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Deutschland, Syrien und die Lüge

Deutschland, Syrien und die Lüge

Bekanntlich hält es die deutsche Spitzenpolitik leider noch immer für eine gute Idee, die krassesten Fehler der US-Außenpolitik möglichst sofort auch zu machen. Einmal ist in der deutschen Geschich…

Quelle: Deutschland, Syrien und die Lüge

 

Flüchtlinge-Vergewaltigungs-Debatte

Flüchtlinge-Vergewaltigungs-Debatte

Debatte! So prangt es sinngemäß auf der Titelseite einer überhaupt nicht lesenswerten Zeitung, die für gewöhnlich so vulgär daherkommt, dass nur ein schamhafter Blick auf die Titelseite beim Brötch…

Quelle: Flüchtlinge-Vergewaltigungs-Debatte

 

Liebster Award

Liebster Award

Völlig überraschend fand ich gestern bei meinen Kommentaren die Nominierung von der Plaudertasche Freya für den Liebster Award. Dafür vielen Dank. Ich lese auch immer gern bei dir, Freya und freue mich über deine Besuche hier. Daher nehme ich die Nominierung gerne an, also los:

Zunächst die Regeln:

1. Bedanke dich bei dem der dich nominiert hat und verlinke sie
2. Beantworte die 11 Fragen.
3. Überlege dir 11 neue Fragen.
4. Und nominiere neue Leute für den Liebsten Award.
5. Informiere die nominierten Blogger!
6. Füge die Grafik für den Liebsten Award ein!
7. Vergiss nicht die Regeln des Liebsten Awards einzufügen

Nun zu Freyas Fragen:

  1.  Wie bist du zum Bloggen gekommen?
  2.  Schreibst du eher spontan was dir gerade einfällt oder nach Plan?
    3.  Wie verbreitest du deine Beiträge?
  3.  Früher Vogel oder Nachteule?
  4.  Was war dein glücklichster Moment?
  5.  Wie und wo machst du am liebsten Urlaub?
  6.  Was ist dein größter Lebenstraum?
  7.  Wie feierst du Weihnachten?
  8.  Über welches Thema würdest du gerne einen Gastartikel verfassen?
    10.Wie verbringst du Silvester? Party oder gemütlich vor dem Fernseher?
  9. Was möchtest du 2017 gerne erleben?

Meine Antworten:

1.  Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Das hatte mehrere Gründe. Zum einen wollte ich eine Art digitales Tagebuch, ohne das es wirklich so richtig ein Tagebuch ist. Für mich wichtiges sollte da rein, aber nicht als Buch zu Hause rumliegen. Zum anderen gab es so Dinge, die mich beschäftigt, teilweise auch geärgert haben, die ich nicht nur im Kopf, sondern auch als Ganzes zusammenfügen wollte. Daraus entstanden sind einige Beiträge, von denen noch ein paar wenige unter „Vom alten Blog“ zu finden sind. Der dritte Grund war, dass ich eine Homepage für dieses Projekt zu…starr,zu übertrieben, zu umfangreich, zu unpassend fand. Daher wurde es dann ein Blog.
2.  Schreibst du eher spontan was dir gerade einfällt oder nach Plan?

Grundsätzlich immer spontan. Pläne mache ich mir keine, außer ich will unbedingt ein bestimmtes Thema bringen und wenn ich dafür etwas brauche, wie Bilder. Aber ein wirklicher Plan ist es nicht, nur Vorarbeit für einen Beitrag, der dann spontan getippt wird.
3.  Wie verbreitest du deine Beiträge?

Da mache ich, ehrlich gesagt, fast gar nichts. Dieser Blog ist mit einem Facebook-Account verknüpft und mit Google+. Dort werden die Sachen automatisch gebracht und das war es. Social Media ist nicht so meins.
4.  Früher Vogel oder Nachteule?

Früher Vogel- eindeutig. Ich muss früh raus, hab den Tag über genug zu tun, da muss ich abends früh ins Bett. Etwas Schlaf muss schließlich sein.
5.  Was war dein glücklichster Moment?

