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Corona-frei und Co. #3

Gestern hat sich meine Chefin gemeldet. Sie vermutet unsere Sonderferien könnten womöglich bis zu den Sommerferien dauern. Ich weiß es nicht. Aber ich gehe mal davon aus, dass es Pfingsten werden könnte.

Mit ADHS-Kind ist es teilweise echt anstrengend. Also langer Spaziergang. Wir waren insgesamt etwa 3 Stunden unterwegs. Unterwegs im „Wäldchen“ roch es so typisch nach Knoblauch.

Jede Menge Bärlauch und ein paar eifrige Sammler, denen wir es letztlich gleich taten, da der Fußballer unbedingt Pesto wollte. Überhaupt hatte er den Vorschlag gemacht, das wir mehr Dinge selbst machen. Da wir jetzt alle viel Zeit haben, nehme ich diesen Vorschlag gerne an. Angefangen mit Pesto.

Na gut, ich habe letztlich doch keine so große Begeisterung für den selbstgemachten Bärlauch entwickelt. Im nachhinein war ich mir nicht mehr so sicher ob es tatsächlich alles Bärlauch war oder einige giftige Doppelgänger darunter sind. Geruchstest fiel aus, weil ohnehin schon alles nach Knoblauch roch. Dann wird es heute leider noch mal ein gekauftes Pesto. Hauptsache wir landen nicht mit Vergiftung im Krankenhaus.

Dafür aber werden wir tatsächlich diverse andere Dinge selbst machen und da auf „gesünder“ setzen. Also statt Zucker Alternativen wie Erythrit, frisches Obst und Gemüse,statt Geschmacks- und Farbstoffen. Auf der To-Do-Liste stehen gesunde Naschereien und auch ungesunde 😉 , aber dafür eben mit weniger Kalorien. Der Handballer möchte gern Erdbeereis machen, auf Kokoskugeln haben beide Sportler Appetit. Und auf Wunsch des Handballers machen wir morgen die Chaussons, die es in Marokko bei der Familie immer gibt.

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Corona-frei & Co. #2

Auch wenn das Wetter sich noch nicht so 100% auf Frühjahr eingestellt hat, habe ich doch das Bedürfnis mal ein wenig das Design in Richtung Frühjahr zu trimmen. Also ein neues Header-Bild und die Farben angepasst.

Quelle: Klick

Ansonsten passen wir uns hier auch immer weiter an.

Der Handballer hat inzwischen diverse Aufgaben von seinen Lehrern bekommen. Die Druckerpatrone ist jetzt recht leer vom vielen drucken.

Sein Trainer hat sich im heimischen Wohnzimmer vor die Videokamera begeben und diverse Übungen gefilmt und geschickt, damit das Training zumindest ein wenig weiter geht.

Donnerstag meinte mein Ex er wolle am Wochenende mit den Kindern auf den Spielplatz. Ne, is nicht. Sportplatz auch nicht. Habe ihm extra einen Screenshot von einem Zeitungsbericht geschickt. Was meint er? Es wären meine Regeln.

Es stellte sich heraus, dass er herzlich wenig hat von den offiziellen Regeln von Bund und Ländern zur momentanen Ausgangsbeschränkung. Ich bin mir nicht einmal sicher ob er weiß, dass er vorerst nicht arbeiten darf und ob er sich daran hält/halten würde weiß ich auch nicht.

Immerhin hat er Samstag die Kids für ca. 2 Stunden abgeholt. Ist irgendwohin weit raus gefahren, wo keine Leute liefen und war mit ihnen spazieren. In der Zwischenzeit wollte ich auch einen Spaziergang machen. Während es letzte Woche den Eindruck machte als ob alle im Urlaub währen, war es Samstag komplett anders. Der Spruch „Wir bleiben Zuhause“ hat kaum jemanden interessiert. Es war voll. Voll wie vor Corona. Lange Schlange Menschen an der Eisdiele. Die Gehwege voller Menschen. Also Flucht! Ab in den Wald. —–> ständig begegnete ich Menschen und auf einer Lichtung mehrere Menschengruppen. Eltern mit Fahrradanhängern für ihre Kids, die es sich gemütlich gemacht hatten. Kaum eine Möglichkeit allein unterwegs zu sein.

Zurück auf der Straße, zurück auf dem Weg nach Hause…mitten auf der Insel einer Kreuzung ein Mann mit Kamera. Munter damit beschäftigt eine dreiköpfige Gruppe Männer zu fotografieren, die sich offensichtlich getroffen hatte und sich unterhielt. Was ist hier eigentlich los?

