Falten – Trotz Friedensschwüren Kriege führen, so wie das Kapital sie braucht – wer so nicht richtig funktioniert, ist wie gehabt auch auszuschalten. (HaBE)

Paul Craig Roberts (* 3. April1939) ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans (“Reaganomics“) bekannt.[1] Er war Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, Kolumnist von Business Week und dem Scripps Howard News Service. Er wurde bei 30 Anlässen über Themen der Wirtschaftspolitik im Kongress um seine Expertise gebeten.

Seine Kritik an der neoliberalen Wirtschaftspolitik, die seiner…

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Ist der nationalistische Kapitalismus des Präsidenten Trump eine Alternative zur Globalisierung?

Linke Zeitung

trump5

von James Petras – http://freiesicht.org

In seiner Antrittsrede hat Präsident Trump sehr klar und eindringlich die ökonomische und politische Strategie entworfen, die er in den nächsten vier Jahren verfolgen will. Trump-Gegner unter den Herausgebern, Journalisten, Akademikern und Experten, die für die Financial Times, die New York Times, die Washington Post und das Wall Street Journalschreiben, haben sein Programm und seine Kritik an der bisherigen Politik und den bestehenden Zuständen immer wieder verdreht und verfälscht.

Wir wollen uns ernsthaft mit Trumps Kritik an der gegenwärtigen US-Wirtschaftspolitik aus einander setzen und mit seinen Alternativen und deren Schwächen befassen

Trumps Kritik an der herrschenden Klasse

Trump wirft der gegenwärtig herrschenden Elite vor allem die negativen Auswirkungen der  von ihr betriebenen Art der Globalisierung auf die Produktion, den Außenhandel, das Steueraufkommen und den Arbeitsmarkt vor. Trump kritisiert die Tatsache, dass der industrielle Kapitalismus der USA seine Investitionen vor allem im Ausland tätigt und durch…

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Israel und sein Henker – eine Option?

echsenwut

Der Soldat Elor Azaria wurde im Januar verurteilt und heute steht das Strafmaß für seine Tat also fest: 18 Monate Haft. Er hatte einem Wehrlosen einfach in den Kopf geschossen. Ich hatte mehrfach hier zu diesem Thema geschrieben.

Warum? Weil ich im Hinterkopf an der zugegebenermaßen etwas verrückten Idee herumgebrütet hatte, ob die über Azaria in Israel ausgebrochene, offene Diskussion zu einem wertvollen Dialog, zu einer kritischen Umschau und Positionsbestimmung führen würde. Meine ersten Entdeckungen, während ich durch israelische und arabische Presse in dieser Sache recherchierte, hatten mich zunächst erschrocken: es schien sich eine große Menge israelischer Bürger zu der Auffassung zu versammeln, Azaria solle straffrei bleiben. Stimmen wurden laut, ihm stünde gar ein Orden und eine Belobigung für diese feige wie völlig unnötige Hinrichtung zu.

Die westliche Presse hatte den ganzen Vorfall stiefmütterlich behandelt; als er geschah und Azaria deshalb angeklagt wurde, bemühte sich im Grunde kein ernstzunehmendes Presseorgan…

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Irritierend

Jedes Jahr gibt es online bei irgendeiner Seite eine Kostenaufstellung für Handy´s. Jedes Jahr kaufen Menschen trotz der Differenz zwischen Kaufpreis und Herstellungskosten dennoch und füttern damit Firmen die absolut nicht einmal halb soviel Liebe zu Menschen haben wie die Menschen  zu ihrer Marke.

Im Oktober 2011 schätzte IHS Markit die Kosten des IPhone 4s auf 188 $.Verkaufspreis ab 630€ für 16GB aufwärts.

Im September 2013 schätzte IHS Markit die Produktionskosten für das IPhone 5s auf 199$. Verkaufspreis: ab 700€ für 16GB Speicher. Obwohl bei der Produktion pro höherem Speicher gerade mal 10€ anfallen verlangt der Herrsteller 100€ vom Kunden dafür. Für 64GB zahlt man daher schon rund 900€.