Den glücklichsten Moment gibt es eigentlich (noch) nicht.Es gibt aber viele Momente an die ich mich gern erinnere.
6.  Wie und wo machst du am liebsten Urlaub?

In Marokko, gern am Strand und am Liebsten mit viel Ruhe

7.  Was ist dein größter Lebenstraum?

Zu erleben das alle meine Kinder erwachsen und glücklich verheiratet sind.

8.  Wie feierst du Weihnachten?

Gar nicht. Ich genieße aber die Ruhe und Terminfreiheit der Feiertageund die vielen Lichter in der Dunkelheit.
9.  Über welches Thema würdest du gerne einen Gastartikel verfassen?

Über den Egoismus und die Rücksichtslosigkeit von Menschen.
10.Wie verbringst du Silvester? Party oder gemütlich vor dem Fernseher?

Weder, noch. Ich gehe zur üblichen Zeit ins Bett und hoffe dass ich ungestört durchschlafen kann. Unausgeschlafen ärgere ich mich am nächsten Tag sonst über den ganzen Knallermüll auf den Gehwegen und Straßen.
11. Was möchtest du 2017 gerne erleben?

Oh, da gibt es einiges:

  • Gute Abiturergebnisse meiner Tochter
  • Ihr Studenbeginn
  • Ein nicht Rechtes-Ergebnis bei der Bundestagswahl
  • Einschulung meines Zwerges

Und nun zu meinen Fragen:

  1. Was war dein Traumberuf als Kind?
  2. Machst du selbst Sport oder lieber nicht?
  3. Möchtest du lieber Katze oder Hund haben?
  4. Welches ist dein Lieblings-Film- Genre?
  5. Bist du lieber Allein oder geht nichts ohne Gesellschaft?
  6. Was sammelt sich bei dir, womit du ein Geschäft eröffnen könntest?
  7. Wenn du etwas ändern könntest, was wäre das?
  8. Was würdest du gerne lernen?
  9. Kannst du dich leicht auf eine Sache konzentrieren oder beschäftigt sich dein Kopf ständig mit mehrern Dingen gleichzeitig?
  10. Wie sah dein erster Schulranzen aus?
  11. Wofür möchtest du dich am liebsten engagieren?

Ich nominiere:

Mail Pro Fotoblog

Becherwürfel

Frauen und Islam

 

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Besinnlich oder nicht?

Besinnlich oder nicht?

Die letzten Tage waren mal wieder stressig und arbeitsintensiv und irgendwie waren die täglichen 24 Stunden viel zu schnell um. Nicht dass ich glauben würde mehr Stunden wären eine Bereicherung, aber irgendwie…so manchmal…

Derzeit ist alles mal wieder etwas stressiger als üblich. Das liegt zum einen daran, das mein Mann gerade auf Fortbildung ist- in Leipzig. Nicht dass jemand, der morgens zur Arbeit geht und abends Heim kommt eine große Hilfe wäre, aber Dienstags,z.B. reicht es schon wenn er nach dem Frühdienst den Zwerg übernimmt, damit ich mich auf seinen Bruder und dessen Verein konzentrieren kann. Momentan hab ich also auch diese Minimalhilfe nicht und die Mädchen fallen auch aus. Die eine weil sie auf der Arbeit ist und die andere weil sie neben des langen Schultages noch lange Lerneinheiten hat um bei den Abiturprüfungen bestmöglich abschließen zu können. Und da ist gerade in Mathe viel Lernarbeit nötig. Tja, und wenn sie nicht lernt, kommt sie zu mir um sich Luft zu machen, weil:

  • ausgerechnet der tolle Mathelehrer krank ist, aber nie die Lehrer auf die man verzichten kann
  • die Klasse sie ankotzt
  • sie immer noch nicht weiß was sie studieren möchte
  • die dämliche Schnepfe aus ihrer Klasse mal wieder was blödes gesagt hat
  • sie nicht weiß woher sie die Zeit zum Lernen nehmen soll
  • Mathe einfach sch… ist
  • sie gerade bei einem Thema mal wieder auf dem Schlauch steht und einen „Schubs“ braucht

Und so fliegen die Stunden dahin!