Unser Hausmeister schnautzt einen Lieferanten an, der nun wirklich nicht ahnen kann, dass die Kellertür defekt ist. Vielleicht ärgert er sich, das er arbeiten muss während andere Corona-frei haben, oder er ist mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden… oder der Kaffee war leer. Egal. Er war übellaunig.

Ich gehe nicht davon aus, dass unser Corona-frei bald endet. Es dürfte uns noch eine Weile begleiten.

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Corona-frei und Co.

Wir haben Corona-Frei, sprich: wir dürfen/müssen daheim bleiben. Wie alles hat auch das so seine Vor-und Nachteile.

Das ganze Hetzen, auf die Uhr schauen, eilen ist vorbei. Alles kommt zur Ruhe. Es ist ein bisschen wie Sommerferien. Man sieht kaum jemanden weil alle im Urlaub sind. Es ist ruhig draußen. So als ob die Welt einfach mal die Luft anhält.

Man hat Zeit für alles mögliche. Ich hätte sogar Zeit zum lesen, kann mich aber nicht dazu aufraffen. Statt dessen lasse ich lesen. Ich habe mir Hörbücher besorgt. Nicht zu fassen. Hätte mir das jemand vor einem Jahr gesagt, ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber inzwischen genieße ich es mal die Kopfhörer zu nutzen, die Welt aus zu klinken und mir ein Buch vorlesen zu lassen.

Die Kinder haben Schulfrei, außerhalb von Feiertagen und Ferien. Auf unbestimmte Zeit.

Ursprünglich war geplant das wir einen Familienurlaub für eine Woche machen. Die SML hat hart um diese Woche gekämpft, denn ihr Chef wollte ihr diese Woche nicht gönnen. Die Tänzerin hat entschieden die Uni zu schwänzen und einfach ihr Tablet mit zu nehmen, damit sie während des Fluges oder auch vor Ort mal ein wenig lernen kann.

Dann begann sich alles zu drehen: die Tänzerin bekam eine Terminliste und ausgerechnet während des Urlaubes sollte sie eine Präsentation abliefern. Wir hielten die Luft an und sie ging zum Lehrer. Entwarnung! Ihre Präsentation wir einfach um eine Woche verschoben. Wir waren erleichtert und ahnten nicht dass es dafür keinen Grund gab.

Das Wort Corona tauchte immer häufiger auf. Das Virus kam immer näher und plötzlich kam eine Mail der Fluggesellschaft: Der Hinflug wurde storniert. Tja, super. Dann brauch ich den Rückflug auch nicht. Urlaub ins Wasser gefallen. Gelder zurück? Das müssen wir abwarten. Es war keine Pauschalreise und daher kippelt es.

Mein Schützling durfte aus prophylaktischen Gründen nicht zur Schule und so hatte ich plötzlich frei. Dann kam der Handballer weil in der Nachbarschule ein bestätigter Fall auftrat und anschließend rief die Schule des Fußballers an. Er war im Nachbargebäude und dort war ein bestätigter Fall.

Es stellte sich heraus, der der Fußballer nur verwechselt wurde und zwei andere Kinder im Nachbargebäude waren, aber das änderte nichts mehr. Schulfrei- außerhalb der Ferien.

Kurz darauf kam die Lehrerin des Fußballers mit einem Stapel Aufgaben vorbei. Bereits am letzten Tag hatte er einen solchen bekommen. Die abgeholzten Bäume sagen „Danke“.

Die Tänzerin bekam an der Uni frei…- aber auch die Auflage sich zur üblichen Vorlesungszeit zum Online- Unterricht ein zu finden. Das ist absonderlich, denn gerade bei ihr an der Uni gibt es eine Gruppe Lehrer die man in zwei Kategorien einteilen kann: 1. Wieso sollte ich ein technisches Gerät bedienen? Dafür haben wir Berater. Die 2. Kategorie ist: „Das Gerät will nicht. Wie Steckdose? Welchen Stecker soll ich wo einstecken?“ Kurz gesagt: ohne technischen Berater würde es oft gar nicht laufen.

Jetzt findet Schule zuhause statt. Und ich finde das nicht übel. Einzelunterricht der sich auf Stärken und Schwächen konzentrieren kann und individuell gestaltet wird.

