Veröffentlicht in Blogparade

Heimat und Heimweh

Noch eine letzte Blogparade für heute. Diesmal von Andrea Theile´s Bücherseite.

In Anlehnung an das Buch „Land der Entführten“ rufe ich zur Blogparade mit dem Thema „Heimat und Heimweh“ auf.

Nun, das Buch kenne ich nicht aber das ist auch nicht unbedingt nötig um etwas dazu zu schreiben.

  • Was ist für Euch Heimat? Der Ort Eurer Kindheit?
  • Oder seid Ihr überall zu Hause?
  • Habt Ihr eine neue Heimat gefunden?
  • Hattet Ihr schon einmal Heimweh?
  • Wie hat sich das angefühlt?
  • Was habt Ihr dagegen getan?
  • Was ratet Ihr anderen, um Heimweh los zu werden?

Heimat hat für mich zwei Bedeutungen. Zum einen ist Heimat sicher der Ort in dem man seine Kindheit verbracht hat, denn das ist eine sehr prägende Zeit. Zum anderen heißt es: „Heimat ist dort wo das Herz ist“ und natürlich kann beides identisch sein, muss aber eben nicht. Und ich denke, das Herz kann sich durchaus auf mehrere Orte verteilen.

Meine Heimat der Kindheit ist weit von hier und der größte Unterschied liegt darin, das meine Heimat ein Dorf ist und wir hier in der Stadt wohnen.

Ich genieße die positiven Möglichkeiten, die Städte so zu bieten haben, aber mein Herz sehnt sich nach Dorf.

Natürlich würde ein Wegzug von hier nicht schmerzfrei sein. Da gibt es Menschen die wir lieb gewonnen haben, Gegenden, Erinnerungen und vermissen würden wir vieles. Die Frage ist also ob es besser ist eine Heimat zu vermissen oder diverse andere Dinge und Freunde. Momentan ist kein Umzug in Sicht und daher vermisse ich weiter einen Ort bei dem ich das Gefühl habe, das es für mich Heimat ist, aber ich habe das drumherum, das mir lieb ist.

Mein Kindheits-Dorf, so habe ich für mich selber festgestellt, ist kein Ort an dem sich mein Herz befindet, aber einer mit dem ich viele Erinnerungen verbinde. Noch einmal dort wohnen? Auch das wäre nicht ganz schmerzfrei, denn leider wird auch dort weiter gebaut und freie Flächen, an die ich mich erinnere sind nun zugebaut und betrüben meine Erinnerung. Menschen kenne ich dort keine mehr und überhaupt hat sich vieles verändert.

Mein Herz nennt keinen Ort wirklich Heimat, aber Menschen, Erinnerungen und ja, auch Orte, aber Heimat ist es dennoch nicht und ich glaube Sehnsucht nach Heimat ist ein fester Bestandteil meines Lebens und oft auch schmerzhaft, aber erträglich. Ich habe so viel andere Dinge die ich liebe und auch vermissen würde wenn ich statt dessen an einen Ort ziehe der für mich Heimat wäre. Ob sich das lohnen würde? Eine Sehnsucht gegen eine andere tauschen?

 

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