Der andere Grund für meine zeitlichen Probleme derzeit ist…Trommelwirbel… es ist Dezember… Vorweihnachtszeit und einfach Alle Jahre wieder.

Und damit sind wie dann beim Thema des Webmaster Friday für diese Woche: Besinnliche Weihnachtszeit oder Einkaufsrausch?

Es ist wieder Adventszeit. Wie in jedem Jahr ist die Vorweihnachtszeit eine ganz besondere Zeit. Überall brennen Lichterketten, kleine goldene Engel schweben über Einkaufspassagen, der Weihnachtsmann tummerlt sich mit seinen Rentieren in den Menschenmassen. Die horten die Kartons mit dem bunten Papier und den schicken Schleifen wie die Eichhörnchen ihren Vorrat. Oder? Ist das alles nur noch ein Kaufrausch, der aus einem gesellschaftlich geprägten Schenkungsdruck erwächst, den die Werbeindustrie zunehmend befeuert. Gibt es sie überhaupt noch: die besinnliche Weihnachtszeit? Oder ist man längst ein Opfer dessen geworden, was man in der eigenen Jugend noch so wohlig warm empfand? Was gehört für Euch zur Weihnachtszeit? Und genießt ihr diese Wochen vor Weihnachten? Was könnte oder sollte man anders machen?

In meiner Kindheit war Weihnachtszeit die Zeit für Schlittenfahrt, Vorfreude auf Geschenke und die Besuche von Onkel und Tante, besonderes Essen, viele Backstunden und viele Lichter.

Natürlich verstand ich irgendwann dass es keinen Weihnachtsmann oder Nikolaus gab und die Geschenke von den Eltern und Verwandten kamen und damit verstand ich auch meine Verpflichtung zu schenken. Damals war das… nun ja. Meine Mutter bekam in der Regel eine Schachtel Pralinen, weil wir wußten sie gibt uns welche- also schon recht egoistisch gedacht.

In der Schule lernte ich im Textilunterricht häkeln. Das hatte auch meine Mutter mir gezeigt, aber weder Mutter noch Lehrerin schafften es, mir klar zu machen wie man einen Topflappen so häkelt das er tatsächlich eckig ist, oder wenigstens rund. Ich stand da mehr auf… künstlerische Freiheit, was bedeutet, die Dinger waren unförmig, weil ich mal die Maschen zu fest zog, mal alles zu locker ließ und mal so wie es sein sollte. Häkelnadeln verstanden mich irgendwie nicht. Dennoch bemühte ich mich und die Ergenbisse meiner Mühen wurden dann verpackt und verschenkt. An Mama, die einen größer werdenden Stapel davon im Wäscheschrank hatte, viele davon noch aus ihrer eignen Schulzeit, denn die Dinger kamen nie zum Einsatz. Auch meine Tante legte eine Sammlung an, aber auch da kamen sie nie wirklich an die Töpfe.

Weihnachten war aber auch die Zeit in der die Laune meiner Mutter sank und meine oft auch. Alltagskleidung war nicht in Ordnung. Man musste festlich gekleidet sein und dann sollte man sich möglichst nicht schmutzig machen, das aufwendige Essen und die Besuche:

  • Hoffentlich gibt es nicht wieder Streit.
  • Mal sehen was es diesmal Unsinniges geschenkt gibt.

Weihnachtsbaum schmücken macht Spaß-Abschmücken nervt. Kurz: es war immer ein auf und ab.

Später entspannte sich alles ein wenig, weil ich keine Freunde hatte die so Geschenkeversessen waren und wir alles nicht so eng sahen. Was aber blieb war die Erwartungshaltung vieler. Beruflich vor allem. Die Urlaubsregelung für die Ferien, evtl. einfach was jahreszeitliches für den Arbeitsplatz usw.

Mit eigener Wohnung, eigener Verantwortung kam aber noch ein weiterer Faktor dazu, den ich als Kind nie hatte: Die Frage ob man für die Feiertage mit allem ausgestattet ist. Damals wie heute sind die Geschäfte an den Feiertagen geschlossen und so folgt logischerweise die Überlegenung was man auf jeden Fall braucht und evtl noch besorgen muss, damit diese Tage ohne offene Geschäfte kein Alptraum werden. Und so rennt man dann mit 1000 anderen Personen noch mal schnell in den Laden, weil sonst das Brot nicht reicht, zuwenig Kartoffeln da sind,….