Dennoch bin ich enttäuscht. Lehrer betonen gern das man seinen Kindern doch die Gefahren des Internets bewusst machen sollte. Lehrer reden gern darüber wie schädlich der Konsum von Smartphone und Co. ist und hier wäre jetzt die Gelegenheit gewesen den Schülern zu zeigen wie man die Geräte, die die Schüler aller Mahnungen zum Trotz dennoch haben, sinnvoll nutzen könnte. Pustekuchen.

Immerhin hat die Lehrerin des Fußballers eine Plattform genutzt um den Eltern/Kindern noch weitere Lernaufgaben online zur Verfügung zu stellen. Aus der Schule des Handballers: NICHTS.

Jetzt wäre die Möglichkeit Online- Unterricht zu erteilen, Bilder, Videos, Präsentationen zu nutzen, Schülern den sinnvollen Umgang mit Medien zu zeigen. Stoff weiter zu bearbeiten, zu erklären, neue Themen anzufangen, die Zeit sinnvoll zu nutzen, aber leider, leider, leider…

Immerhin: wenn von Lehrern schon nichts kommt und auch aus dem Bildungsministerium nichts zu erwarten ist, dann gibt es dennoch diese Lichtblicke, die zeigen dass es noch Menschen gibt die mitdenken. Da ist der Fernsehsender der jeden Morgen drei Stunden Schulfernsehen bietet für alle Fächer und Jahrgangsstufen und da ist der Basketballverein, der sofort erkannt hat das auch der Sportunterricht und sämtliche Vereinstätigkeit entfällt und man das- dank der Technik- einfach online anbieten kann. Training bei freier Zeiteinteilung zu Hause.

Und dann gab es immer wieder Meldungen zu Hamsterkäufen und tatsächlich verschwinden einige Dinge relativ schnell aus den Regalen der Supermärkte. Speziell angeblich Toilettenpapier. Ein Psychologe (?) im Fernsehen meinte den Menschen wäre das was rauskommt wichtiger als das was rein geht. Also egal was man isst, Hauptsache Toipapier zum abwischen.

Es wird davon geredet das man sich gegenseitig helfen soll, aber Abstand wahren. Das man besonders älteren Nachbarn die Einkäufe abnehmen sollte, aber Abstand wahren, soziale Kontakte eindämmen und immer wieder Lagerkoller und Familien die sich gegenseitig auf die Nerven gehen weil sie so dicht aufeinander hocken. Ja, man muss wirklich jedes Zusammengehörigkeitsgefühl ausmerzen, muss Einzelgänger auf Biegen und Brechen schaffen.

Seit Monaten wird über Umweltschutz geredet, Nachhaltigkeit und dann kaufen die Menschen Unmengen an Lebensmitteln die zwar nicht leicht verderblich sind, aber dennoch ein Mindesthaltbarkeitsdatum haben. Wie viel wird am Ende der Krise im Müll landen? Weil es verdorben ist, weil man gar nicht soviel essen kann wie man eingelagert hat.

Ich erinnere mich noch daran als 1999 so viele Menschen dachten Silvester sei alles zu Ende, alles würde zusammenbrechen weil Computer die Umstellung auf 2000 nicht schaffen. Was taten die Menschen? Hamsterkäufe! Als der Mayakalender endete und so viele davon überzeugt waren dass jetzt der Weltuntergang vor der Tür steht: Hamsterkäufe.

Wer profitiert davon? Firmen- in der Regel große Firmen die all diese Produkte die man so gut einlagern kann herstellen. Zusätzlich bekommen sie finanzielle Hilfen von der Regierung in Milliardenhöhe. Was bekommt der kleine Arbeiter mit Niedriglohnjob? Der soll sich sozial engagieren für die Mitmenschen. Und vorwiegend die Zahl der älteren Mitbürger reduziert sich dank Pandemie von allein.

Nach der Pandemie kann man die Arbeitslosenzahlen neu bewerten. Die Regierung kann ja nichts für Tote oder Pleitefirmen deren Arbeitsstellen verloren gingen. Die Übernahme von Kleinbetrieben durch große Firmen ist problemfrei möglich und selbst der Staat darf sich bedienen wenn Firmen finanzielle Probleme haben. In Krisenzeiten werden bestehende Regeln nochmal verschärft, wird ohne Diskussion mal eben gehandelt. Nur erstaunlicherweise immer von unten nach oben. Umgekehrt leider nicht.