Im September 2014 errechnete IHS Markit Herstellungskosten für das  IPhone 6 Plus von gerade mal 15,50 US-Dollar oder 12€ mehr als beim 6er. Dennoch wurden 100 US-Dollar oder 78 € mehr vom Kunden verlangt bei 16GB. Materialkosten:196,10 $ oder 153€.Herstellung: 4$ oder 3€ für das IPhone 6.

Zum Vergleich: Laut IHS kostet die Herstellung des Samsung Galaxy S5 256US-Dollar. Bei einem Verkaufspreis von rund 600€ oder 650$.

Im Oktober 2016 rechnete CNN MONEY vor, dass das neue IPhone 7  bei der Herstellung 261 € oder 292 US-Dollar kostet.Verkaufspreis: Rund 760€

Doch das sind nur die Kosten der einzelnen Bestandteile, wie Display,Speicher &Co. Die Fertigung des Handy´s erfolgt in China von zwei Firmen die beide seit Jahren wegen ihrer Verstöße gegen das Arbeitsrecht in der Kritik sind. Dazu gehören Vorwürfe wie die Beschäftigung von Minderjährigen, 60-100 Stundenwoche ohne bezahlte Überstunden, Zwangsarbeiter für eben jene Firma die sich mit dem Handy so wunderbar finanziell versorgen lässt.

Nun wurde bekannt, dass die Fertigung durch eine Partnerfirma nach Indien verlegt werden soll, doch auch diese setzt auf Zwangsarbeiter die nicht freiwillig 10-12 Stunden täglich ein Handy zusammenbasteln an dem sich eine Menschen-verachtende Firma bereichert.

Nahezu alle Herstellerfirmen verdienen an Smartphones, Handy´s, Smart-Watches , durch die Fertigung unter solchen Bedingungen. 12 Stunden stehen täglich, fragen müssen ob man mal zur Toilette oder eine Schluck trinken darf. Wer würde in Deutschland unter solchen Bedingungen arbeiten wollen? Wär wäre bereit ohne Sozialleistungen, ohne Versicherungen, ohne Freiausgleich oder gerechte Bezahlung so zu arbeiten?

Und das sind nur die Fertigungskosten und -Bedingungen. Nicht erwähnt bleiben dabei die Materialien die oftmals aus Entwicklungsländern stammen und keinesfalls unter besseren Arbeitsbedingungen gefördert wurden. So ist die Basis von Kunststoffen z.B. Erdöl. Kunststoff wiederum bringt auch ein Klima- und Müllprobleme mit sich und die Hersteller-Firmen sind durch Desinteresse an den Problemen bekannt. Schädliche Weichmacher und andere chemische Bestandteile sorgen schon mal für Erkrankungen in Produktionsfirmen.

Aber es ist selbstverständlich sich dauernd das neueste Modell eines Gerätes zu kaufen. Für den Konsumenten ist all das egal.

Kleidung als Wegwerfware

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greenukum

… und wie mit Altkleidung am Besten zu verfahren ist.

Das Foto zeigt Massen von Altkleidung aus Europa auf einem der Souks in Fes (Marokko), die für wenige Euros an dortige Einwohner weiterverkauft werden. Woher die Kleidung stammt? Von uns! Zum größten Teil gut erhalten oder gar kaum getragen haben wir diese einst in blaue Säcke gepackt und unbedacht in einer der vielen Altkleidercontainer getan. Wen wundert’s, dass seither ein lukratives Geschäft mit eben dieser Kleidung getrieben wird. (Doku-Tipp am Rande: die NDR–Doku „Die Altkleiderlüge“). So sind viele Altkleidercontainer mittlerweile kommerzialisiert. Die Anbieter verkaufen so gut erhaltene Kleider an Secondhandläden oder nach Osteuropa. Weniger qualitative Kleidung werden über Container nach Teile Asiens bzw. Afrikas verschifft, wo sie die heimische Textilindustrie rapide zerstören. So gelangen bspw. nur 10% der Kleider aus dem Deutschen-Roten-Kreuz Containern tatsächlich in Kleiderkammer für Bedürftige. Der Rest wird – aufgrund der Masse und des Profits – ins…

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