Mit Familie ist es noch einen Tick hektischer und nicht nur unmittelbar vor Ladenschluss, nein, es fängt schon früher an. Da sind noch Turniere des Sportvereines die noch in diesem Jahr statt finden müssen und den Rest des Jahres nicht richtig untergebracht werden konnten, dann gibt es natürlich Nikolaus- und Weihnachtsveranstaltungen und man sollte möglichst überall auftauchen, wegen der Gemeinsamkeit und dem Zusammengehörigkeitsgefühl und weil es so schön ist. Der Kindergarten bietet einen  Nikolaus- der selbstverständlich echt ist und den Kinder ein kleines Geschenk gibt wenn sie ein Lied singen und dann gibt es Nikolaus- und später Weihnachtsfrühstück, einen Basar, einen gemütlichen Elterntreff und all das noch einmal in der Schule.  Und ja, es ist schon ein großes Geschenk wenn sich nichts überschneidet. Und wehe man sagt etwas ab…

Unterwegs, egal ob in Geschäften oder an der Ampel, im Bus,… gibt es für die Menschen kaum noch Gesprächsthemen jenseits vom Kaufen.

  • Ich habe noch nicht alle Geschenke
  • Ich weiß nicht was ich Tante Frieda schenken soll
  • Was gibt es bei euch an den Feiertagen zu essen?
  • Ich habe dieses Jahr schon im November angefangen Geschenke zu besorgen

Gibt es noch eine Welt jenseits von langen Warteschlangen an den Kassen aller Geschäfte? Eine Welt jenseits von Verpackungsmüll nach den Feiertagen?

Wir feiern kein Weihnachten, aber wir sind von all dem auch betroffen weil man sich nicht retten kann. Es sei denn man kann seinen Kindern Privatlehrer gönnen und die (Vor)Weihnachtszeit irgendwo auf einer einsamen Insel verbringen. Andernfalls sieht es übel aus.

Ich habe mich immer bemüht meinen Kindern klar zu machen dass sie mehr als genug Gründe haben täglich dankbar zu sein für alles was sie haben und alles was für sie getan wird. Zusätzlich kann man sich vielleicht etwas wünschen, aber nichts verlangen.

Was ich gerne verschenke?

Für den Winter selbst gestrickte Schals, Pullover und Stulpen oder einfach was selbst gebackenes. Der Lieblingsschokokuchen meines Sohnes oder mal wieder eine tolle Torte auf Wunsch meiner Töchter.

Nichts davon muss eingepackt werden.

Das Winter und Schnee nicht mehr derart miteinander verwoben sind wie damals in meiner Kindheit ist für mich in Ordnung, aber was für mich immer zusammengehören wird sind dunkle Jahreszeit und Lichter und deshalb genieße ich das Leuchten und Strahlen an Fenstern, in Gärten oder einfach in der Stadt. Zumindest abends. Tagsüber, wenn es hell ist wirkt es überflüssig.

Festessen ist bei uns eher bescheiden. Ein leckerer Salat, ein einfaches Essen- oft nur Kartoffelsalat mit Frikadellen oder ähnliches.

Wenn dann über die Feiertage die Welt draußen still wird, weil niemand zur Arbeit hetzt, keiner die Geschäfte stürmt sitze ich gern mit einem heißen Tee und der Familie daheim. Entspannen, gemeinsam einen Film schauen, Kekse knabbern,… Einfach und möglichst müllfrei, denn die Nachbarn sorgen ausreichend für überquellende Mülltonnen. All die Geschenkpapiere, Schleifen, Kartons, die zeigen was da in den Tagen verpackt und verschenkt wurde. Wieviel davon braucht irgendjemand? Ist es wirklich nie genug mit dem Müll? Ich will mit all dem nichts zu tun haben und freue mich über die kleinen Dinge, wie glückliche Kinder, die tatsächlich keine großen oder teuren Geschenke brauchen um glücklich zu sein.

Was man anders machen könnte?