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Flüchtlingspolitik

Liebe Freunde, die Verantwortungslosigkeit unserer Politiker in der Flüchtlingspolitik macht sprachlos. Wir hatten in der Flüchtlingsfrage eigentlich nur einen einzigen zuverlässigen außereuropäischen Verbündeten. Die Türkei. Wir haben sie in der Flüchtlingsfrage – und nur um die geht es hier! – wie den letzten Dreck behandelt.

Die Fakten:
In zwei Vereinbarungen 2015 und 2016 machte die EU der Türkei als Gegenleistung dafür, dass diese Millionen syrischer Flüchtlinge aufnahm, folgende Zusagen:

1.konstruktive Gespräche über die Visafreiheit türkischer Bürger;
2.verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit;
3.Wiederbelebung der Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Türkei;
4.als Beitrag zu den Kosten der Millionen Flüchtlinge in der Türkei insgesamt 6 Milliarden Euro. Bis gestern (4.März) wurden jedoch nach offiziellen Angaben der türkischen Regierung von heute (!) lediglich 3,2 Mrd. Euro gezahlt.

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1000 Fragen an mich selbst #9

Eine neue Runde Fragen

301. Worin bist du ein Naturtalent?
Talent? Oh. Vermutlich darin die falschen Männer zu finden.
302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?
Die Erzherzogin. Vielleicht ist das auch nur Show. Wir werden sehen
303. In welcher Situation warst du unfair?
Gute Frage. Keine Ahnung. Ich hoffe ich war nicht unfair.
304. Fühlst du dich fit?
Nein, urlaubsreif
305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Kommt darauf an, was man darunter versteht. 1000 Banker und Versicherungsvertreter würden wohl „Nein“ sagen und mir alles mögliche aufschwatzen wollen, aber ich komme mit den Kindern zurecht
306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
„Christine“ von Stephan King
307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Arbeit und Familie
308. Neigst du zu Schwarz-Weiß-Denken?
Ne, eher nicht
309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Wann war ich das letzte Mal verliebt? Das ist eine Ewigkeit her. Keine Ahnung
310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Nein. Geselliges Beisammensein klappt auch mit einem gemeinsamen Spaziergang, einem Spielenachmittag,…
311. Welche Dinge stehen noch auf deiner To-Do-Liste?
Wenn ich mir die anschaue wird mir schwindelig. Ich habe so viel zu tun und der Tag hat leider nur 24 Stunden
312. Hegst du oft Zweifel?
Manchmal. Dann schalte ich in den Kampfmodus und starte das Durchboxen
313. Womit bist du unzufrieden?
Mit viel zu viel. Angefangen mit mir selbst bis hin zur Politik.
314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Nervosität
315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Nein.
316. Bist du schon mal schikaniert worden?
Klar und immer mal wieder
317. Wie spontan bist du?
Ich arbeite daran spontaner zu werden
318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Ja. Familie
319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
Meinen Kindern gegenüber wenn ich zu wenig Zeit habe.
320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
Ehrlich: Freundschaften habe ich derzeit auf Eis gelegt

321. Was gibt dem Leben Sinn?
Meine Religion und meine Familie
322. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?
Ja, das ist diese wenn-ich-in-der-Zeit-zurück-reisen-könnte-Sache. Aber wo wäre ich wenn ich tatsächlich eher gewusst hätte und dann anders entschieden hätte?
323. Wie alt fühlst du dich?
das ändert sich täglich.Heute so etwa 60
324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?
Etwas das man verbessern könnte
325. Kannst du gut zuhören?
Ja, allerdings
326. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?
Ist dein Mann Türke?
327. Ist alles möglich?
Na ja, fast
328. Hängst du an Traditionen?
Nicht so. Das bringt oft mehr Probleme als Nutzen.
329. Kennt jemand deine finstersten Gedanken?
Nein und das ist gut so
330. Wie sieht für dich der ideale Partner aus?
Normal
331. Wonach sehnst du dich?
Ausgeglichenheit
332. Bist du mutig?
Kommt drauf an worum es geht
333. Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?
Sicher. Auch wen ich das vielleicht nicht gleich erkenne
334. Wofür bist du dir zu schade?
Meine Zeit mit blöden Leuten zu vergeuden
335. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?
Meine Familie würde mir fehlen, aber sonst ja
336. Wann warst du zuletzt stolz auf dich?
Keine Ahnung
337. Bist du noch die Gleiche wie früher?
Nein. Ich entwickel mich weiter und das ist gut so
338. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?
Wegen der Arbeitszeiten
339. Welche schlechten Angewohnheiten hast du?
Ich bin zu nett, zu hilfsbereit, zu gutmütig, zu unordentlich
340. Verfolgst du deinen eigenen Weg?
Weitgehend

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Job im neuen Jahr

Können wir bitte direkt zum 31. Dezember springen? Oder wenigstens bis zu den Sommerferien? Das würde mir schon reichen, obwohl… keine Ahnung was danach kommt.

