Veröffentlicht in Kochen/Backen

Vegetarisch und Vegan

Ich habe das Bedürfnis mal ein paar Dinge zu vegetarischer und veganer Ernährung zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass diese Sache nie wirklich komplett durchdacht wird. Ich will keinem sagen er soll sich so nicht ernähren oder er solle es tun, weil das eine persönliche Entscheidung ist, aber ich meine das Pauschalurteile wie Fleischfrei ist Tierschutz auch Blödsinn sind.

Zwar sind Vegetarier und Veganer auch nicht alle gleich und haben unterschiedliche Ansichten, aber es herrscht die Meinung vor, das man Tiere schützen soll und man deshalb vom Genuss derselben besser Abstand nimmt.

Die Ansicht das Tiere nicht gequält werden sollen ist ja auch nicht falsch, andererseits beginnen hier die Problem, denn ich finde Hunde in Mietwohnungen zu halten und sie als persönliche Hofnarren Stöckchen holen und Platz machen lassen ist auch Tierquälerei und mit diesem Verhalten haben die wenigsten Probleme. Schlimmer noch: Hunde und nicht nur die müssen als Menschenersatz herhalten und das ist weder artgerecht noch tierfreundlich und wenn dieselben Leute die kein Problem mit diesen Haustieren haben dann meinen man soll keine Zoos besuchen, werde ich persönlich etwas sauer.

Aber bleiben wir mal beim Essen, grundsätzlich.

Der Mensch benötigt eine gewisse Menge Nahrung für seinen Körper. Der eine mehr, der anderer weniger. Natürlich sind es auch Nährstoffe und Mineralstoffe die wir benötigen, Vitamine usw. Und die Sache mit der gesunden Ernährung, inkl. Ernährungspyramide könnte man auch noch berücksichtigen, aber: vor allem geht es natürlich ums satt werden.

Klar kann man sich vollstopfen mit Dingen die keinerlei Sättigung bringen oder wenig essen das schnell sättigt und wie lange die Sättigung anhält, ist auch ein Thema, aber das alles ändert nichts an der Tatsache das eine gewisse Menge Nahrung sein muss.

Nehme ich jetzt von meinem Teller etwas runter, stimmt die Menge nicht mehr. Ich muss also etwas anderes dazu tun. Einfache Rechnung: nehme ich das Fleisch/den Fisch weg, muss ich mehr Gemüse oder Getreide dazu tun.

Und hier fängt das Problem an.

Bereits jetzt importieren wir viel aus anderen Ländern und um grundsätzlich die Erträge zu erhöhen wird mit Chemie gearbeitet was das Zeug hält. Fungizide, Pestizide und diverse andere Mittel. Mal davon abgesehen das die steigende Chemiemenge nicht unbedingt Gesundheitsfördernd für den Menschen ist, zeigt sich hier auch die tödliche Wirkung auf Tiere. Tiere, denen die Nahrung weggenommen wird und Tiere die dadurch anderen nicht mehr als Nahrung dienen können. Man tötet also eine ganze Reihe Tiere und nicht immer führt die Methode zum schmerzlosen und sofortigen Tod.

Auch Tiere die durch Importe unbeabsichtigt mitgebracht werden können bei den heimischen Tieren zum Tiersterben führen.

Ganz wichtig: die Erde wird nicht größer und mehr Bedarf an Gemüse und Getreide führt zu einem höheren Bedarf an Anbauflächen. Nur woher sollen die denn bitte kommen? Natürlich können wir die Aufzuchtstätten der Tiere, die wir dann nicht mehr essen abreißen und die Tieren erst einmal massenweise töten denn loswerden müssen wir sie ja, aber so groß sind die gewonnenen Flächen nicht und das heißt wir werden uns letztlich bei denen bedienen die sich nicht wehren können. Wir werden wieder mehr Bäume abholzen, Menschen ihren Lebensraum stehlen und alles muss natürlich billig bleiben.