Einfach mal das Übliche vergessen. Was spricht dagegen einfach eine hübsche Dose zu nehmen, sie mit selbst gebackenen Keksen zu füllen und wenn es denn sein muss noch eine kleine Schleife drumrum zu wickeln und das zu verschenken? Statt Schleife kann man auch einen Schal stricken und den als Riesenschleife nutzen, oder… Es gibt so viele Möglichkeiten.

Auch mal Dinge tun, die man bisher nicht gemacht hat:

Regal voller Bücher? Super! Es gibt Menschen denen fehlt das Geld dafür. Legt sie auf eine Parkbank oder in eine Tauschbox. Warum bitte sollen sie als Staubfänger im Regal bleiben?

Es ist noch Wolle da? Strickt was ihr könnt und laßt es im Park liegen. Vielleicht mit einem netten Gruß versehen.

Einfach mal andere Beschenken, als nur die, die man kennt. Ohne Gegenleistung zu erwarten. Das wäre schon ein guter Anfang

 
 

Israel – die nächste Stufe der Judaisierung ist die Verbalattacke

Israel – die nächste Stufe der Judaisierung ist die Verbalattacke

echsenwut

Mir ist nicht völlig klar, ob die zu beobachtende Entwicklung Teil eines vielleicht sogar schriftlich irgendwo fixierten Strategieplanes ist. Manchmal neige ich dieser Vorstellung zu, manchmal halte ich das Vorgehen der israelischen Regierung trotz allen Anscheines einer exakten Zielrichtung für eine Aufeinanderfolge von extremistischen Reflexen.

Seit längerer Zeit konfrontiert uns Israel beispielsweise mit Begriffen wie „Judäa“ und „Samaria“. Die Anhängerschaft der Regierung und sämtliche Trolls, die uns auch hierzulande in allerlei blogs und sozialen Netzwerken mit ihrer Sicht auf die Dinge bereichern, ist sofort auf diesen Zug aufgesprungen.

Von der Sache her ist man sehr schnell damit fertig: diese Begriffe sind, nüchtern wie objektiv betrachtet, völlig unsinnig. Sie helfen niemandem, sie richten nur Schaden an und entbehren jeder sachlichen Grundlage. Das Argument von Israelis, so hätten die so bezeichneten Regionen allerdings geheißen, als sie noch vornehmlich jüdisch regiert waren, ist vollkommener Blödsinn. Würde man das akzeptieren, hätte Köln etwa eine Klage…

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Israel – und sein täglicher Terror — echsenwut

Israel – und sein täglicher Terror — echsenwut

Es sind bloß zwei Nachrichten, wie sie üblich sind und kaum bis gar keine Aufregung verursachen. Zwei Randnotizen, die regional nur geringe und überregional im Grunde überhaupt keine Aufmerksamkeit erfahren. Weil sie eben tagtägliche Routine sind, nichts besonderes. Die israelische Marine eröffnet das Feuer auf ein Fischerboot vor Gaza. Vor etwa einer Woche feuerte die Marine auf […]

über Israel – und sein täglicher Terror — echsenwut

 

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Heimat und Heimweh

Heimat und Heimweh

Noch eine letzte Blogparade für heute. Diesmal von Andrea Theile´s Bücherseite.

In Anlehnung an das Buch „Land der Entführten“ rufe ich zur Blogparade mit dem Thema „Heimat und Heimweh“ auf.

Nun, das Buch kenne ich nicht aber das ist auch nicht unbedingt nötig um etwas dazu zu schreiben.

  • Was ist für Euch Heimat? Der Ort Eurer Kindheit?
  • Oder seid Ihr überall zu Hause?
  • Habt Ihr eine neue Heimat gefunden?
  • Hattet Ihr schon einmal Heimweh?
  • Wie hat sich das angefühlt?
  • Was habt Ihr dagegen getan?
  • Was ratet Ihr anderen, um Heimweh los zu werden?

Heimat hat für mich zwei Bedeutungen. Zum einen ist Heimat sicher der Ort in dem man seine Kindheit verbracht hat, denn das ist eine sehr prägende Zeit. Zum anderen heißt es: „Heimat ist dort wo das Herz ist“ und natürlich kann beides identisch sein, muss aber eben nicht. Und ich denke, das Herz kann sich durchaus auf mehrere Orte verteilen.