Wir haben eine Neue, also eigentlich zwei. Eine neue im Team, und ihr Schützling. Seit sie da ist, stimmt es nicht mehr im Team. Früher wenn ich zur Tür rein kam… na ja, ich war da, habe mich wohl gefühlt. Jetzt dagegen habe ich das Gefühl ich pralle gegen eine Mauer. Eine Mauer aus schlechter Stimmung. In einem günstigen Moment habe ich mal beim Muskelmann und Mr. Cool nachgefragt. Denen geht es auch so. Sie fühlen sich nicht wohl, haben das Gefühl die Neue ist eine Art Verräterin oder Spionin. Vielleicht sollte ich sie 001 nennen, aber ich denke ich würde ihr damit unrecht tun. Ich habe sie mal gefragt und dabei erfahren das sie noch nie so einen Job hatte. Sie kommt aus dem Bereich Marketing ist also in einer Kennlern- und Orientierungsphase, während wir (glauben) zu wissen was wir tun.

Was macht sie also? Am Montag war Sissi nicht da und der Muskelmann hat den Plan etwas verändert. Sissis Vertretung war zufrieden, aber 001 meinte direkt sagen zu müssen das sie einen ganz anderen Plan hat.

Sie schaut uns auch häufig in einer Art an, als…na ja, als wäre sie „auf uns angesetzt“ und auch enttäuscht oder entsetzt. So blöd das auch klingen mag. Ich denke sie versucht uns zu verstehen, aber dennoch ist es immer merkwürdig und niemand fühlt sich wohl dabei.

Mr. Cool hat durchblicken lassen dass er überlegt nächstes Jahr noch zu bleiben. Eigentlich hatte er sich ja entschlossen Heilpädagogik zu lernen, aber vielleicht schiebt er es doch noch ein Jahr raus. Er hat mich gefragt ob ich nächstes Jahr bleibe und ich habe ehrlich gesagt das ich es nicht weiß und wenn alle anderen gehen mag ich eigentlich nicht bleiben weil so ein tolles Team bekommen wir nicht wieder. Es kann nur schlimmer werden. Andererseits brauch ich einfach einen Job mit diesen geregelten Arbeitszeiten und den freien Ferien. Was sollte ich also alternativ machen? Der Muskelmann beginnt auf alle Fälle sein Studium.

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1000 Fragen an mich selbst #8

Nachdem ich nun eine Weile nichts mehr zu dieser Aktion geschrieben habe, wird es Zeit weiter zu machen, denn von 1000 bin ich noch ein Stück entfernt, wie man auch hier sehen kann. Also die nächsten 20 Fragen:

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?
Manchmal ja, manchmal nein

263. Was möchtest du nie mehr tun?
Im Schichtdienst arbeiten
264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Üblicherweise Fröhlich
265. Sagst du immer die Wahrheit?
Ja
266. Was bedeutet Musik für dich?
Nervt meist und ich mag am liebsten keine hören. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel
267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
Ich glaube dafür fehlt mir das Talent
268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
Normalerweise im Team, aber leider gibt es immer wieder Leute die nicht teamfähig sind und da wünsche ich mir dann immer allein zu sein
269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?
Das ich meinen Onkel nicht mehr vor seinem Tod gesprochen habe
270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?
Die zu Krupuk, denn ich mag keine Krabben
271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Ich denke viel darüber nach, ob das intensiv genug ist? Keine Ahnung.
272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?
Anfangs. Aber dann taue ich auf
273. Bist du autoritätsgläubig?
Ne, absolut Nein
274. Bist du gern allein?
Immer wieder mal zur Entspannung, ja.
275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Zimmerpflanzen
276. Welchen guten Zweck förderst du?
Hilfsorganisationen, Umweltschutz,…
277. Wie sieht dein Traumhaus aus?
Küche mit viel Platz, Terrasse, Garten und oben Balkon
278. Machst du leicht Versprechungen?
Nein
279. Wie weit gehst du für Geld?
Bis zur Arbeitsstelle.
280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Kommt darauf an worum es geht

281. Malst du oft den Teufel an die Wand?
Ich hoffe nein
282. Was schiebst du zu häufig auf?
Fensterputzen
283. Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen?