Also einfach Vegetarier/Veganer werden und die Tierquälerei ist beendet? Tierschutz 100%?

Wohl eher nicht.

Eine einfache Lösung scheint es nicht zu geben.

Bewusstes Essen, Dankbarkeit,nur kaufen und kochen was tatsächlich verbraucht wird, ist für uns in der Familie wichtig. Wir brauchen auch nicht täglich Fleisch oder Fisch.

Egal was wir essen: es ist eine traurige Tatsache das für unseren vollen Magen andere meist leiden müssen. Tiere oder Menschen.

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19 Kommentare zu „Vegetarisch und Vegan

  1. Auch als Veganer oder Vegetarier verursacht man Leid. Denn alles was wir tun hat seine Konsequenzen. Jedoch, und das ist der springende Punkt bei der Sache: Eine vegetarische sowie vegane Lebensweise verursacht, gegenüber einer Mischkosternährung, weniger Leid.

    Die Sache ist die, 40 Prozent der Weltgetreideernte als Beispiel fließt momentan in die Tröge unserer hiesigen Nutztiere. Alles um diese zu mästen um sie dann anschließend zu essen.
    80 Prozent des Regenwaldsojas dient ebenso diesem Zweck. Und dem fällt derzeit der Regenwald zum Opfer, wodurch wirklich Tiere und Menschen ihren Lebensraum verlieren.
    Doch es bezieht sich nicht nur auf Landtiere – drei Viertel aller Fischbestände sind überfischt und machen wir so weiter wie heute, sollen alle durch den Menschen genutzten Meeresbestände bis 2048 leer gefischt sein.

    Nähere Infos dazu kannst du jederzeit auf meinem Blog nachlesen.

    Was Ressourcen angeht, so müsste, würden wir weniger Fleisch essen, gar nicht mehr Gläche zum Anbau pflanulicher Nahrungsmittel genutzt werden. Im Gegenteil, unser Fleischkonsum soll sich bis 2050 verdoppeln und unsere Population um ein paar Milliarden wachsen, wenn derzeit 40 Prozent der Weltgetreideernte allein zur Tiermast verwendet wird, was denkst du wohl wie diese Umstände bei einer Verdoppelung der Nachfrage nach Fleisch aussehen wird?

    Laut Welternährungsorgsation FAO hätten wir nach aktuellen Gegebenheiten genug Nahrungsmittel zur Verfügung um 12 bis 14 Mrd. Menschen ernähren zu können. Doch wir verfüttern mehr Nahrung an Tiere, um diese zu essen, statt diese Mittel direkt zu nutzen.
    Wie effizient ist das?

    Als Veganer verursacht man nicht kein Leid, doch weniger Leid. Wieso, wenn man die Wahl hat, sich nicht für das weniger entscheiden?

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    1. Ich gebe dir damit Recht, das weniger Fleisch/Fisch ein guter Weg ist. Ich habe diesen Beitrag bewusst oberflächlich und einfach gehalten. Es findet eine gigantische Verschwendung mit Ressourcen statt und das wird alles kommentarlos akzeptiert. Das insgesamt verursachte Leid wird ignoriert. Der Weg ist nicht gegen die Population der Bevölkerung an zu gehen oder sich zu sagen ich verursache weniger Leid als der Fleischessser. Das, Entschuldigung, ist eine Ausrede. Es muss viel mehr dafür gesorgt werden das der generelle Umgang mit Nahrung sich verändert. Das heißt, statt nach vegan zu rufen muss man eben auch mal mit anderen zusammenarbeiten und das Problem von Habgier und Egoismus in den höheren Etagen angehen. Wenn jeder sich nur raus zieht und sagt: ich bin ja nicht so schlimm wie der andere, dann ist nichts gewonnen. Das ist wie mit dem Rassismus. Die, die schweigen stärken die Rechten und lassen ihnen freie Hand