Meine Heimat der Kindheit ist weit von hier und der größte Unterschied liegt darin, das meine Heimat ein Dorf ist und wir hier in der Stadt wohnen.

Ich genieße die positiven Möglichkeiten, die Städte so zu bieten haben, aber mein Herz sehnt sich nach Dorf.

Natürlich würde ein Wegzug von hier nicht schmerzfrei sein. Da gibt es Menschen die wir lieb gewonnen haben, Gegenden, Erinnerungen und vermissen würden wir vieles. Die Frage ist also ob es besser ist eine Heimat zu vermissen oder diverse andere Dinge und Freunde. Momentan ist kein Umzug in Sicht und daher vermisse ich weiter einen Ort bei dem ich das Gefühl habe, das es für mich Heimat ist, aber ich habe das drumherum, das mir lieb ist.

Mein Kindheits-Dorf, so habe ich für mich selber festgestellt, ist kein Ort an dem sich mein Herz befindet, aber einer mit dem ich viele Erinnerungen verbinde. Noch einmal dort wohnen? Auch das wäre nicht ganz schmerzfrei, denn leider wird auch dort weiter gebaut und freie Flächen, an die ich mich erinnere sind nun zugebaut und betrüben meine Erinnerung. Menschen kenne ich dort keine mehr und überhaupt hat sich vieles verändert.

Mein Herz nennt keinen Ort wirklich Heimat, aber Menschen, Erinnerungen und ja, auch Orte, aber Heimat ist es dennoch nicht und ich glaube Sehnsucht nach Heimat ist ein fester Bestandteil meines Lebens und oft auch schmerzhaft, aber erträglich. Ich habe so viel andere Dinge die ich liebe und auch vermissen würde wenn ich statt dessen an einen Ort ziehe der für mich Heimat wäre. Ob sich das lohnen würde? Eine Sehnsucht gegen eine andere tauschen?

 

 
 

Brauchtum und Tradition

Brauchtum und Tradition

Diese Blogparade gibt es noch bis 13.01.2017 auf Altmuehltaltipps.

Um ehrlich zu sein: ich habe damit so meine Probleme, denn fast alles ist mittlerweile nur noch eine Konsumveranstaltung und da „Brauch“ eigentlich im Althochdeutschen „Nutzen“ bedeutet, habe ich den Eindruck es geht hauptsächlich um den Nutzen der Geschäftsleute. Und damit kann ich gar nichts anfangen.

Traditionen und Bräuche aus meiner Kindheit waren die üblichen deutschen und christlichen: Weihnachten mit Baum, Christmette und Gans mit Rotkohl, Muttertag oder Ostern mit bunten Eiern und Osterfeuer , Geburtstag, Fasching, Fronleichnamsprozession, Laternenumzug und dann sind wir auch schon wieder bei Adentskalender und -kranz.

Und alles, außer der Prozession war und ist mit Konsum verbunden und auch mit Verschwendung. Da werden jede Menge Tannen abgeholzt mit Lamettea und Kugeln, ect. dekoriert und nach kurzer Zeit wird das entsorgt. Nutzen? Keiner. Nichts gegen Rotkohl, den ess ich gern, aber die ganzen gemästeten Gänse? Die ganze Farbe für unmengen Eier, immer wieder Geschenke kaufen oder Kostüme,Deko,… Nein, ich mag das nicht und kann damit nichts anfangen.

Auch wiederkehrende Kirmesveranstaltungen, die es wohl in allen Gegenden gibt, mag ich überhaupt nicht. Das berühmte Münchner Oktoberfest soll ja mittlerweile auch anderorts imitiert werden, aber was genau gibt es dort außer Fahrgeschäften, Freß- und Saufbuden?

Christkindlmarkt? Im Grunde eine Kirmes ohne Fahrgeschäfte, aber wie immer und überall: Ware die teurer ist als in den Geschäften, was aber nichts mit besserer Qualität zu tun hat.