Natürlich. Trotzdem habe ich kein Verständnis für Menschen die Tiere besser behandeln als andere Menschen
284. Bist du dir deiner selbst bewusst?
Ich glaube schon
285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?
Da gab es schon einige.
286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?
Hmmm….
287. Bei welcher Filmszene musst du weinen?
Die Versöhnungsszene in K3G
288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?
Mir eine Kanne Tee zu gönnen
289. Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen?
Kann man hier auf meinem Blog lesen

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?
Wenn ich vorher Bedenkzeit hatte
291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?
Kommt auf die Beziehung an. Grundsätzlich aber akzeptiere ich kein schlechtes Benehmen mehr. Solche Beziehungen brauche ich nicht, egal welcher Art sie sind.
292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?
Krieg
293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?
Ja auf jeden Fall
294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?
Es sind meine Entscheidungen
295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?
Wenn träumen, dann eher Zukunft
296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?
Nein, ich versuche ihr aus dem Weg zu gehen
297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

Ich bewege mich vorwärts
298. Wo bist du am liebsten?
In der Natur
299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?
Die sollen mich gar nicht beachten
300. Was ist dein Lieblingsdessert? Eis

Okay, das waren jetzt mehr als 20. Damit soll es für heute reichen

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Ein Jahr geht zu Ende

Ich war sowohl froh das endlich die Ferien begannen, wie ich mich auch fragte wovon ich eigentlich so geschafft war dass ich mich selbst nur noch als „Ferienreif“ bezeichnet habe. „Ich vermisse das Glänzen in deinen Augen“, meinte der Muskelmann und ich vermisste meine starken Nerven, meine Geduld über die so viele sich schon gewundert hatten.

Weg! Sie war einfach weg und ich war leicht ungehalten. Immer gegen sich selbst zu kämpfen um anderen gegenüber nicht ungerecht zu werden ist anstrengend auf Dauer, daher waren mir die Ferien sehr willkommen.

Für die Feiertage hatte mein Ex geneint, er würde die Jungs nehmen doch als ich meinte er solle sie die Feiertage bei mir lassen kam keine Gegenwehr.

Am Mittwoch kam dann abends eine Nachricht das er vor der Tür steht und ich die Jungs kurz raus schicken soll. Sein Bruder ist zu Besuch gekommen und wollte sie gern sehen.

Der Fuballer hatten diesen Onkel nie kennengelernt, denn vor Jahren ging er nach Österreich. Seither hatte ich ein paar wenige Kontakte über Facebook mit ihm.

Als ich ihn kennen lernte, damals vor so vielen Jahren hatte er eine Leidenschaft für Polyester und versuchte mir seine Begeisterung zu erklären. Dummerweise ist mein Französisch miserabel und marokkanisch konnte ich gar nicht und er konnte weder deutsch noch englisch.

Ihn nach all den Jahren wiederzusehen war besonders. Er kam direkt zu mir. Versuchte mich zu überreden, das ich im Sommer mit ihm nach Marokko fliege. „Schwester, das ist unsere Familie. Ich fliege mit dir“, sagte er und ich wusste das er es ernst meint.

Wir sahen uns noch zweimal und jedesmal schaffte er es mich zum weinen zu bringen. Er fragte einfach nur wie es mir geht und es geht mir gut , wirklich. Trotzdem flossen einfach nur Tränen und ich hatte das Bedürfnis mich bei ihm auszuheulen wegen seinem Bruder.

Wir sprachen nicht viel aber er sagte mir er wird mit Mama reden und er möchte sie gern nach Deutschland zu Besuch holen. Zu mir. Natürlich kommt sie eigentlich zu ihm nach Österreich, aber er möchte das sie auch zu mir kommt und natürlich ein paar Worte mit seinem Bruder spricht.

Freitag wurden die Jungs dann von ihrem Vater und dem Onkel abgeholt. „Entspann dich. Die Jungs kommen erst am Sonntag zu dir“, schrieb mein Ex. Doch Samstag teilte er mit das er abends die Jungs bringt damit sie bei mir schlafen. Sein Bruder bleibt noch einen Tag und er bringt ihn Sonntag zum Bahnhof und kann die Jungs nicht zum Training bringen. Nicht das er sie danach holen würde, oder sie wenigstens von dort holt.