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      1. Ich verstehe was du meinst. Doch, dass sich unser allgemeiner Umgang mit Ressourcen ändert, auch in Hinblick auf die Umwelt sowie auf das Wohl von Menschen, ist eigentlich genau das was Veganer wollen. Dass wir allgemein bescheidener werden, Leben mehr zu schätzen wissen (denn wir haben die Wahl. Wir können beispielsweise leben ohne Tiere vorsätzlich für Fleisch, Fisch töten zu müssen. Denn wir sind auf beides medizinisch betrachtet nicht angewiesen. Wir können uns sogar dazu entscheiden komplett ohne tierische Nahrung zu leben), mit unserer Umwelt im Einklang leben statt sie audzubeuten. Es geht nicht darum zu sagen der Einzelne verursache weniger Leid als der andere.
        Doch, wenn man eine bewusste Mischkost beispielsweise einer bewussten vegetarischen Ernährung gegenüber stellt, dann ist es nun einmal wirklich so, dass man weniger Land und weniger Ressourcen benötigt einen Vegetarier zu ernähren, als den Mischköstler. Bei einer bewusst veganen Ernährung im Vergleich zur bewusst mischköstlichen Ernährung ist die Differenz dogar noch größer. Also es bedarf noch weniger Land, noch weniger Ressourcen, dadurch werden weniger Co2 Emissionen ausgestoßen usw.

        Es ist auch nicht so, dass Veganer nicht mit anderen zusammenarbeiten wollen oder dazu nicht bereit wären. Im Gegenteil, ich freue mich über jeden der über dolche Dinge nachdenkt und entsprechende Schritte geht.

        In dem Zusammenhang geht es auch gerade darum nicht nur hinzusehen. Die Entscheidung keine Tierprodukte zu essen ist dabei zum Beispiel eine entsprechende Handlung. Wenn diese mehrere vollziehen, dann greift das irgendwann auch an anderen Stellen, zum Beispiel auf politischer Ebene. Denn, darin stimme ich dir vollkommen zu: Zu schweigen hilft niemandem.

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        1. Die Frage ist: was wird mit den Tieren und um auf meinen Beitrag nochmal zurück zu kommen: es klingt alles ganz nett, aber ich weise noch einmal darauf hin: nimm etwas vom Teller, dann fehlt ein Stück. Du musst es durch etwas anderes ersetzen und woher kommt das? Mir geht es aber mehr darum nicht nur die Oberfläche zu betrachten. Das Problem ist weitreichend. Nach momentanen Stand ist es so, dass jede Menge produziert wird, von dem wiederum jede Menge letztlich entsorgt wird.Bedenkenloser Müll, der nicht sein sollte. Es ist nicht tragisch Fleisch/Fisch zu essen, wenn das Gesamtkonzept stimmt und da hapert es. Alles was wir tun hat Konsequenzen. Wer billigen Kaffee möchte trägt die Verantwortung für den Plantagenarbeiter der ohne Schutzkleidung Chemikalien versprühen muss die ihm den Tod bringen. Jeder ist verantwortlich und muss handeln. Nur gemeinsam kann man etwas erreichen. Man kann die Leute nicht dazu bringen auf Schokolade zu verzichten. Sie werden weiter Gummibärchen futtern. Wichtig ist das sie die Folgen kennen und davor nicht die Augen verschließen und dann,… dann kommen wir vielleicht an den Punkt wo alle gemeinsam beschließen für eine Änderung zusammen zu arbeiten. Ich hoffe darauf und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt

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          1. Hm, da bin ich anderer Ansicht. Denn wieso etwas tun, wofür kein Bedarf besteht? Also wieso Fleisch/Fusch essen, wenn unser Körper es medizinisch betrachtet nicht braucht?
            Für mich ergibt das Essen von Fleisch und Fisch unter diesem Aspekt keinen Sinn. Und somit auch das vorsätzliche Töten eines Tieres nicht. Auch wenn das System ein anderes wäre.

            Was denkst du, würde mit den Tieren geschehen? Oder was genau meinst du?