Es gab mal die Traditon der Wandergesellen. Handwerksgesellen die erst einmal durch die Welt wanderten und andernorts Arbeit und Unterkunft suchten um irgendwann Meister zu werden. Das sehe ich durchaus als nützlich, leider findet es kaum noch statt. Zwar leisten wir uns heute Urlaube, aber Leben und Arbeiten mit und bei anderen Menschen in anderen Länder oder Gegenden ist was ganz anderes.

Die einzige Tradition die mir aus meiner Kindheit geblieben ist, ist das Backen in der kalten Jahreszeit. Im Winter ist Gebäck, Bratäpfel, Gemüse, Aufläufe,… aus dem warmen Backofen ein Vergnügen wenn es ansonsten kühl ist. Auch Kerzen stell ich gerne auf wenn es abends früh dunkel wird.

Es sind die einfachen Dinge, die meiner Meinung nach, wichtig und erhaltenswert sind. Zusammensitzen bei Kerzenschein und Bratapfel mit Vanillesoße essen im Winter. Im Herbst Kastaniensammeln und daraus Männchen basteln oder Ketten.  Ein Strauß Wiesenblumen im Frühjahr und im Sommer die Sonne genießen.

Mein Fazit

Gute Bräuche und Traditionen sind meiner Meinung nach gratis.

Konsumpflicht brauche ich nicht.

 

 

 

 
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Verfasst von - 19/11/2016 in Blogparade

 

5 Gegenstände

5 Gegenstände

auf die du nicht verzichten könntest.

Diese Blogparade stammt von Die Plaudertasche und läuft noch bis 31.12.2016.

Die Frage nach Dingen auf die man nicht verzichten könnte ist mir schon öfter begegnet und beeindruckenderweise hat jeder immer sofort Antworten parat, wie Kaffee, Handy, Auto, Bücher…

Alles materielle Dinge auf die viele Menschen auf dieser Welt verzichten müssen. Realistisch betrachtet kann man auf alles verzichten wenn man keine andere Wahl hat.

  • Ein Dach über dem Kopf: haben wir nicht genug Obdachlose?
  • Nahrung: Haben wir nicht genug arme Menschen die kaum Nahrung zur Verfügung haben und sterben nicht genug Menschen an Nahrungsmangel?
  • Technische Geräte: gibt es nicht Menschen auf dieser Welt die dankbar sind wenn sie wenigstens überhaupt Strom oder fließendes Wasser haben?

Nein, die Frage worauf man nicht verzichten könnte ist falsch gestellt. Eigentlich müsste es heißen worauf man nicht verzichten möchte. Denn das einzige worauf ich nicht verzichten kann ist mein Lebendig sein. Bin ich nicht lebendig, bin ich tot und das letzte Hemd hat keine Taschen, sprich: es ist egal wie wichtig mir ein PC, ein Auto oder was auch immer ist. Bin ich tot, ist all das wertlos.

Worauf ich nicht verzichten möchte?

Ein Dach über dem Kopf, ein Badezimmer, Nahrung, Gesundheit und meine Familie!

Wenn wir das aus der Sicht der Wohlstandsgesellschaft sehen wollen:

  1. Einen PC/Laptop mit Internetzugang
  2. Einen EBook-Reader voller Bücher
  3. Kräutertee
  4. Cappuccino
  5. Meine Familie

Am Ende läuft es darauf hinaus, das mir meine Familie am Wichtigsten ist und ohne sie mein Leben ziemlich langweilig wäre.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 19/11/2016 in Blogparade

 

Freitags-Füller #396

Freitags-Füller #396
  1.  Das Wetter ist  schon wieder sehr herbstlich .

  2.  Manchmal bin ich dafür einfach falsch angezogen .

  3.  Kaffee, Tee oder Kakao? Ich mag am liebsten Kräutertee .

  4.   Eine englische Siruptorte backe ich als nächstes.

  5.  An den Füßen wird mir immer schnell kalt .

6.  Das ist nicht ganz neu.

  1.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Filmabend mit meinem Sohn, morgen habe ich dann das Backen geplant und Sonntag möchte ich einfach erst mal auf mich zukommen lassen !
 
2 Kommentare

Verfasst von - 18/11/2016 in Uncategorized

 
 
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