            Was alles weitere angeht, so teile ich deine Ansicht. Bessere Arbeitsbedingungen, weniger Pedtizite, das Fördern regionaler wie ökologischer Landwirtschaft sind auch wichtige Faktoren, die mehr Aufmerksamkeot bedürften.

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            1. Medizinisch gesehen leiden Veganer nach einiger Zeit unter einem B12-Mangel. Das führt zu diversen Erkrankungen.
              Wenn du so argumentierst muss du auch fragen wieso Alkohol herstellen, wir benötigen es medizinisch nicht und es schadet nur. Auch Kaffee und Süßkram benötigen wir medizinisch nicht. Macht es Sinn das alles zu produzieren und zu verkaufen?
              Das Töten des Tieres würde ohnehin statt finden. Ob man es tötet um es zu essen oder ob man die Population eindämmt und Überschüsse vernichtet ist letztlich die Frage. Regional bietet sich kaum mehr eine Möglichkeit, weil wir alles zubetonieren. Das System ist letztlich ausschlaggebend. Denn es ist der Raubbau und die Habgier die Schaden zufügen. Auch der Anspruch Lebensmittel-und da denke ich auch und vor allem an Obst und Gemüse- das ganze Jahr zu essen, auch außerhalb der Saison ist ein wichtiges Thema mit weitreichenden Konsequenzen.

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              1. Wenn du dich zum Thema B12 informiert hast, dann weißt du sicher auch, dass man bei regelmäßiger Supplementierung als Veganer einen Mangel dieses Nährstoffs vollkommen ausschließen kann. Vor allen Dingen, da es, wenn wir schon vom heutigen System sprechen, kein natürliches B12 in der Form mehr gibt, da auch die Tiere (darunter auch Biotiere) Nahrungszusätze, darunter Cobalt, in ihrer Nahrung erhalten. Ohne diese Zusätze würde in tierischen Produkten kein B12 enthalten sein.
                Als Veganer kann ich meinen B12 Ststus somit selbst regulieren und muss nicht darauf vertrauen, dass das schon alles stimmen wird.
                Deshalb sollten auch Mischköstler von Zeit zu Zeit ihren B12 Ststus trsten lassen. Denn B12 Mangel ist auch etwas, das Mischköstler betrifft.
                Davon abgesehen, ich kenne meinen B12 Status. Kennst du deinen?

                Davon abgesehen, gibt es zwischen dem Konsum von Alkohol, Kaffee und Süßkram und dem vorsätzlichen Töten eines Lebewesens einen gewissen Unterschied, der dir eigentlich verständlich sein sollte, ohne dass ich das groß erläutern muss.

                Die Tiere, die zum menschlichen Verzehr gezüchtet werden, würden nicht existieren, wenn sie nicht für den menschlichen Verzehr gezüchtet würden. Insofern, wenn wir sie nicht essen, werden sie auch nicht getötet, weil sie nicht existieren würden.
                Meinst du die Überpopulation von Tieren oder die des Menschen?

                Ja, saisonaler und regionaler Konsum halte ich auch für besser.

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                1. Ja, ich weiß das B12 in der Regel über genmanipulierte Mikroorganismen hergestellt werden und einiges mehr. Aber weißt du worum es mir geht? Um das Wegkommen von oberflächlicher Betrachtung. Du redest immer von Tieren und vergisst dabei die Menschen. Ist es wirklich wichtiger das ein Tier nicht getötet wird wenn das Wohlergehen von Menschen nicht mal hinterfragt wird? Das vorsätzliche Töten von Menschen z.B. durch Chemikalien ist erlaubt? Tiere existieren trotzdem, auch ohne Züchtung. Und du beißt dich am Töten fest.Was ist mit Haustieren?
                  Was ich meine: es hängt alles zusammen. Alles ist miteinander verwoben. Ob du nur Gemüse isst oder Gemüse und Fleisch… beides hat Auswirkungen auf alles andere. Auf die ganze Umwelt. Sich am Töten von Tieren festzuhalten die dann gegessen werden ist zu kurz gegriffen.

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                  1. Der Mensch ist hier ein gutes Stichwort. Wenn du dich mit dem Thema Veganismus befasst hast, dann sollte dir eigentlich bewusst sein, dass es hierbei auch genau um das geht. Denn auch für Leder leiden Menschen, für Palmöl, für Soja, welches an Tiere vefüttert wird, durch die ungerechte Ressourcenverteilung (mehr Nahrung im Tiermagen, statt direkt genutzt als menschliche Nahrung), wird die Welthungerproblematik begünstigt und und und.
                    Weitere Aspekte wären dann dass Regenwaldabrodung zum Anbau von Tierfutter den Klimawandel begünstigt. Geht es der Umwelt schlecht, wirkt sich das auch auf uns aus.
                    Zum Thema Fisch zum Beispiel: ca. 50-80 Prozent unseres Sauerdtoffs kommt aus dem Meer. Produziert wird dieser durch Phytoplankton. Ein Anstieg der Erdtempetatur, durch den Klimawandel, führt zu einem Rückgang des Phytoplankton. Und weniger Phytoplankton desto weniger Sauerstoff.

                    Es ist ein Irrtum zu glauben Veganern wären Menschen egal. Vor allem finde ich das ziemlich zynisch, da ich als Altenpflegrin arbeite und somit nahezu täglich mit hilfsbedürftigen Menschen zu tun habe.

                    Ganz ehrlich und nichts für ungut, doch wenn du gerade von einer Gedamtkritik am Lebensmittelsystem an sich sprichst, solltest du eigentlich Lebensweisen, die Ressourcen einsparen und für einen bedachteren Umgang dieser sind begrüßen. Von daher verstehe ich hier deine Kritik an Vegetsrismus/Veganismus nicht. Denn beide Ernährungsweisen sind in Relation, auch zu einer bewussten Mischkost, im Durchschnitt ressourcensparender, umweltfreundlicher und dienen ebenso dem Menschen.

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                    1. Du hast meine letzte Antwort nicht richtig gelesen und du hängst immer noch an den Tieren fest die gegessen werden. Alles andere blendest du aus. Du hast letztes mal gemeint Kaffee usw. wäre was anderes, aber das ist es nicht. Denn da findet der Angriff auf menschliches Leben statt. Du drehst dich im Kreis und siehst nicht das Gesamtbild. Das du Altenpflegerin bist, sagt übrigens gar nichts aus. Davon gibt es echt rücksichtslose, die Bewohner übelst behandeln. Wird übrigens gern als „professionelle Distanz“ verharmlost und runter gespielt. Ressourcenschonender ist es nur bedingt und umweltschonender ist es ganz gewiss nicht denn-noch mal zurück zu meinem Beitrag: erhöhter Bedarf führt zu erhöhter Verwendung von Dünger &Co, benötigt mehr Anbauflächen ect. Es wird immer noch mehr produziert als benötigt wird und somit immer noch zu viel entsorgt. Auch die Importe dienen weder Umwelt noch Menschen speziell, aber ohne reicht es jetzt schon nicht und durch vermehrte Bereitstellung noch weniger.
                      Meine Kritik richtet sich ans Gesamtsystem und nicht alleine an das Lebensmittelsystem. Es ist nur ein Part und ich habe die Kritik an dieser speziellen Ernährung gewählt weil gerade hier das oberflächliche Denken das Fleischlose Ernährung Tiermisshandlung/-tötung verhindert deutlich wird. Man könnte natürlich noch anführen das ein vegan-Siegel auch auf nicht-wirklich-vegane Lebensmittel geklebt werden kann weil es keine verbindliche Definition für Produzenten gibt was auch wieder darauf hinausläuft das Geldgewinn wichtiger ist als alles andere, aber damit sind wir wieder bei meiner Kritik am System

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      2. Ich würde sagen wir lassen das Thema an dieser Stelle, weil es in meinen Augen wenig Sinn macht darüber zu sprechen.
        Du versuchst das Trinken von Kaffee mit dem vorsätzlichen Töten eines Lebewesens gleich zu setzen. Wenn dir der Unterschied nicht bewusst ist, dann mache ich mir da auch nicht weiter die Mühe darauf einzugehen.

        Desweiteren die Unterstellung die Unterstellung ob man einen sozialen Beruf ausübe sage nichts aus, denn es göbe auch Negativbeispiele.
        Ja, es gibt Negativbeispiele. Die gibt es überall. Doch was ich damit sagen wollte ist, wären mir Menschen egal hätte ich mich nicht zu einer sozialen Tätigkeit entschieden. Aber der Einsatz für Menschen zählt ja nicht, denn es gibt ja auch Negativbeispiele von Leuten, die Menschen ausnutzen.

        Dann unterstellt du Veganern seien Menschen egal, machst aber ziemlich deutlich, dass dir Tiere egal sind.
        Alles in allem ergibt deine Kritik für mich keinen Sinn. Und es wäre rstsam wenn du dich in Bezug auf die Gründe für eine vegane Lebensweise noch etwas besser informieren würdest.

        Wie gesagt, genug der Worte. Weiter zu diskutieren macht keinen Sinn.

        Alles Gute

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        1. Es ist schwer, ich verstehe das, aber es funktioniert nun mal nur so, dass man das Gesamtbild betrachtet und nicht nur einen Teil. Du drehst dich einzig um die Tiere die gegessen werden und alle anderen, ebenso wie Menschen betrachtest du als Kollateralschäden. Das ist aber das worum es mir geht. Das nichts und niemand zum Kollateralschaden wird, sondern die Wertigkeit jeden Lebens betrachtet wird. Der Arbeiter auf der Kaffeeplantage ist nicht weniger Wert als die Kuh in der Aufzuchtstätte. Leider ist es in Deutschland so das Tieren eine höhere Wertigkeit zugesprochen wird. Tiere mit Fell werden vor der Heizung postiert, der frierende Mensch muss zusehen wie er klar kommt. Davon will ich weg. Wir sind es gewohnt nur bis zur Nasenspitze zu sehen. Alles andere wird ausgeblendet. Hier muss die Änderung erfolgen.

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      3. Genau dieser Kommentar zeigt, dass du kein bisschen verstehst worum es beim Veganismus geht. Der Mensch kommt zu kurz, es würde nur Tieren Aufmerksamkeit geschenkt.
        Was es schwer macht ist, dass deine ganze Kritik keinen Sinn ergibt, weil du Tatsachen verdrehst. Ein Weglassen von Tierprodukten bedeutet nicht ein Mehr an Ressourcenverschwendung. Denn das Gegenteil ist der Fall. Hättest du dich mit den Umweltfaktoren auseinander gesetzt, wüsstest du das.
        Auch deine Kritik es ginge nicht um Menschen ist Blödsinn. Das ist hierbei das Ermüdende in dem Gespräch mit dir.
        Ich sagte dir zum Beispiel, dass wir mehr Menschen ernähren könnten, würden wir weniger Tierprodukte essen. Ich bezog mich dabei auch u.a. auf die Welternährungsorganisation FAO, die sagt, dass wir mit aktuellen Mitteln 12 bis 14 Milliarden Menschen ernähren könnten. Mit einer veganen Ernährung sogar noch mehr.
        Zusammenhang Essen – hungernde Mensch, Ressourcen. Was daran verstehst du nicht?

        Ich sprach auch davon, dass z.B. leer gefischte Meere negative Auswirkungen auf uns haben. Menschen müssen härter arbeiten, fangen heute wegen schwindender Fischbestände immer weniger Fische, verdienen dadurch weniger, können ihre Familien nicht mehr ernähren.
        Ich sprach auch davon, dass unser Fleischhunger den Klimawandel begünstigt, das wiederum führt zu Erderwärmung, das wiederum zu einem Rückgang von Phytoplankton, der unseren Sauerstoff, also das was du einatmest, produziert. Also weniger Fische, tote Meere, schlecht für uns Menschen.

        Mal ganz ehrlich, was daran verstehst du nicht? Und woran liegt es, dass du das nicht verstehst?

        Wie gesagt, auf dieser Basis, dass du diese Zusammenhänge nicht verstehst, macht ein weiteres Gespräch mit dir keinen Sinn.

        Alles Gute.

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        1. Du verstehst nicht, das du dich immer um die gleiche Sache drehst und nicht verstehst das nicht der Fleischgenuss das Problem ist sondern der Umgang mit Mensch und Tier zugunsten von Geld. Du betrachtest die Sache immer von deiner Ablehnung des Fleischgenusses. Der Ansatz muss aber nicht der Verzicht darauf sein, sondern die Wertschätzung allen Lebens und ein entsprechender Umgang damit. Wir können bereits jetzt alle Menschen ernähren aber wir wir vernichten Nahrung, stehlen Nahrung wie Anbauflächen. Während du dich um die Fische drehst die zur Nahrung aus dem Meer gefischt werden, sehe ich auch die Fische die in Seen sterben weil Düngemittel von Feldern ins Wasser geraten. Du redest immer nur gegen Fleischgenuss aber du vergisst die Soldaten die Menschen in anderen Ländern unterdrücken und töten weil die den Diebstahl ihrer Nahrung und ihres Lebensraumes nicht mehr schweigend hinnehmen wollen. Du betrachtest alles so das du weiterhin an jeder Straßenecke Obst und Gemüse kaufen kannst, das du für dich keine Einbußen und Nachteile hast und siehst nur tierische Nahrung als Problem. Auch Genmanipulation, Düngermittel, Spezialsaaten, Monokulur ect. sorgen dafür das Menschen ihre Familien nicht ernähren können aber du kennst nur deine Ablehnung von Fleisch und Fisch.Du schibst dem Fleischgenuss den Klimawandel in die Schuhe, aber willst weiterhin das ganze Jahr alles an Obst, Gemüse und Getreide, Kaffee, Schokolade und Co. Umweltfaktoren? Gibt es nur bei Tieren.

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  2. Ich finde dein weitsichtiges Denken gut, denn es gibt mehrere Baustellen in Sachen Ernährung. Trotzdem schaden Fleischesser den Tieren wohl schon etwas mehr ! Denn erstens müssen die Tiere für den hohen Konsum an Fleisch qualvoll gehalten, gefüttert und zum Schluss meist leider auch sehr qualvoll getötet werden. Abgesehen davon wird für das Mast-Futter, viel Umwelt zerstört und durch die viele Chemie, Dünger etc. sind auch viele Menschen davon betroffen. Von den Transportwegen mal abgesehen. (Davon sind nicht regionales Obst und Gemüse genauso betroffen.) Dann werden die Tiere mit Medikamenten „vollgestopft“ . Ja, man kann nicht alles richtig machen. Ich bin auch keine richtige Vegetarieren, denn ich esse ab und an Fisch, ich esse (Bio) Eier.. und da ich auch keine Veganerin bin verzichte ich nicht auf Käse und Milch. Dennoch kann ich es momentan mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren ein totes Tier zu essen. Aber ich verurteile niemanden der es tut. Leider werden auch viel zu viele Tiere nicht artgerecht gehalten, da hast du recht, und leider produzieren wir viel zu viel Plastikmüll, von dem die Meeresbewohner zugrunde gehen. Wir kaufen viel zu vieles, was nicht regional ist und verpesten dadurch die Umwelt, wir fahren zu viel Auto wir schmeißen essen weg, wo andere verhungern etc. etc. etc..
    viele Grüße, rosabluete

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    1. Danke. Ich denke, oder Hoffe, dass das Wissen über all das den Konsum beeinflusst und zu einer Änderung führt. Tiere müssten nicht so gehalten und mit diesem Futter versorgt werden. Der Verbraucher hat es in der Hand und wenn er tätig wird, dann ändert sich auch was.

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